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Blau ist eine warme Farbe [dt./OV]

 (1.679)
7,72 Std. 52 Min.2013X-Ray16
Mädchen gehen mit Jungs aus - das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Atemberaubend, intensiv und hautnah erzählt "Blau ist eine warme Farbe" diese universelle Liebesgeschichte....
Regie
Abdellatif Kechiche
Hauptdarsteller
Léa Seydoux
Genre
DramaRomantik
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
DeutschFrançais
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Produzenten
Vincent Maraval
Studio
Quat'sous Films
Inhaltsempfehlung
AlkoholkonsumNacktheitsexuelle InhalteRauchenGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

1679 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 65% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 16% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 9% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 4% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 6% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Andi BeWertungAm 20. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Naja...dann statt 2 doch 3 Sterne.
Verifizierter Kauf
Wie fange ich an? Der Film an sich ist gut und das Thema hat mich interessiert, wie sie (Adèle) ihre Identität (hier mit dem Schwerpunkt geschlechtliche Orientierung, bzw. Neuausrichtung) hinterfragt oder viel mehr damit in Konflikt gerät. Leider schwächelt die filmerische Umsetzung.
Zuerst zum Punkteabzug und was mich an diesem Film gestört hat:

-1 Stern: Die Länge des Films.
Der Film ist bei der DVD mit 173 Min. angegeben und das ist viel zu lang. Es hätten locker 45/50 (oder 60) Min. eingesprat werden können. Die Kammera hält oft einfach nur drauf, wärend man belangloses Geschehen betrachtet, die meiner Meinung nach die Geschichte nicht wirklich voran bringt. So wird sich über Wein oder Spagetti unterhalten oder die Scene zeigt wie sie schläft....auch die Gespräche zu Beginn in ihrer Schule, oft belangloses Gerede. Der Film leidet auch an der deutschen Synchro.

-1 Stern für die Kamera:
Der Film besteht zum überwigenden Teil aus Nahaufnahmen und Close-up Einstellungen. Das Bild ist dadurch oft sehr unruhig und der Blick für die Scene fehlt...aber vielleicht soll das ja so, mich hat es irgendwann gestört. Über einen Beamer sieht man ständig nur große Gesichter, Arme und Beine fehlen. Es sitzen 4 Personen am Tisch zu Essen, der Ferhnseher läuft...der Raum an sich wird nicht in seiner Gänze gezeigt...so wie ihr Zimmer usw.

-1 Stern: Mir fehlte die Vermittlung von Zeit in diesem Film, was mich am meisten gestört hat.
So steht auf dem DVD Cover, das Adéle 15 ist (sieht aber aus wie 17). Dann irgendwann feiert sie ihren 18 Gebrtstag. Es hat hier jedoch keinerlei an Transformation oder Entwicklung stattgefunden. Die Person bleibt absolut unverändert und ist identisch wie zu Beginn des Films (Mimik, Gestik, die Frisur, Kleidungsstiel und ihre Schüchternheit/Unsicherheit bleiben den gesammten Film über unverandert...keine Charakterveränderung). Und ja, stänig ist ihr Mund halb offen.
Dann irgendwann ist sie mit dem Abi fertig und ist im Praktikum und dann ist sie auch schon voll im Berufsleben (die Beziehung zu Anna läuft die ganze Zeit weiter...aber wie lange schon?). Wie viel Zeit vergeht wird dem Zuschauer nicht vermittelt. Dann wird auf "Stilmittel/Symbole" zurück gegriffen. Die Haare sind nicht mehr blau und Adèlle trägt im Unterricht eine Brille...für meinen Geschmack eine etwas zu billige Lösung, die ich im Verlauf des Films immer weniger akzeptieren konnte.
Zu Beginn des Films hatte sie ihre Haare hochgesteckt, am Ende mit Spangen nach hinten...sie mittlerweile ca. 22 Jahre alt und immer noch keine Veränderung ihrer Person, sie agiert immer noch wie die 15 jährige am Anfang des Film (wobei sie da bereits wie 17 ist!).

Tja, übrig würden leider nur 2 Sterne bleiben und das wird dem Film dann doch nicht gerecht, also 3. Ich würde den Film so schnell nicht noch einmal sehen wollen...aber irgendwann schon.

