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Fack ju Göhte

 (5.818)
6,91 Std. 52 Min.201312
Politisch unkorrekte Komödie über Lehrer und Schüler vom Macher von "Türkisch für Anfänger" mit Jungstar Elyas M'Barek als gangsterhaftem Aushilfspauker.
Regie
Bora Dagtekin
Hauptdarsteller
Elyas M'BarekKaroline HerfurthKatja Riemann
Genre
KomödienKinder
Untertitel
Deutsch [UT]
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Jana PallaskeAlwara Höfels
Produzenten
Lena SchömannChristian Becker
Studio
Constantin Film
Inhaltsempfehlung
RauchenDrogenkonsumAlkoholkonsumsexuelle InhalteGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,6 von 5 Sternen

5818 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 75% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 14% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 7% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 2% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 2% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Karin SelineAm 26. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
👍🏼
Verifizierter Kauf
👍🏼
NapoleonAm 21. Mai 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Absolut unterste Schublade ... aber warum nicht?
Verifizierter Kauf
!!! Achtung ... Spoiler !!!

Ich habe den Trailer gesehen und wusste sofort, den muss ich gucken. Nicht nur, weil mir sofort klar war, dass dieser oberflächliche Streifen voll ins Schwarze treffen wird, nein weil er auch die Republik / die Fans spalten wird.

Als großer Fan schwarzen Humors, Fäkalhumors, ja nahezu allem Humor jenseits der Gürtellinie komme ich hier voll auf meine Kosten. Eben noch darüber siniert, wie grandios 12 Yeras a Slave umgesetzt wurde, sitze ich vor meinem TV und schiebe diese Blu-ray in den Player. Das Bild und der Ton sind super. Das Zusatzmaterial ist Spitze. Das Making-Off macht Spaß und verdeutlicht, dass hier eben keine Vollidioten gecastet wurden, sondern Leute mit Grips. Chantal ist real das komplette Gegenteil.
Auch die Outtakes waren zahlreich und witzig.

Die Handlung des Films ist sehr einfach gestrickt und hinlänglich bekannt. Sicher, es gibt gigantische Logiklöcher, aber wer bei solchen Filmen nach Logik und Tiefgang sucht, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Im Vordergrund steht der Klamauk. Ein Gag jagd den anderen und kein Fettnäpfchen wird ausgelassen.

Karoline Herfurth, mit das Beste was wir an Schauspielerinnen haben, spielt das Mauerblümchen und Lehrerin aus Überzeugung Frau Schnabelstedt. Allein der Name erinnert schon an die Kindheit, in der wir bei Brillenschlange Schnabelstedt pädagogisch wertvollen Unterricht ... ertragen musste :-) Souverän meistert Herfurth die Verwandlung von Mauerblume zu Vamp ohen jedoch ihre Identität und Integrität und verlieren. Eben noch gehasst, ist sie plötzlich cool und sichtlich überfordert, aber doch geschmeichelt, wollte Sie doch immer schon mal im Lehrerranking bei den Schülern ganz oben stehen.

Elyas M'Barek, mittlerweile bekannt wie ein bunter Hund, spielt den Aushilfslehrer Zeki Müller. Allein das ist schon der Brüller, ein Türke der Müller heißt, genial. Eben noch im Knast, muss er sich nun mit Zehntklässlern und völlig entnervten Lehrern rumschlagen und das nur, um an die bei einem bankraub erbeutete Kohle zu kommen, die seine Freundin und Stripperin Charlie (übrigens süß und überzeugend gespielt von Jana Pallaske) dummerweise da vergraben hat, wo heute die Turnhalle steht.
So schlittert er von einer Katastrophe in die nächste und wird von den Schülern vorgeführt. Dann greift er zu anderen Mitteln und verschafft sich Respekt und schnell wird klar, dass doch nicht alle Schüler dämlich sind, sondern sich einfach nur missverstanden und aufgegeben fühlen. Hier ist durchaus eine Botschaft zu erkennen und das einfache Gemüt versteht diese auch, selbst wenn uns 5 Sternebewerter hier einige 1Sternebewerter etwas anderes weiß machen wollen. Schlussendlich will ich nicht u viel verraten, denn seine Entwicklung trägt ja maßgeblich zur Handlung bei und zu viel spoilern muss nicht sein.

Besonders gut gefallen hat mir Jella Haase alias Chantal. Im Grunde ist sie der Star des Films. Kein Kind der 10B war so herrlich bescheuert und ist mir gleichzeitig so ans Herz gewachsen. Die Sprüche sind der Hammer und kommen sowas von trocken und spontan, dass man glauben mag, dass Jella Haase real genauso tickt. Mag sein, aber im Making Off hatte ich einen ganz anderen, hochdeutschen und seriösen Eindruck von ihr :-) Klasse Schauspielerin.

