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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise [dt./OV]

 (19.921)
7,82 Std. 49 Min.2012X-RayUHD12
Hobbit Bilbo Beutlin bricht zu einer epischen Mission auf: Es gilt, das Zwergenreich Erebor zu befreien, das vor langer Zeit vom Drachen Smaug unterworfen wurde. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild. - Auftakt der phantastischen Hobbit-Trilogie.
Regie
Peter Jackson
Hauptdarsteller
Elijah WoodRichard ArmitageCate Blanchett
Genre
FantasyActionAbenteuer
Untertitel
Deutsch
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish

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Nebendarsteller
Orlando BloomMartin FreemanStephen FryIan HolmChristopher LeeIan McKellenLee PaceMikael PersbrandtAndy SerkisHugo Weaving
Studio
MGM
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,8 von 5 Sternen

19921 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 86% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 9% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 3% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 1% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 1% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

BlaineAm 14. September 2014 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Fantastisch!
Verifizierter Kauf
Bilbo will uns etwas über eines seiner Abenteuer erzählen. Er ist jetzt alt. Aber er will Frodo berichten. Er soll erfahren, was wirklich geschehen war.

Es begann vor langer Zeit weit im Osten, wie man es heute nicht mehr findet. In der Stadt Tale ist alles friedlich, die Märkte laufen und überall ist geschäftiges Treiben. Sie liegt vor dem großen Königreich Erebor. Thror war der mächtigste Zwergenherrscher, den es dort gegeben hat. Durch seinen Sohn und seinen Enkel Thorin war die Herrschaft gesichert. Ihr Reichtum lag in der Erde. Sie erschufen Gegenstände von erstaunlicher Kostbarkeit und Schönheit. Und in der Tiefe fanden sie das Herz des Berges, den Arkenstein. Thror nannte ihn das Königsjuwel. Selbst Thranduril, der Elbenherrscher, kam um dem Zwergenkönig zu huldigen. Doch es entbrannte ein Streit genau um dieses Juwel, und die Zwerge behaupteten sogar, dass die Elben ihnen diese Kostbarkeit gestohlen hätten. Seit dem können Elben und Zwerge nicht mehr gut miteinander. Missstände und Schwermut kam über das Königreich. Thrors Liebe zum Gold wurde nach und nach übermächtig und vernebelte seinen Verstand. Eine Krankheit des Geistes wuchs in ihm und ein Sturm zog auf. Sie müssen Alarm schlagen, denn der Sturm ist ein Feuerdrache, der aus dem Norden zu ihnen kommt. Und Smaug brachte Zerstörung. Die Hörner erklangen und Chaos kehrte auf den Straßen ein. Smaug hatte es auf das Gold abgesehen, denn Gold weckt in Drachen ein uraltes Verlangen. Deshalb griff er die Zwerge an und marschierte in ihre Festung. Das Königsgeschlecht ging unter und Erebor war verloren, denn ein Drache bewacht seine Beute solange er lebt. Die Elben sollen den Zwergen helfen. Zumindest diejenigen, die vor ihren Toren waren, denn die Zwerge waren kraftlos und entmutigt. Und der Bergwald war nieder gebrannt.

Bilbo wohnt in einer Hobbithöhle. Frodo ist bei ihm, als er die Geschichte weiter schreibt. Das Fest ist heute, und alle glauben, dass Bilbo Gold im Überfluss hat. Er muss sein Hab und Gut deshalb verstecken, vor allem vor den Sackheim-Beutlins, denn Lobelia hat bereits versucht ihn zu bestehlen. Die Leute machten sich bereits Sorgen um Bilbo, und als Frodo in Hobbingen unterwegs ist, und Bilbo gerade auf der Bank vor seinem Haus Rauchringe in die Luft bläst...

...kommt Gandalf 60 Jahre zuvor bei ihm vorbei. Der Zauberer bereitet ein Abenteuer vor, und er sucht noch jemanden, der mitmachen möchte. Abenteuer bedeuten meisten Ärger und Scherereien, und die kann ein Hobbit meistens nicht gebrauchen. Aber Gandalf will, dass Bilbo dabei mit macht, aber dieser will eigentlich nicht. Auf die Tür von Bilbo malt er eine Rune, dann lässt er ihn allein. Als Bilbo am Tag dann auf der Straße ist, schaut er sich andauernd um, so als wenn er Angst vor Gandalf hat, und er sich am liebsten vor ihm verkriechen möchte. Auf den Straßen ist zu dieser Zeit viel los, aber Bilbo lässt sich nicht davon beeindrucken. Als er am Abend wieder zu Hause ist, und gerade sein Abendmahl zu sich nehmen möchte, läutet es an der Tür. Dwalin, ein Zwerg, steht vor der Tür. Wo ist das Abendessen? Er hat gesagt, hier gibt es welches. Es klingelt erneut. Balin steht draußen, zu seinen Diensten. Ist er zu spät? Oh, sein Bruder Dwalin ist ja schon da. Bilbo kennt die Zwerge nicht. Sie sehen sich in seinem Haus um. Und es klingelt wieder, bis am Ende mit Gandalf zusammen ganze 13 Personen in seinem bescheidenen Heim sind. Doch sie warten noch auf ihn. Trotzdem wird gespeist und getrunken, bis die Vorratskammern gänzlich leer sind. Und im größten Durcheinander, klopft es nochmals an der Tür. Thorin Eichenschild ist da, Enkelsohn des Zwergenherrschers Thror. Die Zwerge aus den Eisenbergen werden nicht kommen.

Gandalf legt eine Karte auf den Tisch. Ein Berg ist dort abgebildet. Man hat Raben gesehen, die zu diesem Berg zurückkehren. Die Herrschaft der Bestie, gemeint ist Smaug, dort wird enden. Auch andere haben die Zeichen gesehen. Smaug war seit 60 Jahren nicht mehr gesehen worden, aber die Zwerge sind wild entschlossen sich den Erebor zurückzuholen. Gandalf hat für Thorin den Schlüssel zum Haupttor. Er hatte ihn von Thrain erhalten, seinem Vater. Die Runen beschreiben einen unterirdischen Durchgang und die Lösung, wie man dorthin gelangt, steckt in der Karte. Sie müssen heimlich vorgehen, und deshalb brauchen sie einen Meisterdieb, wie einen Hobbit. Aber Bilbo wiegelt sofort ab. Es könnte allerdings klappen, denn ein Hobbitgeruch ist dem Drachen nicht bekannt. Die Zwerge sollen Gandalf vertrauen. Thorin betont aber, dass er nicht für die Sicherheit des Hobbits garantieren kann. Deshalb erhält der Hobbit einen Vertrag, den er unterschreiben soll. In ihm ist die Rede von Ausweidung und Verbrennung durch Drachenfeuer und als dann die Zwerge auch noch Sprüche klopfen, fällt Bilbo in Ohnmacht.

Die Welt liegt dort draußen. Gandalf versucht Bilbo dennoch zu überzeugen, aber Bilbo will nicht. Auch die Zwerge sind in ihrer Hauptsache einfache Arbeiter und weniger Krieger. Thorin hatte ihnen ein neues Leben in den Blauen Bergen ermöglicht. Der Hobbit muss das nicht tun, aber für Thorin gibt es keine Wahl. Die Zwerge singen ein Lied über den Reichtum und auch die Gefahren, die damit verbunden sind.

Als am nächsten Morgen die Sonne auf geht, wird Bilbo von ihr geweckt. Er sieht sich in seinem Haus um. Keiner da. Hallo? ... Er entdeckt den Vertrag. Er hat noch nicht unterschrieben. Dann begreift er, dass sie ohne ihn los gezogen sind. Deshalb rafft er schnell ein paar Sachen zusammen und nimmt den Vertrag und eilt den Abenteurern hinterher.

Die Reisenden sind bereits im Wald angelangt aber Bilbo kann sie noch einholen. Er hat unterzeichnet, auch wenn sich Balin erst noch von der Korrektheit des Vertrages versichern muss. Von den Zwergen erhält Bilbo ein Pony, obwohl er selbst lieber zu Fuß gegangen wäre. In der ersten Nacht im Freien ist Bilbo wach. Auch Gandalf ist noch auf. In der Ferne ist ein Heulen zu hören: Orcs. Thorin hat allen Grund Orcs zu hassen. Sein Urgroßvater forderte Moria zurück und es hat eine Schlacht gegeben. Azog, der Schlächter, ein weißer Orc, hat die Horde angeführt. Er hatte geschworen Durins Geschlecht auszurotten. Er enthauptete den König und Thorin hat es mit angesehen. Thorins Vater ist dem Wahnsinn verfallen und verschwand. Niederlage und Tod drohten den Zwergen. Doch dann leistete Thorin Widerstand und mit ihm seine Anhänger. Er konnte den weißen Orc schwer verwunden, in dem er ihm die Hand ab schlug. Als die Zwerge ihren Anführer sahen, kehrte ihr Kampfeswille zurück und sie konnten die Orcs besiegen. Es gab viele Tote auf beiden Seiten. Einige der Überlebenden folgten Thorin, und er glaubt, dass Azog seinen Wunden erlag. Und nun haben die Orcs in der Wildnis die gesuchten Zwerge gefunden.

Es regnet und die Gemeinschaft ist weiter unterwegs. Insgesamt gibt es noch 5 Zauberer, zwei blaue, Gandalf, den Grauen, Saruman, den Weißen und Radagast, den Braunen. Und eben Letzterer merkt, dass etwas in seinem Wald nicht stimmt. Die Pilze verschimmeln. Tote Tiere liegen in seinem Waldstück quer verstreut. Ein Igel verendet und die Vögel sind in Aufruhr. Radagast versucht den Igel mit seinen Zauberkünsten zu retten. Aber warum hat sein Zauber keine Wirkung? Und dann begreift er, was es mit den merkwürdigen Ereignissen in seinem Reich auf sich hat: Hexerei. Ein Drache ist vor seinem Haus zu sehen und der stirbt. Doch auch Radagast ist ein Zauberer, und ihm gelingt es doch den Igel mittels seiner Magie wieder zu beleben. Die Kreaturen kommen aus der alten Festung. Die Kaninchen bringen ihn auf einen Schlitten dorthin.

Die Gemeinschaft will ihr Lager aufschlagen. Gandalf aber möchte zum verborgenen Tal reiten, doch Thorin lehnt dies ab. Herr Elrond könnte helfen die Karte besser entschlüsseln zu können, doch auch diese Hilfe wird von den Zwergen abgelehnt. Und Gandalf geht vorerst fort, um in Ruhe über die Geschehnisse nachdenken zu können. Dann fällt ihnen auf, dass zwei der Ponys fehlen. Als Meisterdieb soll Bilbo der Sache nachgehen. In der Nähe ist das Licht eines kleinen Lagerfeuers zu sehen. Um dieses herum sitzen drei Bergtrolle. Einer hat die Pferde gerade abgeladen. Bilbo soll was unternehmen und wird deshalb von den Zwergen vorgeschoben. Er schleicht sich dichter ran, doch durch einen dummen Zufall wird Bilbo von einem der Trolle gepackt und als Taschentuch benutzt. Sie wissen nicht, was ein Hobbit ist. Aber als die Trolle sich an ihm zu schaffen machen wollen, greifen die Zwerge ein. Es kommt zum Kampf, aber die drei Trolle sind zu stark für die Krieger, so dass sie gut verschnürt werden. Einige der Zwerge werden direkt mit Seilen verschnürt und über das Feuer gehängt. Bilbo versucht die Trolle zu belabern, dass die Zwerge voller Würmer seien und dass sie nur mit den richtigen Gewürzen gut schmecken würden. Der Tag bricht an, und Gandalf taucht auf. Er spaltet einen größeren Felsen, so dass die Trolle auf einmal in gleißendem Sonnenlicht stehen und zu Stein erstarren. Die anderen Zwerge können befreit werden.

Bergtrolle sind normalerweise nicht so weit im Süden unterwegs. Eine Höhle muss deshalb in der Nähe sein, und sie finden diese Höhle. Die Überreste von den Geschlagenen finden sich dort, unter anderem wird Orkrist, ein Orc-Spalter, entdeckt. Sie wurden von den Hochelben des ersten Zeitalters geschmiedet. Das Gold vergraben die Zwerge ordnungsgemäß für später. Und Gandalf entdeckt auf dem Boden eine weitere Klinge in Hobbitgröße: Stich. Sie leuchtet blau, wenn Orcs in der Nähe sind. Gandalf hofft aber, dass Bilbo das Schwert nie benutzen muss. Dann hören die Gefährten im Wald ein Geräusch. Etwas nähert sich und auf einmal kommt Radagast auf seinem Schlitten zu ihnen herangeprescht. Er hat Gandalf gesucht und wirkt ein wenig durcheinander. Der Grünwald ist krank. Dunkelheit hat ihn befallen. Spinnen. Sie kommen aus Dol Goldur. Die alte Festung. Sie ist nicht verlassen. Radagast war dort. Eine dunkle Macht ist dort verankert. Etwas, dass die Geister der Toten heraufbeschwören kann. Ein Nekromant, und Radagast lief davon. Aber das Schwert, welches der Tote zurück ließ, hat er mitgenommen und übergibt es Gandalf.

Dann werden sie von Warg-Spähern angegriffen. Man jagt sie und erst jetzt wird ihnen bewusst, dass die Ponys weg sind. Radagast wird die Angreifer fortlocken. Als er mit seinem Schlitten davon eilt, folgen ihm die Orcs, so dass die Gefährten sich zu Fuß davon stehlen wollen. Doch einer der Orcs erschnüffelt sie und wird von Kili getötet. Die anderen Orcs bekommen den Kampflärm aus der anderen Richtung mit und kehren um. Gandalf ist verschwunden und die Orcs haben sie umzingelt. Dann taucht der Zauberer hinter einem Felsen wieder auf und gibt ihnen zu verstehen, dass sie dort hinunter gehen sollen. In die Grube. Dann ertönt ein Horn und elbische Reiter tauchen auf und zermetzeln die Orcs. Unten in dem Loch ist ein Pfad, dem die Zwerge, Bilbo und der Zauberer folgen. Und dann stehen sie auf einmal vor Bruchsaal, dem Tal von Imladris. Thorin soll seinen Groll gegen die Elben für eine Weile beiseite schieben und das Reden soll er Gandalf überlassen.

