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1917

 (34.069)
8,21 Std. 59 Min.2020X-RayHDRUHD12
Auf dem Höhepunkt des Krieges erhalten die beiden britischen Soldaten Schofield und Blake einen nahezu unmöglichen Auftrag. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie sich tief ins Feindesgebiet vorwagen und eine Nachricht überbringen, die verhindern soll, dass hunderte ihrer Kameraden in eine tödliche Falle geraten – darunter auch Blakes eigener Bruder.
Regie
Sam Mendes
Hauptdarsteller
George MacKayDean-Charles ChapmanMark Strong
Genre
ActionMilitär und KriegDrama
Untertitel
DeutschEnglish
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Andrew ScottRichard MaddenColin FirthBenedict Cumberbatch
Produzenten
Sam MendesJayne-Ann TenggrenCallum McDougallPippa Harris
Studio
Universal Pictures
Inhaltsempfehlung
Schimpfwörtersexuelle InhalteRauchenGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

34069 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 60% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 22% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 11% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 4% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 3% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

MarkusAm 27. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sam Mendes zeigt in „1917“ den Irrsinn des 1. Weltkriegs in intensiven und bedrückenden Bildern
Verifizierter Kauf
Regisseur Sam Mendes, der mit „Road to Perdition“ ein brillantes Gangsterdrama und mit „Skyfall“ einen der besten James Bond Filme gedreht hat, hat mit „1917“ wieder ein Meisterwerk geschafft.
Ich habe bereits viele und teilweise auch sehr actionreiche Kriegsfilme gesehene. Die Sinnlosigkeit des Krieges, wie sie Sam Mendes in „1917“ in teilweise unwirklichen und apokalyptischen Bildern zeigt, ist eigentlich nur vergleichbar mit dem Meisterwerk „Der Soldat James Ryan“ von Steven Spielberg.

Bereits die sehr lange Anfangssequenz durch die Schützengräben des Ersten Weltkriegs über stacheldrahtüberzogenes Gelände mit Kadavern und gefallenen Soldaten fesselt einen und nimmt einen mit in die Trostlosigkeit des Schlachtfelds, die teilweise wie eine trostlose Mondlandschaft erscheint.
Kurze Phasen der Ruhe werden dann wieder durch plötzliche Kampfhandlungen unterbrochen, bei denen der Tod allgegenwärtig ist.

Besonders beeindruckend sind die von Leuchtraketen erhellten Szenen in den Ruinen einer Stadt, als sich der von George MacKay („Outlaws – Die wahre Geschichte der Kelly Gang“) verkörperte „Lance Corporal William Schofiel“ einer versprengten deutschen Truppe gegenübersieht, unter starkem Beschuss flüchtet und dabei in eine Fluss stürzt und mitgerissen wird.
Auch die Schlusssequenz, als die erste Welle der britischen Soldaten aus ihren Schützengräben heraus versucht, die deutschen Stellungen anzugreifen, reißt einen regelrecht hinein in das Geschehen mit weiteren beeindruckenden Bildern.

Regisseur Sam Mendes zeigt ungeschönt das Grauen des Krieges, ekelerregende Erlebnisse wie den Griff in die offene Wunde eines Toten, Pferdekadaver, gefallene Soldaten in unwirklichen Bombenkratern und immer wieder auch kleinere Kampfhandlungen. Dass all dies seitens der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft nur mit einer FSK 12 bewertet wird, ist doch leicht erstaunlich, auch wenn „1917“ vom Gewaltgrad her natürlich nicht an „Der Soldat James Ryan“ herankommt (dessen FSK 16 mir immer noch ein Rätsel ist).

Die Besonderheit des Films, dass sich die Handlung in Echtzeit abspielt und es über weite Strecken keine erkennbaren Schnitte gibt, erhöht noch die Intensität dieses Kriegsfilms, ebenso die Kamerafahrten über das Schlachtfeld und die Ausleuchtung insgesamt. Welche Anforderungen und Anstrengungen diese Fiktion eines Kriegsgeschehens in Echtzeit erforderte, kann man schön bei dem entsprechenden Wikipedia Eintrag zum Film nachlesen, sehr interessant.
Zuletzt wurde ich von dieser Art des Filmdrehs beeindruckt bei dem reinrassigen Actionfilm „One Shot - Mission außer Kontrolle“, der aber natürlich von der Story her nicht mit „1917“ mithalten kann.

