Embrace

 (1.229)
7,21 Std. 30 Min.2016X-Ray18
91% der Frauen hassen ihren Körper! Die Filmemacherin Taryn Brumfitt fragt, warum wir uns von einem von den Medien geschaffenen Körperideal bestimmen lassen und was wir dagegen tun können.
Regie
Taryn Brumfitt
Hauptdarsteller
Taryn BrumfittNora TschirnerMia Freedman
Genre
Dokumentation
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
Bei geliehenen Titeln hast du 30 Tage Zeit, um das Video erstmals wiederzugeben, und anschließend 48 Stunden, um es vollständig anzusehen.
Zur Watchlist hinzufügen
Zur Watchlist
hinzufügen
Alle Preise inkl. MwSt.
Mit der Bestellung oder Wiedergabe erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden. Verkauft von Amazon Digital Germany GmbH.

Weitere Informationen

Nebendarsteller
Ricki LakeAmanda De CadenetJade BeallB. Jeffrey Madoff
Studio
Paramount Pictures
Hinweis zum Inhalt
NacktheitGewaltAlkoholkonsumsexuelle Inhalte
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,5 von 5 Sternen

1229 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 75% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 10% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 8% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 4% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Robertus von HohenlorberAm 16. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Das Leben lieben!
Verifizierter Kauf
Was für ein Film! Ich habe geweint, gelacht, mich erschrocken und gegraust. Und kurz danach bin ich froh und gelöst, als wäre ich selbst es, der sich selbst umarmen kann wie die Kinder ihre Mutter. Dabei habe ich nicht durchmachen müssen, was alle diese Frauen täglich erlitten haben und noch erleiden. Ich hatte "Glück" und bin als Junge auf die Welt gekommen. Keiner hat mir eingeredet, schön sein zu müssen, um anderen zu gefallen. Was für eine Erleichterung! Und was für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass die Hälfte der Menschheit auf diese Freiheit per Geburt verzichten muss!<<<<<
Und doch sitzen wir alle im selben Boot. Unzufriedenheit mit meinem Körper ist auch mir nicht fremd. Aber schlimmer als das ist die allgegenwärtige Konditionierung auf den jungen, straffen, jederzeit erotische Signale aussendenen weiblichen Körper. Die Weiblichkeit zu feiern in all ihren Aspekten, das wäre eine Erlösung für alle, Männer eingeschlossen. Diesem Film ist das Kunststück gelungen. Meinen herzlichen Dank an alle, die dieses ermöglicht haben!
Joachim LeberechtAm 21. Mai 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Embrace ist ein Aufschrei!
Verifizierter Kauf
Embrace von Taryn Brumfitt ist eine einzige liebevolle Umarmung des eigenen Körpers. Die Australierin übernimmt für diesen Dokumentarfilm eine Reise nach Amerika, Kanada und Europa. Sie trifft sich mit berühmten und weniger bekannten Frauen, die zur Annahme ihres von der gesellschaftlichen Norm abweichenden Körpers gekommen sind. Richtig angsteinflößend ist die Begegnung mit einer vom Schatten des Todes gezeichneten Magersüchtigen, überwältigend der Bericht einer Frau, die ein durch Verbrennungen entstelltes Gesicht hat und die weiter ganz selbstverständlich am öffentlichen Leben teilnimmt. Am stärksten mit meinen eigenen Vorurteilen konfrontiert und bass erstaunt war ich von der selbstbewussten Frau mit Vollbart in London. "Wahre Schönheit kommt von innen" hat meine Oma immer gesagt. Sie hat Recht. Bei dem heutigen Kult um den Körper, der keine Abweichung von einer beliebig gesetzten Norm durch die Schönheits- und Gesundheitsindustrie - zulässt, ist der Film von Taryn ein moderner Exodus. Ein Auszug aus der Sklaverei der aufgedrückten Körperideale. Der eigene Körper wird nicht mehr länger geknechtet, sondern als schön gesehen und empfunden. Viele Frauen mussten dafür durch die Hölle gehen, bevor sie eine Art Bekehrung erlebten, die sie zu ihrem Körper selbstbewusst stehen lässt. Embrace ist ein Aufschrei, ein gelungenes Filmprojekt, das Nora Tschirner als Produzentin unterstützt hat. Finanziert ist der Film u.a. durch Crowdfunding. Die ganze Story ist eine Befreiungsgeschichte. Super! Für den Dokumentarfilm hätte ich mir neben Taryn Brumfitt eine durchgehende Erzählerin gewünscht, die die einzelnen Geschichten miteinander erzählerisch verbindet und einbindet. So bleibt zum Beispiel der Sinn des Besuches bei Nora Tschirner während einer Preisverleihung in Wien verborgen. Der Untertitel in deutsch ist manchmal schlecht zu lesen, da er nicht gut kontrastiert ist. Alles in allem: ein not-wendiger Film!
12 Personen fanden das hilfreich
mizzelynAm 10. August 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein wichtiger Film - für beide Geschlechter ab Pubertät- sollte in Schulen gezeigt werden!
Verifizierter Kauf
Ich sah den Film bereits zum 2. Mal und genauso wie nach dem 1. Mal fühlte ich mich besser. Mich widern seit dem ich denken kann die Hager & Mager Models an, sowie die auf 15 Jahre retouschierten Claudia Schiffers auf Shampoo Werbung - und das auch noch überdimensional auf Bahnsteigplakaten. Zum Glück fahre ich nun Auto und muss "nur noch" Bordell alias "Sauna-Club" Werbung ertragen. Es gibt heutzutage zumindest beginnend ein Verbannen sexistischer Werburg aber bei weitem ist das nicht genug, verzerrte Körper- und Altersbilder sind ebenso sexistisch wie nackte Menschen oder sexistische Gesten.
Auch das Thema der Modeindustrie die weiterhin seit Jahrzehnten v.a. Mode für androgyne Frauen schneidert macht mich seit dem ich denken rasend. Die kurvigen Frauen, wenn auch noch wehe unter der Konfektion 40 (ab 42 gehen Übergrößen erst los!) finden nur aus der Maternety-Kollektion etwas wo ihre Brüste reinpassen oder müssen eben 2 Größen größer kaufen, was woanders nicht sitz. Unfair und ekelhaft von den Designern- ihr solltet euch schämen!