Als sie gemeinsam durch das Tor schreiten, umgibt sie das Sonnenlicht. Lindir kommt herunter. Gandalf will den Herrn Elrond sprechen, aber dieser ist nicht da. Dann ertönt ein Horn und eine berittene Elbenschar kommt den Pfad hinab. An ihrer Spitze Elrond, der Herr von Imladris. Die Elben umzingeln die Zwerge, aber die Elben sind ihnen freundlich gesinnt. Sie werden zum Bleiben eingeladen. Am Abend besprechen sie sich. Thorin soll mit offenen Karten spielen, obwohl er misstrauisch gegenüber den Elben ist. Aber er legt dennoch die Karte vor. Auf dem Pergament finden sie Mondrunen. Nur im Licht des gleichen Mondes, in welchem sie geschrieben worden sind, machen die komplette Inschrift sichtbar. Als Elrond das Pergament ins Mondlicht hält, wird ihnen offenbart, dass sie am Durinstag, dem Neujahrstag der Zwerge, am Schlüsselloch stehen sollen.

Die Orcs hingegen berichten ihrem Anführer. Die Zwerge sind entkommen. Sie wollen den Kopf des Zwergenkönigs. Und um die Chancen zu erhöhen, setzt Azog ein Kopfgeld auf ihn aus.

Bilbo sieht sich in Gruchtal um. Allein. Das Schwert, was gebrochen ist, liegt an einer Statue. Bilbo scheint es dort zu gefallen. Die Zwerge veranstalten ein Chaos in Bruchtal und brauchen einiges der Vorräte der Elben auf. Bilbo belauscht Gandalf, als dieser mit Elrond spricht. Sie befürchten, dass Thorin dem Wahnsinn verfallen könnte. Doch auch Thorin ist Nachts unterwegs und kann der Unterhaltung lauschen. Doch dann steht Galadriel vor ihnen, die Herrin von Lothlorien. Auch Saruman, der Weiße, ist da. Er hat nach ihr schicken lassen. Der Drache beschäftigt sie schon sehr lange. Einen anderen Feind gibt es nicht. Ein Zwergenring fehlt. Der Ring, den Tharin getragen hat. Der eine Ring aber ist verloren. Er wurde den Anduin hinaufgespühlt. Die Waldmenschen sagen bereits Düsterwald zum Grünwald. Galadriel will sehen, was Gandalf von Radagast erhalten hat. Ein Relikt aus Mordor, eine Morgulklinge. Geschmiedet von dem Hexenkönig von Angmar. Die Grüfte müssen geöffnet worden sein, aber sie können nicht geöffnet werden. Das Palaver diente der Ablenkung, denn die Zwerge sind bereits mit Bilbo aufgebrochen. In die Wildnis. Galadriel hat die Befürchtung, dass durch die Unternehmung bösartige Mächte wachgerüttelt worden sind. und mit jedem weiteren Tag werden diese stärker. Sollte Gandalf ihre Hilfe brauchen, wird sie kommen.

Die Gemeinschaft erklimmt Bergspitzen und ist auf schmalen Pfaden unterwegs. In Nebel und im Sturm. Es geht nur sehr langsam voran. Ein Steinschlag oben im Gebirge. Steinriesen machen ihnen das Leben schwer. Der Weg wird schmaler und die Erde bricht auseinander. Die Gefährten werden getrennt. Die Riesen scheinen sich zu prügeln. Dann prallen die Felsen aufeinander und die eine Hälfte der Gruppe kracht gegen einen anderen Felsen. Doch ihnen ist nichts passiert. Bilbo konnte sich gerade so an der Felskante festhalten und wird von den anderen hochgezogen. Thorin ist nicht der Ansicht, dass Bilbo weiter mit ihnen gehen sollte. Er hätte nie mitkommen sollen. In einer kleinen Höhle finden sie Unterschlupf. Sie können nicht warten, bis Gandalf zu ihnen stößt, denn die Orcs sind ihnen auf den Fersen.

Bilbo packt seine Sachen mitten in der Nacht als alle schlafen. Er möchte sich nach Hause aufmachen. Einer der Zwerge hält ihn auf. Dann bemerkt Bilbo, dass Stich leuchtet. Die Zwerge werden alamiert, denn Orcs sind in der Nähe. Doch dann bricht der Boden auf, und alle stürzen in den Abgrund. Unten ist eine unzählbare Menge an Goblins, die auf die Zwerge einstürmen. Aufgrund seiner Größe wird der Hobbit übersehen und die Zwerge werden mitgenommen, mit in die unterirdische Goblinstadt. Bilbo schleicht sich alleine weiter, aber als er mit einem Golbin kämpfen muss, stellt er sich ungeschickt an, und fällt in den Abgrund. Die Zwerge werden zum Goblinkönig gebracht. Der befiehlt, dass sie ins dunkle Loch gesteckt werden sollen. Aber er erkennt Thorin, und er kennt auch jemanden, der einen guten Preis für ihn zahlen würde. Ein weißer Orc namens Azog. Er lässt ihn benachrichtigen.

Frodo kommt am Boden der unterirdischen Stadt zu sich. Eine merkwürdige Kreatur namens Gollum taucht auf und schleift den Orc weg. Als der Orc aufwacht und beide miteinander kämpfen, verliert Gollum seinen Ring. Bilbo nimmt diesen an sich. Er nimmt sein Schwert, was den Sturz heil überstanden hat und steckt den Ring in seine Tasche. Gollum fehlt sein Schatz. Er bemerkt Bilbo, als dieser die merkwürdige Kreatur belauschte, und will sich gerade auf ihn stürzen, doch Bilbo kann ihn mit seinem Schwert zurück drängen. Gollum soll ihm verraten, wie Bilbo hier wieder raus kommt. Aber Gollum will spielen. Rätsel. Doch manchmal will Gollum nicht spielen, denn er verändert mehrmals seine Mimik, so als wenn zwei Wesen in ihm hausen. Wenn Bilbo gewinnt, dann zeigt Gollum ihm den Weg hinaus. Wenn er verliert, dann frisst Gollum ihn auf. Ein Rätsel nach dem anderen wird gestellt, doch bisher konnten alle beantwortet werden. Bilbo fällt allerdings keines mehr ein, weshalb er Gollum fragt, was er in seiner Tasche hat. Doch Gollum begreift erst im zweiten Moment, dass dies gar kein Rätsel ist sondern eine Frage, doch er hat bereits angenommen gehabt. Er darf dreimal raten. Hände. Falsch. Messer. Falsch. Was hat er in seiner Tasche? Gollum kriecht auf Bilbo zu. Er sucht ihn. Wo ist er? Nein. Verloren! Mein Schatz. Dann weiß Gollum, was Bilbo in seiner Tasche hat. Er wirft einen Stein nach Bilbo und dieser läuft davon.

Orkrist wird bei den Zwergen gefunden und soll vernichtet werden. Dann entsteht ein helles Licht und Gandalf kommt ihnen zu Hilfe. Und sie sollen kämpfen. Bilbo hört Gollum stöhnen. Er soll ihm seinen Schatz geben. Dann entdeckt er den Hobbit und Bilbo hängt einer Felsspalte fest. Als er sich befreien kann, löst sich der Ring und beim Sturz auf den Rücken landet der Ring auf seinem Finger. Und plötzlich kann Gollum ihn nicht mehr sehen und läuft an ihm vorbei.

Die anderen fliehen und räumen sich den Weg frei. Doch der Golblinkönig taucht wieder auf. Und Gandalf kann ihn erledigen. Aber aufgrund seines Gewichtes bricht die Brücke ein und die Gefährten stürzen in die Tiefe. Wie durch ein Wunder bleiben alle unverletzt. Tausende von Goblins stürmen nach unten um die Geflohenen zu fassen. Sie müssen das Tageslicht erreichen. Bilbo wagt sich mit dem Ring weiter und sieht Gandalf und die anderen an ihm vorbei stürmen. Doch Gollum versperrt ihm den Weg. Bilbo legt die Klinge an dessen Hals, aber er entscheidet sich dagegen Gollum zu töten. Statt dessen springt er mit einem großen Satz über ihn hinweg und kann ebenfalls nach draußen entkommen. Er eilt den anderen unsichtbar hinterher. Gandalf ist der Erste, dem überhaupt das Fehlen des Hobbits auffällt. Thorin glaubt, dass der Hobbit schon längst fort ist, aber Bilbo kommt hinter einem Baum hervor. Die Zwerge wollen wissen, wie er das überstehen konnte. Aber Bilbo sei zurückgekommen, um den Zwergen bei der Rückeroberung ihrer Heimat behilflich zu sein.

Dann greifen Warge die Gemeinschaft an. Auch der weiße Orc ist mit dabei. Sie sollen alle auf die Bäume klettern. Das tun sie auch und fast wäre Bilbo nicht mehr auf einen Baum hoch gekommen. Gandalf lässt über einen Schmetterling Hilfe rufen. Die Warge springen immer wieder an den Bäumen hoch und durch ihr Gewicht, bringen sie die Bäume am Rande eienr Klippe zu Fall. Die Angegriffenen können sich gerade so auf ihnen halten und müssen befürchten gleich in die Tiefe zu stürzen. Mit Feuerbällen verschafft Gandalf ihnen ein wenig Zeit. Doch der Baum bricht weiter und droht in die Schlucht zu stürzen. Deshalb tritt Thorin Azog gegenüber um gegen ihn zu kämpfen, doch er hat gegen den Wargreiter keine Chance. Um sie herum ist ein Meer aus Flammen, als der Warg Thorin zu fassen bekommt. Azog will Thorins Kopf. Um dies zu verhindern greift Bilbo in das Kampfgeschehen ein und kann einen Orc erledigen. Dann steht er selbst Azog gegenüber und verhindert, dass Thorin getötet wird. Die Zwerge kommen ebenfalls hinzu. Der Schmetterling ist zurück und er hat Gwaihir, den Fürsten der Adler mitgebracht, die die Gemeinschaft im Kampf gegen die Orcs unterstützen und sie retten können. Sie werden von ihnen in weiter Ferne auf einem Felsen abgelegt. Und Thorin hat überlebt. Er entschuldigt sich bei Bilbo für das, was er über den Hobbit gesagt hat. Und für seine Zweifel an ihm. In der Ferne ist der Erebor, der einsame Berg zu sehen. Die Vögel fliegen zu der Burg zurück. Einer fliegt in das Gebäude rein. Drinnen sind Unmengen an Gold aufgetürmt. Und ein Drache hat unter diesem Unterschlupf gefunden...

Wertung:

Dieser Film steht den drei Herr der Ringe Filmen in nichts nach, und zwar in überhaupt nichts, auch wenn einige Leute da anderer Meinung sind. Die Geschichte ist hier in allen Details von mir wiedergegeben worden, deshalb erspare ich mir hier eine Wiederholung. Es gibt allerdings einige Aspekte, die ich in diesem Film positiv hervorheben möchte:

1. Die Storyumsetzung
Ich kenne die Originalvorlage, an die man sich hier nicht zu 100 % gehalten hat, da man die Geschichte doch ein wenig ausgeschmückt hat. Das einzige, was wirklich wahrheitsgetreu vorhanden ist, sind die drei Trolle, die im Sonnenlicht zu Stein erstarren. Leider wirkt es hier nicht unbedingt so, als wenn Bilbo dafür verantwortlich ist, sondern eher Gandalf.

2. Special Effects
Allein die Animation des Feuers, welches um Thorin und Azog herum animiert worden ist, wirkt richtig gekonnt in Szene gesetzt. Die Riesen, die in den felsigen Bereichen der Gebirge ihre eigene Schlacht austragen, sind phantastisch animiert und wirken fast schon menschlich. Die Krallen der Adler sind in allen Anteilen filigran gestaltet, so als wenn sie gar nicht so kratzig und krallenartig sind sondern eher sanft. Auch ein absolutes Highlight ist der Geist in der Burg, der von dem Nekromanten wiederbelebt worden ist. Er erinnert mit keinem Funken an die Armee der Toten auf dem dunklen Pfad im dritten Herr der Ringe Teil, und ist in allen Anteilen atemberaubend.
Daneben sind ganze Städte, vor allem die Goblinstadt, wunderbar animiert und wirken einfach plastisch und echt. Auch die unzähligen Orcs und Zwerge bei den Schlachten sind extrem gut gelungen. Nichts mehr übrig von der noch etwas holprigen Animation aus der Schlachtszene am Anfang von Die Gefährten.
Die Animation von Stich mit seinem bläulichen Glühen ist meiner Meinung nach sogar besser gelungen als in den Herr der Ringe Teilen.

3. Musik
Wer die Herr der Ringe Teile gesehen hat, wird sich an das ein oder andere Thema erinnern, denn gerade was das Auenland angeht, hat man hier ganze Arbeit geleistet, denn auch wenn man es nicht erkennen würde, so merkt man anhand der Musik, wo man sich befindet.

4. Landschaften
Die Auswahl ist hier wieder mal absolut gelungen, denn gerade in altbekannten Orten wie auf dem Weg zu Bruchtal glaubt man zumindest die Gegend schon mal gesehen zu haben, und das trägt natürlich zum "Wohlfühlcharakter" dieses ersten Teils der Vorgeschichte bei. Gerade auch Orte, die man schon mal gesehen hat, wie z. B. der Blick auf Bruchtal selbst, sind in exakt gleicher Weise nochmals verwendet worden, so als würden sie wirklich existieren. Auch Beutelsend wirkt genau so, wie man es aus den anderen Filmen kennt. Vielleicht vom Bewuchs her etwas anders, aber dennoch gleich.

5. Charaktere
Man ist froh, dass sich einige Charaktere in diesem Film hier wieder finden, die man auch schon kennt. Dabei ist das bei Bilbo nur in untergeordneter Weise der Fall, denn man kennt ihn als alten Hobbit, wie er am Anfang auftritt, aber nicht als jungen Hobbit. Auch Frodo ist in einigen Szenen kurz zu sehen. Daneben ist Gandalf genauso, wie er in den anderen Filmen dargestellt wurde, allerdings noch als der Graue. Auch Galadriel erweckt bei ihrem Erscheinen vor erst tief-düsterer Nacht und später vor der aufgehenden Sonne Erinnerungen an das Elbenreich Lothloriens, fast so, als würde man sich zu Hause fühlen. Auch Elrond ist in gleicher Weise dargestellt worden. Wiederum besser gelungen ist Gollum, denn seine beiden Charaktere kommen in seinen Gesichtszügen weit besser zur Geltung, als das in Die Rückkehr des Königs der Fall war. Dort brauchte es noch zwei verschiedene Kameraeinstellungen.

6. Radagast
Als neuer Charakter wird Radagast als verrückter Zauberer vorgestellt. Ja, er hat nur eine Nebenrolle, aber diese wird hier mit Bravour ausgefüllt. Gerade die Verfolgungsszene auf seinem Kaninchen-Schlitten ist schon sehr gut und auch spannend dargestellt. Auch die Umgebung und sein Äußeres passen einfach zu der Art und Weise, wie sein Leben unter den Tieren statt findet.

