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The Affair [dt./OV]

 (374)
2014X-Ray16
Eine verhängnisvolle Affäre, zwei dramatisch unterschiedliche Perspektiven: Als sich der verheiratete Schriftsteller Noah und die Kellnerin Alison Hals über Kopf ineinander verlieben, setzen sie Ereignisse in Gang, die nicht nur ihr jeweiliges Familienleben bedrohen, sondern die auch in einem mysteriösen Todesfall gipfeln. Und in bislang drei Auszeichnungen für die dramaturgisch einzigartige Serie bei den begehrten Golden Globes.
Hauptdarsteller
Dominic WestRuth WilsonMaura Tierney
Untertitel
DeutschEnglish [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish

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  1. 1. Folge 1
    12. Oktober 2014
    59 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Noah und Alison begegnen einander zufällig und mögen sich.
  2. 2. Folge 2
    19. Oktober 2014
    52 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Noah und Alison sind gezwungen, etwas Unvermeidliches einzugestehen.
  3. 3. Folge 3
    26. Oktober 2014
    53 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Noah bittet Alison, ihm bei Nachforschungen zur Lokalkultur zu helfen.
  4. 4. Folge 4
    2. November 2014
    56 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Bei einem Tagesausflug auf die abgelegene Insel Block Island wird Noah und Alisons Verhältnis intensiver.
  5. 5. Folge 5
    9. November 2014
    56 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Alison und Noah müssen zuhause neue Probleme bewältigen.
  6. 6. Folge 6
    16. November 2014
    52 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Noah entdeckt, dass sich hinter Alison mehr verbirgt, als ihm weisgemacht wurde.
  7. 7. Folge 7
    23. November 2014
    59 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Da sich der Sommer dem Ende zuneigt, kehren die Solloways wieder nach Brooklyn zurück.
  8. 8. Folge 8
    7. Dezember 2014
    56 Min.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Eine zufällige Begegnung mit Alison und ihrer Großmutter fördert eine unbequeme Wahrheit zutage.
  9. 9. Folge 9
    14. Dezember 2014
    1 Std.
    18
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Noah und Helen machen eine Entdeckung. Alison bewegt sich auf eine Abrechnung zu.
  10. 10. Folge 10
    21. Dezember 2014
    56 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Detective Jeffries' Ermittlungen machen große Fortschritte.

Weitere Informationen

Nebendarsteller
Joshua JacksonJulia Goldani TellesJake SicilianoJadon SandLeya Catlett
Produzenten
Sarah TreemHagai LeviJeffrey ReinerEric Overmyer
Jahr der Staffel:
2014
Sender
Showtime
Inhaltsempfehlung
RauchenAlkoholkonsumNacktheitsexuelle InhalteGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Andere Formate

Rezensionen

4,1 von 5 Sternen

374 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 57% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 18% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 10% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 5% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 9% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

HellboyAm 15. Oktober 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sehr tiefgründige Charakterdarstellung, ähnlich Breaking Bad
Verifizierter Kauf
(Spoilerfrei)

Da die Bewertungen gut sind und die Serie bei den Golden Globes abgeräumt hat, habe ich meine Frau motiviert, sich The Affair anzusehen. Und wir sind begeistert, für mich die qualitativ hochwertigste Serie seit dem genialen Breaking Bad. Auch wenn natürlich die Handlung nicht zu vergleichen ist, gibt es Parallelen zu Breaking Bad. Warum?

1. Die Hauptdarsteller sind extrem überzeugend und authentisch. Dominic West und Joshua Jackson sind überraschend gut und zu Ruth Wilson kann man nur sagen: Wow. Selten so überzeugende Gefühlsdarstellungen gesehen. Bei allen Hauptcharakteren reichen Blicke aus, um zu erkennen, was sie denken (das wird vor allem bei prickelnden Erotikszenen interessant ;-)). Das zieht die Zuseher richtig in die Story hinein. Die Charaktere verhalten sich logisch und nachvollziehbar, wie bei Breaking Bad.

2. Ständig schwankt die Symphatie für die Charktere zwischen verständnisvoll und ablehnend hin und her, genau wie bei Breaking Bad.