Von meiner Seite her 5 Sterne für „1917“, eine amerikanisch-britische Produktion aus dem Jahr 2019, ein intensiver und sehr beeindruckender Film von Sam Mendes, der mit Benedict Cumberbatch, Colin Firth, Mark Strong, Andrew Scott („Sherlock“) und den aus „Game of Thrones“ bekannten Darstellern Richard Madden und Dean-Charles Chapman auch in den weiteren Rollen hervorragend besetzt ist.
PS: Die Bild- und Tonqualität des Films bei Prime Video im Breitbildformat 2.39:1 sind schlicht hervorragend, ebenso wie der Soundtrack zum Film.
aAm 18. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Altersfreigabe ist ein Skandal!
Verifizierter Kauf
Um nicht missverstanden zu werden: Das ist ein sehr guter und sehenswerter Film für ERWACHSENE! Dazu kann man die übrigen positiven Bewertungen lesen.

Selbst eine Altersfreigabe ab 16 hielte ich für fragwürdig, ab 12 ein Skandal!
Selbst in den USA, wo man bekanntlich recht frei in Bezug auf Gewaltdarstellungen ist, ist der Film erst ab 17 freigegeben. Die "Begründung" hierzulande ist, dass Gewalt nicht verherrlichend dargestellt würde. Das wiederum liegt aber wie immer im Auge des Betrachters und was ein 12jähriger Mensch in diesem Film sieht (für sich sieht), sei dahingestellt.

Ab 12 dürfte man in der Lage sein, sich sehr wohl durch die Darstellung bedrücken zu lassen. Gleichzeitig dürfte man nicht in der Lage sein genügend Einordnungs- und Verarbeitungsmechanismen zu haben, nämlich diejenigen, die man Erwachsenen unterstellen darf.
Daher meinerseits: Als Erwachsener ein MUSS, als 12 bis 16 (resp. 18) jähriger ein no-go!
3 Personen fanden das hilfreich
Marco S.Am 25. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Großartiges Antikriegsdrama
Verifizierter Kauf
Der Film besticht durch eine großartige Kameraführung, überzeugende Darsteller und packendem Sound.
Die fiktionale Geschichte lehnt sich sehr glaubwürdig an die historischen Ereignisse an. Der Handlung in Echtzeit, als scheinbarer One-Take, ist sehr stimmungsvoll und mitreißend.
Die Altersfreigabe geht völlig in Ordnung, da keine Kriegs-Verherrlichung stattfindet. Trotzdem sollte ein Erwachsener dabei sein, um die teilweise drastischen Bilder und Geschehnisse für junge Zuschauer einzuordnen.
AdiAm 16. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
so viele WW Kriegsfilme und dann kam 1917.......
Verifizierter Kauf
Band of Brothers, The Pacific, Helden von Hill60, Der Soldat James Rayn, Der Schmale Grat oder Im Westen nichts Neues usw.
von allem WW1 und WW2 Kriegsfilmen die ich schaute, war ich noch nie so mitgerissen wie bei diesen Film.
Ich kann zu diesen Film nix Negatives sagen, für mich ist der Film perfekt .
Eine Person fand das hilfreich
\m/arcolinoAm 30. September 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein etwas ungewöhnlicher Film mit brillianten Bildern!
Verifizierter Kauf
Lance Corporal ALFRED H. MENDES war während des Ersten Weltkriegs Meldeläufer in der britischen Armee. Seine persönlichen Erlebnisse zwischen 1916 und 1918, hat er später in mehreren Büchern niedergeschrieben. Auch seinem Enkel SAM erzählte er viele Geschichten, der von einer so angetan war, dass er über 100 Jahre später einen Film daraus machte.
„1917“ handelt nicht von ALFRED H. MENDES, es ist nur eine Geschichte die sich so ähnlich abgespielt hat und als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseur SAM MENDES arbeitete an selbigem mit, an seiner Seite KRISTY WILSON CAIRNS.