Auch die Lehrerin Caro Meyer (Alwara Höfels) war in der Kombination Schnabelstedt der Oberbrüller. Ich mochte Sie bereits in Keinohrhasen mit ihren spitzen Kommentaren und hoffe künftig mehr von Ihr auf der Leinwand zu sehen (nein, nicht nackte haut sondern schauspielerische Präsenz). Leider kann es sein, dass Sie sich als diese geniale Nebendarstellerin etabliert, welche Hauptrollen massiv stützt, der selbst aber große Rollen verwehrt bleiben.

Absolute Kracher waren für mich die - ich weiß nicht, war die besoffen? - Direktorin Gudrun Gerster (Katja Riemann) und die selbstmordgefährdete Ingrid Leimbach-Knorr (gespielt von Uschi Glas). Uschi Glas hat hier echt den Vogel abgeschossen und zusammen mit Katja Riemann verkörpern die beiden zwei altgediente Lehrerinnen, die einfach nur noch die Schnauze voll haben und denen ein Zeki Müller mit seinen Methoden gerade richtig kommt.

Leider geil, auch der Schauspieler Max von der Groeben, der den rechts angehauchten Daniel "Danger" Becker spielt. Gerade diese Type in ein Romeo und Julia Theaterstück zu stecken war für mich einer der vielen Gaghits des Films. Insbesondere die Neuinterpretation von R & J am Ende des Films fand ich durchaus interessant :-) Am besten hat mir seine Art zu sprechen gefallen, als er in betonten Nazideutsch (ich nenne das mal so) seinen Text als Romeo herausgebrüllt hat.

Fazit: Der Film ist einfach lustig, hat eine sehr einfache Story mit einigen gewaltigen Logikhaken (die man aber verzeihen muss), und soll in erster Linie seichte Unterhaltung bieten, ohne dieses direkt gesellschaftspolitisch zu hinterfragen. Obschon klar wird, dass ein gesellschaftliches Thema angesprochen wird, hat der Film nicht das Ziel, zu missionieren oder zu schockieren.
Daher finde ich es imho unangebracht von selbsternannten Moralisten lediglich nur deswegen einen Stern zu vergeben, weil diese sich mit dieser Art von Humor nicht anfreunden können. Ich bitte zu beachten, dass Intelligenz und korrektes Auftreten nichts damit zu tun hat, welche Filme man schaut und welchen Humor man mag. Zumal niemand für jemand anderen festzulegen hat, was korrekt und was intelligent ist - außer unsere gesellschaftlichen grundlegenden Statuten natürlich. Ich kenne Uni- Professoren die äußerlich den Anschein erwecken wollen, immer korrekt und gepflegt zu erscheinen, ein völlig unbeschmutztes Leben zu führen, aber innerlich - so wurde es mir von dieser person selbst zugetragen - von Langeweile und Angst vor Neuem zerfressen sind und sich in Vorstellungen flüchten die einem Angst und Bange machen. Von daher liebe - armes Deutschland Poster - kehrt ruhig in eurem eigenen Garten und schwingt gern dort die moralische Keule, aber verschont bitte Eure Nachbarn damit, es sei denn, diese bitten euch darum. Und immer bedenken, auch Ihr Kind könnte diesen Film mögen und der Apfel fält bekanntlich nicht allzu weit vom Stamm ;-)