3. Eine scheibar banale Story (Affäre) wird durch eine alles andere als banale Storyline derart gepuscht, dass sich die von mir befürchtete Liebeschnulze als richtig spannend herausgestellt hat. Es wird immer die Hälfte einer Episode aus der Sicht von Noah und die andere Hälfte aus der Sicht von Allison erzählt, da kommt es zu Diskrepanzen in den Sichtweisen der beiden Charaktere. Zudem bleiben immer Fragen offen, ein bisschen Krimi-Story wird eingebaut, ein bisschen mysteriöse Charaktere kommen vor, so dass die Story auch die nötige Spannung erhält und das Weitersehen fast ein Muss ist. Also von 0815 Liebesschnulze ist hier keine Spur. Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben so spielen kann.

4. Die Dialoge gehen wie bei Breaking Bad sehr in die tiefe und die Mimik und die Authentizität der Darsteller stehen im Vordergrund. So wird extreme Spannung transportiert. Mein bester Freund, dem Breaking Bad schon zu langatmig war, der findet auch The Affair zu langatmig. Aber ich fand genau diese ausführlichen, tiefgehenden Dialoge bei Breaking Bad so spannend, dass es mir bei The Affair nicht anders erging.

Fazit:
Die Serie ist nix für Menschen, die auf temporeiche Storys stehen, sondern Tiefgang und Realismus, dargestellt von wirklich ausgezeichneten Schauspielern, erwarten. Die Story ist keine Liebesschnulze à la Hollywood (wie man erwarten könnte), sondern eine unverschönt dargestellte Affäre eines Familienvaters in 2 Perspektiven, mit allem Für und Wider .... mit einer schauspielerisch kaum zu übertreffenden Ruth Wilson.

Zur Staffel 2: Sie kann das Niveau der ersten Staffel halten. Die Charaktere entwickeln sich weiter und das wird einfach so glaubhaft übermittelt, dass man am Ende wirklich das Gefühlt hat, die Menschen zu kennen. Auch wenn das viele sehr langweilig finden werden, da Dialoge sehr ausführlich sind ... ich fand es äußerst tiefgründig und spannend und das macht die Serie für mich zu einer TOP-Serie. Kompliment an die Schauspieler und Regisseure. Auch der Soundtrack ist überdurchschnittlich gut. Und Dominik West ist noch eine Klasse Besser als in Staffel 1, sein Charakter rückt aber auch mehr in den Mittelpunkt.

PS: Die Serie spielt an der wunderschönen Ostküste auf Long Island. Traumhafte Abwechslung zum zu Tode gefilmten Kalifornien.
23 Personen fanden das hilfreich
ThomasAm 15. August 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Neuartiges Serienkonzept!
Verifizierter Kauf
The Affair ist ein Drama, wie ich es noch nie in dieser Art gesehen habe. Die Folgen sind ähnlich Akira Kurosawas Meisterwerk Rashamon aufgebaut. Es gibt immer zwei Sichten, die der beiden Hauptfiguren Alison und Noah. Dazu gibt es noch eine Art Flashforward, welche Ereignisse in der Zukunft zeigt. Die Sichtweisen und Erzählstränge unterscheiden sich bei Überschneidungen ziemlich stark.

Eigentlich habe ich die Serie nur wegen den beiden Hauptdarstellern angefangen zu sehen. Dominic West ist mir gut aus "The Wire" bekannt, wo er den etwas kaputten Cop McNulty spielt. Und Ruth Wilson aus "Luther", wo sie ein gemeingefährliche Psychopathin mimt. Auch die anderen Rollen sind alle mit sehr guten Schauspielern besetzt.

Man braucht schon etwas Geduld, um die Serie wirklich schätzen zu lernen. Am Anfang passiert relativ wenig. Aber wenn man sich die Zeit nimmt, sich auf diese Art der Erzählweise einzulassen, wird man mit einer Dramaserie vom feinsten verwöhnt. Wer das Format "The Wire" mochte, ist hier richtig. Erst nach und nach wird ein immer komplexeres Handlungsnetz gesponnen und immer mehr Facetten der vielschichtigen Charaktere enthüllt.