„1917“ ist kein typischer Kriegsfilm, damit hat das recht wenig zu tun, es ist eher ein Kriegsdrama das die Hölle des Kriegs verdeutlichen soll. Mit Action und großartigen Schlachtenszenen ist nicht viel, wer großes Spektakel erwartet, der ist hier definitiv falsch.
Das Beeindruckende an diesem Film sind die tollen Aufnahmen, wenn die Kamera mit dem Protagonisten durch de langen Schützengräben fährt oder die weite, triste Landschaft einfängt. Manchmal wird das sehr schnell und rasant gemacht, manchmal sehr ruhig und ausschweifend, was in jedem Fall sehr wirksam ist.

MENDES ist größtenteils dem Prinzip einer Ein-Kamera-Einstellung gefolgt, hat das zwar nicht konsequent durchgezogen, es aber so geschickt gemacht, dass es fast keine erkennbaren Schnitte gibt. MENDES wollte ebenfalls, dass der Film wie in Echtzeit wirkt, die nur durch eine mehrstündige Bewusstlosigkeit der Hauptfigur unterbrochen sein sollte.
Um das auch optisch hinzubekommen, haben sie einen wolkigen und bedeckten Himmel als Hintergrund gewählt, sodass sie immer mit dem Drehen aufhören mussten, wenn die Sonne durchbrach.

Zwar sollte der Film wie ein „kontinuierlicher Shot“ wirken, doch die einzelnen Szenen wurden öfters geprobt, auch an unterschiedlichen Locations und letztendlich geschickt geschnitten.
Die Szenen selbst wurden mit einer sehr stimmungsvollen Hintergrundmusik unterlegt, die eigentlich gar nicht auffällt, aber die Bilder sehr eindrücklich unterstützt. Da lohnt es sich wirklich mal drauf zu achten, das wurde exzellent gemacht.

Die Story ist eigentlich ziemlich schnell erzählt, es geht um zwei britische Meldegänger, die den Auftrag bekommen einem vorgezogenen Bataillon eine wichtige Nachricht zu überbringen. Dieses Bataillon soll einen Angriff auf die deutschen Stellungen unternehmen, nichtsahnend, dass sie in eine Falle gelockt wurden. Um die Katastrophe zu verhindern, werden Lance Corporal WILLIAM SCHOFIELD (George McCay) und Lance Corporal TOM BLAKE (Dean-Charles Chapman) damit beauftragt, den Befehl des Abbruchs des Angriffes an vorderste Front zu bringen. Da der Angriff bevorsteht, wird das ein Wettlauf gegen die Zeit ….

Das hört sich nicht sonderlich spektakulär an, wurde aber sehr gut gemacht. Wie gesagt, man ist als Zuschauer bei diesem Wettlauf gegen die Zeit hautnah dabei, hetzt mit den Protagonisten durch Schützengräben und Schlachtfelder … das hat was. Ab und an schleichen sich auch Längen ein, aber insgesamt finde ich den Film schon sehr gelungen – ist mal was anderes.

Bis auf GEORGE McCAY konnte sich eigentlich kein Dartseller in den Vordergrund speilen, was bei einem Film, der wie ein „kontinuierlicher Shot“ wirken soll, auch ziemlich schwer sein dürfte. Der hat seine Sache aber echt gut gemacht, er spielt sehr überzeugend.
Besonders erwähnenswert wären noch Kostüme und Kulissen, die sehr authentisch wirken und liebevoll gestaltet wurden.

