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Gravity

 (9.088)
1 Std. 31 Min.2013X-Ray13+
Two astronauts work together to survive after an accident leaves them stranded in space.
Regie
Alfonso Cuarón
Hauptdarsteller
Sandra BullockGeorge ClooneyEd Harris
Genre
DramaAction
Untertitel
Keine verfügbar
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Studio
Warner Films Canada
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Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,5 von 5 Sternen

9088 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 70% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 17% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 8% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 2% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 3% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Robin LutzeAm 28. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Super Scifi Film
Verifizierter Kauf
Film war gut aber mich hat es ein wenig gestört das er ein wenig langwierig war.
Viele Sachen waren auch sehr Berechenbar und nichts neues aber das Ende war super und hat mich abgeholt.
Er ist aufjedenfall zu empfehlen und man sollte ihn mal gesehen haben.

Meine Beurteilung der Sterne die ich vergebe:
1. Stern: Aufpassen, viele Mängel, keinen Cent wert. Evtl. Gefährlich
2. Sterne: Es ist okay - Viele Mängel aber akzeptabel, je nach Anwendungsgebiet. Eventuell kein gültiges CE Zeichen vorhanden. Dann steht dies im oberen Text.
3. Sterne: gutes Produkt - kleine Fehler in der Qualität, Mängel vorhanden aber dennoch gerade noch so in Ordnung.
4. Sterne: Super Produkt - hat überzeugt, jedoch kleine Mängel oder Preis nicht passend.
5. Sterne: Überragend oder absolut einwandfreier Zustand - absolut tolles Produkt in Qualität, Nutzen und Ausführung. Es ist jeden Cent wert. Preis - Leistungs Verhältnis stimmt eindeutig.
ReneAm 30. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Gravity
Verifizierter Kauf
Schon etwas älter aber sehr unterhaltsam
HrNaitsabesAm 5. Oktober 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk der Technik!
Verifizierter Kauf
Eigentlich fand ich den offiziellen Trailer zu diesem Weltraumfilm eher nervend. Ich halte nicht viel von einem Trailer. Trotzdem sollte er gut genug sein, um einen klasse Film für mich interessant zu machen und mich in's Kino zu locken. Dieser Trailer hat diese Aufgaben nicht erfüllt. Er sagt rein gar nichts über den Film aus.
Der Grund, warum ich dem Kino für "Gravity" trotzdem nicht lange ferngeblieben bin, sind die durchweg positiven Kritiken durch renommierte Personen im Netz.
Im nahegelegenen Cineplex lief, zu meinem großen Glück, "leider" nur die teure 3D - Version. Doch dazu eines vorweg: Die ausgegebenen 11,50€ haben sich mehr als gelohnt!!

Zum Film:

Gravity ist eigentlich gar kein Film. Er ist eher ein phänomenales Erlebnis. Ein Abenteur für jeden Zuschauer! Der verblüffend authentisch animierte "Schauplatz", das Weltall, weiß in jeder Hinsicht zu begeistern. Ab dem ersten Bild im Film wird der Zuschauer mitgerissen in eine faszinierende, völlig andere Welt, in der ganz andere Naturgesetze herrschen, als wir sie gewohnt sind. Ich kannte bisher keinen Film, in dem man sich so intensiv in die Situation hineinversetzt fühlt, wie in Gravity!
Und das liegt nicht zuletzt an der berauschenden 3D-Technik.
Die Story ist überraschend gut. An keiner Stelle zu sehr tiefgehend und das darf sie auch nicht sein. Der Film spielt durchgehend im All. Kein Wechsel zu anderen Themen, keine bildliche Rückschau, keine wirklichen Wendungen. Eigentlich ist es ein einziger langer Handlungsstrang, bestehend aus einer Kette von unglücklichen Vorfällen und den verzweifelten Versuchen der Protagonisten, gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen. Besonders gefallen hat mir die sehr dünne Besetzung. Im Grunde gibt es nur eine Hauptdarstellerin (Sandra Bullock / Dr. Ryan Stone) und einen Nebendarsteller (George Clooney / Matt Kowalski). Beide spielen ihre Rolle hervorragend. Besonders ist aber Sandra Bullock hervorzuheben, welche gefühlte 80% der Filmlänge ganz alleine meistert.