Neben den gut ausgearbeiteten und nachvollziehbar agierenden Charakteren brilliert die Serie auch in Punkto Ausstattung und Lokalkolorit. Die Häuser der Protagonisten wirken überzeugend durch das sichtbare Chaos, was das leben in einem Haus mit vier Minderjährigen Kinder eben so mit sich bringt. Auch die Außenausnahmen wirken authentisch, teilweise schon beinahe Dokumentarisch. Besonders die Szenen im Montauk machen Lust auf eine Reise in die äußerste Ostspitze von Long Island. Besonders der totale Gegensatz zur Westspitze der Insel, die von Brooklyn komplett bedeckt ist, wirkt schon wie eine Metapher.

--- Massive Spoilerwarnung! ---

Neben der Namensgebenden Affäre zwischen dem Lehrer und Schriftsteller Noah und der Kellnerin Alison geht es um einen Kriminalfall, der in Flashforwards stückchenweise enthüllt wird. Immer wenn man glaubt, jetzt weiß man, um was es wohl geht, gibt es einen kleinen Twist. Anfangs ist noch nicht mal klar, wer ermordet wurde. Erst im letzten Drittel schält sich das Opfer aus dem Dunkel. Spannend bleibt es, da es mehrere mögliche Motive gibt und damit auch viele Verdächtige. Verärgerte Drogendealer wegen geplatztem Deal, der rachsüchtige Vater der von ihm geschwängerten Teenietochter, der Besitzer von Lobsterroll, der mehrmals Prügel bezogen hat.

Es gibt hier keine wirklichen Helden, alle sind Grau und haben neben ihren dunklen Seite aber meist auch ihre hellen Stärken. Neben Mord und Sex, geht es auch um Verlust und wie man damit umgeht. Allerdings kippt es nie in ein Dosendrama, sondern ist alles nachvollziehbar in die Serie eingebettet. Einziges Manko, viele Fragen werden in der Staffel gar nicht beantwortet, da es noch mindestens eine zweite gibt. Ich hoffe nur, dass es nicht so läuft wie in Revenge, wo das coole Grundkonzept im laufe der Serie ins absurde verzerrt wird. Aber ich bin optimistisch, dass das hohe Niveau der Serie auch in der zweiten Staffel gehalten und das ganze nicht bis ins unendliche gedehnt wird.

--- Fazit ---

Das Format ist sicherlich Gewöhnungsbedürftig, aber dranbleiben lohnt sich!
32 Personen fanden das hilfreich
Karsten Z.Am 6. Oktober 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Herausragende Serie
Verifizierter Kauf
Ich habe die Serie bzw. die erste Staffel zwar noch nicht zu ende geschaut, aber trotzdem juckt es mir in meinen Fingern, dazu eine Rezension zu schreiben. ;-) Ich gehe jetzt hier nicht auf die Story an sich ein (dazu findet man im Internet mehr als genug Infos), sondern eher auf die Wirkung die diese Serie auf *MICH* hat.

Wer sich vorher etwas über die Geschichte dieser Serie belesen hat, denkt vielleicht erst mal, das die Serien nicht sehr spektakulär ist, aber die Erzählweise und der Handlungsstrang wie sich die Affäre immer mehr zuspitzt und offensichtlich in einer Tragödie zu enden scheint, macht diese Serie so herausragend und spannend. Dabei wird jede Folge aus 2 Perspektiven erzählt, einmal aus der von Alison und aus der von Noah. Beide haben ihre eigene Sichtweise auf die Geschehnisse, welche in "Vorblenden" durch Verhöre auf einem Polizeirevier immer wieder unterbrochen bzw. ergänzt werden. Als Zuschauer fragt man sich da immer wieder nur, was zur Hölle ist da vorgegangen? Und diese Frage fesselt so sehr, dass man nicht aufhören kann und die Serie bzw. die erste Staffel gespannt weiterverfolgt.

Mir fällt es hingegen schwer, diese Serie in eine Kategorie zu stecken. Sie hat Elemente von Liebesfilmen, von Krimis, von Drama-Serien und von (Mystery- sowie Psycho-)Thrillern. Es sind Elemente aus Serien wie House Of Cards, Breaking Bad und Dexter enthalten bzw. zu erkennen, die die Serie so interessant macht. Alles ist so genial verstrickt, dass die Serie den Zuschauer in seinen Bann zieht.