Das Problem an unserer Frauen mid-30-Generation ist leider das komplett verquerte Körperbild, welches uns die Werbeindustrie mit viel Nachdruck in unserer Jugend vermittelt hat, und dass es nicht nur in den Frauen, sondern auch in den Männerköpfen weiter vorherrscht.
Streitet man sich in der Partnerschaft fängt man an den anderen als "fett und faul" zu bezeichnen, sagt das nciht alles über unsere Generation aus? Dabei sind beide weder besonders fett noch faul natürlich, aber es trifft beide trotzdem! Ich hoffe das sich diese Floskel bald aus den Köpfen lösen kann, denn ganz erhlich sie ist totaler Quatsch. Wir sind keine Promis, die dafür Ziet und Geld hätten und verdienen anderweitig unseren Lebensunterhalt. MIt Faulheit hat das nix zu tun, sondern damit, dass man schlicht besseres als u.a. Eltern zu tun hat. Ein bisschen Sport fürs Abschalten ja - aber Hand aufs Herz für mehr ist keine Zeit drin, es sei denn du kappst Zeit mit der Familie.

Ich würde mir wünschen, dass dieser Film in jeder Schule dieser Welt gezeigt wird, Jungen und Mädchen, um genau das zu realisieren: jeder darf Bikini tragen, und für jede Körperform sollten Bikinis/Unterwäsche aber auch Klamotten existieren, die auch der Körperform schmeichelt. Wozu in Badeanzügen und langer Hose schwitzen, nur weil Leute dich komisch angucken könnten? Spricht mich eine Mutter am See an, sie würde sich so nie mit Ihrem Kind ins Wasser trauen. Oder warum ich Boyfriendjeans trage, die seien null sexy, nur eben bequem. Quatsch ist das. Aussehen ist nicht alles. Leben und Wohlfühlen ist viel wichtiger.

Aber obwohl ich eigentlich tief im Innern sichere Feministin bin und mir alles glasklar erscheint, habe auch ich Momente in welchen ich vorm Spiegel denke, scheiße, vor der Schwangerschaft hattest du 10 kg weniger und das stand dir verdammt gut! Nur 5 kg weniger würden mir so gut stehen! Gerade in der Bikinisaison ist man mehr denn je damit konfrontiert.
Aber wenn man dann diesen Film schaut wird es wieder besser. In diesem Sinne, egal, ich lebe mein Leben genussvoll weiter, weil ich es kann und ganz ehrlich, unsere Figur ist echt ein Luxusproblem und wirklich nicht wichtig.