Der lückenlose Verlauf macht diesen Film von der ersten, bis zur letzten Minute spannend. Seine Länge von nur ca. 90 Minuten lassen ihn äußerst kurzweilig erscheinen. Gravity bleibt eigentlich immer glaubwürdig. Da ich vom Thema Raumfahrt und Weltraum überhaupt keinen Schimmer habe, kann ich nicht anders, als zu glauben, dass so gut wie alles in diesem Meisterwerk durchaus realistisch sein könnte.

!!!Achtung ab hier Spoiler!!!

Als Zuschauer fühlt man ständig mit der Hauptprotagonistin mit. Als sich Dr. Stone nach dem ersten Schrotthagel abkoppelt und in ihrem engen Anzug ständig herumgeschleudert wird, wurde mir selbst schwindlig. Als sie keinen Sauerstoff mehr hat, konnte ich selbst spüren wie mein Hals immer enger wurde. Am intensivsten fühlt es sich an, wenn man aus der Sicht der Astronautin auf irgendetwas zurast und mit voller Wucht dagegen knallt, machtlos durch die wirkenden Kräfte des Alls und untermauert von brachialen Sounds.
Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass im Film kein so richtiges Happy End vorhanden ist. Nachdem er scheinbar hoffnungslos in der unendlichen Weite des Alls verschwunden ist, erscheint Astronaut Matt Kowalski Dr. Stone nur noch einmal, genau in dem Moment, wo sie aufgeben will. Doch das stellt sie sich nur so vor. In Wirklichkeit sieht sie ihn nie wieder und das ist für den Film auch gut so.
In Gravity wurde aber ein guter Zwischenweg gefunden, zwischen einem Happy End und dem Ende von Kubrick's Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum". Dr. Stone ist nämlich die einzige Überlebende und kommt zum Schluss wieder lebend auf die Erde zurück.

!!!Spoiler Ende!!!

Zur Technik:

Den Film muss man unbedingt im Kino und in der 3D - Ausführung gesehen haben!! Bis jetzt gab es keinen Film, dessen 3D - Technik ein echtes Muss ist. Doch bei diesem hier ist das so und ich kann mir nicht vorstellen, dass Gravity für mich ebenfalls ein solches Erlebnis sein könnte, wenn ich ihn mir zuhause in 2D auf einem LCD - TV anschauen würde.
Der Sound ist gigantisch! Einziger Kritikpunkt daran: Er könnte vielleicht ein paar Stufen leiser sein :-)
Ebenfalls gelungen ist der Soundtrack. Manchmal sehr actionreich und dann wieder mehr berührend und schön. Es besteht kein Zweifel, die Musik verleiht diesem Meisterwerk noch einmal eine ganz besondere Note.
Jegliche Animationen sind erstaunlich real und überzeugend - die lange Arbeit hat sich hier durchaus bezahlt gemacht!

Fazit:

Gravity ist ohne Frage ein echter Leckerbissen in der Filmgeschichte, ein neuer Klassiker, der sich besonders auf Großleinwand lohnt. Ich würde den Film schon allein der Technik und den Schauspielern wegen ganz an der Spitze jeder Top - Filmliste anordnen. Eine gute Story und die Kurzweiligkeit, bzw. Spannung werten dieses Erlebnis nur noch mehr auf! Für mich der Film des Jahres!
Trotzdem: Noch ein zweites Mal werde ich ihn mir vorerst nicht ansehen. Und das ganz bewusst; damit dieses Abenteuer genau so in meinem Kopf bleibt, wie ich es das erste Mal erlebt habe. Ein Großes Lob an das Warner Filmteam und besonders an Regisseur Alfonso Cuarón!!
Gravity ist auf alle Fälle ein sehr heißer Anwärter auf mindestens einen Oscar. Und James Cameron hat durchaus Recht mit seiner Ansicht, dass dies, zumindest von der Inszenierung, der beste Weltraumfilm aller Zeiten ist.
5 Personen fanden das hilfreich
T.GierlingAm 22. Februar 2014 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Heimkinorezension
Verifizierter Kauf
Nachdem nun etliche dutzend Rezensionen vor Release gelaufen sind und ich mich dabei immer Frage, wie die Wertungen zustande kommen, möchte ich hier meine Rezension zum Besten geben, aus der Sicht eines Nutzers eines größeren Heimkinos.
Verpackung:
Normale Steelbockqualität. Das sehr cleane design dürfte nicht jedermanns Geschmacksache sein. Alle Inhaltsangaben sind auf der Papierummantelung aufgedruckt, die um das Stellbook geklebt ist. Entfernt man den Einband stehen keinerlei Infos auf oder in der Hülle. Sieht gut aus, ist aber unpraktisch.
Bild:
Sowohl im 2D als auch im 3D ist das Bild gut. Es gibt durchaus Filme mit besserer Qualität, aber ich nehme an wie bei vielen Sience Fiction Filmen liegt hier absichtlich ein Filter drüber um Effekte realistischer Wirken zu lassen. Der Film ist auf 3D Nutzung ausgelegt, macht aber auch in 2D Spaß. Trotzdem empfehle ich den Film in 3D viele Szenen sind so weit schöner und beeindruckender. Upscaling des Bildes (4K) lohnt sich wie bei den meisten neueren Filmen durchaus. Ich nutze eine 3,2m Leinwand (145" Diagonale)und muss sagen, der Film gehört durch die teilweise sehr bildgewaltigen Szenen auch auf eine Leinwand. Der Film ist sehr dunkel, der Beamer sollte einen guten Schwarzwert haben, der Raum sollte Restlicht gut schlucken (besonders um die Leinwand herum) und die Leinwand sollte im Cinemascope Format haben oder mit einer Maskierung ausgestattet sein um den maximalen Kontrast raus zu holen und um das Bild pur genießen zu können.
Ton:
Eigentlich wollte ich hier zwei Sterne abziehen, habe aber den Film selbst mehr gewichtet. Im original HD, im deutschen nur mit DVD Qualität gespeichert. Der Unterschied ist gewaltig und es ist sehr enttäuschend, dass der Film nur so zu bekommen ist. Das ärgert ganz besonders, weil das Arangement des Tons im Film sehr gut ist. Die Position der Stimmen und Effekte im Raum sind exakt und zwischen allen Lautsprechern richtig gewichtet, auch bei einer großen Leinwand kommt die Stimme immer aus dem Mund des Sprechers. Genial! Der nur dumpf wahrnehmbare Körperschall ist toll umgesetzt und kommen gerade mit präzisen Bässen sehr gut durch. Es gibt auch Szenen, die mit einem mächtig tiefen Bass unterlegt sind, den man praktisch nicht hört, aber man spürt ihn ganz subtil und hebt die Szenen in eine ganz andere Sphäre. Natürlich braucht man dafür entsprechend potentes Gerät. Es gibt zwar keine 7.1 Tonspur, aber auch die rears werden bei der 5.1 Tonspur exakt angespielt. In den Actionszenen geht es richtig ab und in ruhigen Szenen stimmt die Atmosphäre. Ein schönes Bonbon wäre auch gewesen den Film ohne jegliche Musik abzuspielen. Es wurden wirklich sehr viele Möglichkeiten verschenkt. Im Original(Englisch 5.1 DTS-HD) klingt der Film übrigens um einiges intensiver und emotionaler. Tonfehler gibt es übrigens keine. Man kann aber durchaus darüber streiten ob die exakt ortbaren Stimmen richtig oder falsch sind, da man ja eigentlich nur das hört, was die Astronauten in ihren Helmen hören, und die Stimme damit eigentlich nicht von hinten kommen kann, oder wandern kann. Ich finde es gut so, zumal es technisch genial umgesetzt ist, habe ich so in einem Film noch nicht erlebt.
Film:
Der Film selbst ist für mich ein absolutes Highlight. Gut er ist was besonderes, mit dem sicher nicht jeder was anfangen kann. Es gibt keine Story an sich. Es geht nur ums überleben und wie sich der Hauptcharakter unter der ständigen akuten Lebensbedrohung entwickelt und die Angst vor dem Tod überwindet. Ich finde den Film durchgehend spannend. Wenn nicht gerade Action angesagt ist kann man die Erde bewundern oder die schier aussichtslose Situation sacken lassen. Gerade auf einer großen Leinwand und einer sehr guten Surroundanlage ist der Film sehr beeindruckend besonders im 3D. Der Film hat sich definitiv unter meine persönliche Top 10 platziert und hat jeden einzelnen Oscar verdient gewonnen. Mit Originalton kann ich auch verstehen, dass Sandra Bullock für einen Oscar nominiert war, den Sie leider nicht gewonnen hat. Es sind zwar wenige Szenen wo so wirklich zeigen konnte was sie kann, da allerdings brilliert sie absolut. Mehr Szenen mit schauspielerischem Anspruch und es wäre locker der Oscar geworden.
Auf einem normalen Fernseher und ohne Surroundanlage geht davon leider viel verloren, weil der Film schließlich gerade technisch beeindruckt und weniger durch die Akteure oder die Story. Lediglich dass Warner die Ausstattung verbockt hat trübt das Vergnügen etwas.
4 Personen fanden das hilfreich
Frank BitterhofAm 29. Oktober 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Dolby Atmos Referenzfilm oder überzeugende "Stiller Weltraum" Filmfassung
Verifizierter Kauf
Hier also endlich das GRAVITY-Kontrastprogramm, welches einerseits mit der Dolby Atmos-Fassung (Dolby Atmos kompatibler Verstärker und Blu-Ray Spieler mit "Secondary Audio" auf "Off" vorausgesetzt!) die ganz harten Zuschauer anspricht, andererseits mit der Fassung "Stiller Weltraum" all jene, denen die bisherige Filmmusik vielleicht zu aggressiv erschien.