Mein Fazit: „1917“ ist ein außergewöhnlicher Film, der ganz starke Momente hat, aber eben auch etwas langatmige Passagen. Insgesamt kann er aber überzeugen, vorausgesetzt man geht nicht mit falschen Vorstellungen ran, denn ein Kriegsfilm im herkömmlichen Sinn ist er definitiv nicht.
„1917“ ist ein Kriegsdrama, das die Hölle und den Schrecken des Kriegs in den Fokus rückt, allerdings diesen Schrecken nur aus der Sicht einer einzigen Person schildert.
Mir hat der Film gefallen, ich kann ihn auch empfehlen, bin mir aber nicht sicher, ob ich ihn mir ein zweites Mal ansehen würde … diese Art Film ist er für mich nicht.
Eine Person fand das hilfreich
Amazon KundeAm 14. September 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Mittendrin
Verifizierter Kauf
1917 habe ich mir gekauft , um meinen ersten 4K Fernseher zu testen und ich muss sagen, dass mir dieser Film technisch sehr gut gefällt. Die Farben, der Schlamm , Kies, Steine und Trümmern auf dem Schlachtfeld. Die Bildqualität hat mich sehr beeindruckt und zu den Kulissen muss ich sagen, dass sie detailreich sind. Die Gräben, wo kriegsmüde und erschöpfte Soldaten auf den nächsten Angriff oder auf den Feind warten - man wird von Schofield und Blake als dritter Mann hineingeführt - auch im Niemandsland ist man dabei zwischen Pferdekadavern , denen für den der Krieg vorbei ist und Stacheldrähten. Die Szenerie ist ein wesentlicher Bestandteil des Filmes und erzählt uns durch seine Bilder über den Grauen dieses Krieges. Möge dies auch eine Warnung für jener sein, die den Krieg verherrlichen. Es ist ein Schlachtfeld und 1917 gibt uns einen Einblick darauf, wie die Menschen, die dort gekämpft haben , gelebt haben und gestorben sind. Der Tod ist einem immer nah und gerade dieser Film, die die Geschichte von Schofield erzählt, bringt dem Zuschauer nahe, dass man nirgends und nie sicher ist. Das hält auch die Spannung bis zum Ende des Filmes und wer weiß, ob die Hölle sich für den jungen Soldaten sich wiederholt. Der Film zeigt uns, dass man im Krieg nur einer von vielen ist und es keine Helden gibt , wenn Massen von Menschen in den Feindbeschuss stürmen zwischen Maschinengewehrfeuer und Artilleriegranaten.

Natürlich erlaubt uns die Geschichte des Filmes nicht, die Perspektive des „Feindes“ zu teilen, aber sie lässt uns die Freiheit, dies zu interpretieren, in dem wir uns die Frage stellen - wie wäre es denn für Fritz gewesen, wenn dies seine Geschichte wäre? Ich denke, es macht auch keinen Unterschied, in welcher Uniform man steckt und unter welcher Flagge man kämpft. Krieg ist Krieg und Elend und Tod unterscheiden nicht für wen und was man kämpft.

Natürlich kann man argumentieren, dass aus logischer Sicht, die Nachricht , die Schofield und Blake überbringen müssen, auch über eine Brieftaube überbracht werden kann und selbstverständlich gäbe es auch viele viele andere Methoden, wie dieser Auftrag, erfüllt werden könnte, aber es ist sinnfrei darüber zu argumentieren, da es sich hier um ein Kriegsdrama handelt .

Die Absicht des Filmes, ist es den Zuschauer diesen Krieg näher zu bringen und meiner Meinung nach, wurde dieses Vorhaben auch gut umgewandelt .
Der Film hat eine sehr direkte Handlungslinie/Erzähllinie, der sich konsequent von Anfang bis zum Ende durchzieht und sie bleibt auch minimalistisch, in dem der Fokus auf George MacKay liegt, der seine Rolle als Schofield überzeugend spielt . Keine komplizierten Wendungen, kein Versuch dies und jenes durch unnötige weitere Handlungsstränge zu erklären/zu rechtfertigen. Die Geschichte ist simpel und beschäftigt sich überwiegend nur mit zwei Kernbotschaften über diesen Krieg. Es ist schrecklich und man muss durch die Hölle, um diesen Krieg ( so wie alle Kriege auch ) zu überleben.