7. Der eine Ring
Als Bilbo den Ring auf hat, ist zwar alles wieder gedämpft, wie man es kennt, aber es ist nicht mehr so unscharf und verschwommen dargestellt, was mir sehr gut gefällt.

8. FSK 12
Die Freigabe ist meines Erachtens fast schon ein Witz. Da werden Köpfe von Orcs abgeschlagen, Warge erstochen und es ist von Ausweidung und Verbrennung die Rede. Ob das jetzt ab 12 freigegeben werden kann, sei dahingestellt, es steht auf jeden Fall in Kontrast zu anderen Freigabebescheinigungen.

9. Die Menüführung
Bevor der Film in seiner 2-D-Version überhaupt gestartet werden kann, macht man einen Rundgang durch Bilbos Haus, und durch die Musik fühlt man sich direkt wie an einem bekannten Ort, und allein das war es Wert, sich diese Edition zu besorgen, auch wenn man Menüeinträge vergebens sucht. Man kann den Film trotzdem starten und die Einstellungen dann während des laufenden Films vornehmen.

Die Schauspieler sind hier, wie auch in anderen Herr der Ringe Teilen, fast gleichwürdig. Geringfügig sticht Bilbo hervor, und Martin Freeman hat seine Sache hier sehr gut gemacht, da er doch ein wenig anders ist, als es Eliah Wood bei Frodo gemacht hat. Er wirkt irgendwie ein wenig härter und robuster. Ian McKellen als Gandalf ist immer wieder eine Augenweide. Und auch die bekannten Gesichter Hugo Weaving, Cate Blanchett, Ian Holm als auch Christopher Lee und Andy Serkis gehören ja fast schon zum Inventar. Sylvester McCoy als Radagast und Richard Armitage als Thorin gehören nochmals gesondert erwähnt, da sie doch einen geringfügig höheren Stellenwert inne hatten. Wahrscheinlich hätte es niemand anderes auch nur annähernd so hinbekommen, wie es Peter Jackson dieses Mal wieder vollbracht hat.

Einige Töne in diversen Foren werfen diesem Film gar Langeweile vor. Das kann ich absolut nicht unterzeichnen, denn man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei man gerade um den ersten Teil handelt, und zwei weitere werden ja noch folgen. Außerdem ist die Vorlage ein Kinderbuch. Dafür ist hier recht viel Action und Spannung vorhanden, die natürlich nicht mit der Schlacht auf dem Pelennor zu vergleichen ist. Es wäre glaube ich auch falsch das erwarten zu wollen, denn immerhin ist die Vorlage ein Kinderbuch, und dieses ist schon recht drastisch mit seinen Mitteln umgesetzt worden, so dass die Freigabe ja auch ab 12 ist und nicht, wie für Kinder geeignet ab 0 oder 6 Jahren.

Daneben zieht sich der Film nicht in die Länge. Immer mal wieder kommt es vor, dass zur Auflockerung ein kleines Gesangsstück dargeboten wird, was aber auch nur aus sehr wenigen Zeilen besteht, weshalb das auch absolut in Ordnung geht. Jeder, der sich über den Film beschwert, hat etwas anderes erwartet als es zu erwarten ist. Gerade von diesem Gesichtspunkt her ist der Film in allen Belangen exzellent umgesetzt worden und eines der Highlight aus dem Jahre 2012. Ob die 3-D-Variante nochmal einen drauf setzen kann, werde ich berichten, wenn nächstes Jahr vielleicht ein 3-D-Fernseher kommt, jetzt muss die 2-D-Variante erst mal ausreichen. Auch Ton und dessen Kraftumfang in 7.1 wirken wie bei solchen Epen absolut stimmungsvoll. Das Bild ist immer gänzlich scharf und weist keine einzige Schwäche auf. Lediglich die Animation der Elben zu Beginn ist nicht ganz dem Rest ebenbürtig.

Als Gesamtnote kann es hier nur die 5/5 geben. Bei mir ist dieser Film sogar mit in die All-Time-Best-Liste gerutscht, weil er einfach gut ist.
7 Personen fanden das hilfreich
Chris WolffAm 28. Dezember 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Eine lang erwartete Reise
Verifizierter Kauf
Vorab ist zu sagen, dass hier viele Kritiken an dem Film völlig zu Unrecht an Peter Jackson gehen. Meist entspringen die Ideen nicht Peter Jackson, sondern sind vom "Herrn der Geschichte" J.R.R.Tolkien selbst erdacht, und wie im Folgenden erleutert, auch berechtigt...

HINTERGRUND
Lange ist es her, da kamen Fans und Neulinge jährlich zu Weihnachten zusammen, um das neue Kapitel des "Herrn der Ringe" zu bestaunen.
Der Stoff galt lange als unverfilmbar. Peter Jackson, ein bis dahin nicht sehr geachteter Regisseur, wagte sich dennoch nach vielen Streitigkeiten und Unstimmigkeiten an dieses Werk. Denn der "Herr der Ringe" wurde nicht von allen Filmstudios als Dreiteiler akzeptiert. Doch Peter Jackson ließ sich nicht beirren und suchte so lang, bis er ein passendes Studio fand. New Line Cinema hatte damals wohl kaum damit gerechnet, welch große Kinogeschichte durch P.J. dort heranwächst.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung des letzten Teils des Herrn der Ringe, wurden bereits die ersten Gerüchte über eine mögliche Verfilmung des Hobbits verbreitet. Ganze 9 Jahre sind seitdem vergangen. Denn auch der Hobbit stand unter keinem guten Stern. Fehlende Gelder, finanzielle Unstimmigkeiten sowie das Abspringen des Regisseurs (bis dahin noch Guillermo del Toro) waren zu überwinden. Doch der Film fand seinen Weg...und führte ihn zurück in die Arme des "Herrn der Filme". Peter Jackson sollte lediglich als Produzent die Verfilmung des Hobbits begleiten. Doch dann nahm er erneut die Zügel in die Hand und begab sich als Regisseur zurück nach Mittelerde. Es dauerte nicht lang, da wurden die ersten Bilder des Films veröffentlicht. Schon da ließ sich großes hoffen, denn sie wirkten so, als wären sie der "Herr der Ringe Trilogie" entsprungen. Die Filme sollte nahtlos an den Herrn der Ringe anknüpfen. P.J. merkte schnell, dass das Buch von J.R.R. Tolkien kaum in einem Film umsetzbar sein würde. Das Studio willigte ein, aus dem Hobbit einen Zweiteiler zu machen. Doch nachdem ein großer Teil der Geschichte bereits verfilmt war, wagte Peter Jackson den Schritt, das einzelne Buch auf drei epische Filmteile aufzuteilen. Die Reaktionen der Fans waren durchwachsen. Während viele Fans sich freuten, noch dreimal nach Mittelerde zurückkehren zu können, vermuteten viele eine miese Ausbeute der Geldbeutel.
Doch da ich Peter Jacksons Liebe zu seiner Arbeit kenne, machte ich mir diesbezüglich keine Sorgen und freute mich ungehemmt auf das anstehende Abenteuer.

- FILMKRITIK (spoilerfrei) -
DIE TECHNIK
Ich starte aus einem wichtigen Grund mit der Technik. Denn bereits lange vor dem Start des Films kamen die ersten Informationen bezüglich der neuen Technik des Films. Der Film wurde mit einer höheren Bildrate und 3D-Kameras aufgenommen. Völlig unvoreingenommen ging ich also in die Vorpremiere des Films. Doch die neue Technik vermochte mich nicht zu überzeugen und trübte mein Bild vorerst, was ich vom ersten Teil des Hobbits hatte. Das Bild war in der Tat sehr klar und scharf. Und die Bewegungsabläufe realistischer denn je. Doch will man das wirklich? Durch all diese technischen Verbesserungen ging viel des Charmes des Filmes verloren. Kreaturen die dem Computer entsprungen sind, merkte man dies unglaublich an. Besonders der Erzrivale Thorins, der fiese Orkanführer Azog, wirkte künstlich, unecht und unzeitgemäß. Doch ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es an den Animationen liegt. Außerdem wirkten viele der Szenen wie aus einem Theaterstück. Die 3D Effekte waren solide, wurden aber vom Gesamtbild getrübt.
Daher ging ich einige Tage später in die 2D-Variante des Films mit gewohnter Bildrate. Und siehe da, Mittelerde erstrahlt im neuen Glanz! Keine Spur mehr von künstlichen Kreaturen oder Theatereinlagen. Meine Empfehlung, schaut euch die Filme im klassischen 2D mit niedriger Bildrate an, um sie wie vor 10 Jahren in vollen Zügen genießen zu können. Das ist aber vermutlich eine sehr subjektive Sache. Am besten macht sich jeder selbst ein Bild davon.

DER SOUNDTRACK
Auch beim Hobbit liefert der fantastische Howard Shore den Soundtrack. Was soll man dazu sagen? Es ist als wäre man nie weggewesen. Howard Shore versteht es hier, mit gewohnten Melodien aus der HDR-Trilogie und neuen Kompositionen umzugehen und zu verzaubern. Viele neue Themen werden nur kurz angespielt und werden sicherlich erst in den nächsten Teilen die volle Präsenz erreichen. Ein Soundtrack der besonders durch den fantastischen Titelsong von Neil Finn einfach Lust auf die kommenden Werke macht.

DIE SYNCHRONISATION
Kleinere Patzer bei der Rollenverteilung fielen mir auf. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau. Eine wirklich gelungene deutsche Umsetzung. Zwischen den vielen altbekannten Stimmen wird selbst Nichtkennern der Synchronszene die Umbesetzung von Gandalf auffallen. Dies war leider aufgrund des Todes des großartigen Joachim Höppners zwingend notwendig. Eckart Dux übernimmt für die Trilogie nun die Rolle des grauen Zauberers und ist sicherlich die beste Wahl als Ersatz für einen so erfahrenen Synchronsprecher wie Höppner. Dux Stimme klingt recht ähnlich, doch bringt er auch noch eigene schauspielerische Aspekte mit ein, die herrlich zu dem noch etwas mürrischen Gandalf dem grauen passen. Hier hätte man keine bessere Wahl treffen können. Ebenso wie die Besetzung von Bilbo, Thorin, der Zwergen-Schar und den vielen neuen Charakteren mit kleinen Ausnahmen.
Der Hobbit vereint neue aufstrebende und noch unbekannte Talente mit wahren Größen der deutschen Synchrongeschichte.

DER FILM (Achtung!!! Kleine Spoiler)
Nachdem Peter Jackson bewies, dass der Herr der Ringe keineswegs unverfilmbar ist und selbst die Fans des Buches damit überzeugte, waren die Erwartungen an die Verfilmung des Hobbits hoch.
Bereits beim ersten Blick auf Hobbingen fühlte man sich zurückversetzt ins Jahr 2001. Denn der Hobbit beginnt, wie bereits die „Gefährten“, kurz vor Bilbos 111.Geburtstag. Auch ein kurzes Wiedersehen mit Frodo trägt zum Gefühl des Films bei.
Was uns nun geboten wird sind knapp 164 Minuten voller Spannung, Witz, packenden Bildern und einem gelungen Soundtrack. Peter Jackson hat es zusammen mit seinem Team geschafft, alles aus dem Hobbit rauszuholen, sogar noch über die Grenzen des Buches hinaus.
Während die meisten Zwerge im Buch eigentlich nur kaum charakterisiert werden, gibt Peter Jackson hier nahezu jedem Zwerg die Chance sich zu entfalten. Und das war es auch, was Peter Jackson unbedingt wollte. Er wollte den Filmen ein Herz geben. Was ohne einen Bezug zu den Figuren nicht möglich gewesen wäre. Und der Charakter der einzelnen Zwerge kommt nicht nur durch die unverwechselbare Optik des Einzelnen zutage, sondern auch durch die sehr speziellen Charakterzüge. Im ersten Teil der Trilogie kommt noch nicht jeder Zwerg zum Zug. Doch es verbleiben zwei weitere Teile und eine wie gewohnt üppige Special Edition der Filme, um auch Figuren wie Bombur seine große Stunde zu geben. Im ersten Teil des Hobbits geht es hauptsächlich um Thorin, Balin und Bofur.

Viele kritisieren den anderen Stil des Films. Doch dabei vergessen sie, dass auch das dazugehörige Buch einen völlig anderen Stil und einen anderen Hintergrund hat, als der Herr der Ringe.
Während Mittelerde in „Die Gefährten“ bereits vom Geiste Saurons heimgesucht wird, war in Mittelerde in „Eine unerwartete Reise“ noch nahezu alles in Ordnung. Daher ist es völlig legitim, dass Mittelerde nun farbiger und leuchtender ist als in der HDR-Trilogie. Besonders beim Vergleich von Bruchtal wird der Kontrast der Filme klar. Während im Herrn der Ringe in Bruchtal bereits eine herbstliche Stimmung vorherrscht, da die Elben sich bereits für ihre große Reise aus Mittelerde vorbereiten, befindet das Tal sich in „Eine unerwartete Reise“ noch im Frühling. Sicherlich geht hier viel der Mystik verloren. Doch das ist alles Absicht und ein wichtiges stilistisches Mittel.
Auch die Grundstimmung des Films ist eine völlig andere. Die 13 Zwerge sind eben keine typischen Kampfmaschinen. Sie haben einen langen Weg vor sich. Ihre neue Heimat, die blauen Berge, im Rücken. Ihrem Volk geht es nach langer Heimatlosigkeit eigentlich wieder gut. Lediglich die Ehre der Zwerge und ein großer Schatz stehen auf dem Spiel. Kein Grund für eine Weltuntergangsstimmung wie in der HDR-Trilogie. Die Zwerge wandern, essen, trinken und lachen trotz der drohenden Gefahr gemeinsam. Auch für den Zuschauer gibt es daher einiges zu lachen. Doch der Humor bewegt sich stets auf hohem Niveau und wirkt in keiner Sekunde unpassend.

Peter Jackson hat es geschafft, einen perfekten und glaubhaften Mittelweg zwischen dem Buch und den vorangegangenen Verfilmungen des Herrn der Ringe zu finden. Denn der Hobbit ist zum Großteil wie ein Kinderbuch verfasst und erinnert stellenweise doch an Narnia. Denn sprechende Tiere, lustig streitende Trolle oder ein wahnsinniger Orkkönig gehören eben doch zur Geschichte. Auf sprechende Tiere hat Peter Jackson bis hierher verzichtet (was auch im Zusammenhang mit dem Herrn der Ringe einfach Sinn macht). Doch auf die streitenden Trolle oder den wahnsinnigen Orkkönig konnte und wollte man nicht verzichten.

