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Infinite - Lebe Unendlich

 (2.351)
5,41 Std. 46 Min.2021X-RayHDR16
Evan McCauley hat Fähigkeiten, die er nie gelernt hat, und Erinnerungen an Orte, die er nie besucht hat. Am Rande des Nervenzusammenbruchs hilft ihm eine geheime Gruppe, die sich „Infinites“ nennt, und enthüllt, dass seine Erinnerungen real sind.
Regie
Antoine Fuqua
Hauptdarsteller
Mark WahlbergChiwetel EjioforSophie Cookson
Genre
Science FictionSpannungAction
Untertitel
Keine verfügbar
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Nebendarsteller
Jason MantzoukasRupert FriendToby JonesDylan O'Brien
Produzenten
Lorenzo Di BonaventuraMark VahradianMark HuffamJohn ZaozirnyMark WahlbergStephen LevinsonAntoine FuquaRafi CrohnBrian OliverBradley J. FischerValerii An
Studio
Paramount Pictures
Inhaltsempfehlung
SchimpfwörterGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,3 von 5 Sternen

2351 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 38% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 17% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 11% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 12% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 22% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Tom G.Am 13. September 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Es hätte sooooo gut werden können ...
Verifizierter Kauf
Eine Hauptfigur, die Visionen und Fähigkeiten aus anderen Leben hat, sich aber nicht wirklich erinnert und daher für schizophren (auch von sich selbst) gehalten wird. Ein Gegenspieler, der wahnsinnig geworden ist, weil er bereits im Mutterleib ein gut funktionierendes Gehirn mit jeder Menge Erinnerungen entwickelt, mit dem er aber lange Zeit nichts wirklich tun kann. Eine uralte, geheime Gesellschaft, die Weisheit erlangen und das Leben verbessern möchte. Zutaten, aus denen man (vor allem mit anscheinend sehr gutem Budget) einen wirklich tollen Film hätte machen können. Tat man hier aber leider nicht. Die psychologische Seite, die dem Film richtig Tiefe hätte geben können, wird kaum behandelt und daher auch schauspielerisch nicht wirklich umgesetzt. Da hatte Mark Wahlberg mehr Tiefgang beim Ende von Rockstar, von Chiwetel Ejiofor gar nicht zu reden, der seine Rolle zwar sehr intensiv spielt, was beim oberflächlichen Skript aber wenig Wirkung entfaltet und ihn leider zu einem der vielen austauschbaren Actionfilm-Schurken macht.

Aber okay. Schlucken wir die Enttäuschung herunter, dass hier die Riesenchance auf einen richtig guten Film vertan wurde und betrachten das Ganze als Action-Flick. Da muss man die Story nicht so ernst nehmen. Leider wird einem das Popkorn-Kino aber durch zu viele Ungereimtheiten und unglaubwürdige Action-Szenen auch ziemlich versalzen. Ich habe bei Action-Filmen keine gesteigertes Bedürfnis nach Logik. So lange es gut inszeniert ist, fiebere ich mit dem Helden mit, wenn er trotz Messer im Bein den übermächtigen Gegner fertig macht, mit einem Auto einen Helikopter "abschießt", seine Uhr eine kleine Kreissäge ist oder er einen ganzen Kampfsport-Club besiegt. Es hilft allerdings ungemein, wenn es dabei coole Sprüche gibt und sich der Film nicht so ernst nimmt. Oder wenn zumindest die interne Logik stimmt. Um auf andere Art Unsterbliche zu bemühen: sobald man die Regel kennt, dass ein Highlander unsterblich ist, solange er den Kopf auf den Schultern behält, kann man diese Logik akzeptieren, auch wenn sie mit der Realität nichts zu tun hat. Man grinst dann auch nur darüber, dass der französische Amerikaner den Schotten spielt und der Schotte den Spanier.

