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Die Königin des Nordens [dt./OV]

 (243)
6,72 Std. 1 Min.202112
1402: Margarethe vereinte die skandinavischen Länder zu einer Allianz und herrscht als alleinige ungekrönte Regentin mittels ihres Adoptivsohns Erik. Doch als ihre Gegenspieler behaupten, ihr totgeglaubter Sohn würde noch leben, muss sie nicht nur ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen, sondern auch um das Überleben ihres Großreichs kämpfen. Eine niederträchtige Verschwörung ist im Gange.
Regie
Charlotte Sieling
Hauptdarsteller
Trine DyrholmSøren MallingMorten Hee Andersen
Genre
DramaGeschichteInternational
Untertitel
DeutschPolski
Wiedergabesprachen
DeutschDansk
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Nebendarsteller
Jakob OftebroBjørn FlobergMagnus KrepperThomas W. GabrielssonPaul Blackthorne
Produzenten
Birgitte SkovLars Bredo Rahbek
Studio
SF StudiosFilmkameratene
Inhaltsempfehlung
AlkoholkonsumNacktheitsexuelle InhalteGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,9 von 5 Sternen

243 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 41% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 25% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 20% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 9% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 5% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Axel MöllerAm 20. April 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Mittelmäßige Geschichtsphantasie mit antideutschen Zügen
Verifizierter Kauf
Man muß dem Film zugute halten, daß er gleich zu Anfang dem Zuschauer mitteilt, daß die Geschichte die er erzählt reine Phantasie ist, die lediglich von historischen Ereignissen "inspiriert" wurde und gar nicht erst den Anspruch erhebt, ein historischer Film zu sein. Fragt sich, wozu dann denn ein Film über historische Personen?
Wie dem auch sei, es ist durchaus ein Vorwort, daß wohl heutzutage so ziemlich auf jeden "historischen" Film paßt. Dies ist umso mehr zu bedauern, da gerade das Leben der dänischen Königin Margarethe I. durchaus reichlich Stoff für ein spannendes Filmepos geboten hätte. Stattdessen begnügt man sich mit einer Art mittelmäßigem Kammerspiel, das vor historischen Entgleisungen und Fälschungen nur so strotzt, zu Garnierung gibt es dann noch einen leichten Hauch Feminismus. Die Bösen sind natürlich wiedermal die Deutschen, besonders der Deutsche Orden, die, laut Film, den ganzen Norden erobern wollen. Tatsächlich jedoch spielt der Film zu einer Zeit, in der weder das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, noch der Deutsche Orden willens oder in der Lage gewesen wären Krieg gegen die nordischen Königreiche zu führen, die zu jener Zeit genug mit sich selber zu tun hatten, fand die Kalmarer Union doch keineswegs so ungeteilte Zustimmung im Norden, wie der Film gern suggerieren möchte. Interessanterweise fällt nicht einmal das Wort Hanse, obwohl gerade diese den nordischen Königreichen in jener Zeit durchaus das Leben schwer machte, wenngleich auch ohne Eroberungsabsichten. Die Ausfälle gegenüber dem Deutschen Orden dürften ihren Hintergrund in dessen Herrschaft über die schwedische Insel Gotland haben, die ihm vom früheren schwedischen Wahlkönig Albrecht von Mecklenburg verpfändet worden war, als dieser sich im Krieg mit Margarethe I. befand, in dem er unterlag und seine Krone verlor, woraufhin die Dänenkönigin Anspruch auf Gotland erhob, das zuvor erst vom Orden von den sogenannten Vitalienbrüdern (Störtebeker & Co.), die den ganzen Handel der östlichen Ostsee bis zum Baltikum hin bedrohten, befreit werden mußte. Die Ansprüche Dänemarks auf Gotland wurden vom Orden auch gar nicht in Abrede gestellt, nur verlangte dieser sehr zu Recht seine gemachten Auslagen zurück, die Margarethe I. verweigerte, weshalb die Besetzung Gotland sich noch bis in die ersten Jahre des 15. Jahrhunderts hinzog. Von einer geplanten Eroberung Dänemarks durch den Orden war auch nie ansatzweise die Rede. Deshalb erstaunt es schon, daß man bei einem so reichhaltigem Angebot fundierter geschichtlicher Ereignisse aus der Herrschaft Margarethe I. lediglich die Episode des falschen Olaf herauspickt und die mit geschichtlichen Lügen, pardon, von geschichtlichen Ereignissen inspirierten Phantasien umgibt, daß es einen nur so graust. Dies ist umso bedauerlicher, da man in Dänemark durchaus versteht sehr gute Filme zu machen, dieser jedoch gehört definitiv nicht dazu.
28 Personen fanden das hilfreich
sicario.x77Am 1. März 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ruhiges, etwas langsames & ohne Schlachten ausgestattetes aber in sich stimmiges Geschichtsdrama
Verifizierter Kauf
"Die Königin des Nordens" erzählt im durchgängig ruhigen Erzählstil, nahezu vollkommen ohne große Schlachten, Kämpfe und Actioneinlagen zu zeigen, eine phasenweise zwar etwas langsame aber bis zum Ende stimmige Geschichte von der dänischen Herrscherin Margrete I (Trine Dryholm), die Anfang des 15. Jahrhunderts eine "Allianz" bestehend aus den Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden zusammen führte. Wer hier also Unterhaltung im Stile der Serie "VIKINGS" erwartet ist klar falsch.