Alle Szenen, ob aus dem Buch oder nicht, wurden meisterhaft verfilmt und die Schauspieler perfekt gewählt. Martin Freeman war völlig zu Recht die unumgängliche Wahl für Bilbo. Er verleiht dem Charakter Charm, Charakter und einen von Bilbo unfreiwilligen Humor. Auch die Zwerge beeindrucken durch eine fantastische Besetzung und toller Maske. Die Besatzung des Herrn der Ringe (Gandalf, Elrond, Galadriel, Gollum etc.) vermitteln den Eindruck, als sei man nie weggewesen.

Peter Jackson hat sich die berechtigte Freiheit genommen, den Hobbit etwas auszuweiten.
So soll er doch später am Ende des dritten Teils, nahtlos an den Herrn der Ringe anknüpfen und auch über eine lange Spielzeit unterhalten und den Zuschauer mitreißen. Eine exakte Verfilmung der geschriebenen Worte des Buches hätte nicht funktioniert. Viele Passagen wären zu lang, während wichtige Eindrücke und Tiefgang, im Bezug auf die Charaktere, nicht vermittelt werden.
Daher platziert Peter Jackson einen, eigentlich laut Büchern bereits verstorbenen, Erzrivalen Thorins als tödlichen Verfolger der Gruppe, um Thorin dann im epischen Finale noch mehr Tiefe zu verleihen und den Spannungsbogen selbst in eher langen Passagen anzuheben.
Außerdem erhält Radagast der braune, der eigentlich nur im ersten Band der HDR-Trilogie und in einigen Anhänger vorkommt, eine große und sinnvolle Rolle. In der Verfilmung des Herrn der Ringe ist er aus zeitlichen Gründen nicht aufgetaucht. Doch hier gibt man diesem tollen Charakter endlich die Möglichkeit sich zu zeigen. Radagast ist wohl ein sehr strittiges Thema. Ich liebe diesen wundersamen und verwirrten Kauz, der stets im Einklang mit der Natur lebt. Er ist ein Symbol für das Mittelerde vor dem Ringkrieg. Eine bessere Zeit. Auch er bringt viele humoristische Aspekte mit in den Film. Radagast ist ein wichtiger Teil der Verknüpfung des Hobbits mit dem Herrn der Ringe, die Peter Jackson anstrebt. Er entdeckt nämlich die ersten Zeichen des Aufstiegs von Sauron.

Auch diese Dinge werden höchst glaubhaft und gut in die Geschichte des Hobbits eingebunden.
Peter Jackson hat den Hobbit zu einem wahrlich unterhaltsamen, tiefgängigen und witzigen Abenteuer gemacht, das wirklich Lust auf mehr macht.
Und das gibt es! Weihnachten 2013 kommt bereits der zweite Teil in die Kinos und im Laufe des Jahres 2013 erscheint die Special Extended Edition von „Eine unerwartete Reise“ mit zahlreichen neuen Szenen, die das Meisterwerk noch abrunden.

Ich möchte diese Kritik mit den sehr amüsanten Worten Bilbos beenden und harre den Dingen die da noch kommen …
„Damit wäre das Schlimmste wohl geschafft!“… in diesem Sinne; Danke für Euer Interesse an dieser Kritik.
27 Personen fanden das hilfreich
FederKoboldAm 13. Dezember 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
In der Tat: Eine unerwartete Reise...
Verifizierter Kauf
Um das Lesen der Rezension zu beschleunigen, ist sie untergliedert in:

Hintergrundinformationen
Adaption
Technische Umsetzung
Pro's & Contra's
Fazit
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Nicht unwichtige Hintergrundinformationen:
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Für alle Nicht-Tolkien-Fans sollte zu aller erst einmal gesagt sein, dass es sich bei "Der Hobbit" um die Vorgeschichte zum "Herrn der Ringe" handelt. Auch sei gesagt, dass der (an StarWars erinnernden) umgekehrten Reihenfolge, unter anderem rechtliche Streitigkeiten zu Grunde liegen.

"Der Hobbit-Eine unerwartete Reise", stellt den Ersten, einer erneut dreiteiligen Filmreihe dar.

Dies bringt mich zu dem Vorwurf: Man versuche durch eine künstliche Verlängerung der Geschichte, noch mehr Geld zu scheffeln. Zugegeben, der Gedanke liegt nahe ... wenn man alle Bücher nur auf seine Seitenzahl reduziert.
Aber da der "Der kleine Hobbit" als Kinderbuch angelegt und geschrieben wurde, hatte Tolkien kurzerhand, viele wirklich wichtigen Ereignisse in kurzen Absätzen (teilweise sogar nur in Sätzen) abgefertigt. Ereignisse, für deren filmische Umsetzung - Zeit benötigt wird.

Außerdem hat "Der kleine Hobbit" eine (in meinen Augen) weit ereignisreichere Geschichte, als alle drei Teile des Herren der Ringe zusammen. Sie wurde einfach nur stark komprimiert.

Des weiteren hat man sich (zum Glück!!!) entschieden, auch viele jener Geschichten zu erzählen, die Herr Tolkien, nur am Rande und sehr grob erzählte – etwa in den Anhängen zum Herren der Ringe.

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Adaption (Umsetzung des Buches in einen Film)
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In drei Worten: Mehr als gelungen!

Die Drehbuchautoren Peter Jackson, Fran Walsh ( P.J. Ehefrau) und Philippa Boyens haben es wahrhaftig vollbracht, den Hobbit sowohl neu zu erzählen, als auch dem Buch treu zu bleiben!

Das funktioniert, indem man die bekannte Hobbit-Geschichte mit den o.g. Geschichten (der Anhänge) vermischt. Es entsteht ein fantastischer Mix, der das Herz jedes Fans höher schlagen lässt und auch Fantasy-Fremde zu begeistern weiß.

Schon der Beginn des Films ist clever inszeniert. Der Zuschauer wird sorgfältig darauf vorbereitet, dass es sich um die Vorgeschichte zum Herren der Ring handelt. Besonders wichtig für Menschen ohne Vorkenntnisse!

Darauf folgt der eigentliche Beginn der Geschichte, der jedem Eingeweihten ein Grinsen ins Gesicht meißelt. Beinahe Wort für Wort wurden einzelne Dialoge aus dem Buch übernommen und Szenen kopiert! Einfach Wundervoll!

Die im Buch zu kurz gekommenen Charaktere wurden liebevoll mit Leben und Eigenheiten ausgestattet, die sich sofort einprägen und einen den Rest des Films über begleiten werden.
Zwar tat man dies nicht ohne eine erhebliche Portion Humor, doch mag das dem unkonzentrierten Zuschauer dennoch, möglicherweise als zu langatmig erscheinen.

Ab hier wird der Hobbit mehr und mehr eigenständig erzählt, was die einstige Kindergeschichte erwachsen werden lässt. Allerdings, dass sei gesagt, ohne sein "Erbe" zu verleumden! Es macht aus dem Film eine seltsam-schöne Kombination aus Erwachsenen-Drama und Kinder-Abenteuerfilm.

Zweifellos wird das nicht jedem gefallen. Mir als Fantasy-Fan und Hobbit-Liebhaber (es war mein erstes Buch) dagegen sehr!

Eine meiner Sorgen im Vorfeld war, dass die fraglos immer noch wunderschönen Landschaftsaufnahmen aus den Herrn der Ringe, mehr oder weniger recyceld werden würden. Ich hatte keine Ahnung wie sehr ich mich damit irren konnte.
Tatsächlich glänzt "Der Hobbit" mit noch schöneren und unglaublichen Bildern, die in jedem Reiselustigen den unstillbaren Drang auslösen, sich diese wundervollen Orte auch ganz real ansehen zu wollen.
Natürlich erkennt man "Mittelerde" aka Neuseeland sofort wieder, doch diese neuen Aufnahmen treiben mir noch immer eine Gänsehaut über den Pelz.

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Technische Umsetzung:
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In zwei Worten: Wahnsinn! Aber ...
hieran werden sich die Geister scheiden - denke ich, denn "Der Hobbit" ist ein Pionier!

Sofern das Kino/der Fernseher das neue Ultra-HD ( so nenne ich es einfach mal – 48FPS statt 24FPS und 4K Auflösung statt 2K) überhaupt unterstützt, hat man einiges zu sehen, womöglich auch mehr als einem lieb ist.
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Viele Testzuschauer, gaben zu verstehen der Unterschied von HD zu Ultra-HD, sei so stark wie von Analog-TV zu HD-TV. Dies habe ich nicht so empfunden.
Wahr ist aber, dass man einen starken Unterschied erkennen kann. Es ist definitiv noch schärfer und noch klarer zu sehen. Was, wie ich noch beschreiben werden, Nachteile hat.
Ferner wurde bemängelt, schnelle Bewegungen seien dadurch noch verschwommener als bei normalem HD. Auch das, hab ich nicht so empfunden. Schnelle Bewegungsabläufe waren für mich weder klarer, noch verschwommener als sonst auch.

So oder so, gibt es Zuschauer, die diesen neuen Detailgrad nicht mögen. Obwohl ich vorab deswegen auch bedenken hatte, gefiel es mir aber außerordentlich gut!
Ob man diese neue Technologie nun gut oder schlecht findet, lässt sich leider nur heraus finden, indem man sich den Film einmal ansieht.

Man braucht sich davon allerdings nicht abschrecken lassen. Wer dem Ultra-HD misstraut, kann sich den Film auch in normalen HD und mit 24FPS anschauen. - nette Geste!
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Kommen wir zu dem Problem des Ultra-HD - CGI (Animation).
Besser gesagt, ist dies nun ein Problem der Animationen und weniger das, der Ultra-HD Auflösung. Denn, durch den neu erreichten Schärfe- und Detailgrad, reicht der aktuelle Stand der CGI-Technik offenbar nicht mehr aus. Das soll bedeuten, man erkennt sie als diese, wenn auch nicht allzu oft. Zum Glück.

Ich möchte gleich jedem, der mir erzählen will, man würde es "total oft" sehen, von vornherein dazu raten, einmal darüber nachzudenken, dass ein Film mittlerweile zu gefühlten 70% aus dem Computer stammt. Wer das nicht glaubt, kann sich ja auf YouTube einmal die Produktionsvideos zum Hobbit anschauen.
Damit will ich sagen; selbst wenn man 20 mal die CGI erkennt, dann hat man sie immer noch 980 mal übersehen.

Mit persönlich sind beim ersten Anschauen nur 3 Animationen auch als solche aufgefallen.
Ich schließe damit nicht aus, dass es sicher aufmerksamere Zuschauer geben wird, die mehr erkennen, als ich.
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Kommen wir zum 3D.

Was haben wir Film-Liebhaber doch alle zusammen gelitten!
Vor fast genau 3Jahren ließ uns James Cameron's "Avatar" vom neuem 3D-Zeitalter träumen und stellte zeitgleich unser aller Augen von ungeahnte Herausforderungen. "Avatar" legte die Messlatte für 3D so hoch, dass jeder nachfolgende möchte-gern 3D-Film selbst mit Anlauf, ausgestreckten Armen und einem Trampolin nicht heran kam! Im Gegenteil!
Man folterte uns (und wird es zweifellos noch weiter tun) mit unterirdisch schlechtem "3D" und raubte uns damit soviel Geld aus der Tasche, dass man den Wunsch verspürt, sämtliche Kinos und Filmverleiher wegen Erpressung zu verklagen.

Und nun kommt "Der Hobbit"... mit einer so sagenhaften 3D Technik, dass ich das erste Mal seit "Avatar" sagen kann: Der 3D Aufschlag ist 100% gerechtfertigt.

Während mir die 3D Film-Trailer noch den gewohnten Dusel verpassten, fragte ich mich während der ersten Sekunden des Hobbits, ob ich meine 3D-Brille überhaupt auf habe!
Nicht etwa, weil ich keinen Effekt gesehen hätte, sondern weil die Augen sich so sehr entspannten, wie bei einem normalen 2D-Streifen.
Und ich war bei Liebe nicht der Einzige der dies bemerkte! Wir sahen den Film mit über zehn Leuten, von denen einige normalerweise, wirkliche Schwierigkeiten(Schwindel, Kopfschmerzen) mit den 3D Effekten haben. Keiner von ihnen hatte Probleme.
Ein wirklich großes Lob an die Technik dieses Film.

Peter Jackson scheute offensichtlich keine Kosten und leistete sich für den Hobbit die modernsten stereoskopen Kameras die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Ein Aufwand, der sich mehr als bezahlt gemacht hat.
Obwohl von geringer Körpergröße, erreicht "Der Hobbit" mühelos die 3D Messlatte und setzt sie noch viel höher wieder an. Qualität hat nun einmal seinen Preis.
Schlechte Nachrichten für die nachfolgenden Trampolin springenden Ausbeuter-Filme. Oder wohl eher schlechte Nachrichten für uns Filmliebhaber...
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Sound/deutsche Synchronisation:

Was wäre ein Film nur ohne seinen Sound. Auch hier ist "Der Hobbit" auf der Höhe der Zeit und wartet (allerdings nicht als erster) mit dem neuen Dolby Atmos Surround Sound auf.
Allerdings sind im Moment kaum Kinos mit diesem neuen System ausgestattet, welches auch Boxen ÜBER dem Publikum vorsieht und bis zu 64 Lautsprecher unterstützt. In diesen Genuss kommen nach meinem derzeitigen Informationsstand nur Kinobesucher in Barcelona. Somit kann ich den neuen Sound auch nicht bewerten.

Allerdings reicht auch der "normale" Klang voll und ganz aus, um aus dem Hobbit ein Erlebnis zu machen. Zumindest soweit ich das beurteilen kann, denn zugegebenermaßen fehlt mir das feine Gehör eines Sound-Begeisterten.
Dafür kann ich als Filmmusik-Sammler durchaus die Arbeit von Howard Shore bewerten, die mir doch ganz stark nach einem Oscar riecht. Denn genau das ist sie wert.
War ich vom Herr der Ringe Soundtrack, ob seiner mangelnden "Alltagstauglichkeit" doch eher mäßig begeistert, reißt mich der des Hobbits absolut mit. Die Musik klingt gewohnt pompös und episch, mit einem sich wiederholendem Thema und unterstützt die Emotionen des Films in Perfektion. Großartig!

Selbst die deutsche Synchronisation hat mich ausnahmsweise positiv Überrascht. Es gab in meiner ersten Begeisterung kaum etwas zu bemängeln.

Nach dem Tod von Joachim Höppner 2006, der Gandalf noch im Herren der Ringe synchronisierte, hatte ich Sorge, dass seine "neue" Stimme unpassend sein könnte. Eine Sorge die sich als unbegründet erwies. Sie fügt sich nahtlos ein!