Ab hier muss ich SPOILERn, um genauer darauf einzugehen - SPOILER ALERT

In Infinite gibt es auch Regeln zur Wiedergeburt. Aber diese werden nicht ernst genommen. Die meisten erinnern sich in der Pubertät an ihre vorigen Leben. Der Antagonist bereits im Mutterleib und ohne Erklärung. Klar, das könnte eine Anomalie sein, aber wo und wie? Im Gehirn? Das nimmt er doch gar nicht mit?! Außerdem sterben "Heinrich" / "Evan" und "Leona" / "Nora" zur selben Zeit, haben bei der Wiederbegegnung aber einen erheblichen Altersunterschied. Werden sie zu unterschiedlichen Zeiten wiedergeboren, obwohl an einer anderen Stelle suggeriert wird, dass die Wiedergeburt sehr schnell erfolgt? Oder stirbt "Nora" dazwischen ein weiteres Mal? Und woher kennt "Abel" den Namen "Nora" (am Ende), obwohl er die gesamte Lebenszeit von "Nora" in einem Microchip verbracht hat? Und seit wann bitte werden die Daten auf Microchips freigesetzt, wenn man sie in die Luft jagt bzw. verbrennt? Das probiere ich mal mit meiner alten Festplatte. Vielleicht komme ich mit etwas TNT wieder an meine alten Fotos. Bei den Microchips habe ich übrigens selbst meine Fantasie bemüht, um den Plot nicht völlig blödsinnig werden zu lassen. Ich habe mir vorgestellt, dass man bei Bewusstsein ist, wenn man im Microchip gefangen ist. Nur dann macht es Sinn, dass Bathurst sich nicht einfach selbst seine Wunderwaffe an den Kopf hält. Ärgerlicher finde ich daher, dass er ohne Erklärung plötzlich bei "Artisan" auftaucht und in dessen Labor praktischerweise eine Kamera und Mikrofon versteckt hat. Und dass er die geheime Basis der "Believers" (O-Ton, ich weiß nicht, wie sie auf Deutsch genannt werden) kennt und sie mit seinen Schergen sehr einfach erobern kann. Warum hat er das nicht schon viel früher getan? Und warum werden dort die ehemaligen Körper mit Schutz vor Zellverfall aufbewahrt? Zur erneuten Verwendung? So funktioniert Wiedergeburt nicht! Sieht mir eher nach einem notdürftig gefülltem Plot-Hole aus. Weitere Ungereimtheiten am Rande: der Name "Heinrich Treadway" macht wenig Sinn. "Heinrich" war im 18. Jahrhundert bestimmt ein beliebter Name, aber nur im deutschsprachigen Raum. Mit dem englischen Nachnamen "Treadway" (der mich übrigens an Treadmill erinnert, was vielleicht sogar die ewige Tretmühle der Reinkarnationen andeutet) müsste er "Henry" heißen. Außerdem macht es den Eindruck, dass sich Bathurst und Treadway deutlich länger kennen als nur 300 Jahre. Im Übrigen kann er seine Miete nicht zahlen, sich seltsamerweise aber eine Schmiede und hochwertigen Stahl leisten, um ein Katana zu fertigen. Und wenn er das kann, muss er seine Medikamente auch nicht bei einem Dealer besorgen und sich keinen (in den USA definitiv) schlecht bezahlten Job suchen. Okay, genug Logiklöcher, kommen wir zur Action. Die ist ganz okay, aber nicht herausstechend. Außer der letzte, große Kampf, Der ist außergewöhnlich. Außergewöhnlich doof. Der Held verfolgt mit Motorrad und Schwert ein Flugzeug, während einer seiner Verbündeten mit einem Militärflugzeug ein paar Schurken auf dem Boden umnietet. Wäre das anders herum nicht irgendwie sinnvoller gewesen? Aber macht nichts, die Logik wird jetzt ohnehin völlig ad acta gelegt und lässt James Bond wie eine Realitätsverfilmung aussehen. Und bei James Bond sind wir genau richtig, denn den Abschlusskampf kann man sich aus mehreren 007-Szenen auch selbst zusammenbasteln. Zuerst aus Goldeneye: mit dem Motorrad über eine Klippe und in ein Flugzeug. Bond müsste fantastisches Timing und einen quasi nicht existierenden Luftwiderstand haben. Dann würde es aber gehen. "Heinrich" hingegen fährt einfach die Klippe hoch in der Hoffnung, dass das Flugzeug ganz nahe an der Klippe vorbei fliegt, was es auch prompt tut. Kein Pilot würde das tun und das hat auch nichts mit "TFR" zu tun. Natürlich kann er sich trotz direkt unter ihm explodierenden Triebwerk auf dem Flugzeug halten. Das Festhalten und "Einsteigen" erinnert ein wenig an Octopussy, auch wenn Bond sich an einer Antenne festhält und nicht an einem Schwert. Damit "Heinrich" das schafft, kommen nun natürlich seine zuvor kurz erwähnten und nie gesehenen Superkräfte zum Einsatz. Er braucht gar nichts zum Festhalten! Abgesehen davon, dass das die Szene nicht realistischer macht und daher völlig unnötig ist, werde ich den Eindruck nicht los, dass sich das der Drehbuchschreiber erst an dieser Stelle ausgedacht hat und dann schnell ein paar Seiten zurückgeblättert und einen Satz hinzugefügt hat, um das "glaubhaft" zu machen. Und der Regisseur hat geholfen, indem er Mark Wahlberg am Anfang noch die Hand seltsam aus dem Auto hat halten lassen, um das anzudeuten (ich habe keine Ahnung, was die Hand bewirkt haben soll). Der Kampf im Flugzeug ist dann eine Mischung aus Bond gegen Graves und Jinx gegen Frost aus Die Another Day, nur lange nicht so spektakulär (aber immerhin mit brennendem Triebwerk, einem Schwert und einem Gadget, das man deaktivieren muss). Zum Ende gibt es noch einen Moonraker-Skydive, wobei "Heinrich" nicht an den Fallschirm kommen muss, sondern an das Ei (nein, nicht von Fabergé wie in Octopussy). Wäre dieser Schlusskampf anders inszeniert, könnte es eine nette Hommage sein. Unter dem Motto "Wir machen es wie Bond, nur noch viel übertriebener". Leider ist es trotz der Reminiszenzen nicht einmal unfreiwillig komisch.