In diesem Sinne habt Spaß an der Badesaison und versteckt euch nicht. Mit einem Lächeln auf den Lippen sehen auch 10 kg mehr deutlich weniger aus ;)
5 Personen fanden das hilfreich
JuliaAm 23. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Immer noch relevant
Verifizierter Kauf
Vor allem für Teenager und junge Erwachsene ein sehr relevanter Film, um zu verstehen welche Auswirkungen ein negatives Selbstbild langfristig auf die eigene Lebensqualität hat. Der Film sollte Pflicht im Schulunterricht sein, es mangelt schließlich immer noch an richtigen Vorbildern im "echten Leben".

Unabhängig davon wurde der Film 2016 veröffentlicht, seit dem hat sich einiges getan. Viele Informationen im Film sind den meisten (erwachsenen) Frauen heute bekannt. Der Film ist für mich dennoch wichtig u. inspirierend, da ich wenige Frauen kenne oder sehe, die tatsächlich so eine Selbstakzeptanz ausstrahlen, wie die Frauen in diesem Film.
Eine Person fand das hilfreich
Erwin GründlerAm 3. Oktober 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sehr gut
Verifizierter Kauf
SandraAm 6. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderbarer Film!
Verifizierter Kauf
In der ganzen oberflächlichen Welt, in der scheinbar nur ein schlanker Körper zählt, ist dieser Film eine Wohltat.
LunaVividaAm 31. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Guter Ansatz, aber führt dann für mich in die falsche Richtung.
Verifizierter Kauf
Mich hat dieser Film enttäuscht, obwohl ich die Grundaussage "Liebe deinen Körper" schon richtig finde.

Es stimmt, daß viele Frauen sich verrückt machen, weil sie meinen, sie müßten so dünn aussehen wie die Frauen auf den Laufstegen. Ich finde so dünne Models auch überhaupt nicht attraktiv - im Gegenteil.

Ich finde es so traurig, daß Frauen, die in den 50er/60er-Jahren als super attraktiv galten, heute bei vielen als "zu dick" durchgehen würden. Wahrscheinlich würde man heute sogar Marilyn Monroe zum Abnehmen raten. Lächerlich.

So weit, so gut. Was ich nun erwartet hätte, wäre, wie der Film seine Zuschauerinnen daran heranführt, was überhaupt eine "normale" (mittlere) Größe ist (denn das Gefühl dafür hat sich in unserer Gesellschaft nach unten verschoben) - und daß diese schön ist.

Und daß es schön ist und Spaß macht, in einem gesunden Körper zu leben. Gemäßigt Sport zu treiben. Gesund zu essen, sich aber auch kleine Sünden nicht zu verbieten.

Stattdessen hatte ich den Eindruck, daß der Film folgende Aussage transportiert: "Ich bin dick - aber schau mal, Magersüchtige sind so richtig häßlich. Also bleib ich einfach, wie ich bin." Als ob die Welt nur aus Übergewichtigen und Magersüchtigen bestünde.

Das tut sie eben nicht. Ich finde die meisten Frauen schön mit ihren "normalen" Figuren. Und wenn jemand mit sich nicht zufrieden ist, dann wäre es hilfreicher, denjenigen zu unterstützen, etwas abzunehmen. Man kann klein anfangen. Man tut sich und seiner Gesundheit auf jeden Fall einen Gefallen.

Und: Häßlich sind NICHT Übergewichtige, sondern häßlich sind Menschen, die andere fertigmachen wollen. Und die werden sowieso immer einen Grund finden, wenn sie wollen.

Die einzige Aussage, in dem Film, die ich unterstützen würde, ist: "Mädels, liebt euch mit allen Makeln. Macht euch nicht fertig. Hasst euch nicht. Fühlt euch nicht minderwertig".
Das bedeutet aber nicht, daß man nicht etwas gesünder leben kann. Denn dafür muß ich nicht aufhören, mich selbst zu lieben. Es bedeutet aber auch nicht, daß man sich bis zur Klapprigkeit hungern muß.

