Black Christmas

 (1.339)
3,51 Std. 32 Min.2019X-RayHDRUHD16
Der Campus des Hawthorne College ist wie leergefegt, denn Weihnachten steht vor der Tür und die meisten Studenten wollen die Feiertage standesgemäß im Kreis ihrer Familie feiern. Nur Riley Shane und ihre Kommilitoninnen Marty, Kris und Jesse bleiben zurück. Als plötzlich ein unbekannter maskierter Killer Jagd auf sie macht, war es das mit den Feierlichkeiten.
Regie
Sophia Takal
Hauptdarsteller
Imogen PootsCary Elwes
Genre
SpannungHorror
Untertitel
DeutschEnglish
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Produzenten
Jason BlumBen CosgroveAdam Hendricks
Studio
Universal Pictures
Hinweis zum Inhalt
Gewaltangsteinflößende SzenenAlkoholkonsumSchimpfwörtersexuelle Inhalte
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,1 von 5 Sternen

1339 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 25% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 16% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 23% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 13% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 23% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

MarkusAm 20. Februar 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Respekt! Das zweite Remake von „Black Christmas“ ist wirklich genauso Männer hassend …
Verifizierter Kauf
… und ideologisch verblendet, wie bereits in vielen der negativen Rezensionen beschrieben.

Ich wollte mich jetzt mal selbst von diesen teilweise vernichtenden Kritiken überzeugen und habe mir das zweite Remake von „Black Christmas“ aus dem Jahr 2019 zum Glück kostenlos im Rahmen meiner Prime Mitgliedschaft angesehen.
Weder von der Spannung noch von Horror- oder Slasher Elementen / Momenten her kommt diese missratene Gurke an das Original aus dem Jahr 1974 und das (erste) Remake aus dem Jahr 2006 heran. Allein schon deshalb ist der Film als Horror-Thriller eine einzige Enttäuschung. Die „nur“ FSK 16 hat der Film bei den wenigen unblutigen Szenen redlich verdient.

Dass einem dann auch noch von der Regisseurin die Doktrin „weiße Männer sind das pure Böse“ regelrecht eingehämmert wird, verdirbt einem noch die letzte Motivation, den Film weiter anzusehen. Ich habe es leider dennoch getan. Ab der 53. Minute kommt dann etwas Spannung auf, die den Film aber nicht besser werden lässt.

Nachdem gleich zu Beginn eine der Studentinnen absolut unspektakulär und unblutig mit einem Eiszapfen getötet wird (wirklich kein Vergleich zu der entsprechenden drastischen Szene aus „Stirb langsam 2“), geht es 50 Minuten lang weiter mit dem von der Regisseurin verbreiteten Weltbild über Männer an einer amerikanischen Universität und wohl allgemein über weiße Männer in den USA:
• Junge weiße Männer sind frauenfeindliche Vergewaltiger, junge farbige Männer hingegen liebenswerte freundliche „Frauenversteher“.
• Der alte weiße Professor / Dozent ist der Feind, der vom Campus fliegen muss.
• Alte weiße amerikanische Schriftsteller sind alle Rassisten bzw. Sklavenhalter und warum werden keine Bücher von Transgender, Homosexuellen und farbigen Menschen bei Vorlesungen besprochen.
• Natürlich auch Szenen entsprechend "MeToo“ (junge Studentin kann gerade noch dem weißen Studenten entkommen).
• Auch ein ignoranter, nicht gerade hilfsbereiter weißer Campus-Polizist darf selbstverständlich nicht fehlen.