DOLBY ATMOS: Da ich seit Ende letzten Jahres einen Dolby Atmos AV-Receiver (Marantz SR 7009) mit vier Überkopf-Lautsprechern betreibe (Dolby Atmos 7.1.4) hatte ich schon in einige der entsprechenden Originalfassungen auf Blu-Ray mit Dolby Atmos hineingehört, empfand diese aber alle eher als ziemlich ernüchternd oder zu zurückhaltend (wie z.B. die Dolby Atmos Demonstration Disc vom August 2014).

Die Erwartungshaltung der "Early Dolby Atmos Adopters" konzentrierte sich folgerichtig auf GRAVITY und ich darf mich zu jenen zählen, die nicht enttäuscht wurden.

Bei der Einleitung mit den Texttafeln zu Beginn des Films schwillt der Klang zu einem Crescendo, welches abrupt mit plötzlicher Stille beendet wird. Das war im Kino und der bisherigen Fassung sehr eindrucksvoll, aber mit Dolby Atmos und in meinem Heimkino habe ich so etwas noch nie erlebt: Der Klang erreicht eine Intensität, die mich geradezu in den Sessel drückte, mir die Luft zum Atmen zu nehmen schien, und es mir kurz vorkam, als ob die Wände meines Heimkino-Studios mich erdrücken wollten, weshalb die abrupt folgende Stille den Charakter eines Befreiungsschlags hatte (Tip: Bitte zur Sicherheit der Überkopf-Lautsprecher überprüfen, ob die Trennfrequenz bei der Einmessung auf 80 Hz gestellt wurde, falls es sich nicht um Vollbereichslautsprecher handelt)

Der Funkverkehr der unterschiedlich Beteiligten ist durch Zuweisung an bestimmte Lautsprecher klar, so dass man bei drehender Kamera einen sehr guten Überblick behält, wer sich gerade wo befindet. Wenn die Weltraumschrott-Teile mit hoher Geschwindigkeit eintreffen und die Musik einsetzt, wird ähnlich wie am Anfang eine Intensität des Geschehens vermittelt, die zur Produktion körpereigenen Adrenalins anregt und fast schon zu unheimlich ist.

Der Klang wirkt größtenteils wie von den Lautsprechern losgelöst, entfaltet aber seine beste Wirkung, wenn Sandra Bullock sich in geschlossenen Räumen aufhält: Die Spannungen der Raumstationen sorgen in Atmos für einen klaustrophobischen Effekt, als ob sich die eigenen Heimkino-Wände gerade aus den Verankerungen lösen, das Feuer auf der ISS lässt einen das Bedürfnis verspüren, einen eigenen Feuerlöscher zur Hand zu haben, beim Wassereintritt in die offene Sojus-Landekapsel kommt das Gefühl auf, das eigene Heimkino wird gerade geflutet. Und ebenfalls sehr natürlich zum Schluss die Insekten, die vor und über den Zuschauern im Raum zu fliegen scheinen.

Kurzum: Das Dolby Atmos Potential an räumlicher Klangbereicherung wird sowohl in den lauten als auch leisen Szenen mit dieser Blu-ray Disc Version eindrucksvoll demonstriert, die in keinem Dolby Atmos ausgestatteten Heimkino fehlen darf.