Kameraführung ist überragend . Der Film gibt uns den Anschein, dass er nur in einem Schnitt gedreht wurde und ich muss sagen, dass dies mich auch sehr fasziniert und gefesselt hat. Man hat als Zuschauer keine andere Wahl sich von Schofield zu distanzieren. Man ist dabei als schweigsamer dritter Soldat und man muss zusammen mit Schofield den Grauen des Krieges bis zum Ende durchstehen.

Das macht diesen Film für mich auch der besonders , weil es mich packt .

Daher von mir 5 Sterne für 1917.
2 Personen fanden das hilfreich
Freund BlaseAm 4. Oktober 2021 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Reenactment auf Kinoniveau
Verifizierter Kauf
Ich habe den Film über Amazon prime angesehen und kann nicht sagen, dass er es nicht wert war, gesehen zu werden. Ja, der Film besticht durch Ausstattung und Dichte. Ja, der Hauptdarsteller ist sympathisch und man fiebert mit, ob es ihm gelingen wird, den Befehl zu übermitteln. Ja, der Film scheut sich auch nicht, das Grauen anzudeuten. Doch das waren m. M. die wichtigsten Pluspunkte.

Warum drei Sterne? Was ist nun negativ zu bewerten? Nachdem der Film medial derart angepriesen worden ist, kann ich nicht sagen, dass bei mir während des Zusehens Schützengrabenstimmung aufgekommen ist. (Nur so am Rande: Jeder, der mal eine Zeitlang mit seiner Waffe, in einer Uniform gehüllt, unter Tage oder in einem Graben zugebracht hat, wird dieses Gefühl kennen, den Graben zu verlassen und sich wortwörtlich wieder auf der Erdoberfläche wiederzufinden. Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, selbst wenn echte Kugeln einem nie um die Nase geschwirrt sind.)
Nun aber zur eigentlichen Begründung des Punktabzuges:
Das hat nämlich zwei Gründe: a) Film ohne Schnitte, b) unterschwellig diverse Britenarmee
zu a) Jawohl, dass der Film beinahe in einem Rutsch durchgedreht wird, ist sein Reiz und gleichseitig sein größtes Manko. Reizvoll wäre es gewesen, einen Film zu drehen, der zwei Handlungsstränge verbindet: Einer bei den Angriffstruppen, die letzten zwei Stunden vor einem Angriff rekonstruierend; der andere den harten Job als Meldegänger darstellend, nachts durch irreleitendes Land, von vielfältigen Gefahren umrungen einen Kommandeur suchend, um einen wichtigen Befehl zu überbringen (der Gefreite Adolf H. weiß, worüber ich rede). Beides dann auf die eine oder andere Art zusammenknotend und sinnreiches Ende gebend. Am besten, der/die Meldegänger gehen fehl oder hops und der Angriff bricht blutig zusammen. Alle Helden sind tot, verwundet oder haben gerade noch überlebt, um am nächsten Angriff teilnehmen zu können. Was sehen wir aber im Film "1917"? Zwei Szenen mögen meine Kritik verdeutlichen: Szenenbeispiel 1) Eben gerade noch im Angriffsgraben (wer hat den nur so schnell gebuttelt?), durchwankt unser Held in einem bauchhohen Verbindungsgraben geschätzte 100 m, bis er zum Hauptverbandplatz kommt, der, sinnigerweise, unter zahlreichen Zelten, mitten auf einer Wiese, ringsum frei von Deckung aufgeschlagen ist. Szenenbeispiel 2) Eben gerade noch im nächtlichen feuerdurchfluteten Örtchen von bösen Deutschen verfolgt, hopst der Held in das Wasser eines Flusses, der sich zu einem reißenden Strom entpuppt, mit Felshängen zur Rechten und Linken, und ihn mit sich fortreißt. (Ich weiß ja nicht, wie Ihr das seht, aber das Dreieck Baupaume-Chabrai-Arras ist flach, reich an Landwirtschaft und hat keine reißenden, felsbekränzten Flussläufe.) Unterdessen ist es hell geworden und der Held landet vor einem Damm aus fortgerissenen