Der absolute Hammer ist dann natürlich die Auflösung des Ganzen, dass die Mitglieder der Studentenverbindung / Bruderschaft, „infiziert“ von einer schwarzen Flüssigkeit aus der „Hawthorne-Büste“ wohl die Weltherrschaft des Mannes anstreben, bei der die Frauen die Rolle der Dienerin innehaben.
Politisch und feministisch korrekt werden die jungen Männer aus dieser Bruderschaft selbstverständlich von den Studentinnen des Campus angegriffen (Amazonen gleich) unter dem Ausruf „Niemand wird uns Frauen vernichten“ und der Professor und sein Gefolge aus jungen weißen Männern bekommen den verdienten Flammentod (ein zwischenzeitlich infizierter farbiger Student wacht natürlich auf und hilft den Studentinnen).

Auch von meiner Seite aus für dieses Meisterstück (im negativen Sinn) nur 1 Stern.
2 Personen fanden das hilfreich
GoldfischAm 18. Juli 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Klischee adé!
Verifizierter Kauf
Hab mich gewundert, wie die ganzen schlechten Rezensionen zusammen kommen. Dann hab ich mir den Film angesehen und nach etwas 10 Minuten verstanden. 🤦🏻‍♀️ Wer die üblichen Klischees haben will, nun ja der wird den Film scheiße finden. Wilkommen im 21. Jahrhundert es braucht keinen männlichen Protagonisten um die Frauen aus der Scheiße zu ziehen, sie machen es einfach selbst.

Die Story ist nichts Neues, aber unterhaltsam. Im Vergleich zu dem Black Christmas von 2006 eine etwas andere Richtung. Diese Szene mit den Keksen ist für mich bis heute unter den - Top 10 der ekelhaftesten Szenen in einem Horrofilm. Zurück zu dem neuen Film, also es geht im Weihnachten. Und die Story bezieht sich auf aktuelle kritische Themen, was gut ist. Ich vermute das ist leider auch der (banale) Grund für die vielen schlechten Bewertungen. 🙄 Lasst euch davon nicht verunsichern. Man kommt gut in die Handlung rein und es ist spannend. Zum Ende des Films gibt es einen überraschenden Plottwist. Was den Film besonders auszeichnet, ist die Aufstellung und Darstellung der Charaktere. Nicht weil die speziell sind sondern weil einzelne Figuren so inszeniert sind, dass sie extra in das Zentrum gestellt werden und andere werden bewusst zurück genommen. Das ist für einen Kern der Handlung, ein ziemlich schönes Instrument um das zu verdeutlichen.

Achtung! Der Film ist nichts für empfindliche...
Männer, die sich möglicherweise in ihrer Männlichkeit beschnitten fühlen, wenn weibliche Protagonistinnen die Cojones in der fortlaufenden Handlung haben. Auch betroffen alle Menschen, die Empowerment nervig finden.. 🤷🏻‍♀️

Wo bleiben nur die Filme in denen Frauen in einem Bikini vor Jabba the Hut rumtanzen müssen, 🤔 oh vergessen selbst Prinzessin Leia konnte sich alleine zur Wehr setzen. Mist. Es wird einem aber auch alles madig gemacht. 🙄

Nichts für ungut. Viel Spaß mit dem Film! 🙃
16 Personen fanden das hilfreich
AMA CostumerAm 30. August 2021 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Schwarze Zukunftsaussichten für Mitwirkende gewiss
Verifizierter Kauf
Von Hollywood-Blockbustern (Tage des Donners, Hot Shots, Bram Stoker’s Dracula etc.) zu Black Christmas. So kann man eine über Jahrzehnte gepflegte Karriere mit wirklich unterschiedlichsten Charakteren auch in den sprichwörtlichen „Dreck“ fahren.
Aber naja – Cary Elwes hat sich noch nie in eine Wohlfühl-Ecke bugsieren lassen, ansonsten hätte er nicht so oft entweder die Rolle des Fieslings oder ahnungslosen Trottels (u.a. in grünen Strumpfhosen) so dermaßen überzeugend verkörpert.