Popcorn-Kino wird nämlich nicht geboten. Eher im Gegenteil. DIE KÖNIGIN DES NORDENS zeichnet in ca. 2Std. ein (im erzählerischen Sinne) spannendes und eindrucksvoll gespieltes Porträt der visionären Regentin. Eine "historische - Korrektheit" bietet der Film aber bis auf den Hintergrund der "KALMARER UNION" & einigen Mythen über den "falschen Olaf" dabei aber nicht. Handlungstechnisch konzentriert sich das ganze mehr auf die fiktive Gefühlsebene seiner Charaktere & dazugehörige zeitlose Fragen.

Ein Geschichtsdrama mit klassischen Freiheiten eben. Mit der richtigen Erwartung entwickelt sich aber in kürzester Zeit,- dank der tollen Atmosphäre & sehr gelungenen Optik, dennoch eine ganz gute Dynamik, die einen auch ohne Krawall, Literweise Blut und dabei zigfach Gedärme zu vergießen, am Bildschirm hält. 2 Szenen besitzen dafür auch den passenden Härtegrad. Für die breite Masse ist der Film aber wohl trotz allem zu eintönig & langsam.
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FAZIT: DIE KÖNIGIN DES NORDENS ist ein Film der wohl nicht bei vielen großen Zuspruch findet. Für die breite Masse ist der Film nämlich zu eintönig & langweilig und für Historiker wenig akkurat & nicht korrekt recherchiert. Schauspielerisch & technisch auf hohem Niveau gibt's von mir aber (knappe) 4☆
18 Personen fanden das hilfreich
Anonym Am 7. März 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Geniales Geschichtsepos
Verifizierter Kauf
Geniale Inszenierung, ohne Schlachtereien, vielmehr auf Dialoge und Zusammenhänge angesetzt. Klasse Kulissen, Bilder, Musik...tolle Schauspieler.
Danke dafür.
8 Personen fanden das hilfreich
ThoraiAm 18. April 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Eine Königin und ihr .....
Verifizierter Kauf
....Sohn der zurück kehrt um seinen Thron zurück zu bekommen ! ! !

Die Königin des Nordens ( Dänisch: Margrete den Første, englisch: Margrete: Queen of the North) ist ein dänisches Historiendrama aus dem Jahr 2021 unter der Regie von Charlotte Sieling. Der Film dreht sich um den „Falschen Oluf“, einen Betrüger, der 1402 behauptete, der Sohn der Titelfigur Margarethe I., der verstorbene König Olav II. von Dänemark zu sein. Der Film wurde am 21. August 2021 beim Norwegian International Film Festival uraufgeführt. Seine deutsche Kinopremiere fand am 30. Dezember 2021 statt.

Im Zuge der 0,99€ Amazon Aktion Ausleih Gebühr über Ostern , hatte ich mir einige Filme ausgeliehen ! ! !
So wie u.a. Die Königin des Nordens.....!!!
Klar die Filme aus Dänemark und Schweden , Norwegen , Finnland ect haben ihren eigenen Filmstyle ! ! !
Es gibt sehr gute , gute und weniger gute Filme !

Leider konnte mich " Die Königin des Nordens " nicht ganz überzeugend ! ! !
Mit einer Lauflänge von 120 Minuten etwas zu lang geraten ! ! !

Die Kostüme und Kulisse waren top ! Schauspieler spielten fast überzeugend mit schwächen ! Gerade das Drehbuch/Story hätte mehr Stärke und geschliffen Dialoge gebraucht ...die leider im Film fehlten !

Der Soundtrack war ziemlich gut getroffen !
Das ganz große Manko am Film war dieser ständige Untertiteln der hin und wieder vorkam , den man kaum lesen konnte , zu klein geschrieben , und den ständigen Szenenwechsel war es ebenfalls schwer den Text zu lesen ! ! !