STILLER WELTRAUM: Diese gänzlich zum Gegenteil tendierende Fassung zeichnet sich dadurch aus, dass Sie fast völlig ohne Filmmusik auskommt und deshalb zu einem realistischeren Aufenthaltseindruck im schalltoten Vakuum des Weltraums beiträgt. Fast scheint es, als ob die Idee hierzu aus der Anfangsszene stammt, in welcher George Clooney zur Erde hochsieht und Sandra Bulluck betont, dass sie die Stille liebt - eine Betonung, die aber aufgrund der Untermalung mit Musik zwangsläufig in den anderen Fassungen konterkariert wird.

Hier merkt man schnell (alle kennen das Märchen von dem Kind, das seinen Vater liebt wie das Salz?), wie sehr Filmmusik zum emotionalen Erlebnis des Films normalerweise beiträgt, wenn diese jetzt fehlt. Andererseits sind die Dialoge mangels Musik deutlich klarer, und in der Szene, wo der Weltraumschrott das Space Shuttle Explorer erreicht, wird jetzt statt Musik durch die Hektik im Sprechverkehr mit Houston die Gefährlichkeit der Situation, in der sich alle befinden, für den Zuschauer dramatisch und überdeutlich. Es geht also auch ohne, diese Fassung ist definitiv sehenswert und letzten Endes vielleicht sogar für alle obligatorisch, denen der Film in seiner bisherigen Form einen Gang zu hektisch und aufregend (aufgrund der sehr intensiven Musik) gewesen ist (ehrlich gesagt würde ich mir mit meinem 11jährigen Sohn beim ersten Mal lieber diese Fassung ansehen wollen).

Die gewünschte Filmfassung kann erst ausgewählt werden, sobald man sich dafür entschieden hat, den Film abzuspielen

Bei den Specials auf der zweiten Blu-ray Disc stach ein Beitrag ganz besonders hervor: Aus dem Film kennen wir die Szene wie es Sandra Bullock gelingt, von der Sojus-Kapsel der ISS eine Sprechverbindung zu einem Eskimo aufzubauen, in dem Special auf der zweiten Scheibe sehen wir jetzt diese Unterhaltung am Standort des Eskimos und erfahren, was er in dem Gespräch eigentlich mitteilen wollte. Einfach großartig!

Und zu guter Letzt dann noch diese für mich umwerfend hochwertige Klappverpackung mit Hochglanzfolie und Magnetverschluß. Entfernt man den Papierumschlag (und damit auch das FSK-Logo) hat man ein Blu-Ray-Booklet, das seinesgleichen sucht. Wahrscheinlich werde ich jetzt das 2001-Steelbook aus meiner Vorbestellung streichen, denn in so einer "monolithischen" Form hätte ich jetzt auch gerne 2001...
7 Personen fanden das hilfreich
SoloAm 23. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Tricktechnisch gut gemacht aber nur bedingt ein Familien Film für den Abend
Verifizierter Kauf
Der Film gibt einen guten Einblick, wie es sich in Schwerelosigkeit verhält und ist insofern gut gemacht, aber als Familen Film nur bedingt geeignet; an einigen Stellen ist der Film auch etwas langatmig.
In Bezug auf 3D hatte ich mir noch etwas mehr versprochen, da dies von meiner Seite mit ein Kaufgrund war, aber alles ist eben relativ.
S. K.Am 21. März 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Lost in Space
Verifizierter Kauf
Mit „Gravity“ haben wir hier wieder einen jener Filme, die stark polarisieren. Nachdem dieser dann bei der diesjährigen Oscarverleihung der gesamten Konkurrenz vorbeigezogen ist, wohl noch mehr. Zum Teil verständlich, denn Alfonso Cuaróns Weltraum-Drama ist nicht – wie wohl fälschlicherweise angenommen - der typische Action-Reißer mit kontinuierlichem Spannungsthrill, vielmehr ein Arthouse-Streifen mit dickem Blockbuster-Budget. Auch ist der Plot nicht von großen Wendungen oder krassen Überraschungen geprägt. Ein kurz und knapp erzählter Überlebenskampf im todbringendem Vakuum von unter 90 Minuten Netto-Laufzeit. Auf den ersten Blick ernüchtern wenig, könnte man meinen. Das aus meiner Sicht Faszinierende an „Gravity“ ist aber WIE Cuarón sein Katastrophen-Szenario im Erdorbit präsentiert. Perfekt visualisiert, überwiegend realitätsnah, mit betörend kunstvollen Bildaufnahmen und durchgehend unterschwelliger (!) Spannung. Für mich als Liebhaber von „Weltraum-Filmen“ ein in vielerlei Hinsicht fantastischer Streifen.