DIE Sexscene, über die viel gesprochen wurde, fand ich doch sehr realistisch und erotisch in ihrer (schonungslosen, minutenlangen) Darstellung und ich habe den beiden ihr Lusterlebniss miteinander abgekauft....sie haben halt Bock aufeinander.
Diese Aussage ist zu relativieren, da ich sie als Mann mittleren Alters treffe. Geschaut habe ich den Film mit meiner Freundin und wir haben uns noch lange im Anschluss üder den Film unterhalten...was ja an sich einen guten Film (der auch nicht gut sein kann) ausmacht.
Letztentlich ist es ein Liebesfilm, welcher nicht so interessant wäre, wenn es hier nicht um die gleichgeschlechtliche Liebe gehen würde. Für mich Teil unserer Gesellschaft, für andere leider immer noch ein Tabuthema und Grund zur Ablehnung von Menschen, die sich neu entdecken...und sich trauriger weise oft immernoch ein Platz in Familie, Gesellschaft oder bei Freund*Innen suchen/erkämpfen müssen. Die Ablehnung und Furcht, die eine solche Liebesbeziehung mit sich bringt, wird im Film auf jedenfall aufgegriffen und macht immernoch nachdenklich.
Eine tiefere Inhaltsangabe zum Film gebe ich hier nicht ab, da müsst ihr euch den Film schon selbst anschauen.
MFG.....und Au revoir!
2 Personen fanden das hilfreich
J.A.Hallbauer ;Doc HallidayAm 11. März 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Adèle!
Verifizierter Kauf
Der Film des Regiseeurs Abdellatif Kechiche zeigt , wie der französische Originaltitel, zwei Kapitel aus dem Leben von Adèle (Adèle Exarchopoulos), einem Mädchen aus einer niederen sozialen Schicht (Kechiche spricht von Arbeiterklasse), beginnend im Alter von knapp 16 Jahren.
Das Kapitel 1 beschreibt die Schülerin, die dabei ist, ihre Sexualität zu entdecken. Animiert oder eher getrieben von Klassenkameradinnen, die kaum ein anderes Thema als Sex und "Hast du schon?" haben, schläft sie mit einem Jungen, wobei ihr aber "etwas fehlte." Schon zu dieser Zeit sieht sie erstmals Emma (Léa Seydoux), eine einige Jahre ältere Kunststudentin, auffallend durch hellblau gefärbte Haare, und da wir das Thema des Filmes kennen, sehen wir schon bei dem ersten Blickkontakt der beiden, dass da Interesse oder Neugier ist. Mit einem bekennend homosexuellen Mitschüler besucht sie eine Bar, die von Schwulen und Lesben besucht wird. In der Schule wird sie von den achso aufgeklärten und erfahrenen Mitschülerinnen rücksichtslos gehänselt und beleidigt.
Das Kapitel 2 beschreibt das Kennenlernen von Adéle und Emma, beginnende Zuneígung, in einer großartig von beiden Darstellerinnen, besonders von Adèle gespielten Szene sehen wir schließlich beide auf einer Wiese nebeneinander liegen, sehen den inneren Kampf und die Unsicherheit von Adèle, während Emmas Gesicht eher Erwartung widerspiegelt, wann die Freundin endlich die Initiative ergreift.
Es folgen Sexszenen, die lang, sehr intensiv und leidenschaftlich explizit, aber nie genitaldetailliert gefilmt sind. Wer aks zuschauer tiefere Einblicke beim Soixante-Neuf erwartet, wird umsonst glotzen. Es folgt die Vorstellung der Freundin bei Emmas Eltern, aus der Oberschicht stammend und über die sexuelle Orientierung der Tochter informiert, wobei standesgemäß Austern geschlürft werden. Umgekehrt gibt Adèle ihre geliebte bei ihren Eltern als Nachhilfelehrerin für Philosophie aus, man ißt selbstgekochte Spaghetti mit Tomatensoße, Hie wie auch in anderen Szenen wird moniert, dass andauernd in unappetitlicher Weise der Essvorgang gezeigt werde, was ich nicht nachvollziehen kann. Es wird nicht geschmatzt oder fanfarenartig geschlürft, einzig lustig fand ich, dass die Mutter die Gabel unmittelbar oberhalb der Zinken hielt. In der kleinen Wohnung findet der Sex dann mit zugehaltenen Mündern statt.
Die Beziehung verfällt schließlich in Routinem vor allen Adèle bekocht die Freundin und Gäste, Emma ist mehr die Künstlerin, anfangs missverstanden und wütend über Kritiker, Adèle ist mehr ein Anhängsel und fühlt sich mit Recht zunehmend allein gelassen. Als sie sich öfter mit einem Mann trifft, mit dem sie auch knuitscht und von ihm auch nach Hause zur gemeinsamen Wohnung gebracht wird, macht Emma ihr eine schrecklicjhe Szene. Adèle lügt zuerst nicht überzeugend, Emma wird immer wütender und schimppft sie Lügnerin und Flittchen, Adèle entschuldigt sich, bittet und bettelt und weint zum Steinerweichen, aber Emma schmeißt sie förmlich hinaus.
Wieder einige Jahre später besucht Ad`le noch einmal die erste große Ausstellung der Künstlerin Emma und sieht auch zahlreiche großformafige Akte von sich, fühlt sich dann aber in den Kreisen der Künstler und Kunstkenner oder solche, die sich als solcje ausgeben und für die der Besuch eher eine gesellschaftliche Pflichtveranstaltung ist, wieder einsam und fehl am Platze.