Bäumen und Menschenleibern, steigt schniefend und weinend aus dem Wasser, hört eine feine Singstimme in einem angrenzenden Fichtenwäldchen und findet die Truppe, die er suchen soll. Soeben noch in einer felsbewehrten Flusslandschaft, die an den Rheinfall bei Schaffhausen erinnert, findet sich der Zuschauer im Handumdrehen zwischen Fichten und auf einer sattgrünen Ebene wieder, in der man nach wenigen Zentimetern Mutterboden auf den berühmte französischen Muschelkalk stößt. Aus 1) u. 2) ergibt sich für mich, dass kein Frontgefühl aufkommt, sondern eher ein aufwändig produzierter Film für Reenactor und die es werden wollen.
b) Bezieht sich auf zwei Szenen: Ein Inder im LKW zusammen mit Tommys und ein Starkpigmentierter (alias schattiger Mitbürger), der zusammen mit Weißen dem Gesang im Fichtenhain lauscht. Nun mag es ja woke sein, englische Königinnen und Teile des ganzen spätmittelalterlichen/frühneuzeitlichen Tudorhof mit schattigen Darstellern zu besetzen. Aber ein Film, der sich historische Akkuratesse auf die Fahne schreibt, sollte vermeiden, dem Betrachter zu insinuieren, damals habe es gemischtrassige Verbände gegeben. Indische Regimenter bestanden aus Indern und wurden von Briten kommandiert - erst während des Krieges wurden die Offiziersränge auch für Inder geöffnet - und schattige Mitbürger haben gar nicht als Waffenträger in weißen Regimentern gedient, sondern in Kolonialtruppen. Bestenfalls konnte Tommy einen schattigen Mitbürger als zivile Servicekraft für einen versnoppten Colonel antreffen. Ich will nicht mehr dazu sagen, reicht auch schon. Aber alles, was sich dem Zeitgeist einer bestimmenden Quatschmeinung anbiedern will, verdient meine Verachtung und meinen Punktabzug
Häufig wird die Darstellung der Deutschen kritisiert. Nun, natürlich ist ein Flieger, der die Retter plötzlich mit einem Messer attackiert, keine Sympathieträger. Auch die beiden Deutschen, der eine sturzbesoffen, der andere hinterlistig sein Schweigen versprechend und gleich drauf Alarm schlagend, eigenen sich nicht dazu, die Mär von Gut und Böse zu relativieren. Aber, ehrlich mal, genügt das, um dem Film erneut Deutschenhass zu unterstellen? Es gibt so viele andere Machwerke, nicht zuletzt aus deutscher Feder und mit GEZ-Gebühren finanziert, die einen ärgeren bzw. einen naiv-dummen Ton einschlagen (z. B. Unsere Väter unsere Täter... oder so ähnlich). Als Flieger hätte ich auch versucht, mich aus dem Staube zu machen. Der Weg, den Keule Luftikus aber wählt, ist nicht sonderlich intelligent. Was die Arriergarde der Deutschen in dem brennen Dorf aber treibt, das erschließt sich mir nicht. Ist aber auch für die Erzählung nicht sonderlich von Bedeutung, wie auch der ganze Film keine besondere Bedeutung haben wird. Er punktet durch Ausstattung, das wars. Genauso gut bekommen es Reenactors hin, wenn man sie nur ließe. Daher "nur" drei Sternchens.
6 Personen fanden das hilfreich
Pippen123Am 31. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
"Nur" ein guter Film.
Verifizierter Kauf
Die Optik ist grandios, die Geschichte gar nicht schlecht, aber wie so oft heute schafft es der Regisseur nicht, einem die Charaktere näherzubringen, ihnen Tiefe zu geben. Das hätte ein Meilenstein der Filmgeschichte werden können, so aber "nur" ein guter Film. Ein Hinweis noch: Prime warnt vor sog. "sexual content", aber da ist nichts, der Film ist also geeignet, auch wenn mal die Schwiegereltern zu Besuch sind.
2 Personen fanden das hilfreich
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