Aber empfehlen kann man BLACK CHRISTMAS für einen entspannenden Slasher-Abend dennoch nicht. Die Thematik Teenie-Horrorstreifen mit platter FRAUEN gegen MÄNNER-Message, könnte man noch annähernd durchgehen lassen, wenn diese wenigstens etwas Glaubwürdigkeit und Substanz besäße. Tut sie in dem Fall aber nicht.
Hier stehen VORURTEILE gegen VORURTEILE – und das war’s auch schon. Und teilweise so unbeholfen künstlich aufgebauscht – wie eine Rede von Donald Trump. Viele Worte, aber keine Aussage.
Zwei Sterne – und das sind noch wohl gemeinte ZWEI STERNE für Set & Ausstattung. Im Schul-Jargon würde man sagen – AM THEMA VORBEI.
3 Personen fanden das hilfreich
Moviescore.blogAm 26. August 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Die Geschichte dient nur als Beiwerk für die hier verbreitete Ideologie
Verifizierter Kauf
Soooo schlimm kann der Film schon nicht sein, dachte ich..! Die schlechten Kritiken und die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit diesem Remake aus dem Jahr 2019 sind ja durchaus nicht unbekannt. Diese haben mich auch bis heute immer davor zurückgeschreckt diesen Film zu gucken. Nun, da er bei Amazon Prime mit im Abo dabei ist, konnte ich aber nicht widerstehen.

Nach dem Opener, welcher durchaus einigermaßen spannend aber recht zahm inszeniert ist, dachte ich noch: "Wenn es so weiter geht, kann es doch ein ganz okayer Film werden." Leider ging es aber nicht so weiter. Stattdessen geht es inhaltlich anschließend ausschließlich um den völlig übertriebenen, männerhassenden Feminsmus der Studentinnen und deren Rache an die Männerwelt. Ein starkes Frauenbild und von mir aus auch eine ausgrägtere Form von Feminsmus zu zeigen ist ja edel und verdient auch Respekt, wenn es denn sinnvoll und inhaltlich nachvollziehbar eingesetzt wird. Bei dem Remake von BLACK CHRISTMAS bekommt man aber den Eindruck, dass es ausschließlich darum geht und die Geschichte um den Mörder in den Weihnachtsferien nur das aufgesetzte Mittel zum Zweck ist, um diese Botschaften zu verbreiten. Dass so insgesamt natürlich kein guter Film und kein gutes Remake entstehen kann, versteht sich (eigentlich) von selbst. Für einen Slasher ist diese Neuinterpretation zudem fürchterlich harmlos. Da war ja schon fast das Original von 1974 (hierzulande bekannt als: "JESSY – DIE TREPPE IN DEN TOD") expliziter in der Gewaltdarstellung.

Inhaltlich und szenisch gibt es durchaus einige Parallelen zur Vorlage und auch die Feminismus Geschichte ist nicht aus der Luft gegriffen, nur hat man es eben nicht geschafft daraus einen guten Film zu machen.

Mit einem einigermaßen sinnvollen Ende und einer nachvollziehbaren Auflösung, hätte der Film durchaus noch eine kleine Aufwertung von mir bekommen. Aufgrund des großen Haufens an Müll, den er im Finale dann noch einmal auf den Zuschauer los lässt, kann ich aber nicht anders als ihn eben so zu bewerten. Im Moviescore-Ranking schneidet er dann sogar noch etwas besser ab, als ich ihn persönlich empfunden habe.

Schaut ihn Euch an, wenn Ihr Euch mal wieder über ein wirklich grottiges Remake ärgern wollt oder lasst es lieber sein, wenn Euch die 93 Minuten Zeit zu kostbar dafür erscheinen.