In Interviews von Regisseur, Adèle und Léa wird von einer universellen Liebesgeschichte gesprochen, das kann ich so nicht unterschreiben.Es geht schon um gleichgeschlechtliche Liebe, und das erste Kapitel, das gut ein Drittel des fast dreistündigen Filmes einnimmt, ist hauptsächlich Adèle und ihrer Selbstfindung als lesbische junge Frau gewidmet, mit all den Schwierigkeiten, die ihr die Umwelt und besonders die ach so sexuell reifen Ziegen von Klassenkameradinnen bereiten. Verständnis hat fast nur der schwule Schul- oder auch Klassenkamerad, der die Angegriffene verteidigt und andere Kleingeister in die Schranken weist. Das Liebespaar hätten auch Männer sein können wird gesagt, über Mann und Frau als Alternative wird nicht gesprochen. Mag die Idee auch richtig sein, die Aussage halte ich für ein wenig scheinheilig, der Regisseur hat, das darf er ja auch, sicher auf den Erfolg des Filmes gehofft und aus gutem Grund das Liebespaar mit zwei hübschen Frauen besetzt, ich habe massive Zweifel, ob der Film bei einem breiten Publikum mit eien Männerpaar so ein Erfolg geworden wäre. Ich will nicht für andere und schon gar nicht für alle sprechen, aber ich hätte mit einem Männerpaar Probleme insofern gehabt, dass ich nichts gegen Schwule habe, aber ganz offen, knutschende Männer sehe ich nicht gerne, da reichte schon die Szene des ersten Kapitels in der Bar.
Auch das Problem des Scheitern der Beziehung an den sozialen Unterschieden (in Frankreich bzw. von Kechiche Klassenunterschiede genannt) ist hier ein Problem, aber das ist nicht universell, sondern liegt meins Erachtens mehr an Lèa, die die Geliebte in ihre Kreise nicht richtig mitnimmt. Adèle wirde Lehrerin, und sie macht ihre Arbeit mit den jüngsten Schülern schon als Praktikantin selbstsicher und gut, sie läßt sich nicht auf der Nase rumtanzen, sie hat die Kinder im Griff. Lèa ist zu sehr mit der Planung ihrer Karriere als Künstlerin beschäftigt, ihr scheint Adèle nicht so wichtig wie umgekehrt. Die Unversöhnlicjkeit nach Lèas "Betrug" ist für mich eher die Wut auf ihren Besitz, der sich nicht so verhalten hat, wie es sich für ihn geziemte, eine recht kleingeistige Einstellung, und als arrivierte Künstlerin lebt sie mit einer früheren Freundin mit Kleinkind zusammen, das sei jetzt ihre Famile. Das soll jetzt nicht kritisiert werden, zeigt nur, das sie sich von einem Bohème-Leben verabschiedet hat.
Meine Interpretation ist keine Kritik an dem Film, sondern an seiner Deutung durch den Regisseur und andere Rezensenten. Kechuche sagte selber, zu Beginn der Dreharbeiten habe er nioch wenig konkrete Vorstellungen gehabt und nicht genau gewusst, wohin die Reise in den Monaten der Dreharbeiten ging.
Nach anfänglicher angeblich heftiger Kritik der beiden Darstellerinnen, die angeblich nie wieder mit Kechiche arbeiten wollten, "ruderten die beiden später zurück." Das mag man als opportunistisch ansehen und unehrlich, nachdem der Film ein sensationeller Erfolg war. Wenn man bedenkt, daß die Arbeiten am Film, der übrigens chronologisch gedreht wurde, sich über Monate hinzogen und am Ende mehrere Hundert Stunden Filmmaterial gedreht waren und dann sieht, welche Intensität die beiden Frauen in ihr Spiel legen mussten, etliche Male die Sexszenen, oder die fürchterliche Szene mit dem Trennungsstreit, kann ich verszehen, dass die Schauspielerinnen psychisch ausgepowert waren. Dass dann nach dem Sensationserfolg das anders dargestellt und vielleicht auch gesehen wurde, halte ich für verständlich.