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Zeit für eine Auswertung:

Pro's & Contra's
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Da in Rezensionen das Negative meist interessanter ist, beginne ich mit den

möglichen Contras:

1.) Ultra HD – Es besteht das Risiko, dass man es nicht mag
2.) CGI/Animation – Wegen des neuen Detailgrads sind einige Animationen leider als solche zu erkennen
3.) Vermischung der Original-Geschichte mit der aus den Anhängen aus dem HdR – dies könnte zu Verstimmungen führen.
4.) Der Ringfund stellt sich leicht anders dar, als im Rückblick des Herrn der Ringe
5.) Einige Wesen die im Herrn der Ringe eher wie Monster dargestellt wurden, erhielten nun sehr menschliche Züge, die sehr verwirrend sein können. Es ist aber tatsächlich in der Geschichte so vorgesehen!
6.) Längen zu Beginn des Films

Pros:

1.) Zwerge! Verdammt noch mal, ZWERGE !!!
2.) Ultra HD – Es besteht die Möglichkeit das es einen Begeistert
3.) Vermischung der Original-Geschichte mit den Anhängen aus dem HdR – Gibt einen Wunderbaren Mix, wenn man damit klar kommt!
4.) Unfassbar schöne Landschaftsaufnahmen
5.) Fantastische 3D Technik
6.) Musik
7.) Wundervolle Geschichte
8.) Gollum! Auch bekannt als Smeagol.

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Und zu guter Letzt - Fazit:
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Ein unfassbar schöner Film, der sich mit jeder Minute in der Hitliste meiner persönlichen Lieblings-Fantasy-Filme weiter hoch gearbeitet hat, bis er schließlich auf Platz 1 ankam.
Ich mochte den Herren der Ringe und auch wenn sie weit oben auf meiner Liste stehen, auf Platz 1 hatten sie es nie geschafft, der Hobbit schon.

Ich bin froh, dass die Reihenfolge auf den Kopf gestellt wurde, denn so kann die (für mich) bessere Geschichte, viel schöner erzählt werden, als man es vor 10Jahren hätte tun können, als „Die Gefährten“ in die Kinos kam.

Ein Film, in den mal voll und ganz eintauchen kann! Herrlich.

Auf Bald

Euer Kobold
107 Personen fanden das hilfreich
CirdanAm 13. Dezember 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Das Kammerspiel im Action-Gewitter
Verifizierter Kauf
Achtung: Spoiler! Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson führt uns zurück nach Mittelerde und hüllt uns wieder ein in eine warme, kuschelige Decke aus Bildern und Tönen, eine Decke, deren Geruch einem gut vertraut vorkommt. Es ist wie eine Heimkehr an einen Ort, an dem man lange nicht mehr war und man fühlt sich gleich wieder wohl, als ob man nach Hause gekommen wäre. Doch spätestens als die Anfang-Episode mit Frodo (Elijah Wood) und Bilbo (Ian Holm) endet, wird klar, dass der HOBBIT nicht [[ASIN:B005C2SDXM Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Edition) [Blu-ray]]] ist. Jackson ließ auch nie Zweifel daran, dass die neue Verfilmung zwar in der gleichen Welt spielt wie die HERR-DER-RINGE-Trilogie, aber ein komplett eigenständiger Film ist. Ähnlich der Buchvorlage kommt der HOBBIT wesentlich unverkrampfter und kindlicher daher, Humor und Kurzweiligkeit ersetzen großes Epos. Interessanterweise ist aber eben die Buchvorlage auch gleichzeitig ein großer erzählerischer Stolperstein, aber dazu später mehr.

DIE MUSIK

Eines der der wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale des Films ist ohne Zweifel die Musik. Komponist Howard Shore hat wieder ganze Arbeit geleistet, wenn sein Werk auch diesmal nicht ganz so originär ist, wie bei DER HERR DER RINGE. Natürlich hat er viele seiner eigenen Leitmotive wieder aufgegriffen und so geht einem das Herz auf, wenn altbekannte Themen zu Beutelsend, Galadriel, Bruchtal und dem Einen Ring ertönen. Das stärkste neue musikalische Motiv ist sicherlich die Misty-Mountains-Melodie die immer wieder epische angespielt wird, wenn die Zwerge wieder einmal einen Bergkamm überqueren. Es ist fast so, als hätte Howard Shore nie aufgehört für Mittelerde zu komponieren und einfach nach DER HERR DER RINGE weitergemacht. Ein Soundtrack zum Niederknien!

DIE TECHNIK

Neu beim HOBBIT ist die Kameratechnik. Peter Jacksons 3D-Umsetzung des Films in hoher Auflösung und mit 48 Frames-per-Second (fps) ist einfach nur atemberaubend! Zu schade, dass auf der Blu-Ray nur 24-fps umgesetzt werden können. Denn im Kino war es tatsächlich so, als hätte jemand an Stelle der Leinwand ein Fenster nach Mittelerde ins Kino eingebaut. Die Distanz, die normalerweise durch die Leinwand entsteht, war völlig aufgehoben. Das 3D-Element ist genial eingesetzt, weder aufdringlich noch zu subtil, sondern genau wie das echte Leben. Die Bilder sind so brillant und klar, dass man förmlich in den Film hineingezogen wird. Allein die extrem aufgedrehten Farben sind etwas gewöhnungsbedürftig. So oder so, bei der DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE sind alle Bilder gewaltig, Bruchtal ist noch größer geworden, die Stollen der Orks unter dem Nebelgebirge sind gewaltig und das Zwergenreich unter dem Erebor ist ein wahrer Augenöffner. Ähnlich ist es mit den Action-Sequenzen, die einen einer Achterbahn gleich mitreißen, auf die man während der Fahrt einsteigt. Aber dennoch sind es die vielen oft fast kammerspielartigen Charakter-Momente, die die wahre Stärke des Films ausmachen.

SCHAUSPIELEREI

Auch wenn der HOBBIT in vielen Aspekten nicht an den HERRN DER RINGE heran reicht, so kann er der Trilogie von vor zehn Jahren vor allem in Hinsicht der schauspielerischen Leistung locker das Wasser reichen. Hier hat sich auch Peter Jackson als Regisseur sichtlich weiterentwickelt. Martin Freeman als Bilbo Beutlin ist wahrscheinlich die beste Besetzung, die es in dem gesamten Mittelerde-Kosmos je gegeben hat. Er verleiht dem Hobbit Bilbo Beutlin eine unglaubliche Charaktertiefe und spielt so differenziert und detailverliebt, dass es eine wahre Freude ist, ihm einfach nur zuzuschauen. Die erste Begegnung des jungen Bilbo mit Gandalf dem Grauen („Einen guten Morgen wünsche ich“) zählt schon jetzt zu den ikonischen Momenten der Hobbit-Trilogie! Das absolute Highlight des Films ist aber ohne Zweifel die ausgiebige Dialogszene zwischen Bilbo, Gollum und Sméagol. Die Stimmung des Rätselspiels, die stets schwankt zwischen Mitleid und Bedrohung, mit den passenden „comical relief“-Momenten, beispielsweise wenn Gollum dem Hobbit ein Rätsel stellt und Sméagol es unbedingt beantworten möchte, ist einfach ein inszenatorisches Meisterwerk. Die Szene an dem unterirdischen See endet in dem grandiosesten Moment des Films, wenn Bilbo (durch den Ring unsichtbar) mit dem Schwert ausholt, um Gollum/Sméagol zu erschlagen und dann plötzlich das gesamte Leid der Kreatur in deren Augen erblickt, und Peter Jackson die Brücke zu dem Gespräch von Frodo und Bilbo in Moria schlägt, als Frodo fragt, warum Bilbo Gollum nicht erschlagen habe, als er die Chance dazu hatte. Es wäre nicht verwunderlich, wenn der Oscar 2013 für die beste Nebenrolle erstmals an einen CGI-Charakter geht.

Während die meisten Zwerge eher blass bleiben (es gibt einfach zu viele von ihnen) ist Richard Armitage als Thorin Eichenschild die treibende Kraft des Films. Voller Leidenschaft und mit einem fanatischen Glühen in den Augen verkörpert er den gefallenen Zwergenkönig, der sein Königreich zurückerobern will, komme was wolle und wenn er dafür auch über Leichen gehen muss. Fast prophetisch ist da Gandalfs Ankündigung, dass sein zwergischer Starrsinn eines Tages sein Verderben sein wird. Und so entwickelt sich Thorin mehr und mehr zum Kapitän Ahab von Mittelerde und der Drache wird unausweichlich sein weißer Wal.

Radagast (gespielt von Sylvester McCoy) ist in seiner Albernheit wirklich grenzwertig. Er ist Peter Jacksons anarchische Durchbrechung des Kanons, dennoch bleibt es nicht aus, dass man sich dabei erwischt, ob des bekifften Istar durchaus amüsiert zu sein. Aber wenn es eine Stelle in DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE gibt, die wirklich unangenehm aus dem Rahmen fällt, dann ist es das unvermittelte Auftauchen von Radagast an der Trollhöhle und die anschließende Warg-Verfolgungsjagd durch die Leeren Lande. Plötzlich fühlt man sich an den Warg-Angriff in DIE ZWEI TÜRME erinnert, der ein ähnlicher Störfaktor in der Geschichte war und man fragt sich die ganze Zeit einfach nur was das eigentlich soll. Eine Szene, die vermutlich dramaturgischem Denken geschuldet ist, um den finalen Kampf mit den Wargen im Kiefernwald einzuleiten, die man sich aber durchaus hätte sparen können. Und so ist dies die einzige Stelle in dem Film, an der Peter Jackson seine Zuschauer für einen Moment verliert, weil er sich zu sehr in die Idee einer Verfolgungsjagd zwischen Kaninchen und Wargen verliebt hat.

ABSEITS DES ROMANS

Dass Peter Jackson und sein Drehbuchteam die Geschichte der literarischen Vorlage entsprechend ausbauen war bekannt, ob die Vorgeschichte der Zwerge, den Weißen Rat oder die Ereignisse in Dol Guldur. Erstaunlicherweise hält sich Jackson dabei allerdings sehr bedeckt und gestaltet die Ereignisse weniger episch, als es sich angeboten hätte. Vielleicht tut er dies, um den Tonus der Gesamterzählung nicht zu durchbrechen. Und so wirkt der Weiße Rat mehr wie ein netter, unverbindlicher Plausch auf der Terrasse von Imladris, als das Krisentreffen der Mächtigsten von Mittelerde. Sehr schön, sind allerdings die vielen subtilen Anspielungen auf das tolkienische Gesamtepos, beispielsweise, wenn Radagast in bestem Quenya die Valier Yavanna anruft und somit die bedrohlichen Riesenspinnen („Ungolianths Brut“) vertreibt oder wenn Gandalf beim Aufbruch in die Wildnis Pippins Lied zitiert („Daheim verblasst, die Welt rückt nah“).

Dass Peter Jackson den bleichen Ork Azog als Antagonisten des ersten Teils aufbaut, war vermutlich eine Entscheidung, die mit der Dreiteilung der Filme zu tun hatte. In frühem Merchandising-Material war nämlich dessen Sohn Bolg noch als Bösewicht des ersten Films angekündigt. Azog ist sowohl in Tolkiens Werk wie auch im Film ein grausamer Orkhäuptling der Thorin Eichenschilds Großvater Thrór in den Minen von Moria tötete und dessen Leiche schändet. Dies geschieht laut Tolkien etwa 450 Jahre vor der Reise der Zwerge zum Erebor. Und während Azog in der literarischen Vorlage irgendwann von Dain Eisenfuß erschlagen wird, wird er in der Verfilmung von Thorin zwar verstümmelt, aber nicht getötet und beginnt dann seinen Jahrhunderte dauernden Rachefeldzug gegen den Zwergenanführer. Tja… mit dem Film-Azog ist das so eine Sache. Verglichen mit HERR-DER-RINGE-Fieslingen wie dem Lurtz, dem Balrog, den Nazgûl oder gar Sauron bleibt Azog irgendwie formlos und stets – Achtung – blass. Selbst der große Ork (grandios von Barry Humphries durchs CGI hindurch gespielt) ist ein komplexerer Charakter als Azog, der sich auf einfaches Gebrüll und Endgegner-Phrasen wie „Tötet sie alle!“ beschränken muss. Da hätte Peter Jackson wirklich mehr raus holen können aus der Figur.

Es drängt sich der Gedanke auf, dass sich Peter Jackson viel zu viele Freiheiten bei der Adaption der literarischen Vorlage erlaubt hat. Komischerweise ist das aber bis auf diese ein oder zwei Ausnahmen gar nicht der Fall. Tatsächlich krankt die Dramaturgie des Films an der Buchvorlage. Dadurch, dass Jackson jede einzelne Episode und jeden Dialog aus dem Kinderbuch wirklich nahezu buchgetreu umsetzt, entsteht der gleiche unausgegorene, episodenhafte Charakter wie auf dem Papier. Die vielen kleinen Geschichten sind zwar nett anzuschauen, haben aber alle nichts mit einander zu tun und wirken im Ganzen oft inhomogen. Wie auch der Roman gibt sich der Film an vielen Stellen wie ein Flickenteppich, bei dem die einzelnen Flicken einfach nicht zusammenpassen wollen. Solche dramaturgischen Schwächen hat Jackson in DER HERR DER RINGE schon einmal besser ausgebügelt. Wenn man ihm in seiner Adaption nun also etwas vorwerfen will, dann vielleicht, dass er sich zu sklavisch an Tolkiens Buchvorlage hält (und wer hätte gedacht, dass ich als Buchfan so etwas einmal schreiben werden). Zwar bemüht sich Jackson mit dem erneuten Erstarken von Sauron (dem Nekromant) einen übergreifenden roten Faden einzuführen, doch der bleibt stets zu blass im Hintergrund. Und so stolpern Bilbo und die Zwerge von einer Episode in die nächste. Diese Episoden selbst aber – und das muss noch einmal gesagt werden – sind jede für sich sehr sehenswert.