Man muss „Gravity“ aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Zum einem sticht er natürlich mit seiner zweifelsfrei überragenden Tricktechnik heraus. Neben den gut vier spektakulär inszenierten Action-Sequenzen sorgt insbesondere der Kosmos und der Blick auf Mutter Erde für herunterfallende Kinnladen. Solch eine herausragende Optik mit oftmals sehr langen, schnittfreien Passagen hat kein anderer Genre-Film zuvor bieten können. Wenn die nur mit einem Gurt verbundenen Astronauten Ryan und Kowalski in Richtung Shuttle / Raumstation schweben, der blaue Planet im Hintergrund leuchtet, die Sonne hinter ihm aufblitzt und Polarlichter in der Erdatmosphäre schimmern, kann man die Schönheit dieser Bilder kaum in Worte fassen, und schnell ertappt man sich dabei, die eigentliche Lebensfeindlichkeit dieser Umgebung für kurze Zeit vergessen zu haben. Dass Cuarón viele Jahre in die Umsetzung von „Gravity“ investieren musste bis die Technik endlich soweit war dass seine cineastische Vision realisiert werden konnte, dürfte angesichts dieses Ergebnisses niemanden wundern. Wer einen Blick ins Bonus-Material wirft, dem dürfte die Güte der visuellen Effekte nur noch mehr bewusst werden, denn selbst die Astronauten-Anzüge (!) sind zumeist komplett animiert.

Es sollte aber nicht der Fehler gemacht und „Gravity“ nur auf seine technische Perfektion reduziert werden, damit würde ihm eine zu geringe Ehre zuteil. Cuarón nutzt den Kosmos als gigantische Bühne, um die Isolation und Hilflosigkeit seiner Protagonisten direkt greifbar zu machen. Abgeschnitten von der NASA und den restlichen 7 Milliarden Erdbewohnern unter/über ihnen, völlig auf sich allein gestellt, bangen sie um ihr Überleben und greifen zu den begrenzten Rettungsmöglichkeiten die sich ihnen in der Umlaufbahn bieten. Die Panik und Angst die Sandra Bullock alias Dr. Ryan Stone erfasst, wenn sie unkontrolliert im All trudelt, nur ihre eigene Stimme hört, sich in diesem Augenblick wie der einsamste Mensch fühlt und zwischen Lebensmut und Selbstaufgabe schwankt… Das ist großes Emotionskino, dank Cuarón meisterhafte Regieführung (der voll auf die menschlichen Urängste eingeht) und den Darstellern, von denen es ohnehin nur zweie gibt. Im Grunde genommen ist es ausschließlich Miss Bullock die den Film trägt, da George Clooney als alter Space-Hase Kowalski anfangs noch eine leichte Prise trockenen Humor einwirft und seine hyperventilierende Kollegin trotz der überaus hoffnungslosen Situation anzupushen versucht, doch dann macht er Platz und überlässt ihr die Show. Eine wahre One-Woman-Show sondergleichen. Ob Bullocks Leistung zwingend oscarverdächtig ist - für die sie schließlich auch nominiert wurde – sei jetzt mal dahingestellt, aber ihr Emotionsspiel ist ohne Frage von großer Klasse.

Noch einige letzte Worte zum Realismusgrad von „Gravity“:
Sicher, hier und da sind dramaturgisch bedingte Aufweichungen physikalischer Gesetze vorhanden, widerum wird hier anders als in den meisten Filmen die natürliche wie unheimliche Stille des Alls berücktsichtigt, weshalb die ISS, das Shuttle und Satelliten fast lautlos in ihre Einzelteile zerlegt werden. In der Summe ist es aber der bis dato realistischste Film über die bestehenden Gefahren des Alls (im Besonderen die Aktuelle in Form des Weltraumschrotts) und kann sich ohne Probleme neben anderen Genre-Klassikern wie „Apollo 13“ und „2001 – Odyssee im Weltraum“ einreihen.