Meine kritischen Anmerkungen gelten der geschilderten Wertung der Aussage des Filmes, nicht dem Film selber: "Blau ist eine warme Farbe" ist einer der großartigsten und berührendsten Filme der letzten Jahre, das liegt an einer tollen Inszenierung,die den Darstellern auch Improvisation abverlangte. aber vor allem an dem glaubwürdigen und wahnsinnig intensivem Spiel von Adèle und Léa, die immer wieder an ihre Grenzen gehen mussten. Ertmalig in der Geschichte von Cannes erhielt nicht nur der Film, sondern auch Léa Seydoux und die einige Jahre jüngere (erst 20!) Adèle Exarchopoulos in ihrer ersten Hauptrolle auch die >Goldene Palme< , und diese Entscheidung der Jury kann man nur begrüßen.
Léa ist phantastisch, die wahre Hauptdarstellerin Adèle spielt einfach sensationell, nicht nur für eine Newcomerin eine der herausragendsten Darstellerleistungen überhaupt. Da ihre Rolle mehr hergab als die der Emma ist die Entscheidung, beide zu ehren, salomonisch, alles andere wäre ein Affront gewesen.
Adèle wurde 2014 noch mit dem CÉSAR und dem Critic's Choice Movie Award belohnt, Léa Seydoux mit der Rolle des Bond-Girls in SPECTRE.

"Blau ist eine warme Farbe" ist insbesondere dank zwei großartiger Darstellerinnen ein Film, der nicht nur die Jury von Cannes, sondern auch das Publikum und die meisten Kritiker und Rezensenten mit Recht begeistert hat.