//
Story 1
Innovation Story 2
Kameraführung/Bildsprache 4
Innovation Kameraführung/Bildsprache 3
Effekte 3
Innovation Effekte 2
Kulissen 6
Schauspieler 4
Dialoge 2
Atmosphäre 3
Kult-Faktor 3
//
Moviescore 3,00
//
moviescore.blog
2 Personen fanden das hilfreich
J.K.Am 14. April 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Guter Slasher mit enttäuschendem Ende
Verifizierter Kauf
"Black Christmas" beginnt als klassischer Slasher an einer amerikanischen Universität, und zieht dies für etwa zwei Drittel der Lauflänge auch konsequent und unterhaltsam durch. Klar, die Protagonistinnen sind moderne, aufgeklärte junge Frauen, und der Film hält sich mit feministischen Aussagen auch nicht zurück, aber es ist eben auch ein Film von 2019 und nicht von 1974. Ja, Themen wie Vergewaltigung werden thematisiert, u.a. mit einer großartigen Gesangseinlage, und viele der Männer kommen dabei nicht gut weg. Wenn man aber bedenkt, dass nahezu alle gezeigten Männer Mitglieder einer chauvinistischen Fraternity sind, ist das aber auch kein Wunder, sondern gehört zu diesem Film dazu. (In "Inglorious Basterds" sind auch fast alle gezeigten Deutschen Nazis, das ergibt sich eben aus dem Plot und nicht daraus, dass Tarantino Deutsche hassen würde. Ebensowenig zeugt dieser Film von einem Männerhass der Regisseurin und der Drehbuchautorin.) Wie dem auch sei, wer darauf keine Lust hat, sollte vielleicht einfach die Finger von diesem Film lassen. (Aber ich schätze, die vielen - milde gesagt - überraschend ähnlichen negativen Rezensionen hier, sollten für die leicht zu provozierenden Menschen Wahrnung genug sein.)
Was dem Film aber leider massiv schadet, ist die Wendung im letzten Drittel. Ich möchte nicht spoilern, aber der Film wählt leider den billigst möglichen Ausweg, der auch im Kontext der Handlung aufgesetzt wird, und die positive Gesamtbotschaft dann auch noch schwächt. Dass der Film auf eine niedrige Altersfreigabe hin geschnitten wurde, macht ihn leider auch nicht besser. Wie ich am Rande mitbekommen habe, hatten die Drehbuchautorinnen für das Drehbuch nur einen Monat Zeit. Das finde ich sehr schade. Mit mehr Zeit und mehr Spielraum im Bezug auf den Blutfaktor hätte der Film vermutlich wesentlich besser werden können.
Alles in allem also eine verpasste Chance, aber längst nicht so schlecht, wie ihn einige Zeitgenossen machen.
16 Personen fanden das hilfreich
Björn LehmannAm 1. November 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Politischer Diskurs
Verifizierter Kauf
Black Christmas ist mehr eine Neu-Interpretation des Ausgangs-Materials und hat somit nicht mehr viel mit seinen Vorgängern gemeinsam. Und sein wir mal ehrlich: Ein drittes Mal die ungefähr selbe Story, welche in zig verschiedenen Varianten schon in anderen Slasher-Filmen zu sehen war, wäre den Aufwand nicht wert gewesen. So wird hier versucht dem Genre einen neuen Blickwinkel zu geben, welcher mal mehr, mal weniger aufgeht. Der Film selber wurde von der Presse und vom Publikum größtenteils negativ bewertet, wobei die Kritik teilweise zustimmt. Allerdings ist der Film nicht so miserabel, wie viele behaupten.
Die Herangehensweise ist mutig und ein interessantes Projekt, bei welchem der gesellschaftliche Diskurs im Mittelpunkt steht. Der Verlauf der Story und sämtliche Geschehnisse sind lediglich dazu vorhanden, die Argumente noch einmal auf ästhetische Art umzusetzen. Das Problem dabei: Die Spannung bleibt immer wieder auf der Strecke und die Charakterzeichnung ist etwas zu beliebig. Glücklicherweise liefern sämtliche Darsteller*innen eine tolle Leistung ab (vor allem Imogen Poots).