Die Dialoge sind geschickt auf einander abgestimmt und man verfolgt gespannt der Erzählweise bzw. den Konversationen. Die schauspielerische Leistung ist einfach nur wahnsinnig realistisch und glaubwürdig.

*ABER*, diese Serie erfordert ein gewisses Mitdenken vom Zuschauer!!! Wenn man sich Abends einfach mal auf die Couch "hauen" will und sich berieseln lassen will, dann sollte man die Finger von dieser Serie lassen!!! Mir selbst geht es auch manchmal so, weswegen ich die Serie auch nur relativ "langsam" gucke (pro Woche 1-2 Folgen). Es ist eben keine Serie die auf Konsum ausgelegt ist, sondern zum Reflektieren und Mitdenken des Zuschauers. Da ist es besser die Serie nicht am Stück zu gucken, sondern sie zwischendurch auch mal sacken zu lassen und zwischendurch mal Filme/Serien anzuschauen, wo man sein Hirn einfach mal abschalten kann.

Die Serie kann sich definitiv mit House Of Cards messen und braucht sich auch auch nicht vor Serien wie Dexter oder Breaking Bad verstecken.

Obwohl ich die 1. Staffel (wie Anfangs erwähnt) noch nicht zu ende geschaut habe, freue ich mich bereits auf die 2. Staffel und werde die erste Staffel innerhalb der nächsten 2 Wochen gemächlich zu ende schauen.

Nebenbei sei noch erwähnt, das die deutsche Synchro ebenfalls absolut passt und die Serie nicht im geringsten "entwertet" (vielleicht sogar eher das Gegenteil, aber das Ansichtssache)!
13 Personen fanden das hilfreich
Claudia W.Am 30. April 2016 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Geduld gefragt...
Verifizierter Kauf
Ich denke, man muss erst 2 Staffeln gesehen haben, um die Serie wirklich bewerten zu können. Vorher ist eigentlich noch so viel im Unklaren, dass man tw gar nicht weiß, wohin sich die Serie entwickeln soll und was das eigentlich alles soll. Ich denke die Serie ist nur für Leute, die geduldig einer unaufgeregten Handlung folgen können/möchten und bereit sind, sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinanderzusetzen. Wer gerne beobachtet und analysiert, warum Menschen manche Dinge tun und welche Gedanken, Gefühle und Erfahrungen hinter einzelner Entscheidungen stecken, kann die Serie interessant finden und durchaus mögen. Wer hieran kein Interesse hat, wird sich absolut langweilen mit dieser Serie. Definitiv darf man nicht zu viel von der Serie erwarten, man muss vor allem bereit sein, sich damit auseinanderzusetzen und zu beobachten.

Ganz außergewöhnlich - und das fand ich sehr interessant - ist, dass alle Folgen jeweils in 2 Teile aufgeteilt sind. In der 1. Staffel sieht man also oft diesselbe Geschichte aus 2 Perspektiven, nämlich jeweils aus Sicht der beiden Hauptdarsteller. Da sind dann manchmal ganz krasse Unterschiede in der Handlung, manchmal sieht man die kleinen aber feinen Unterschiede nur, wenn man sehr aufmerksam zuschaut: z.B. hat Allison in Noahs Version fast immer ein knappes Kleid an, in Allisons Version ist sie meist zugeknöpfter und mit Hose angezogen. Das unterstützt die Handlung, nämlich dass jeder es so darstellt, dass die Geschichte von der jeweils anderen Person ausgegangen ist und sein eigenes Handeln somit in ein besseres Licht stellt. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Was wirklich passiert ist, kann der Zuschauer manchmal nur vermuten. Was mir gefallen hat, ist, dass die Serie dabei wunderbar subtil ist. Ich denke, dass man manche Dinge sogar übersieht, denn die Serie ist in Iher Handlung bis in die kleinsten Details (die man sicher nicht immer erkennt) stimmig. In der 2. Staffel sind es dann nicht mehr nur Allison und Noah,sondern auch die Sicht weiterer Personen, die gezeigt wird. Zudem ist es auch nicht immer diesselbe Geschichte, sondern die Handlung schreitet voran. Allerdings bedient sich die Serie auch immer wieder Zeitsprüngen, um Zusammenhänge aufzuklären und die Grundstory aufzulösen.