SPOILER ENDE

Fazit: wenn man mit geringen Erwartungen herangeht, Mark Wahlbergs muskulösen Oberkörper sehr mag und / oder während dem Abendessen ein paar Action-Szenen anschauen will ohne sich Gedanken zu machen, kann man den Film schauen. Muss man aber nicht.
3 Personen fanden das hilfreich
Stefan AndréAm 24. September 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
... Ich verstehe manchmal die Rezensionen der Zuschauer nicht ...
Verifizierter Kauf
Hallo zusammen!

Tja, in den Rezensionen wird oft auf den "schlechten" Schnitt verwiesen - wobei Erinnerungsfetzen halt genau so auf den Zuschauer einwirken möchten, wie sie unseren Hauptdarsteller in mentalen Konflikt versetzen.

Wenn dann noch Kritiker hinzu kommen, die grundsätzlich kein FAN von Popkornkino sind und eher in der altbekannten deutschen Filmindustrie, ihr zuhause haben, dann ist die Kombination perfekt.^^

- Für die meisten Dramen wird wenig Effektspektakel erwartet oder vorausgesetzt - bei sowas, sind Filme wie "KATE" eine gelungene Überraschung, obgleich Filme, die mehr zeitgenössischer Natur sind und sich auf Familienprobleme oder zwischenmenschliche Auseinandersetzungen beziehen, wie deutsche Filme dies häufig aufgreifen, bleiben die Thematiken bei deutschen Produktionen sehr übersichtlich und andauernd Filme über vergangene Kriege oder Ähnlichem zu schauen, sowie als auch Tragik-Komödien, die seltener wirklich lustig sind, ist einfach nicht mein Fall.
+ Nach "A Beautiful Mind" und "Schindlers Liste", ist bei mir nahezu Ende mit dem erträglichem Drama und historischem Geplänkel.