Rechtschreibfehler und sowas dürft ihr gern ausdrucken, rot anmarkern und behalten :-)
2 Personen fanden das hilfreich
TT-COAm 8. Mai 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sehr gute Komödie
Verifizierter Kauf
F*** Ju Goethe ist als Titel schon herrlich genug. Er drückt die Bildung oder die annehmbare, die oft nach außen vertretene Generation in stark überzeichneter Weise ab.
Ohne zu viel zu verraten zu wollen, ist der Haupthandlungsort eine Schule auf dem es eine nicht zu bändigende Klasse und das dazugehörige resignierte Kollegium gibt. Eine Referendarin, in Ihrem typischen Elan nach dem Studium, führt sich als Iphigenie der Neuzeit auf und möchte die „Welt“ ein Stück weit besser machen.
Der aus der Haft entlassene Hauptcharakter kommt unter einer Aneinanderreihung von Zufällen zu einem Lehrerjob auf Zeit. Er schwimmt gegen den Strom, ist anders, unterscheidet sich in seiner Einstellung, er lässt die Dinge seinen Lauf nehmen, teilweise gleichgültig, aber ist in der Lage die Schüler richtig zu verstehen (und trotz mangelndem Fachwissen ein besserer Lehrer)… An dieser Stelle höre ich auf um nicht zu viel vom Film zu verraten.
F*** Ju Goethe ist eine ständige Kritik gegen unsere Gesellschaft, gegen den Staat, gegen das Bildungssystem. Allerdings besteht hier die Gefahr – vergleichbar mit der Deutschrapmusik – das dieser Film missverstanden, als primitiv abgestempelt werden könnte. Der Film zeigt Jugendlichen auf, dass Drogen, Rauchen, Kriminalität nicht „cool“ sind und man etwas aus seinem Leben machen sollte.
Es gibt eine wunderbare Szene über das deutsche Jugendamt in dem es um die Entscheidung geht das Kind in ein Heim zu versetzen. Diese Szene ist so toll und überzeichnet inszeniert, dabei dennoch der Realität nahe (leider), dass ich hier das Attribut meisterlich anbringen möchte.
Die Schauspieler sind allesamt super gecastet. Jeder Darsteller passt und spielt seien Rolle perfekt. Egal ob Hauptdarsteller oder Komparsen. Alles greift sauber ineinander. Der Einsatz von Prominenten wie Uschi Glas als suizidgefährdete Lehrerin oder Gangsterrapper Farid Bang als Verbrecher, der am Ende des Films nicht dazu gelernt hat, runden die Besetzung ab.
Der Film ist ein genialer Fingerzeig auf Werte, die definitiv verloren gegangen, meiner Meinung aber, wieder am zurückkehren sind. Mein Umfeld – ich bin 20 Jahre alt – legt sehr viel auf Werte und Umgang. Ausnahmen gibt es, aber diese bestätigen die Regel! Der Eindruck mag subjektiv sein. F*** Ju Goethe kritisiert das teils kranke System unseres Landes, zeigt Schwächen und Grenzen auf.
Ein Film der in Schulen gezeigt werden sollte und den sich jeder anschauen sollte, der überzeichneten Humor, teils auch schwarz, vorhersehbar und platt wirkt, mag und neben Unterhaltung etwas für sich persönlich erfahren möchte.
Der Film stellt die Frage was man persönlich seinen Mitmenschen gegeben oder für diese getan hat und ob man sein Leben so führt wie man es gerne möchte? Man sollte stets etwas an Schwächere, Jüngere weitergeben, denn nur so funktioniert Gesellschaft. Es lassen sich bei richtiger Interpretation noch viele weitere Aussagen herausarbeiten. Jeder nimmt etwas anderes aus diesem Film mit.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben wobei ich noch darauf aufmerksam machen möchte, dass man im Alter von 12 noch abschätzen sollte ob der Film „klar geht“. Der Streifen hat auch Szenen in bars, Bor***llen sowie eine recht vulgäre Sprache. Ich persönlich würde sagen „Ja“, denn dieses Hand vor die Augen halten empfinde ich als nicht sinnig. Der Film ist mit 12 Jahren also vollkommen gerechtfertigt. Das Problem liegt auch hier an dem System, an der ungünstigen 6-, 12-, 16-, und 18 Jahren Abgrenzung. Hallooooo?! Eine Lücke von 6 Jahren in den Altersabgrenzungen! Das ist zu viel.

Zitat des Films
- Ich wollte schon immer Lehrerin werden, weil das der einzige Beruf ist in dem man Kinder haben kann ohne fett zu sein zu müssen

Klare Kaufempfehlung!!!
10 Personen fanden das hilfreich
AmadisAm 30. November 2015 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Überraschend gut...
Verifizierter Kauf
Story (4)
Ich muss gestehen, dass ich kein Freund der neueren deutschen Komödien bin. Irgendwie bin ich nicht kompatibel mit diesem, meist unter der Gürtellinie operierenden, Humor.
Aus diesem Grund bin ich auch mit etwas gemischten Gefühlen an diesen Film herangegangen.
Nun, ich wurde überrascht.
Obwohl es sich um einen Klamauk-Streifen handelt, der mit vielen abgehalfterten Klischees hantiert, funktioniert es überraschend gut. Die Texte sind witzig und pointiert, der Storyverlauf ist rasant und gut durchdacht.
Die Gefahr, eine Rolle zu überspielen, ist bei dieser Art von Komödie ungeheuer gross und kann aus einem an sich guten Drehbuch schnell einen albernen Streifen machen. Das ist hier aber definitiv nicht geschehen; alle Beteiligten spielen auf einem wirklich ansprechenden Niveau und mit der nötigen Ernsthaftigkeit, aufgrund derer viele Szenen erst witzig werden.
Nebst den beiden Hauptdarstellern hat mir persönlich Katja Riemann besonders gut gefallen. Sie spielt die stets am Rande des Wahnsinns operierende Schulleiterin einfach genial.
Fack ju Göhte hat mir wiedermal aufgezeigt, dass man nicht so voreingenommen sein sollte, wie ich es bin. Manchmal kann auch eine moderne deutsche Komödie ein richtig guter und unterhaltsamer Film sein…