Das alles kann sehr interessant sein, allerdings muss man sich darauf einlassen und man darf von dieser Serie keine schnellen Handlungen, Spannung und Action erwarten. Man muss viellmehr bereit sein, die Personen und deren Geschichte zu beobachten und sich in die einzelnen Rollen hineinzuversetzen. Dies ermöglicht es, die zwei Seiten einer Medaillie zu erkennen und zu sehen, dass jeder seine eigenen (manchmal auch nachvollziehbaren) Gründe hat, etwas zu tun, wofür der andere allerdings kein Verständnis hat oder mit zweierlei Maß misst.

Ich selbst habe die Serie nicht ungern geschaut, auch wenn ich manchmal doch etwas genervt war. Aber es ist mir bis zum Schluss nicht gelungen, die beiden Hauptdarsteller in irgendeiner Form zu mögen. Nicht nur, dass beide optisch recht unattraktiv sind, auch werden beide durch ihre Handlungen/ ihren dargestellten Charakter nicht sympathisch. Ich denke zwar, dass dies durchaus beabsichtigt ist, die Charaktere werden ja ganz schonungslos mit ihren Fehlern und Schwächen dargestellt. Dennoch konnte ich nicht zu den Personen finden, selbst wenn ihre Handlungen nachvollziehbarer wurden. Ich habe interessiert beobachtet, aber es war nie so, dass ich mich auf die nächste Folge gefreut hätte oder mit irgendeiner Person mitgefühlt hätte. Die Stimmung in der Serie ist immer sehr merkwürdig, vergleichbar mit dem Titelsong, den ich so schrecklich fand, dass ich ihn nach dem 1. Hören nur noch übersprungen habe.

Ich kann die Serie also nur bedingt weiterempfehlen. Ich kann nachvollziehen, wenn jemand die Serie direkt abbricht und ich kann auch verstehen, dass man die Serie als etwas besonderes empfindet und hier gut bewertet. Ich selbst habe schon viele Serien geschaut und so manches Mal gesehen, dass es sich lohnt, auch mal Längen durchzuhalten und eine Serie nicht abzubrechen. Für mich persönlich reicht es hier aber einfach nur für 3 Sterne, da mir die Bindung zur Serie in einigen Punkten doch gefehlt hat.
35 Personen fanden das hilfreich
MehrkatzeAm 22. Mai 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Nach dem Sündenfall
Verifizierter Kauf
Was für eine Serie, die sicherlich nicht als erste, aber doch sehr originell unsere Sehgewohnheiten hinsichtlich einer über mehrere Folgen verteilte Handlung zu verändern mag. Was als kleiner Seitensprung zwischen dem leidlich erfolgreichen Autor und mäßig mit seinem Beruf als Lehrer glücklichen Noah Solloway und der unglücklich verheirateten Alison Lockhart im Ferienort Montauk uaf Long Island beginnt, weitet sich schnell zu einer Familientragödie aus, die tödliche Folgen hat. "The Affair" ist letztlich eine Mischung aus Familien-, Erotik- und Krimidrama und weiß diese verschiedenen Genres geschickt miteinander zu verbinden.
Das Besondere dieser Serie ist neben den durchweg vorzüglichen Schauspielern - und hier sind nicht nur der wunderbare Dominic West als Noah und Ruth Wilson als Alison zu nennen - die Erzählweise, da mit wenigen Ausnahmen (der Anfangs- und Endszene jeder Folge) die gesamte Geschichte abwechselnd aus Noahs und Alisons Perspektive erzählt wird. Wie sich dabei die Schilderung wichtiger Situationen einerseits überschneiden, andererseits geringfügig bis eklatant voneinander unterscheiden ist aus meiner Sicht das brilliante und absolut fesselnde Konzept der Serienmacher. Als Zuschauer folgt man gebannt und versucht Erklärungen für die Abweichungen der beiden Erzählstränge zu finden, was sehr spannend und interessanter als die kriminalistische Komponente der Serie ist. Damit wird auf originelle Art und Weise aufgezeigt, dass Erinnerung nicht nur sehr individuell, sondern auch sehr trügerisch sein kann... darüber hinaus ist man als Zuschauer auch den manipulativen Motiven der Drehbuchautoren ausgesetzt, was für viel Sehvergüngen sorgt.