Was man auch bedenken sollte, ist, daß wir nicht ewig 20 sind. In diesem Film werden Langzeitfolgen von Übergewicht überhaupt nicht angesprochen. Der Körper kann viel wegstecken, wenn man jung ist. Mit einer prallen jungen Haut können sogar einige Kilos zuviel noch sehr sehr gut aussehen. Wie ist es aber, wenn man 40 oder 50 ist? Der Kalorienbedarf nimmt dann ohnehin graduell ab, die Muskelmasse ebenso. Es wird dann ohnehin noch mal richtig schwierig, sein Gewicht zu halten - und die Gelenke werden auch nicht besser, je älter man wird.

Typischerweise werden in Dokus wie dieser attraktive, jüngere Frauen gezeigt, die ein wenig übergewichtig sind. Und zugegeben - die sehen dabei sogar oft immer noch gut aus, und eine straffe Haut haben sie auch noch in dem Alter. Aber zeigt doch mal eine Frau jenseits der 40 oder 50 mit Übergewicht. Springt die dann immer noch so voller Elan vor der Kamera herum? Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich etwas anderes.

Man kann sich auch lieben, indem man seinem Körper hilft, gesund zu bleiben. Wahrscheinlich ist dies sogar die höchste Form von Liebe, die man seinem eigenen Körper zeigen kann. Es sollte weniger die Betrachtungsweise auf Schönheitsideale gelegt werden, sondern darauf, gesund und fit zu sein und zu bleiben. Möglichst für viele Jahre. Am wohlsten fühlt man sich, wenn man durch seinen Körper nicht eingeschränkt wird. Weder durch Über- noch durch Untergewicht.
7 Personen fanden das hilfreich
Jona P.Am 9. September 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Liebe dich selbst und es ist egal wie du aussiehst - der Film zeigt was wirklich wichtig sein sollte
Verifizierter Kauf
Besonders gefallen hat mir die Frau mit der großen Brandverletzung: "ich habe großes Glück, dass ich ihn (ihren Freund) habe... wobei, eigentlich nicht, denn ich bin ziemlich großartig". Und sie meinte auch ganz treffend, dass den Leuten Makel nur bei unsicheren Personen negativ auffallen. Wenn man sich selbst liebt wie man ist und selbstbewusst mit seinen Makeln umgeht, fallen sie anderen gar nicht auf, denn die Leute sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. :

Genauso beeindruckt und vor allem nachdenklich gemacht hat mich der Satz des Initiators für Naktschwimmen in Sydney: Es gibt 4 große/heftige Einschnitte bzw. Ereignisse, nach denen die meisten Leute erst umdenken: Tod, schwere Krankheit, Scheidung, Kündigung. Er möchte bewegen, dass man bereits vorher umdenkt. Das beeindruckt mich deshalb so, weil ich es selbst erlebt habe: als meine Schwester (sie war auch meine beste Freundin) an Krebs erkrankte, dachte sie um: lies das Schönheits- und Ansehen-Ideale fallen und konzentrierte sich voll und ganz darauf nur noch das zu tun was sie unbedingt machen wollte. 5 Jahre nachdem sie den Krebs besiegt hatte, ist sie an den Metastasen gestorben - das war Ende letzten Jahres. Und obwohl ich es eigentlich wissen müsste, sitze ich heute Abend hier und muss mich daran erinnern lassen, dass es so verdammt unwichtig ist dem Schönheitsideal irgendwelcher Sendungen oder Zeitschriften zu entsprechen. Viel wichtiger sind doch die inneren Werte und dass man genau das wiederspiegelt was man ist, nämlich keine Kopie irgendeiner Sängerin oder sonstwem. Und das man sich mit Leuten umgibt, die auch genau darauf Wert legen. Und nochmal wichtiger ist, dass es sooo verdammt viele Dinge im Leben gibt für die man sich Zeit nehmen sollte, anstatt sich selbst zu disziplinieren um am Ende eigentlich anderen gefallen zu wollen.

Es gab noch viele weitere tolle Stimmen und Zitate. Meine Empfehlung: Ansehen. Hat sich für mich wirklich gelohnt.
6 Personen fanden das hilfreich
Alle Rezensionen ansehen