Fukushima

 (3.446)
6,02 Std.2021X-Ray12
Arbeiter der Fukushima Daiichi-Anlage in Japan riskieren ihr Leben und verbleiben im Kernkraftwerk, um eine totale Zerstörung zu verhindern, nachdem die Region 2011 von Naturkatastrophen heimgesucht wurde.
Regie
Setsurô Wakamatsu
Hauptdarsteller
Shôhei HinoKen WatanabeKôichi Satô
Genre
DramaAction
Untertitel
Deutsch
Wiedergabesprachen
Deutsch日本語
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Nebendarsteller
Hidetaka YoshiokaRiho Yoshioka
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Rezensionen

3,9 von 5 Sternen

3446 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 45% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 20% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 17% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 8% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 9% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Karsten LemkeAm 12. März 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Eine filmische PR-Entschuldigung an die Kinowelt zum 10. Jahrestag
Verifizierter Kauf
Eigentlich würde ich etwas Gutes über diesen Film schreiben wollen, aber kann es nicht, denn dieser Film ist eine waschechte PR-Mogelpackung, als würde sich eine Nation zum 10. Jahrestag der Katastrophe gegenüber der Welt filmisch entschuldigen wollen, tut uns Leid, kommt nicht wieder vor.

Der Film schildert die Katastrophe aus Sicht der Arbeiter im Kernkraftwerk in Fukushima und arbeitet technisch visuell ansehnlich die Etappen der Katastrophe ab. Soweit so gut, aber dann wird es richtig schlimm. Unter blühenden Kirschbaumblüten mit viel melodramatischer Inszenierung wird dem Zuschauer suggeriert, Schuld war die Natur, denn die hat sich einfach nicht an Regeln gehalten. Hinzu kam etwas Kompetenzgerangel und einige unglückliche Umstände unter denen die Arbeiter aufopferungsvoll und mit dem Blick auf die Menschheit alles menschenmögliche getan haben. Es tut uns allen so Leid und seid versichert, das wird nie wieder passieren, so lasst uns ein neues Kernkraftwerk bauen unter PR-Anleitung des Films. Der Film und der Zuschauer dürfen sich freudestrahlend in die Arme fallen mit der Erkenntnis, es war doch alles nur ein tragischer Umstand der Ereignisse. Der Film lässt alle Problem-Themen und Kritik vor der Tür und lässt visuell Kirschblüten regnen, bis der Zuschauer sich für diesen PR-Werbefilm bedanken darf. Da helfen auch keine banalen Dialoge, als Alibi-Kritik, denn der Gesamteindruck bleibt und das ist eher eine filmische PR-Nummer.

Der gesamte Film wirkt wie ein mediales Ereignis für eine Gedenkansprache zum 10. Jahrestag, um der Welt deutlich zu machen, das kommt nie wieder vor. Man bedankt sich dramaturgisch bei allen Teilnehmern für ihren aufopferungsvollen Einsatz und damit hat der Film seine Schuldigkeit getan. Herzlichen Glückwunsch für diesen PR-Film an die Welt.

Fazit:
Das ist kein Film und schon überhaupt kein reales Filmdrama, sondern einfach nur eine filmische PR-Veranstaltung an die Kinowelt mit der Moral, es tut uns Leid, kommt nicht wieder vor.
93 Personen fanden das hilfreich
FiltaAm 5. März 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Leider nicht gut...
Verifizierter Kauf
Erzählerisch und dramaturgisch leider eine Fehlzündung. Hat mich nicht gepackt. Abgesehen vom Overacting der Darsteller, der oft unpassenden Symchronstimmen und der albern wirkenden Dialoge, ist der Film weder spannend, noch mitreißend. Oft wirres hin und her... leider enttäuschend.
54 Personen fanden das hilfreich
Familie Schulze-SchoenbergAm 2. Juli 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Als hätte die Atomindustrie am Drehbuch mitgeschrieben
Verifizierter Kauf
Im Angesicht der historischen Katastrophe ist dieser Film ein Witz.

Regisseur Setsurô Wakamatsu vermeidet jegliche Art von kritischer Auseinandersetzung mit eigentlich sehr komplexen Vorgängen.

Man hat hier das Gefühl, dass keiner Schuld ist und dass nur durch eine Verkettung ungünstiger Umstände. Keiner hat Fehler gemacht nur eben die Natur.

Historisch ist Fukushima gesehen vollkommene belanglose Zeitverschwendung. In „basierend auf einer wahren Geschichte- Manier“ mit plakativer Dramaturgie versucht man hier ein paar Yen aus der Katastrophe herauszudrücken.

Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls mies.

Allein die Szenen später im Kraftwerk sind ganz gut, aber zu wenig, zu spät.

Ein Film zum vergessen!
42 Personen fanden das hilfreich
SilberAm 15. März 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Bedrückende Stimmung
Verifizierter Kauf
Wer hier nur einen Stern vergibt, weil der Film nicht mit der HBO Serie mithalten kann, sollte mal kurz nachdenken. Die Macher des Films hatten nur einen Bruchteil an Budget zu Verfügung und japanische Schauspieler, oder allgemein japanische Filme (oder Asiatische) haben ein ganz anderes Acting als wir es aus Hollywood gewohnt sind.
Ich fand den Film wirklich gut gemacht.
Er geht gut mit dem Thema um, zeigt deutlich, wie es damals dort zugegangen ist und bringt viele wichtige Persönlichkeiten zum Vorschein.
43 Personen fanden das hilfreich
Kai-Uwe TegenkampAm 12. März 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Die einzige Katastrophe die hier gut dargestellt wird ist die schauspielerische Leistung
Verifizierter Kauf
Schmutz.
Also die schauspielerische Leistung grenzt an Theaterniveau aus der Grundschule. Völlig überzogen was die Handlungen oftmals falsch und lächerlich darstellt. Schade, dass solch ein Ereignis durch so einen Film schon fast ins lächerliche gezogen wird. Manchmal schon fast lustig das Körperrumgezucke, das Rumgebölke und die Grimassen die gezogen werden um das Drama so richtig zu zeigen.
35 Personen fanden das hilfreich
Tobias KellerAm 20. April 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Einer der schlechtesten Dokutainment-Filme, den ich je gesehen habe
Verifizierter Kauf
Die Mitarbeiter werden alle als vollkommen inkompetent dargestellt, man kann keinen roten Faden in der Handlung erkennen, die Ereignisse stimmen teils nicht überein mit dem was wirklich passiert ist (der Notkondensator, der einer der wichtigsten Ursachen bei dem GAU war, kommt gar nicht vor), die Gebäude sehen nicht wirklich aus wie ein Kernreaktor (Kernreaktoren der Baureihe wie in Fukushima sind keine Freistehenden Behälter)
25 Personen fanden das hilfreich
FFO´lerAm 20. März 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Gefällt "mir" sehr gut
Verifizierter Kauf
Kurze Anlehnung an andere Kommentare: die Schauspieler seien übertrieben dargestellt- ja, für europäische Verhältnisse.
In japan wird sich grundsätzlich für ein Anrempeln schon mit dem Oberkörper gebückt und somit entschuldigt. (als Beispiel)
Es ist ein typisch japanischer Film.

Mein Fazit: Protagonisten gut dargestellt, die Handlung wurde gut für den Zuschauer veranschaulicht, Spannung kurz nach Anfang bis vor Schluss da, da kann ich nicht nörgeln,

Nachwort: so ziemliche alle Filme/Serien nach wahren Ereignissen/Geschichten hab ich schon durch, kann ich jeden empfehlen der sich Filme nach wahren Ereignisse anschaut.
21 Personen fanden das hilfreich
MichaelAm 4. Juli 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Japanischer Katastrophenfilm, für europäische Augen ungewohnt
Verifizierter Kauf
Zuerst mal Danke an Amazon für die japanische Tonspur, im O-Ton mit Untertiteln war der Film packend, und auch das für westliche Augen so unangenehme overacting, das sehr authentisch japanisch ist, empfand ich mit O-Ton zusammen nicht als störend.