Doc Halliday
4 Personen fanden das hilfreich
BambiraptorAm 23. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
ergreifend
Verifizierter Kauf
Der Film wirkt noch fast 24 Stunden später nach, so ergreifend fand ich ihn. Einer dieser Filme bei denen man mitfühlen will. Keiner der Filme bei denen man sich denkt "was für eine Schnulze". Die Kamera folgt der Hauptprotagonistin so, dass es wirkt als sei der Zuschauer mit dabei und könnte erleben, was die Hauptprotagonistin erlebt. Das hat schon was.
RayAm 23. Juli 2014 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Die Liebe von Adele und Emma...
Verifizierter Kauf
Der französische Regisseur Abdellatif Kechiche hat mit "Blau ist eine warme Farbe" seinen international bisher erfolgreichsten Film gemacht, im Frankreich selbst bekam er schon zweimal den Cesar als bester Regisseur zugesprochen - 2005 für "L`Esquive" und 2008 für "Couscous mit Fisch". Seine Filme fallen durch eine recht hohe Laufzeit aus, die Liebesgeschichte zweier Frauen wird hier in 179 Minuten erzählt. Dabei ist es vor allem den beiden Hauptdarstellerinnen Lea Seydoux und Adele Exarchopoulos zu verdanken, dass der Film emotional so gut funktionierte. Die Gesichter der Darstellerinnen werden dabei aus nächster Nähe gefilmt und sie werden dabei zu echten Gefühlslandschaften. Blicke, Stimmen, Lachen und Gesten - der Filmemacher ist ganz nah dabei, wenn er den Beginn der Liebe zeigt bis hin zur Amour Fou, denn er begleitet Emma (Lea Seydoux) und Adele (Adele Exarchopoulos) vom ersten Blick bis zum Zusammenleben, vom Alltag, von der Trennung bis hin zum Wiedersehen nach Jahren. Dabei spielt es eher eine sekundäre Rolle, dass das Liebespaar zwei Frauen sind. Die 16jährige Adele ist eine beliebte Schülerin, die in ihrer Heimatstadt Lillie viel mit Freunden und Mitschülern unternimmt. Ihre pubertäre Unsicherheit ist kaum bemerkbar. Ihre Mitschülerinnen machen das hübsche Mädchen darauf aufmerksam, dass der ein Jahr ältere Mitschüler Thomas (Jeremie Laheurte) sich für sie interessiert. Doch die junge Liebe dauert nicht lange an, es fehlt vor allem auch beim Sex das gewisse Etwas. Als sie auf der Straße Emma zum ersten Mal sieht, die ihre Haare blaugefärbt hat, ist sie spontan interessiert und auch irritiert. Als sie gemeinsam mit ihrem Mitschüler Valentin (Sandor Funtek) eine Gay-Disco besucht, treffen sich die beiden Frauen wieder. Adeles Gedanken kreisen nunmehr extrem um die aufregende Unbekannte, die sie einen Tag später von der Schule abholt. Den Mitschülerinnen bleibt nicht verborgen, dass Emma sehr maskulin wirkt und sicherlich lesbisch sein muss. Trotzdem beginnen die beiden Frauen ein prickelndes Verhältnis, dass auch zur längerfristigen Beziehung wird. Im Alltag zeigen sich die verschiedenen Verhältnisse, aus denen die Frauen kommen. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Adele hat andere Bedürfnisse wie die ältere Freundin mit Diplom der Kunsthochschule. Am Ende steht die Trennung...
...trotzdem treffen sich die Frauen nach einigen Jahren wieder. Immer noch ist die Leidenschaft präsent, die Emma unterdrücken kann, da sie eine tragfähige Beziehung mit einer anderen Frau lebt. Adele dagegen ist immer noch ein etwas hin- und hergerissener Charakter, der nicht so ganz genau weiß wohin sie ihr Boot steuern soll. Zahllose Großaufnahmen rücken die beiden Figuren in den Mittelpunkt und der Zuschauer lernt die Gesichter sehr gut kennen. Vor allem Adele, die immer wieder etwas verlegen an ihren Haaren zupft und öfters mal mit einem unordentlichen Knoten auf ihrem Kopf als Frisur herumläuft. Die Art wie sie Spaghetti isst - sie ist eine sinnliche junge Frau. In diesen Moment erreicht der Film eine starke Intimität, die die Geschichte berührend machen. Die Sexszenen - insgesamt 7 Minuten - sind für mich eher zweitrangig. Sie sorgten aber für die nötige Publicity, die den Film zu einem Riesenerfolg machten. Interessanterweise scheint ein homosexuelles Liebespaar weitaus größeres Interesse hervorzurufen. Ich denke da auch an den Hype, der vor einigen Jahren mit "Brokeback Mountain" ausgelöst wurde. Da gings um eine heimliche Liebe, die versteckt wurde und nur im Geheimen ausgelebt werden konnte - und daher auch als Beziehung scheitern musste. Hier in "Blau ist eine warme Farbe" wird zwar auch auf die ungewöhnliche Liebschaft hingewiesen, aber es gelingt den beiden Frauen ihre Liebe in ein gemeinsames Leben mitzunehmen. Die Chance nach dem Glück ist also eher gegeben - dennoch lässt sich der große emotionale Moment der Liebe nicht dauerhaft im Alltag integrieren. Kechiche zeigt die Liebe als ein Gefühl des Augenblicks, der leider auch wieder vergehen wird. Er zeigt aber auch die Erfüllung in diesen raren Momenten.
4 Personen fanden das hilfreich
RoxaneAm 25. März 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Von einer Liebe, die sich überirdisch anfühlt...
Verifizierter Kauf
Das französische Liebesdrama „Blau ist eine warme Farbe“ von Abdellatif Kechiche aus dem Jahr 2013 erzählt von einer leidenschaftlichen lesbischen Liebe und wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Die Geschichte begleitet die in der ersten Hälfte noch 15-jährige Schülerin Adèle (Adèle Exarchopoulos) bei der Entdeckung der eigenen Sexualität, ihrer Sehnsüchte und Vorlieben. Mit unschuldiger Unsicherheit, aber auch aufgeweckter, nervöser Neugierde geht sie auf die Suche. Nach der ersten sexuellen Erfahrung mit einem Jungen von ihrer Schule stellt Adèle fest, dass dies in mehrerer Hinsicht wenig erfüllend war - und so hat Adèle nicht nur andere Interessen und Sichtweisen als ihre gleichaltrigen Mitschüler, sondern träumt nachts von sexuellen Begegnungen mit einer unbekannten Frau mit blauen Haaren, der Kunststudentin Emma (Léa Seydoux) , einer zufälligen Begegnung auf der Strasse. Adèle kann an nichts mehr anderes denken und beschließt sie zu finden, was ihr zufällig in der Nacht in einer lesbischen Bar gelingt und die beiden sich daraufhin schnell näher kommen....