Fazit:
Ein überragender Film. Atemberaubende Tricktechnik, sinnliche Bilder in seinen ruhigen Momenten, spannend in den adrenalinsteigernden Szenen, dazu ein emotionsschwangerer Score und zwei bzw. eine grandiose Hauptdarsteller(in). Die überschwenglich positive Kritik der Fachpresse empfinde ich mehr als berechtigt. Für mich der verdiente Oscar-Winner 2014 und ein neuer Meilenstein des "Weltraum-Films".
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A. MotschenbacherAm 21. Februar 2014 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Dramaturgisches Meisterwerk
Verifizierter Kauf
Ich konnte der Filmankündigung zu Kinozeiten eigentlich nie viel abgewinnen, da mich ein paar Sekunden Trailer viel zu sehr an "Apollo 13" mit Tom Hanks erinnerten. Der einzige Film in meinem Leben, wo ich im vollbesetzten Kino eingeschlafen bin. Wie man sich doch irren kann!

Neugierig durch die Blue Ray Ankündigung und der vielen sehr stark auseinanderlaufenden Kritiken wurde ich nun doch neugierig und hätte ihn fast für 12.99 € bei ITunes als Download und in 2D gekauft, zum Glück tat ich es nicht!

Gravity ist für mein Empfinden ein "echter" 3D-Film, welcher von vornherein auf das "miterleben" durch den Zuschauer ausgerichtet ist. Dies zeigen viele Kamerafahrten und vor allem die eine oder andere 1st Person Ansicht, wenn Sandra Bullock beispielsweise mit leerem Sauerstofftank und letzter Kraft die rettende Luftschleuse erreicht oder später ihren Helm abnimmt. Mehr sei hier nicht verraten.

Gerade diese grundsätzliche Ausrichtung unterscheidet Gravity von vielen, vielen anderen Produktionen, welche an sich zwar einen guten Film bringen, der "halt auch in 3D" ist. Einen echten Mehrwert sehe ich dadurch aber nicht.

Die Story an sich ist in der Filmbeschreibung schon komplett beschrieben, russische Satellitentrümmer sorgen in ihrer Erdumrundung alle 90 Minuten für böse Überraschungen beim verzweifelten Kampf ums überleben.

Die angegebene Filmlänge von 91 Minuten (also quasi eine Erdumrundung ;-) ) machte mich für heutige Verhältnisse stutzig. Der Preis hierfür ist ein kurzes, knappes Ende nach der Landung und Punkt. Kein abschließender Plot, in welchem der Astronaut beispielsweise noch gerettet wird oder ähnliches. Aber Freunde der Nacht, 91 Minuten können so oder so sein, ich empfinde sie als Hammer!

Das Videomaterial an sich ist sehr scharf und detailliert gezeichnet, die Tonspuren der Blue Ray sind - wie schon in anderen Rezensionen angemerkt - dagegen ein absolutes NoGo, vor allem wenn man bedenkt, wie aufwändig der Film an sich ja produziert und auch im Kino gezeigt wurde. Die Filmmusik ist stimmig und sphärisch, in Actionsequenzen aber mit dem entsprechenden "Rumms", oder dabei übertrieben zu wirken.

Höhepunkt der Blue Ray sind definitiv die drei Stunden Bonusmaterial, man sollte es sich fast vor dem eigentlichen Hauptfilm ansehen. Als Beigabe bekommt man noch einen Download-Code für mobile Endgeräte.

Kurz und gut ist Gravity an sich ein Spitzenfilm mit einfacher, aber sehr sehr gut umgesetzter Handlung und stellenweise fast künstlerischem Anspruch, dies verdeutlichen die Kommentare beim Bonusmaterial. Die 3D Blue Ray spiegelt leider einen gewissen Geiz von Warner Bros. wieder, nur ja nicht alle Tonspuren für Heimkinoanlagen beizulegen oder bei einem stattlichen Preis von 27,99 (zum Zeitpunkt der Rezension ist der Preis nach nur einem Tag sogar auf 24,99 € gefallen) dem Ganzen einfach eine höherwertigere Aufmachung zu gönnen.

Sei es drum: Ein Spitzenfilm mit gewissem Anspruch. Wer kann, sollte ihn in 3D gucken und eine Heimkinoanlage angeschlossen haben :-)
4 Personen fanden das hilfreich
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