Der Film konzentriert sich, wie im Originaltitel "Fukushima 50" klargestellt, auf die Arbeiter und Ingenieure im Kraftwerk, die vor Ort blieben und versuchten, schlimmeres zu verhindern, und dabei in Kauf nahmen, verstrahlt zu werden. Diese werden durchaus als Helden gezeichnet, denn die Situation verlangt ihnen Heldentum ab.
Die technischen Details sind in meinen Augen gut in die Darstellung integriert, auch wenn vieles weggelassen und der Unfallhergang vereinfacht wurde und die Innenaufnahmen aus dem Reaktorgebäude selbst halt manchmal wie in einer beliebigen Anlage der Chemieindustrie gedreht wirken, Rohre, Druckbehälter, Ventile, und Laufstege halt. Der Kontrollraum und das Lagezentrum sind meiner Meinung nach aber gut dargestellt.
Das Schicksal der Anwohner und ihre Evakuierung ist über Handlungsabschnitte mit 2 Familien im Kraftwerk tätiger Ingenieure auch am Rande eingebunden.
Der Fokus liegt eben nicht auf der Schilderung des Unfallhergangs, sondern auf den Reaktionen der Ingenieure und Arbeiter, die darum kämpfen, eine Katastrophe zu verhindern, bei der schlimmstenfalls halb Japan unbewohnbar werden würde, und sich dabei mit ihrer Verantwortung für das Geschehen, ihrer eigenen Sterblichkeit in Angesichts des immer wahrscheinlicher werdenden Strahlentodes, und dem Schutz ihrer Heimatstadt und ihrer Familien beziehungsweise ihres Heimatlandes auseinandersetzen. Natürlich wird auch das anfängliche Chaos gezeigt und die als störend dargestellten unkoordinierten Eingriffe der Führung in Tokyo.
Etwas befremdlich waren die Szenen mit den Amerikanern, wo mir nicht ganz klar ist, ob das eine Kritik oder ein Lob sein soll: Die Amerikaner kritisieren den Umgang der japanischen Regierung mit der Katastrophe (zurecht), beschränken ihre Hilfe aber auf das Einfliegen von Wasser in Flaschen usw für die Evakuierten, was zwar benötigt wird und sehr freudig in Empfang genommen wird, aber spät kommt und lediglich die Folgen erträglicher macht. Der Reaktor Nr. 1 ist aber von den Amerikanern (General Electric) gebaut worden, so dass man da auch eine Verantwortung sehen könnte, der sie dann nicht gerecht werden, da sie den Japanern nur symbolisch mit den Folgen helfen. Im Vergleich zur Japanischen Regierung werden die Amerikaner aber als sehr viel hilfreicher dargestellt, weil sie sich nicht unnötig einmischen und tatsächlich helfen, nicht so wie die japanische Regierung, etwa wenn zur Unzeit der Premierminister zum Katastrophenbesuch einfliegt, so das das Ablassen radioaktiver Gase auf nach seinem Abflug verschoben wird, weil es nicht genug Schutzmasken für ihn und sein Team gibt.

Am Filmende und im Abspann wird für japanische Verhältnisse deutlich Kritik laut, etwa wenn der Unfall auf menschliche Hybris zurückgeführt wird (es werde schon keine Tsunamis über 10 Meter geben, also keine Vorkehrungen für Überflutung), wenn blühende Landschaften mit Solarzellen und Windrädern mit dem unbedarften Kernkraftoptimismus in den Aufnahmen vom Bau des Kraftwerks kontrastiert werden, und wenn einer der Hauptprotagonisten auf dem Weg von der Beerdigung des anderen Hauptprotagonisten, der an Krebs starb, vorbei an Strahlungswertanzeigen unter dem alten Schild "Atomare Energie - Energie für eine glänzende Zukunft" hindurch durch die verlassene Stadt fährt. Natürlich hat die Szene das übliche japanische Pathos mit fallenden Kirschblüten als Zeichen der Vergänglichkeit, die das Pathos der Rede am Sarg ergänzt, wo er gelobt, die Unfallgeschichte als Mahnung an künftige Generationen weiterzugeben. Es bleibt halt ein japanischer Film, der in meinen Augen aber durchaus Kritisch hinterfragt, ob es (der japanischen Gesellschaft) überhaupt dauerhaft möglich sein kann, solche Kräfte wie Kernkraft unter Kontrolle zu halten.

Ich kann nicht verstehen, warum in manchen Rezensionen von PR für Kernkraft geredet wurde, das muss auf Missverständnissen beruhen - in meinen Augen zeigt der Film gut die Machtlosigkeit der Menschen gegenüber der Natur und den vom Menschen entfesselten Kräften der Kernspaltung, sowie die Hilflosigkeit und Inkompetenz von Regierung, Aufsichtsbehörden und Firmenleitung. Ja, der Film zeichnet die Arbeiter, Ingenieure und Helfer am Kraftwerk als Helden, aber das kündigt der Originaltitel "Fukushima 50", ja auch genau so an.

Ich habe mich 2 Stunden lang gefesselt gefühlt, von der ganzen geschilderten Situation. Die Charaktere selbst bleiben Stereotypen ohne über die üblichen (japanischen) Klischees hinausgehende Tiefe. Aber die Situation und der japanische Umgang damit haben mich gefesselt und mitgerissen - obwohl man das "Ende" ja schon kennt, wie bei "nach einer wahren Begebenheit" so üblich.
12 Personen fanden das hilfreich
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