Mutig die Entscheidung in der zweiten Staffel, die Handlung zusätzlich aus den Perspektiven Cole Lockharts und Helen Solloway zu erzählen, die beide wunderbar durch Joshua Jackson und Maura Tierny besetzt sind, wie überhaupt die gesamte Serie sich durch sehr gute schauspielerische Leistungen auszeichnet. Als großer Freund der HBO-Serie "The Wire" ist es zudem eine zusätzliche Freude, die beiden Schauspieler Dominic West und John Doman (als Helen Solloways Vater Bruce Butler) wieder in einer Serie aufeinander treffen zu sehen.

War der Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel eine Spur zu spekulativ und drastisch, freuen wir uns dennoch auf die Fortsetzung dieser intelligent erzählten, sehr spannenden Serie, die so viel mehr als nur ein Ehe- bzw. Seitensprungdrama ist.
4 Personen fanden das hilfreich
J. WielandAm 15. Mai 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
..... endlich wieder ein tolles Drama ......oder Ruth Wilson at her best
Verifizierter Kauf
Die Serie polarisiert, und zwar deutlich.

Wer ungeduldig ist oder nur auf Action aus ist hier sicher fehl am Platz, die Serie erfordert das Sich Einlassen, Geduld und Beobachtungsgabe. Es handelt sich hier meiner Meinung um sehr anspruchsvolles Fernsehen, wie es heute leider nur noch selten geboten wird.

Wie sich in den bisherigen Rezensionen bereits andeutet, nimmt sich die Geschichte viel Zeit. Das ist sicher Geschmackssache, aber tut der Story meiner Meinung nach gut. Die getrennten Handlungsstränge lassen schon von Anfang an darauf schließen, dass es zu einem Verbrechen gekommen sein muss, da man nur bei internen Ermittlungen oder Morduntersuchungen die Verdächtigen trennt. Neu ist es auch nicht (siehe "True Detective"), passt aber gut in das Gesamtbild.

Nun zu den Schauspielern: Dominic West kenne ich noch von "The Hour", wo er gut aber nicht sehr gut war, dasselbe ist er für mich auch hier. Seit "Jane Eyre" und "Luther" bin ich ein Fan von Ruth Wilson und schätzte bereits dort ihre beeindruckende Leistung. In ihrer ersten großen Rolle hier ist sie einfach nur toll. Ihr Hintergrund, das inhärent Zerstörerische und die Nähe zum Tod kommen unheimlich gut rüber. Ich frage mich, wie man sie nicht attraktiv finden kann. Sie wirkt nun mal durch ihr gesamtes Wesen und ihre Ausstrahlung und das ist sicher wieder Geschmackssache. Meiner Meinung nach aber hat sie zu Recht für diese Serie 2015 den Golden Globe bekommen.

Im Laufe der ersten Staffel kommt es doch zur einen oder anderen unerwarteten Wendung und der Cliffhanger am Ende kommt wie erwartet. Das Ende der ersten Staffel ist leider meine Meinung nach etwas schwächer, doch ich bleibe bei meiner Wertung und freue mich schon auf Staffel 2.
13 Personen fanden das hilfreich
DreidelAm 15. August 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Im Bann dieses Meisterwerks
Verifizierter Kauf
The Affair ist eine neue Drama-Serie aus den USA, die im letzten Jahr ordentlich Preise abgeräumt hat. Seit dieser Woche nun in Deutschland (exklusiv bei Amazon) verfügbar, war ich neugierig. Ab der Mitte der ersten Folge beginnt die Serie ihr Netz zu spannen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen - sofern man sich auf dieses Experiment einlassen will. Als Drama-Serie passt sie nicht in die Schuhe von Psycho- oder Mystery-Thrillern, wobei aus beiden Genre durchaus Elemente vorhanden sind.