Man hätte mehr aus dem Film holen können ! ! ! Etwas zu trocken ! ! !

Im Ganzen geb ich den Film 3 Sterne die sind für den Soundtrack , Kostüme und der guten Kameraführung ( Bilder ect ) ! ! ! !
Aber nochmals schaue ich mir den Film nicht noch einmal an ! !

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2 Personen fanden das hilfreich
GinaAm 30. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Union im Jahre Schnee
Verifizierter Kauf
die Königin des Nordens, die viele Jahre ohne Krieg auskam dank Ihrer Union.

Bis zu dem Zeitpunkt als ein Fremder sich als ihr Sohn vorstellt und sie recherchiert ob er es wirklich sein kann. Ihr eigener sollte auf Wunsch der Kirche getötet werden, doch es wurde nicht ausgeführt und der junge Mann wurde in einem Kloster gefangen gehalten und befreit.

Das war nur die Mega-Kurzfassung- spannend wirds, als die Königin ihren angeblichen Sohn sieht.
1. nein den kenn ich nicht - sperrt ihn ein
2. doch das ist er - aber er soll es abstreiten
3. dann erkennt sie ihn doch und will mit ihm fliegen
4. überlegt es sich jedoch wieder, und schickt ihre Armee hin, damit sie ihn zurückbringen
5. um dann zuzusehen, wie er am Scheiterhaufen verbrannt wird...

Soll ein Mythos sein, wer der Mann nun war weiß man dann doch nicht.

Na dann, viel Spaß beim Schauen, macht euch ein eigenes Bild.
Eine Person fand das hilfreich
thoti 62Am 24. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Historisch nicht ganz astrein
Verifizierter Kauf
zwischen 1397 und 1523 bestand die Union (geführt von Dänemark mit Norwegen, Schweden, teile Finnlands und Island, Farör). Aber nie richtig eins! Die Sache mit dem Thron Streitigkeiten von Margaret und ihrem wiederkehrenden Sohn Olaf (war historisch ein Fake) haben so natürlich nicht stattgefunden. Alles der Dramaturgie geschuldet. Die Piraten am Anfang der Story waren ''Vitalienbrüder'' und darunter viele deutsche, die von der Hanse bekämpft wurden. Die Hanse und der Kalmarer Bund pflegten freundschaftliche Beziehungen und natürlich den Handel. Der Deutsche Ritterorden ( in der Handlung faktisch das Übel) besetzte Gotland 1397, musste diesen Besitz aber ein paar Jahre später auf Druck der Hanse wieder Dänemark überlassen.....also keine bösen Deutsche die mit einem falschen ''Olaf'' die Union schwächen und erobern wollten. Aber ansonsten schön ausgeschmückt, gut besetzt.
Eine Person fand das hilfreich
Mac MurraxAm 21. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
SCHWÜLSTIG OHNE ENDE
Verifizierter Kauf
Dieser Streifen hat wirklich alles, um schwere Schlaflosigkeit zu bekämpfen. Er ist

- ereignisarm

- von Anbeginn bis zum Schluss zunehmend zäh,
wie langsam erkaltender Teer

- erfüllt alle Regeln und Gesetze des schwülstigen
Historienkitsches sowie unbedingt dazugehöriger
Klischées

- von der Story her ein reiner Laber-Kaltaufguss

- etwas, wofür wir in unserer Schule die Pauker
auf dem Schulhof gezüchtigt hätten, wären sie
uns im Geschichtsunterricht ähnlich schlaff er-
zählend rübergekommen

Alles in Allem:
《Reiner Schmonzes, auch wenn es sich zu hohen Anteil nur um Fiktion, somit um keine geschichtlichen Exaktheiten handelt》
Eine Person fand das hilfreich
Sabrina MercedAm 29. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ich verstehe die schlechten Rezesionen nicht!
Verifizierter Kauf
Ich fand den Film besser als erwartet und fand es interessant, dass eine Königin 3 Länder vereint hat und dadurch die Kalmarer Union entstand.

Eine Story fand ich etwas überflüssig und hab auch in dee Biographie keinen Beweis gelesen, ob das wirklich so war.

Aber die restliche Biographie fand ich richtig interessant.
Und Ihr Sargofag ist wunderschön, falls Ich mal in Dänemark irgendwann sein sollte, steuer Ich sofort den Dom zu Roskilde. Die Statue für Margarethe finde ich auch toll.

Wer hier Schlachten, Blut oder sonst erwartet, brauch den Film nicht ansehen.
Eine Person fand das hilfreich
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