DAS FAZIT

Wieder einmal hat Peter Jackson das Unglaubliche geschafft und das unverfilmbare Buch verfilmt! Vor DER HOBBIT hätte vermutlich kein Regisseur der Welt gewagt 13 singende Zwerge als Hauptcharaktere auf der Leinwand zu etablieren, oder den Rätsel-Wettstreit zwischen Gollum und Bilbo in voller Länge durchzuspielen, oder gar einen Ork-Anführer ein Lied singen lassen. Doch Peter Jackson tut es und er tut es gut! Trotz einiger Mankos bleibt DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE ein großartiger Film, der in keiner Sekunde langweilig wird. Die Zeit fliegt förmlich dahin und das Ende kommt viel zu schnell. Und wieder sind es die kleinen, liebevollen Details und die stillen Momente, die diesen Film zu etwas Besonderem machen. Auch wenn DER HOBBIT nicht mehr das gleiche Feuer entfachen kann wie seinerzeit DER HERR DER RINGE, so bleibt er doch eine zauberhafte Rückkehr nach Mittelerde und allein die Aussicht auf mehr Szenen mit Martin Freeman als Bilbo Beutlin steigern die Vorfreude auf den zweiten Teil der HOBBIT-Trilogie.
65 Personen fanden das hilfreich
TuvokAm 17. Dezember 2012 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Gut ja, perfekt nein
Vorgeschichte:

Ich weiß gar nicht mal wie oft ich die erste Trilogie gesehen habe aber ich habe mich damals sehr gefreut und nun 9 Jahre später nach dem 3. Teil kann ich endlich die Vorgeschichte sehen. Ja ich freue mich sehr darauf den Film zu sehen und bald ist es soweit, dann weiß ich endlich worum es da geht. Sicher hätte ich da das Buch lesen können aber es ist viel schöner so was im TV zu sehen oder im Kino, noch dazu vielleicht mit der neuen Technik mit 48 Bildern in der Sekunde über die so viel geredet wurde. Nun ich kann mir zwar nicht vorstellen dass das ein Erfolg wird, ja ich weiß nicht, aber die Idee ist schon mal sehr verlockend. Ich bin neugierig ob es auch eine Extended Special Version geben wird. Nun bei der ersten Trilogie war das so, aber das wusste ja am Anfang niemand, bis jetzt ist es klar dass es eine geben wird, aber im Laufe der Jahre wird sicher wieder was längeres raus kommen und dieses Mal gleich auf Blu Ray, das erspart das lange Warten wie es damals war, da hat es ja irre lange gedauert bis die Blu Ray raus kam. Mit den Fassungen kenn ich mich eh nicht aus, nur das Teil 1 viel länger war als ich mir dachte und es war eine sehr gute Idee die Geschichte zu verlängern denn so hat man viel mehr Einblick. Viele sagen dass Extended Versionen nicht immer so gut sind, ich finde sie fast immer gut. Ja egal zurück zum Film. Der Erfolg ist ja nicht sehr groß am 1. Wochenende wird er in Amerika an der 100 Millionen US $ Grenze sein, was nicht gerade viel ist für ein Kinospektakel noch dazu vor Weihnachten aber das ist mir egal, ich freue mich das ein 166 Minuten Film ins Kino kommt. Ja das finde ich super.

Ein bisschen zum Film so als Eingewöhnung, oder besser gesagt über den Film:

Ich glaube ich freue mich am meisten darüber das die alte Crew wieder mit dabei ist, der 1939 in England geborene Ian McKellen der ein hervorragender Shakespeare Schauspieler ist und an Krebs erkrankt ist und wahrscheinlich nicht mehr sehr lange leben wird, ja das ist halt so 'ne Sache mit dem Krebs, echt schade darum, blöde Krankheit, dann spielt der 1922 in London geborene Christopher Lee wieder mit, der hoffentlich den guten Saruman spielt, bevor er wie in der ersten Trilogie böse geworden wird, wieder mit dabei der ewig Junggebliebene 1981 geborene Elijah Wood, die Australierin Cate Blanchett die 1969 in Australien zur Welt kam, die absolut die beste Elbenfrau ist die es gibt, und der Australier Hugo Weaving der 1960 eigentlich in Nigeria Afrika geboren ist.

Eigentlich wollte ja Peter Jackson und Fran Walsh schon 1995 die Story verfilmen, Fran ist ja die Drehbuchautorin, aber das ging nicht weil Produzent Harvey Weinstein der 1952 in Amerika geboren wurde, festgestellt hatte, dass die Rechte eigentlich an United Artists liegen, der Filmproduktionsfirma, er übrigens hat die Firma Miramax gegründet. Von der Firma kam 1996 „Der englische Patient“.

Doch die Rechte liefen ja 2010 aus und dann hatte sie New Line Cinema über, ja 'ne andere Firma, aber in der Zwischenzeit kontne der Regisseur Peter Jackson die Trilogie vollenden. Jedenfalls hat die Firma fast gekracht, sie ging dann in Warner glaube ich über, oder die haben sie aufgekauft, keine Ahnung. Jedenfalls hat Teil 1 mit 880 Millionen US $ Weltweites Einspielergebnis die Firma gerettet, Teil 3 sogar mit 1,1 Milliarden weltweit und 11 Oscars ja das war ein Hit, da kann ich mich noch an die damalige Oscar Verleihung 2004 erinnern.

Es stritten sich bei der alten Trilogie und beim Hobbit die Filmfirmen untereinander das es nur so 'ne Freude ist, da besitzt einer die Rechte am Buch der sie nicht hergibt, der andere an einem Teil des Buches, der nächste hat wieder die Rechte für einen Teil der Ideen und was weiß ich, jedenfalls was super ist, das damalige Budget von 95 Millionen US $ pro Film wurde einfach aufgestockt auf 150 Millionen US $ und nun weiß man, dass die neue Trilogie an die 500 Millionen US $ kosten wird. Ja das ist 'ne Menge, ich schätze da kommen noch Marketing Kosten dazu aber wenn die Trilogie jetzt 700 Millionen kosten würde macht das auch nichts, weil weltweit an die 2,5 Milliarden US $ Einspielergebnis zu erwarten sind, meiner bescheidenen Meinung nach.

New Line ging in der Zwischenzeit mit Warner zusammen und dann kam 'ne große Klage. I m selben Monat verklagten Tolkien Estate – durch The Tolkien Trust, einen britischen Wohlfahrtsverband – und Harper Collins New Line wegen Pflichtverletzungen und Betrug und forderten 220 Millionen US-Dollar als Entschädigung. Tolkien Estate ist die Firma die auf die Bücher alle Rechte hat oder so, jedenfalls ging es um viel Geld. Ja bis jetzt kann man sagen mit dem ganzen Werbekram hat die Trilogie einen Wert mit den Büchern von 6 Milliarden US $. Das ist schon 'ne Menge da will jeder mit naschen.

Damals war es 2005 so dass der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro sich der Regie annehmen sollte, Jackson wollte einfach nicht mehr, ich glaube der war auch schon zu müde, denn die Trilogie war ja sein Lebenswerk und warum sollte er das noch mal machen. Es gab damals unzählige Nachdrehs und die Stars waren alle schon ziemlich müde.

Jedenfalls war wieder nicht Geld da, und noch einige Gründe, es war so dass durch die finanziellen Schwierigkeiten von Metro-Goldwyn-Mayer das Projekt vom Hobbit gefährdet ist. Dann passiert wieder was unvorhergesehenes, wie man in Herr der Ringe so sagt, es haben sich weltweit sehr viele Fans geärgert und an MGM geschrieben dass die Verzögerungen eigentlich ein Dreck sein und nur Politischer Mist sind. Jedenfalls hat dann noch 2010 die Filmgewerkschaft International Federation of Actors geklagt dass die Schauspieler keine Gewerkschaft haben, ja das kann so nicht gehen. Man wollte sogar anders wo als in Neuseeland drehen aber am 25. Oktober 2010 haben eine Menge Neuseeländer dafür protestiert den Film in Ihrem Lande drehen zu lassen. Anfangs war ja vieles nicht klar, das Buch ist ja nicht so dick das man wie bei der Ring Trilogie mit 1.200 Seiten eine neue Trilogie machen kann, es waren ja anfangs nur 2 Filme geplant, und noch dazu gab es eine Menge Änderungen wo sich viele überlegten, das zu machen oder nicht. Jackson überlegte außerdem, ob er den Weg Gollums nach Mordor und Aragons Wache über das Auenland zeigen sollte. Das tolle war das Jackson wieder dabei war, der Rest ist ja mal egal den kann man nachlesen jedenfalls war er im Gespräch auch weil er viele von den damaligen Modellen noch hatte, ja die sind wichtig den so ein Modell ist ja sauteuer das nachzumachen.

Der Toro Regisseur hatte sogar ursprünglich gemeint, dass man den Hobbit nur als einen Film machen sollte, denn es gibt ja gar keine schlüssige Fortsetzung für den Film aber inzwischen weiß man mehr, denn Jackson hatte auch Zugang zu den Original Dokumenten von Tolkien der das Ganze geschrieben hatte und das war super denn so konnte man die ganzen Anhänge nehmen, viel mehr in den Film packen der nicht mehr so düster ist wie Teil 1-3 der alten Trilogie sondern mehr als Abenteuergeschichte angelegt ist.

Ursprünglich war ja geplant von Toro dass er den Hobbit Film so dreht dass das Ende der Anfang von Teil 1 der alten Trilogie darstellt. Vieles was übrigens damals im Original Buch von Tolkien geschrieben wurde, von Die Rückkehr des Königs, diese Anhänge sieht man jetzt im 3. Teil der Hobbit Trilogie. Ja da gibt es viel Material was Tolkien damals noch geschrieben hatte, der ja sein ganzes Leben an der Story geschrieben hat fast.

Nun war wieder Jackson am Zug, Toro hatte zu viele andere Termine und mußte passen und Jackson war dran und der wollte gleich was episches haben, der nahm 'ne neu entwickelte Kamera, neue Technik, alles selber entwickelt mehr oder weniger wie Cameron in „Avatar“ und hat dann sogar ein paar Rekorde gebrochen. Es ist nicht nur der teuerste Film mit den neuen hochauflösenden Digitalen Kinokameras die je gedreht wurden, sondern es wurden auch 48 3 D Kameras verwendet, und der Film wurde ja in 3 D gedreht, und das ist nicht übel, denn so konnte man den Film runterkonvertieren anstatt 2 D zu drehen und rauf zu konvertieren was bekanntlich zu einer schlechten Qualität führt, was 'ne neue Idee war und es ist die teuerste Trilogie aller Zeiten.

Übrigens, eine neuseeländischen Nachrichtenagentur hat im Internet veröffentlich das mehrere Pferde im Film gestorben sind, was Jackson bis heute dementiert. Das was gleich vorweg negativ ist, dass die Bildwiederholungsrate mit 48 Bildern zu scharf ist, das sieht aus wie 'ne Sportübertragung im HD TV. Übrigens die Hauptstadt von Neuseeland, Wellington, das hat die Bürgermeisterin umbenannt. Nein echt ohne Scherz. Und zwar in Middle of Middle-earth. Nicht übel was. Lange war auch die Hauptrolle nicht bekannt. Erst im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Martin Freeman die Hauptrolle des Bilbo Beutlin verkörpern werde, ja nicht einfach und noch dazu muss man einen Film drehen mit 13 Helden und das ist schon schwierig, da musst du dich um 13 Leute im Film kümmern wo jeder 'ne eigene Geschichte hat, das ist irre viel Arbeit.

Übrigens dieses Mal wurden sehr viele Szenen in den englischen Pinewood Studios in der Nähe von Watford gedreht, weil Christopher Lee mit seinen 90 Jahren nicht mehr nach Neuseeland fahren möchte. Gedreht wurde vom 8.8.2011 bis zum 6.7.2012, und einige Szenen werden noch 2013 nachgedreht, da müssen dann die Darsteller wieder nach Neuseeland reisen, 266 Drehtage gab es. Die tolle Filmmusik hat wieder Howard Shore gemacht der 1946 in Kanada geboren ist und 3 Oscars gewonnen hat, 54 andere Preise und 50 Nominierungen hat er auch bekommen für seine Werke.

Übrigens, ursprünglich war ja Martin Freeman gar nicht als Bilbo vorgesehen, es waren ja eigentlich Daniel Radcliffe, Shia LaBeouf, James McAvoy, Erryn Arkin und Tobey Maguire aber die fielen alle durch. Übrigens, hätte nicht der Tierpfleger namens Johnny Smythe so herumgeplaudert dass 27 Tiere gestorben wären beim Dreh, wäre Jackson nicht mit so vielen Problemen überfordert gewesen. Angeblich sind auch einige Hühner an Würmer Befall gestorben wegen falscher Ernährung. Angeblich gab es auch herumstreunende Hunde und keine guten Sicherheitsvorkehrungen. 150 Tiere hat man für den Film verwendet. Sicher sind einige Tiere gestorben aber an natürlich Ursachen wie die 2 Pferde. Und McKellen hätte fast wegen seiner Krebserkrankung abgesagt, übrigens am Anfang vom Film, irgendwie kam mir der Schauspieler nicht so vor als wäre es McKellen aber das kann ich nicht bestätigen, ich bin sicher er war es nicht sondern ein anderer. Bei der Premiere oder nachher haben 100.000 Neuseeländer 'ne Party gegeben.

Viele Szenen übrigens haben es nicht in die Kinofassung geschafft, wie z.B. der 111. Geburtstag von Bilbo, oder zu der Szene als Radagast und Bombur kämpfen, oder als die Tochter von Jackson eine Hobbit Dame spielt oder ein Mädchen, oder als Bilbo die Bruchstücke vom Schwert Narsil sieht, oder als Gandalf die alte schwarze Festung besichtigt, Gandalf der mit Thráin kämpfte, dem Vater von Thorin, der Vater war ja an Wahnsinn erkrankt. Und ich persönlich glaube dass es eine 200 Minuten Fassung als Extended Version geben wird.

Ein bisschen über Tolkien:

Der Engländer John Ronald Reuel Tolkien, ist am 3.3.1892 geboren und starb am 2.9.1973. Auf der Universität Oxford war er später Englisch Professor. Er hatte auch einen Bruder, Hilary Arthur Reuel Tolkien. Seine Mutter starb 1904 an diabetischen Koma. Aufgewachsen sind die 2 Brüder bei Pater Francis Morgans. Seine Begeisterung für Fantasy kam als er das Gedicht Beowulf gelesen hat. Er wollte dann selber Geschichten schreiben, hatte kein Glück, fand keinen Verleger und bekam dann ein Stipendium des Exeter College in Oxford. Und über eine Postkarte beim Wandern in der Schweiz, was er einem Freund schrieb hatte er dann später die Inspiration vom Gandalf, weil der Mann ein Berggeist war und so ein alter Knacker auf einem Stein sitzend gewesen ist und das hat ihn einfach inspiriert.