Auffallend im Spielgeschehen sind sicher die sehr intensiven Liebesspiele in dieser Länge, eigentlich schon einem Soft-Porno gleichkommend. Mich störten die Sexszenen zwar nicht, aber als Zuschauer bräuchte ich sie auch nicht in dieser expliziten Form, auch, wenn klar hervorgeht, dass sie Teil der Geschichte sind, die die sexuelle Seite der obsessiven Liebe Adèles zu Emma zum Ausdruck bringen soll. Aber das hätte ich auch verstanden, wenn man sich dem nicht so ausführlich gewidmet hätte. Vor allem kann ich nachvollziehen, dass das für die beiden jungen Schauspielerinnen eine Erfahrung war, die sie an ihre Grenzen brachte, da sie auch, nach eigener Aussage, nicht mehr mit dem Regisseur arbeiten möchten. Es heißt, Kechiche habe einzelne Szenen bis zu hundertmal wiederholen lassen. Mir kommt es manchmal auch so vor, dass es da eine Art „Authentizitäts"-Wettkampf unter manchen Regisseuren gibt, besonders was die gezeigten Sexszenen betrifft.

Aber die Sexszenen bleiben nur ein Nebenschauplatz der Handlung , für mich jedenfalls (weiblich-hetero ;). Der Blick geht doch weit hinaus übers geteilte Bett. Drei Stunden lang folgt man vor allem Adèle bei ihrem sexuellen Erwachen, dem Glück mit Emma und der Suche nach sich selbst. Eine Suche, die geprägt ist von der unterschiedlichen Vorstellung der Selbst-Verwirklichung. Und auch von dem schwierigen Drahtseil-Akt, mit Menschen mitzuhalten, die einem freundlich begegnen und doch eine ganze andere Sprache sprechen.

Erstaunen. Faszination. Liebe.
Diese drei Dinge scheint Adèle zu durchleben, als sie Emma begegnet.
Erstaunen, als sie ihr das erste Mal über den Weg läuft.
Faszination, als sie sich das erste Mal richtig mit ihr unterhält.
Liebe, als sie das erste Mal diese prickelnden Gefühle entwickelt.

Nun weiss sie es genau. Es sind Frauen zu denen sich Adèle hingezogen fühlt. Es ist Emma der sie nahe kommen möchte. Die erste Liebe. Nichts ist so aufregend und so schön. Man erforscht, man lernt, man liebt. Und auch das tut Adele. Sie gibt sich Emma ganz hin, sie ist glücklich. Doch auch die erste Liebe hat ihre Tücken. Vielleicht fällt es dem Zuschauer vor Adèle auf oder Adèle möchte es einfach nicht wahrhaben. Aber sie und Emma sind unterschiedlicher als man denkt.

Hilflosigkeit. Bedauern. Verzweiflung.
Auch das durchlebt Adèle mit Emma. Denn auch die erste Liebe ist nicht für immer bestimmt.

Was die beiden Hauptdarstellerinnen hier offenbaren ist eine Schauspielkunst die man selten erleben darf.
Adèle Exarchopoulos IST Adèle. Sei es das Zupfen an ihren Haaren oder wie sie die Spaghetti verschlingt. Sei es wie sie Emma anblickt oder wie sie weint. Man spürt in den vorsichtigen Blicken Adèles jederzeit den Kampf von Zurückhaltung und Begierde, von Unsicherheit und Neugier, von Unschuld und einer kessen, frechen Herausforderung und letzlich zeigen diese Blicke auch den Übergang eines jungen Mädchens zu einer jungen Frau.
Léa Seydoux IST Emma. Emma, die Gefühle in Adele weckt, welche diese bis dahin nicht kannte. Emma, die mit ihren blauen Haaren eine neue Farbe in Adèles Leben bringt. Emma, die einem zeigt, wie schön Blau sein kann.