Bild (4)
Das Bildformat liegt in 2.35:1 (21:9 CinemaScope) vor.
Es ist deutlich zu sehen, dass man hier mit Digital-Kameras gedreht hat. Zum einen, weil die Detailgenauigkeit extrem hoch ist und zum anderen keinerlei Bildrauschen oder Filmkorn zu sehen ist.
Leider kämpft das Bild aber auch etwas mit den Schattenseiten der Digitalaufnahmen. In Tageslichtszenen ist das Bild zuweilen schon recht überstrahlt und auch der Schwarzwert ist stellenweise etwas sehr intensiv ausgefallen. Dafür sind aber dann die Kontraste in dunklen Szenen wieder richtig gut.
Alles in allem eine sehr gute Bildumsetzung, die deutlich über dem DVD-Niveau liegt.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD High Resolution 5.1 vor.
Der Ton macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Auch wenn der grösste Teil auf den Frontkanälen stattfindet, werden die Surround-Speaker immer wieder ins Geschehen eingebunden. Die Dynamik ist hervorragend, und auch die Tonbalance kann sich sehen lassen. Einzig beim Bass wird zuweilen etwas zuviel des Guten geboten.
Die Dialoge sind glasklar zu verstehen.
Eine ausgezeichnete Tonumsetzung auf der Höhe der Zeit, die nur ganz knapp an der Referenz vorbeischrammt…

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein WendeCover!

Fazit: Unterhaltsame und witzig gemachte deutsche Klamauk-Komödie mit sehr guter HD-Umsetzung. Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen!
tom444Am 15. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Familienspaß zum Kringeln
Verifizierter Kauf
Meine gesamte Familie fand den Film super unterhaltsam und toll. Was haben wir gelacht… Die 7.- Euro waren gut angelegt, Bunny 🤣
Eine Person fand das hilfreich
M. D. Am 5. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Gut
Verifizierter Kauf
Lustig
MapeAm 22. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Kult!
Verifizierter Kauf
Kult!
MalinaAm 28. März 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Herrlich politisch unkorrekt oder: Wie man Schüler motiviert
Verifizierter Kauf
Über Jahre hinweg habe ich mich geweigert, den Film anzuschauen, aufgrund des Titels. Dabei ist die Geschichte voller Wahrheiten, sie ist voller Situationskomik und auch liebevoll erzählt:
Zeki Müller wird aus dem Gefängnis entlassen und muss feststellen, dass er sich an der Goethe Gesamtschule um eine Stelle bemühen muss, um an seine unter der neu gebauten Turnhalle vergrabenen Beute zu kommen. Die Direktorin (herrlich: Katja Riemann) hält ihn für den Aushilfslehrer für Deutsch und Sport. Zunächst kümmern ihn die Schüler wenig, und gerade durch seinen Mangel an pädagogischem Einfühlungsvermögen bringt er eine schwierige Klasse unter Kontrolle, was zu wirklich komischen Situationen führt. Nach und nach erkennt er aber, dass es diesen Schülern so geht, wie es einst ihm als Jugendlichen ergangen ist. Er beginnt, sich für sie verantwortlich zu fühlen und kann sie gerade dadurch motivieren, weil er Ihnen sehr lebendig und eindrucksvoll vor Augen führen kann, wie es ihnen ergehen kann, wenn sie Drogendealer etc. werden wollen. Und seine Motivation ist die neu entdeckte Liebe zu seiner Kollegin Lisi, die ihn motiviert, die Schüler zu motivieren. Über allem steht die lebenserfahrene Direktorin, die weiß, wann man sich die Regeln zurecht biegen muss, wenn man die Chance hat, Kinder aus bildungsfernen Schichten zu einem Abschluss zu motivieren. Toll, dass man sich so unkonventionell an ein Genre getraut hat, das in Deutschland ja eigentlich eine schöne Tradition hat, man denke nur an die Feuerzangenbowle.
Herrlich auch die Neuinterpretation von "Romeo und Juliet", die einen schwierigen Schüler zu seinen Potenzialen führt.
Wirklich gelungen und herrlich politisch unkorrekt. Da passt sogar der Titel.
7 Personen fanden das hilfreich
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