Er hat geheiratet am 22.1.1916 und das war auch nicht so einfach weil seine Jugendliebe Edith sich in wem andren verliebt hat, also was macht Tolkien? Er besucht, stimmt sie um und heiratet sie. Er war dann im 1. Weltkrieg, beim 11. Bataillon des Regiments der Lancashire Fusiliers berufen, als Fernmelder. Im Schützengraben bekam er dann Fleckfiebers das durch Läuse hervorgerufen wurde, er fuhr wieder nach England heim, und als sein Freund G. B. Smith gestorben ist, begann er mit seinem 1. Buch über die Geschichte von Mittelerde, das Wort hatte er von einem Gedicht und das hat dann sein Sohn Christopher später veröffentlicht, dann hat er eben das Silmarillion geschrieben. Er erfand die Sprache Quenya, die auf dem Finnischen basiert und war dann lange Zeit in einem Sanatorium. Da er eben sehr krank wurde. Am 16.11.1917 bekam er seinen 1. Sohn, John Francis Reuel und am 22.12.1929 die Tochter Priscilla Anne Reuel.

Dann wurde er wieder krank, lernte Russisch, und zog später nach Oxford. Er bekam dann ab 1920 in Leeds eine Professorenstelle. Er gründete eine Liebhabergruppe für die isländischen Sagas, und da er den Kindern viele Geschichten erzählte hatte er wieder 'ne Idee und hat das einfach niedergeschrieben. Ein Kinderbuch mußte her, eben der Hobbit, und das weil er inspiriert war durch C.S.Lewis der die Narnia Chroniken geschrieben hat, davon gibt es auch schon 3 Filme.

Dann begann er den Herr der Ringe zu schreiben. 1954 wurde das veröffentlicht. 1937 schrieb er den Hobbit übrigens. Er hatte immer wieder Streitereien wegen Kürzungen die der Verlag wollte aber er nicht. Das Buch machte schnell Furore auf der ganzen Welt. Seine Frau starb dann 1971, und er ging nach Oxford wieder zurück. Er war dann wieder krank und starb mit 81 Jahren. Übrigens, Sein ältester Sohn, John Francis Reuel (1917–2003), wurde am 10. Februar 1946 zum katholischen Priester geweiht und las bei der Beerdigung seines Vaters die Messe.

Und um was geht es im Buch eigentlich?:

Eigentlich ist es ein Kinderbuch, im Film kam das nicht so rüber, da ist der Film eher was für 16 Jährige würde ich mal sagen, obwohl es eh keine argen Szenen gibt aber doch hässliche Gestalten. Wie im Film tauchen auf einmal Gandalf und 13 Zwerge in der Wohnung von Bilbo Beutlin auf. Er soll Ihnen helfen dem Drachen Smaug den Schatz zu stehlen der eigentlich den Zwergen gehört. Die sollen aber zum Berg Erebor latschen, das Ganze im Film ist 60 Jahre vor der Zeit vor Teil 1.

Dort findet er in einer Höhle das Schwert Stich dass dann später Frodo Beutlin bekommen hat und das blau leuchtet wenn ein Ork in der Nähe ist. Es wurde im 1. Zeitalter von Mittelerde in Gondolin geschmiedet. Die wiederum war eine Elben Stadt in Beleriand, die der Noldorfürst Turgon gegründet hat damit er eine Sichere Bleibe für seine Leute hatte. 52 Jahre haben sie daran gebaut.

Frodo hat sehr oft das Schwert gebraucht, Frodo war übrigens nicht immer in Mittelerde, sondern zu Beginn vom 4. Zeitalter hat er Mittelerde verlasen weil auch die Verletzung durch die Morgul Klinge die nie ganz geheilt wurde, ihn dazu veranlasst hat mehr oder weniger.

In Bruchtal, wie man im Film sieht trafen sie auf Elrond den Chef Leben. Der wurde geboren 532 im 1. Zeitalter, und hat 1697 das Bruchtal gegründet. Im 3. Zeitalter hat er im Jahre 109 die Galadriel geheiratet, die im Film hervorragend von Cate Blanchett dargestellt wird. 3 Kinder haben sie, Arwen ist eine davon. Die hat sich dann in Aragorn verliebt.

Arwen entscheidet sich für ein sterbliches Leben wie Ihre Vorfahrin Lúthien Tinúviel was Ihren Tode bedeutet. Nach dem Tode von Aragorn der am 1.3.2932 geboren wurde und am 1.3.120 gestorben ist, also er lebte sehr lange, genau wie lange weiß ich nicht jedenfalls 1 Jahr später starb dann Arwen. Beide hatten ein Kind, Eldarion, und sie lebte dann noch im Elbenreich Lórien. Das hat Galadriel gegründet und Ihr 1. Mann Celeborn. Galadriel war übrigens eine Seherin, und sie ist einer der ältesten Leben überhaupt. Als dann der Ring, der von Sauron vernichtet wurde, hat sie letztendlich weniger Kraft gehabt, weil auch Ihr Ring den sie hatte, der hatte den Namen Nenya, weniger Kraft hatte. Die Leben haben auch so spezielle Ringe. Jedenfalls ist Lorien ein 80 x 80 Km großer Wald.

Übrigens als der ringkrieg zu Ende war, gingen Elrond mit Galadriel, Gandalf, Bilbo und Frodo nach Valinor. Das Paradies der Leben. Aber zurück zum Hobbit, sie haben wie im Film eine Karte, von Thorin Eichenschilds, die ihm sein Vater Thrain hinterlassen hatte, und sie machten sich auf den Weg ins Nebelgebirge, und dann eben zur Höhle. Dort treffen sie auf Gollum, wie im Film der ja ursprünglich ein Hobbit namens Sméagol war. Der hat ja damals den Ring gefunden und hat irgendwann so viel herumgequatscht das er nur mehr gebrabbelt hat und von seinen Hobbit Freunden eben Gollum genannt wurde, dann wurde er ja verbannt. Seine OMA hat ihn eigentlich verstoßen. Dann zog er in die Wildnis und begann alle zu hassen und lebte dann von rohem Fisch, ja so 'ne Art Sushi halt. Im Nebelgebirge fand er eine Bleibe wo er in den Höhlen lebte. Und in der Höhle wie man im Film sieht hat Bilbo den Ring dann gefunden. Und auf der Suche nach Bilbo landete er ja in Mordor wo er gefangen genommen wurde, gefoltert wurde und verriet das Bilbo den Ring hat. Dort erst erfährt Sauron das sein Ring gefunden wurde. Wie im Film landet Bilbo draußen wird von Orks verfolgt, sie retten sich, und dann war ja Teil 1 zu Ende. Wie geht es aber weiter?.

Wer hier nicht mehr lesen will, bitte überlesen.

Das Buch geht einfach weiter. Sie haben irgendwann keine Vorräte, treffen auf Riesenspinnen, werden fast alle umgebracht und gefressen, finden dann Waldelben, die in Höhlen leben und sehr scheu sind, sie werden gefangen und eingekerkert, Bilbo muss sie wieder alle befreien. Er benutzt wieder den Ring um unsichtbar zu sein.

Dann geht es nach der Rettung zum Berg Erebor, der liegt östlich des Düsterwaldes, nördlich der Stadt Esgaroth am Langen See, falls ihn einer suchen will. Früher waren ja die Zwerge dort gar nicht zu Hause, sie waren im Königreich Thal. Doch Orks und ein Balrog haben sie vertrieben. 2770 des 3. Zeitalters war es soweit, der Drache Smaug hat die Höhle erobert. Und der wurde dann von dem Bogenschützen Bard in Esgaroth getötet. Dann gab es am Berg eine Schlacht der 5 Heere. Man kämpft gegen Orks und sonstige Monster. Dort haben dann Menschen, Elfen und Zwerge ein neues Bündnis gegründet, die alte Fehde war endlich vorüber, denn Zwerge und Leben waren ja stets Feinde.

Dank von Bilbo war es dann so dass sie dem Drachen einen goldenen Pokal entweder konnten, der Drache war natürlich sehr böse und suchte den Pokal und zertrümmerte gleich mal die Felsentür vom Berg, somit konnten die Zwerge in die Höhle kommen. Dort fanden sie auch den berühmten Arkenstein. Das dem Vater von Thorin gehörte.

Dann gibt es da noch so eine Schlacht in Seestadt, Dann erpresst Bilbo den Thorin den Menschen zu helfen weil er ihm den Arkenstein nicht geben will. Das ist ein großer weißer Edelstein. Und den hat der Vater von Thorin damals gefunden. Und als alles vollendet war, kam Bilbo mit einer Kiste Gold und Silber wieder nach Hause. Diese Kisten sieht man in Teil 1 der Trilogie kurz und am Anfang vom Film als Bilbo von sich erzählt als er ein Buch schreibt und die Kisten kurz erwähnt. Zu Hause glaubten alle er sei tot, und man wollte sogar sein Haus versteigern. Und da begann die Fehde und der Hass mit den Sackheim-Beutlins die so gierig sind und die Höhle von Bilbo wollten. Und nun war Bilbo endlich zu Hause und konnte gemütlich 6 x am Tag essen und seine Pfeife rauchen.

Ein paar Hintergründe zu den Figuren:

Übrigens wer sich jetzt für Gandalf interessiert, der ist Von Ilúvatar vor der Schöpfung Eas erschaffen ,also am Anfang der Mittelerde. Alles übrigens spielt sich hier im 3. Zeitalter ab. Das begann als Sauron besiegt wurde und es hat aufgehört als Sauron vernichtet wurde. 2941 hat Gandalf den Hobbit Bilbo begleitet und die Zwerge. Ich glaube 3018 des 3. Zeitalters sind sie aufgebrochen also wegen dem Ringkrieg und 3019 stürzt Gandalf wie man im 1. Teil der Trilogie sieht, auf der Brücke von Khazad-dûm in einen Kampf mit dem Balrog von Moria in die Tiefe. Da starb er ja nicht wie man glaubte, sondern er überlebte und sein Körper liegt auf dem Gipfel des Zirakzigils. Das war am 25.1.3019 und am 14.2.3019 kehrte er nach Bewusstlosigkeit ja ins Leben zurück. Und 3021 des 3. Zeitalters ist er dann mit den anderen Ringträgern nach Valinor gefahren.

Dann noch Galadriel. Sie ist ja der ranghöchste Elb des 3. Zeitalters, hat den Weißen Rat mitbegründet hat selber einen Ring, Nenya, sie besitzt einen Spiegel der in Vergangenheit und Zukunft blicken lässt und durch sie hat Gimli der Zwerg alle Abscheu vor den Leben verloren ,weil sie einfach so eine wunderbare Dame ist. Naja sie hat seine Zukunft gesehen und was er fühlt und denkt. Sie ist geboren 1362 des 1. Zeitalters und lebte sehr lange, 3021 des 3. Zeitalters ging sie ja nach Valinor.

Das 1. Zeitalter ist 4895 Jahre lange. Sie beginnt nach der der Niederwerfung Morgoths im 1. Zeitalter, und endet nach 3441 Jahren als Sauron das 1. x besiegt wurde. Es dauerte 3021 Jahre lange, von 3018 – 3021 war der Ringkrieg. Dann kam das 4. Zeitalter, Das beginnt am 25. März als die Tochter von Sam, Elanor, geboren wurde, und es dauerte nur 220 Jahre lange.

Wer sich jetzt noch weiter interessiert, Aragorn wurde 210 Jahre alt, er war der der sechzehnte Stammesführer der Dúnedain, einem alten Volk, er verliebte sich in Arwen, und Streicher wurde er genannt von den Bewohner vom Breeland. Arwen wurde sehr alt, sie lebte ja von 241. Im 3. Zeitalter, bis zum Ende, und starb 121 im 4. Zeitalter, 2861 Jahre alt wurde sie glaube ich. Ihr Name bedeutet in der Sprache der Elben Königleiche Maid.

Gandalf im Buch ist viel geheimnisvoller und intelligenter als im Film, er war von Anfang an dabei und er ist 2000 Jahre herumgewandert. Er ist ja ein Istari und darf seine Macht nicht zeigen ,er hat stets das Böse bekämpft, und er war nur dann etwas gewalttätiger als Gandalf der Weiße, weil es ja um Krieg ging. Die Istari wiederum sind die ganz hohen Wesen die gegen das Böse kämpfen, und fast keiner weiß was über sie und woher sie kamen, sie haben auch nie Fragen beantwortet, bekannt ist nur dass Im Jahr 2464 er und Saruman und Galadriel eben, den Weißen Rat gegründet haben. Die Istari sind ein Teil der Maiar. Sie können Ihre Gestalt wechseln und sind auch ganz hohe Geschöpfe, wer mehr wissen will bitte nachlesen diese Geschichte ist hochkompliziert.

Bilbo Beutlin ist am 22.9.2890 des 3. Zeitalters geboren. Und am 29.9.3021 ist er mit den anderen nach Valinor gesegelt. Als erster Hobbit mit Gimli, dem 1. Zwerg der diese Ehre haben durfte. Valinor übrigens ist das Reich der Valar in Aman, westlich des Großen Meeres, so 'ne Art Paradies.

Zu Elrond vielleicht noch, er ist 525 im 1. Zeitalter geboren und fuhr auch nach Valinor, also furchtbar alt. Also wenn ich mich nicht verrechnet habe ist er mit 10.800 Jahren oder so nach Valinor gefahren. Irre alt sage ich ja. Vielleicht noch von Sauron kann ich erwähnen, er war auch einer der ersten und mächtigsten und hat sich dem Bösen verschrieben, der ist an die 11.000 Jahre alt oder so.

Vielleicht noch der Spruch der am Ring stand in Elbisch und in Deutsch:
"Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrâkatuluk agh burzum ishi krimpatul "
"Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden"
Sauron konnte mit seinem Ring die Gedanke aller lesen. Ja und es gab ja mehrere Ringe. So das war mal eine Erklärung zum Hintergrund.

Wie mir der Film gefallen hat:

Über die Handlung steht eh schon oben genug. Nun ja ich habe mir die Version in 3 D angeguckt, ja das mußte sein, das ist einfach ganz neu das wollte ich sehen. Und ich war am Anfang gleich enttäuscht, da siehst du dir den Film an und was siehst du? 'ne HD Sport Live Übertragung, ja könnte man fast glauben. Das Ganze war so Direct to Video was ich nie leiden konnte. Ich schaue mir natürlich den Film ein 2. x an und das in 2 D, das ist viel schöner wie ich finde.

Nun der Film ist gut, die Figuren sind gut ausgearbeitet, sicher hätte man da oder dort was feilen können, z.B. ist da so 'ne Szene wo die Trolle miteinander streiten, weil sie die Zwerge futtern wollen, die sind Fleischesser halt, und Bilbo versucht sie hinzuhalten. Die Szene ist nett, kommt im Buch glaube ich nicht vor oder doch, keine Ahnung ist aber nicht so gut gemacht worden weil man sich da in ein Märchen zurückversetzt fühlt, das hätte man spannender machen können, irgendwie könnte die Szene die eine z.B. besser sein, irgendwie furchterregender, he da sind 3 x so große Troll Tiere da und das Ganze wirkt für mich wie ein netter Plausch unter Besoffene. Punkteabzug.