„Blau ist eine warme Farbe“.
Selten ist ein Film so intim wie dieser, selten so ehrlich.
55 Personen fanden das hilfreich
Marika NepovímAm 9. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Welche Erwartung hast du?
Verifizierter Kauf
Der Film scheint irgendwie nur durchzufallen oder durchweg zu punkten. Das hier ist kein "Lesbenfilm". Meiner Meinung nach, ist es ein Film, fast schon eine sinnliche Dokumentation über das Entstehen und Enden einer Liebe. Hier eben zwischen zwei Frauen- aber hier gibt es kein groß Thematisiertes Coming-out. Keinesfalls fand ich ihn langweilig, ich habe einfach gern beobachtet und mitgefühlt. Ich finde der Film ist etwas ganz Besonderes, das ich so vergleichsweise noch nicht gesehen habe.
2 Personen fanden das hilfreich
StefanBAm 9. März 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Die französische Elite ist eine geschlossene Gesellschaft. Hinein kommt nur, wer große Erfolge vorweisen kann.
Verifizierter Kauf
Kaum war bekanntgegeben, dass der Film BLAU IST EINE WARME FARBE die goldene Palme auf den Filmfestspielen zu Cannes 2013 gewonnen hat, wurde bereits spekuliert, dass es sich um eine politische Entscheidung der Jury handeln muss. Denn in diesem Film steht eine lesbische Liebesgeschichte im Vordergrund. Und kurz vor diesen Filmfestspielen gab es in Frankreich Massenproteste gegen die eingeführte Homoehe.
Doch für den Regisseur Abdel Kechiche stand Homosexualität nicht im Mittelpunkt. Ihm ging es vielmehr die Klassenunterschiede in Frankreich zu zeigen und dass nur die wenigsten Menschen aus der unteren Schichten trotz großartiger Arbeitsleistung weder Anerkennung noch Akzeptanz bei der französischen Elite finden. Diese Diskrepanz zeigt Kechiche anhand von zwei jungen Frauen, deren Geschichte er über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt.

Anfänglich ist die Welt der 15-jährigen Adele (Adele Exarchopoulos), die noch zur Schule geht, noch in Ordnung. Sie lernt einen sehr netten Jungen kennen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch wohl fühlt sie sich nicht in dieser Beziehung und wird diese beenden. Zufällig begegnet ihr eine junge Frau mit blau gefärbten Haaren. Diese Frau geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie träumt sogar von ihr. Mit der Zeit begreift sie, was mit ihr los ist und muss sich eingestehen, homosexuell zu sein, was ihr zunächst sichtbar schwer fällt.
Es sind ein paar Jahre vergangen. Zufällig trifft Adele die junge Frau (Lea Seydoux), die Emma heißt und Kunst studiert, in einer Bar wieder und beide kommen ins Gespräch. Adele und Emma werden sich wiedersehen, verlieben sich ineinander und beginnen eine Beziehung.

Die Liebesbeziehung ist nur der Aufhänger für die auszuübende Gesellschaftskritik. So bekommt man nur sehr wenig vom Alltag dieser Beziehung zu sehen. Mehrere erotische Szenen, das gegenseitige Vorstellen bei den Eltern, ein Bild das Emma von Adele zeichnet und eine Party die Emma veranstaltet. Doch das Wenige macht den Unterschied der beiden Frauen deutlich, denn diese Szenen werden sehr ausführlich gezeigt. Emma stammt aus dem Künstlermilieu, Adele aus dem Arbeitermilieu. Hier werden zum Abendessen Austern gereicht, dort Spaghetti Bolognese. Als Adele Emma erzählt, dass sie einmal Kinder unterrichten möchte, bekommt sie nur ein müdes Lächeln als Antwort. Denn Emma möchte einmal eine erfolgreiche Künstlerin werden und nur Erfolg zählt für sie.

Kechiche erzählt die Geschichte mit einfachen, aber ausdrucksstarken Bildern. Ihm ging es auch darum die Gefühle beider Frauen dem Zuschauer deutlich zu vermitteln. So werden während aller Dialoge immer nur die Gesichter zu sehen sein, was gewöhnungsbedürftig ist. Und manchmal schwenkt die Kamera sehr schnell von einem Gesicht zum anderen.

Auch sind Kleinigkeiten zu beachten. Spaghetti Bolognese zum Beispiel, dieses so einfache Gericht, ist der Renner auf Emma’s Party. Ein leidenschaftlicheres Spaghetti Essen hat es bis dato in der Filmwelt noch nicht gegeben. Und das, obwohl Spaghetti eigentlich ein Essen der armen Leute ist.