Viele werden bestimmt nicht nur auf Grund der etwas misslungen Dramaturgie enttäuscht sein, sondern auch, weil der Film an vielen Stellen genau das Gegenteil von dem macht, was der Zuschauer von einem Slasher erwartet. Dies liegt u.a. an der feministischen Ausrichtung, durch welche vieles des durchaus sexistischen Sub-Genres obsolet macht und zu einer zeitgemäßen Interpretation führt. Der Film ist dabei nicht, wie von vielen behauptet, männerfeindlich.

Der Film ist trotz vorhandener Schwächen ein spannendes, sowie interessantes Experiment, das nicht immer aufgeht, aber in seiner Umsetzung und seinem Symbolismus bis zum Ende konsequent ist.
Eine Person fand das hilfreich
XyAm 16. Dezember 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam
Verifizierter Kauf
Bis zu den ersten 70% fand ich den Film wirklich, wirklich richtig gut, die Dynamik der Charaktere, die Themen, die angesprochen wurden, das war alles einfach echt gut gemacht. Vor allem das Lied, das die Mädels auf der Party singen war einfach echt stark.

Die letzten 30% wiederum... naja, ich sag mal, ich hab nicht erwartet, dass der Film so eine Richtung annimmt. Ich fand es nicht einmal wirklich schlecht, es hat allerdings wahrlich nicht zum ersten Part des Films gepasst. Während die ersten 70% eher anspruchsvoll und echt cool inszeniert waren, war es die letzten 30% eher... Trash. Und - ich liebe Trash, deswegen mochte ich den Part durchaus auch, aber dem Film (und den Themen des Films) hat das eher nicht so gut getan. Schade.

Wenn das Ende eher die Realismusschiene gefahren hätte und nicht in so eine groteske Richtung abgedriftet wäre, dann hätte der Film wohl volle Punktzahl bei mir abholen können, so bleibt es eben bei trotzdem guten 4 Sternen!
imhoAm 2. August 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Holzhammer-Ideologie, fest verpresst
Verifizierter Kauf
Niemand macht vorsätzlich einen schlechten Film, aber nicht wenige talentierte Künstler sind so von sich eingenommen, dass sie trotz überdurchschnittlichem Talent ziemliche Grütze abliefern. Leider ist dieser Streifen nur ein weiteres Beispiel für die total dumme Idee, mittels eindimensionaler Holzhammer-Indoktrinierung die "Haltung" der Regisseurin und Co-Autorin Sophia Takal zu promoten. Um Plot und Figuren mit ihrer Haltung in Übereinstimmung zu bringen, müssen dann natürlich die Figuren in die Klischees supergut/weiblich und übelstschlecht/männlich/Hautfarbe weiß gepresst werden und natürlich ist schnell absehbar, dass die Handlung auf ein absurdes Finale hinkonstruiert wird. Oh wait, ich vergaß, Schuld an allem ist ja die Büste eines alten, weißen Philantrophen, der sein Geld natürlich mit Sklavenhandel gemacht hat und dessen oberste Vision das vollendete Patriarchat ist.

Handwerklich ist der Film gar nicht schlecht produziert, doch leider stellt die Regisseurin ihre verquaste Ideologie über ihr künstlerisches Talent - und nur deshalb ist "Black Christmas" ein übelst schlechter Unterhaltungsfilm! Schwer geflopt an der Kinokasse und darüber hinaus noch ziemlich schlechte Bewertungen bei Rotten Tomatos sind ein untrügliches Zeichen, dass es in der Unterhaltungsbranche allein mit anmaßender Haltungsbetreuung des Publikums nicht getan ist. Schade für andere talentierte Künstler, wenn deren Projekte wegen der finanziellen Flops dieser sendungsbewußten Haltungskorrektoren nicht mehr produziert werden können.

Fazit: Black Christmas ist definitiv Zeitverschwendung.
36 Personen fanden das hilfreich
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