Musik super, Punkte, Technik super, Punkte, Tricks sind super, Punkte, Effekte sind 1 A, Punkte, den Drachen Smaug sieht man gar nicht so richtig, Punkteabzug, Die Länge ist gut Punkte, man merkt nicht wie die Zeit vergeht, Punkte, unnötige Witze als die Zwerge so zusammen sind, ja ich verstehe die Witze nicht, bin ja kein Zwerge, Punktabzug. Die erste Hälfte, oder sagen wir, die 1. Stunde, da sind so viele Dialoge, da wurde der Film gestreckt, Punkteabzug, dann nachher ging es los, viel Action, Punkte, es gab wenig oft an Super Spannung und einfach Epische Szenen, Punkteabzug, aber gegen Ende hin war der Film episch, Cliffhanger, 1 Jahr warten, Punkte.

Bilbo will ja Anfangs nicht mit gehen mit den Zwergen und hat sogar einen Vertrag unterschreiben müssen das fand ich nicht so gut, das wirkte wie im Finanzamt, he was war das für 'ne blöde Idee, er sagt sich los vor Gefahren und Blessuren? Punktabzug. Hätte die neuseeländische Regierung nicht wegen dem Film interveniert dass die Schauspieler die frei schaffend sind oder so, nicht auch gewerkschaftlich abgesichert sind, ja da wären die Schauspieler gar nicht vorhanden gewesen oft, das ist sicher nicht einfach so was zu tun, also so viel Trara wegen einem Film. Und lohnt er sich? Auf alle Fälle. Als Dank dreht jetzt Jackson einen Werbefilm über Neuseeland für den Tourismus.

Ich würde sagen der Film ist stark auf Technischer Seite, aber auf der Seite wo man sich Dialoge merkt und wirklich sagt, uff der Film bleibt hängen wie die alte Trilogie, naja muss ich sagen, Nein leider nicht. Nun ja es sind epische Dinge dabei, gute Gestalten, super Figuren aber es fehlt mir einfach was. Ich glaube die 2 D Fassung ist besser, ich weiß nicht aber das Ganze sieht meiner Meinung nach zu steril aus. Ich finde das nicht gut, von den 3 D Effekten her, ja es sind einige dabei aber wie gesagt, es ist zu viel zu steril gedreht worden. Was mich auch wundert he da stürmen 13 Zwerge in dein Haus und Bilbo ist so gelassen also das finde ich auch sehr unmenschlich, aber wahrscheinlich weil Bilbo ja ein Hobbit ist.

Man kämpft gegen Orks, und man flüchtet, irgendwie sieht das arg nach Abenteuer Tourismus aus aber das sind nur so einige Szenen die ich jetzt mir bewusst nicht ins Gedächtnis rufe sonst bin ich noch mehr enttäuscht. Nun die Schauspieler spielen gut, viele tauchen auf, Was mich auch gestört hat, he da ist der Radagast da, der Zauberer, ist auch so ein Typ, der wirkt mit seinen Rennkaninchen wie bei einem Hundeschlittenrennen also das sah blöd aus, oder unter seinem Hut wohnen Vögel, die haben schon seine rechte Gesichtshälfte angeschissen, und er läuft so rum, meine Güte das wirkt nicht lustig das wirkt blöd, auch wegen dem sterilen Look. Die Geschichte ist viel zu lange erzählt worden,

Im Grunde genommen ist die Geschichte arg in die Länge gezogen worden also da latschen 13 Zwerge oder Pygmäen von einem Ort um anderen und erleben Abenteuer, da war es, mehr nicht. Nun man hätte mehr an Emotion reinbringen können und ich denke wenn Teil 2+3 nicht besser werden wird das kein Welterfolg.

Was mich auch immer an ernsten Filmen stört ist wenn man versucht Witz rein zu bringen was gar nicht nötig ist, denn vieles ist an sich eh witzig wenn man hinter die Kulissen schaut und hinter die Dialoge, das reicht ja eh aus. Ich hätte mir schon mehr an Größer erwartet .Nun die Figuren auf die habe ich mich am meisten gefreut, endlich wieder Gandalf sehen, was mir auf alle Fälle gefallen hat ist Gollum, also Andy Serkis spielt ja den mit Computer Dingern im Gesicht ja seine Mimik, total glaubwürdig, einfach super, die Dialoge super, die Szenen super, das hat mir wirklich gefallen.

Eines stimmt wirklich am Film, ein schärferes Gesamtbild, detailgenauere Bewegungsabläufe und eine unglaubliche Natürlichkeit und dafür sterile Konturen und Darstellung ,he das fand ich gar nicht so gut. Da ist nichts wo man sagen kann, he super, das kenn ich von alten Englischen Serien, also den Look, aber wie gesagt das ist nicht das was den Film ausmacht. Die Story ist einfach vom 300 Seiten Buch, macht nichts, aber die Umsetzung, ja die hätte spannender sein können und epischer.

Die Erzählweise, die Handlung, man hätte hier viel verfeinern können, Vielleicht hat der Film deshalb in Amerika wo er in 4.045 Leinwänden gezeigt wurde nur 86 Millionen US $ über das Wochenende einspielen können. Schade ich hätte mir mehr erwartet, aber ein 90 % Film ist es trotzdem.
2 Personen fanden das hilfreich
Markus StohrAm 19. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Fantastische Hobbit Trilogie
Verifizierter Kauf
Die Hobbit Trilogie in der Extended Version ist, meiner Ansicht nach, noch besser als die Herr der Ringe Trilogie.
Beide sind aber fantastische Serien für Fantasy Fans.
CalibanAm 14. Dezember 2012 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Lässt das Herz des Tolkien-Fans höher schlagen!
Verifizierter Kauf
Ich habe den Film jetzt zweimal gesehen. Wie die anderen Rezensenten auf dieser Seite kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen, und dafür sind folgende Gründe maßgeblich:

1. Peter Jackson verrät die literarische Vorlage nicht, sondern behält ihren märchenhaften Charakter und ihren skurrilen Humor bei. Man kann sich leicht vorstellen, welchen Druck die Geldgeber wohl auf den Regisseur ausgübt haben, die populären Figuren aus dem HdR auch hier wieder auftreten zu lassen, obwohl sie in der Geschichte eigentlich nicht vorkommen (Aragorn, Arwen, Legolas usw.). Der Regisseur hat dem widerstanden und folgt der Vorlage im Detail. Die erste Begegnung zwischen Gandalf und Bilbo übernimmt praktisch den Originaltext der Vorlage. In der Rätselszene mit Gollum oder der Begegnung mit den Trollen kann sich so der ganze Märchencharme der Vorlage entfalten. Die Böswichte (Trolle, Orkkönig) sind nie nur böse, sondern immer auch auf schrullige Weise sympathisch. Dies unterscheidet „Den Hobbit“ vom HdR und macht ihn auf eigene Weise sympathisch. In Radagast, dem Braunen, meint der Zuschauer einen zerstreuten Kollegen von Tolkien aus Oxford (Spezialgebiet wie bei Marcus aus Indiana Jones III wohl: Altpersisch!) zu erkennen usw.

2. Wieder nimmt Jackson sich viel Zeit, die Zwerge und Bilbo als Persönlichkeiten vorzustellen. Das Festmahl in Beutelsend wirkt nur auf den ersten Blick zu ausgedehnt. Denn hier lernt der Zuschauer nicht nur das knorrige, skurrile Wesen der Zwerge kennen, sondern versteht auch ihr zentrales Problem: die Heimatlosigkeit. Es gehört zu den ganz großen Stärken des Films, dass Jackson das ganze Geschehen unter das Thema Heimat und Heimatlosigkeit stellt. Dazu muss man die Heimat Bilbos als Zuschauer auch einmal erlebt haben.

3. Die CGI-Effekte haben sich seit dem HdR noch weiter fortentwickelt. Man kann dies beeindruckend an den Wargen der Orks erkennen. Vergleicht man den Warg-Angriff in „Die zwei Türme“ mit den Szenen dieses Films hat sich eine riesige Entwicklung im Hinblick auf Detailtreue und Realistik der Animation getan. Ganz großes Kino ist auch die Verfolgungsjagd in der riesigen Orkhöhle im Nebelgebirge. Wie die Kamera hier in 3D-Perspektive der flüchtenden Gruppe aus unterschiedlichen Winkeln folgt, ist stets atemberaubend.

4. Schließlich kopiert Jackson sich nicht einfach selbst, sondern hat die Welt von Mittelerde (60 Jahre vor dem HdR) leicht verändert. Die Orks sehen anders aus als die vom HdR her bekannten Gestalten; dies gilt auch für Bruchtal (vor allem Elrond). Neue Szenarien treten an die Stelle der alten. Vor allem die „Baumszene“ gegen Ende besticht durch ein Höchstmaß an Phantasie, an dem man sich nicht satt sehen kann.

5. Die Darsteller sind alle hervorragend besetzt. Martin Freeman trifft genau die richtige Mischung zwischen Schrulligkeit, Humor und Mut eines Bilbo Beutlin. Richard Armitage als Thorin Eichenschild ist ein echter Charismatiker, der hier eine ähnliche Rolle einnimmt wie Viggo Mortensen als Aragorn.

Nachdem Jackson angekündigt hatte, dass der Hobbit auf drei Filme verteilt würde, war mir klar, dass die Geschichte um den Necromancer in Dol Guldur und das Reich des Hexenkönigs von Angmar (letztere wird nur in den Anhängen und Bruchstücken erwähnt) noch in den Mittelpunkt rücken werden. Im vorliegenden Teil liefert Jackson nur einen (beeindruckenden) Vorgeschmack, wobei die bedrohlich düstere Note dem Film besonders gut bekommt. Ich bin gespannt, wie die Drehbuchautoren die Lücken in Tolkiens Geschichte hier ausfüllen werden.
Grausam ist es nur, dass man darauf wieder ein Jahr warten muss!

***** Nachtrag ****

Beim Stand von 15 zustimmenden und elf ablehnenden Voten zu meiner Rezension möchte ich noch Folgendes ergänzen: Überall erhebt sich jetzt wieder der bekannte Vorwurf, dass Jackson und sein Autorenteam von der literarischen Vorlage abweichen und dieser nicht gerecht würden. An einem Beispiel möchte ich dies widerlegen. Beim Treffen des „Weißen Rats (Saruman, Galadriel, Elrond und Gandalf) in Bruchtal geht Galadriel auf die Geschichte des Hexenmeisters von Angmar ein. Dieser sei nach seinem Tod in den Grüften von Rhudaur begraben worden, die durch einen starken Zauber geschützt seien. Wer Anhang A zum Herrn der Ringe gelesen hat (Kapitel über das Schicksal des Südreichs Gondor und teilweise auch im vorangehenden Kapitel über das Nordreich Arnor), weiß, dass dies nicht zutrifft. Rhudaur war eines der drei Splitterreiche, die nach dem Zerfall Arnors entstanden und sich sofort dem Hexenkönig von Angmar anschloss. Diesem gelang es, die beiden anderen Teilkönigreiche zu besiegen. Doch wurde er selbst in der Schlacht von Forlorn von den Truppen Gondors besiegt, allerdings nicht getötet. Denn er floh – so immer noch die Anhänge zum HdR – nach Mordor und lockte dort den letzten König Gondors in eine tödliche Falle. Warum bekomme also ich wegen dieser Abweichung keinen hochroten Kopf und wittere Verrat. Weil diese Änderung sich ganz im Sinne Tolkiens in den Zusammenhang einer Dramatisierung des Werks stellt und dem Film als Kunstwerk an dieser Stelle eher gerecht wird als die Textvorlage selbst. Denn nun wird dem Zuschauer klar, warum Sauron im Düsterwald als Necromancer (= Totenbeschwörer) auftritt. Er will den Zauber, der über den Grüften von Rhudaur liegt, brechen. Tolkien lässt hingegen im Anhang zum Herrn der Ringe und auch in der History of Middlearth die Frage offen, warum Sauron gerade als Necromancer bezeichnet wird. Dies ist eine bei ihm häufig festzustellende literarische Technik, die immer wieder fasziniert. Er lässt die Fäden am Rande der Geschichte locker und öffnet Freiraum für die Fantasie des Lesers. Der „Hexenkönig von Agmar“ oder „Khamul, der Herr der Ringgeister von Dol Guldur“ sind weitere Beispiele. Hätte Tolkien nur lange genug gelebt, wären aus diesen Figuren, wie aus der Sprache der Elben selbst sicher neue faszinierende Teilelemente seiner Mythologie von Mittelerde entstanden. So bleibt nur der Name; aber aus der Sprache und Sprachmythologie ist ja ganz Mittelerde entstanden. Die Namen sind daher bei Tolkien oft die ersten Keime für die später folgende Geschichte. Das Autorenteam des Films weiß aber, dass eine solche Technik im Rahmen einer Dramatisierung nicht gleichermaßen überzeugt, weil für den Zuschauer zu viele Zusammenhänge offen bleiben. Großartig finde ich nun, dass das Geheimnis nicht durch platte Erklärungen gelüftet wird, sondern durch eine wunderbare Mystifizierung und Vertiefung. Wenn Galadriel von den Grüften von Rhudaur spricht (für mich eine der allerstärksten Szenen des ganzen Films) läuft es dem Zuschauer kalt über den Rücken und die Geschichte erhält gerade die in die dunkle Vorzeit (in diesem Fall immerhin über 1000 Jahre zurückreichend), die auch das Original von Tolkien so unnachahmlich macht. Man stellt sich die Fackelträger vor, die den toten Hexenmeister in ein finsteres Loch schaffen und die Angst der Beteiligten, die es auf alle Zeit versiegeln wollen. Mehr kann man über den Schrecken des Hexenkönigs und seine Wirkung nicht sagen. Meines Erachtens ist das große Dramatisierungskunst und schlicht kongenial zum Werk. Wer sich jetzt also darüber beschwert, das Azok im Hobbit nur kurz an einer Stelle erwähnt wird, ansonsten nur im Anhang A des HdR vorkommt und dort von Dain, nicht von Thror erschlagen wird, sollte einfach einmal in sich gehen und darüber nachdenken, was hier von den Drehbuchautoren geleistet wurde. So meine ich auch Punkt 1 meiner Aufzählung: Jackson bleibt dem Geist des Werkes treu, was manchmal mehr wert ist als Buchstabentreue!
Übrigens habe ich den Film jetzt schon viermal gesehen, und er wird jedes Mal besser.
24 Personen fanden das hilfreich
Markus F.Am 3. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Super
Verifizierter Kauf
Toller Film - Super
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