Drastisch zeigt Abdel Kechiche den Gesellschaftsunterschied zwischen beiden Frauen auf. Er weiß, worüber er spricht. Denn als Kind tunesischer Einwanderer musste er sich auch nach oben arbeiten und Anerkennung finden. So prangert er die sogenannte französische Elite an, die kein Auge dafür hat, wie hart das Leben unter ihnen ist und diese Menschen dafür keine Belohnung erhalten, im Gegenteil. Das erfährt auch Adele.

Wieder sind ein paar Jahre vergangen. Beide Frauen leben mittlerweile zusammen. Emma hat ihr Kunststudium beendet und bereitet ihre Karriere vor. Sie möchte schnellen Erfolg. Für Adele, die jetzt eine Ausbildung zu einer Pädagogin macht, ist nicht mehr viel Platz vorhanden. Adele ist im Wesentlichen nur noch Modell für Aktbilder und Emma’s Haushälterin. Denn für die Drecksarbeit ist sich Emma zu schade.

Wenn Adele am Ende eine Vernissage besucht, auf der Emma ihre Bilder ausstellt, dann wird sie zwar freundlich empfangen, mehr auch nicht. Nur eine gebildete Frau mit sehr guten Manieren zu sein, reicht nicht, um Platz an der Seite der Elite zu finden. Für diese Menschen ist Adele nur eine Lehrerin. Doch sie ist eine Lehrerin, die Kindern Lesen und Schreiben beibringt. Ein erster Schritt und eine wichtige Voraussetzung für die Kinder, um etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch dieser so wichtige Beruf findet bei der Elite keine Anerkennung. Diese Elite hat längst vergessen, dass auch sie mal eine solche Lehrerin benötigten, um das Lesen und Schreiben zu erlernen.

BLAU IST EINE WARME FARBE hat völlig zurecht die goldene Palme gewonnen, mit der zum ersten Male nicht nur der Regisseur, sondern auch die beiden Hauptdarstellerinnen ausgezeichnet wurden. Adele Exarchopoulos und Lea Seydoux überzeugen mit einer unglaublichen Performance. Bereits in den ersten beiden Stunden begeistern beide Schauspielerinnen. Doch in der letzten Stunde, in der die Beziehung in eine schwere Krise gekommen ist und beide einen minutenlangen Streit haben, ist ganz großes Kino. Wie sie in der Lage sind, Gefühle, wie Wut, Frust und Enttäuschung sehr authentisch zu zeigen, ist absolute Weltklasse.

BLAU IST EINE WARME FARBE ist mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte. Es ist ein Film mit sehr viel Tiefgang, der die Eitelkeit der französischen Elite offenlegt. Chapeau Monsieur Kechiche!
49 Personen fanden das hilfreich
Znieh☑️Am 25. April 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
💖 Emotional 💖 Intensiv 💖 Kraftvoll
Verifizierter Kauf
Ich habe sicherlich geblinzelt, als ich herausfand, dass dieser Film 3 Stunden lang ist.
Die Geschichte und die Charaktere treiben den Film aber so weit voran, dass er sich nicht wie 3 Stunden anfühlt.

Dieser Film war wahrscheinlich der emotional intensivste und stärkste Film, den ich seit langer Zeit gesehen habe. Man glaubte alles, was man sah, und es zwang einen, mit den Charakteren mitzufühlen. So viel auch über diesen Film geschrieben wurde, die schauspielerische Leistung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die beiden Darstellerinnen sind eine Offenbarung in diesem Film.

Es scheint, dass, wann immer das Thema Homosexualität in einem Film behandelt wird, es in der Regel eine Art von Hassverbrechen oder Voreingenommenheit gegen Homosexualität irgendwo in der Geschichte enthält, der sich die Charaktere des Films stellen und überwinden müssen. Was an diesem Film erfrischend ist, ist, dass es einen Hauch davon gibt, aber es ist am Anfang des Films und wird nie zum Fokus des Konflikts mit den Charakteren. Der Film erkennt an, dass es Vorurteile gibt, aber er schiebt sie beiseite, um zu sagen, dass es etwas Größeres und Wichtigeres gibt, das mit den Charakteren im Spiel ist. Wirklich schön, das in einem Film zu sehen.

Die Schauspielerinnen hielten sich in ihrer Körpersprache nicht zurück und trugen viel dazu bei, dass die Entwicklung ihrer Charaktere von Moment zu Moment wichtiger wurde
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