Die Geschichte dreht sich um den Schriftsteller Noah, der in den Ferien mit seiner Frau und den drei Kindern in ein verschlafenes Nest an die Küste fährt. Dort lebt die Familie im pompösen Anwesen der Schwiegereltern. Noah liebt seine Frau und seine Kinder. Die Ehe ist gesund, jedoch alltäglich. Um nicht zuviel zur Story zu verraten, nur soviel: Noah wird eine junge Frau namens Alison kennenlernen, die ihn vom ersten Augenblick fasziniert und - wie der Serien-Titel schon sagt - mit der er eine Affaire haben wird. Soweit so gut. Doch wer jetzt denkt, das hat es alles schon gegeben, ist weit gefehlt. Die Serie zieht uns in ein psychologisches Verwirrspiel und Gedankenexperiment. Jede Folge wird in zwei Phasen erzählt: Phase 1 erzählt die Geschichte aus Sicht von Noah, Phase 2 aus Sicht von Alison. Hier beginnt der Plot und dessen Umsetzung zu glänzen. Wir wissen nicht, was "wahr" ist und zu Beginn wissen wir nicht einmal, weshalb wir überhaupt die zwei verschiedenen Sichtweisen der Begegnung zu Gesicht bekommen. Erst im weiteren Verlauf zeigt sich, warum wir sowohl Alisons als auch Noahs Wahrnehmung erfahren müssen und dass ein Mord hierbei eine wesentliche Rolle spielt.

Die Schauspieler liefern eine grandiose Leistung ab und insbesondere Alison (gespielt von Ruth Wilson) ist derart erschreckend gut, dass wir tatsächlich in Noahs Versionen eine völlig andere Frau sehen als in den Versionen von Alison. Warum? Noah hat Alison in seiner Erinnerung idealisiert, er sieht sie schöner, smarter und verführerischer als Alison vermutlich jemals war. Eine schauspielerische Meisterleistung.

Die Serie nimmt sich viel Zeit für die Entwicklung der Geschichte und Charaktere und hat damit ein langsames Erzähltempo. Das ist nicht jedermanns Sache. Wer sich durch die erste Folge "quälen" muss, wird auch langfristig nicht glücklich mit der Serie. Wer sich jedoch auf die Geschichte einlässt und die 50-minütigen Episoden auskosten kann, wird mit einem intelligenten Plot und einer wendungsreichen, bemerkenswerten Geschichte belohnt, die nachdenklich macht.
160 Personen fanden das hilfreich
LyDeAm 22. Januar 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Romantisch, Gefährlich, Böse, Heiß!!!
Verifizierter Kauf
Schon länger wurde mir diese Serie von Prime empfohlen, aber irgendwie hatte mich es nie so richtig gereizt... War ich vielleicht bescheuert!!!!! !!!!!!!! Das ist eine der besten Serien, die ich bisher gesehen habe! (Und ich habe schon sooooooo viele gesehen) Ich habe mich natürlich von den 1-Sterne- Rezensionen etwas beeinflussen lassen, in denen es heißt "LANGWEILIG" usw. Die Geschichte ist tatsächlich ausführlich erzählt, aber immer aus Sicht des anderen - 50 Mann:50 Frau. Dazwischen sind immer ein paar Szenen aus der "Neuzeit" eingeblendet. Die einzelnen Personen der "Liebesgeschichte" werden quasi von einem Detective (weil ein Mord geschehen ist) verhört und in der Rückblende erzählt jeder die Geschichte aus seinem Blickwinkel. Die Story ist verdammt gut erzählt und m. E. alles andere als langweilig... ich fand es z. B. sehr interessant, was sich in der Geschichte des anderen immer anders darstellt... Man sieht quasi, wann etwas aus Sicht des Mannes erzählt wird (sie trägt zum Beispiel ein knallenges, sexy Kleid und es ist eher auf das Wesentliche beschränkt), erzählt sie dieselbe Geschichte, ist es absolut auf der emotionalen Schiene und sie trägt etwas Ähnliches, aber viel unscheinbarer... Das ist ziemlich witzig. Das Geschehene stellt sich oft ganz anders dar. Die Serie ist sehr spannend (weil man auch erst nicht weiß, wer überhaupt tot ist und dann will man natürlich endlich wissen, wer das war!!!) und auch aufwühlend... geht es Anfangs mehr um Verliebtsein, Sex und ihr Kennenlernen, geht es später um die Probleme, die dadurch entstanden sind...Und das meint man anfangs gar nicht, was da für ein Rattenschwanz dranhängt Alles in allem: Eine packende Story, tolle Charaktere - ein Muss für jeden Thriller- und Drama-Fan!
16 Personen fanden das hilfreich
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