Das Genre ist hier ganz klar Science-Fiction und der Schnitt ist genau so wie er sein sollte. Die Handlung, bzw. die Einleitung hätte hier etwas länger inszeniert sein dürfen und die "Rekapitulation" etwas kürzer, um dann den Hauptteil der Geschichte, etwas länger und mit viel Action aus zu bauen.

Vom Feeling her, könnte das Prinzip an WANTED erinnern, dann kommen definitiv noch Perspektiven von HIGHLANDER hinzu "Who wants to live forever..." usw. - auch wenn das schon hart in Richtung "Spoiler" geht. Der Film ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn es an Tiefgang fehlt, zudem gibt es keinerlei Fehlleitungen, wo wir gedanklich in die Irre geführt werden und darum hat mich der Film auch etwas enttäuscht, da die Idee einfach mehr Potential bietet, als das was man hier zu sehen bekommt.

Alles Weitere was nun folgt, ist "gespoilert" - wenn Sie nun noch den Film in Ruhe selber schauen möchten, um sich eine eigene Meinung bilden zu können, dann hören Sie an dieser Stelle bitte auf zu lesen, denn ich nehme den Film hier nun auseinander!

_______________________________
Mark Wahlberg ist von der Charakterisierung her, eher ein ernster Schauspieler, der mit viel Humor, immer wieder die Handlung aufheitern kann, egal wie brutal oder dramatisch, diese auch sein mag. Dies wird sehr gut in 2 Guns oder auch Mile 22 bzw. Shooter deutlich, natürlich auch in anderen Filmen mit ihm. Von einem Ryan Reynolds aka DEADPOOL grenzt er sich jedoch massiv ab und dennoch gibt es erkennbare Tendenzen.
Ich empfinde die Situation hier so, dass die Rolle ihm nicht ganz gerecht wurde bzw. er sein Potential hier nicht ganz ausleben konnte.

Der Unterschied zwischen seinem ICH "heute" und dem ICH "inklusive" vergangener Erlebnisse, kommt hier nur schwer glaubwürdig rüber, da seine Wesenszüge hier mehr akrobatischer Natur in den Vordergrund gestellt werden und leider nicht charakterlicher Natur. Hier kann man nur mutmaßen, ob dies auf der einen Seite nicht gewünscht war oder schauspielerisch nicht gut abgeliefert wurde - eine gefühlstechnische Verbundenheit, zu seiner Partnerin, hätte hier direkter gewirkt, wenn er vor dem Erlangen seiner Erinnerungen, keine Zuneigung zu ihr gehabt hätte, doch im Anschluss schon.
Ich bin zwar grundlegend kein Fan davon, dass der Hauptdarsteller im Endeffekt Berge versetzen will, nur wegen "ihr" oder nur "für sie", weil das auf mich immer zu weit hergeholt klingt und sich kein normaler Mensch auch nur ansatzweise so verhält. Doch verstehe durchaus die Perspektive der Frauen, die dies womöglich sehr zu schätzen wissen, da sie sich innerlich wünschen, der Mann würde einfach alles für sie tun. - Ja, schon klar, mir aber viel zu abgedroschen.

Dennoch, würde dies hier mehr die Veränderungen inszenieren, als es im Film zur Geltung kommt.

Die Special-Effects in diesem Film, sind nichts was man nicht schon mal gesehen hatte - doch muss man hier ganz klar sagen, dass die digitale Umsetzung schon sehr in's Auge sticht, darum sind diese nicht vergleichbar, mit einem BATMAN oder auch Mission Impossible, wo entweder das Bat-Mobil gerade physisch durch eine Wand bricht oder ein lebensmüder Tom Cruise physisch gerade wirklich an einem Flugzeug hängt, darum ist es auch visuell sehr viel "Fiction" und bei diesem Grad an Fiktion, hätte ich mir mehr gewünscht, da die Grenze für mich bereits mehr als überschritten wurde. Dies kommt hier zum Tragen, durch "er hatte besondere Kräfte und Fähigkeiten!" und "Er war in der Lage ... zu beeinflussen" - ja, da hätte es schon visuell in einige Bereiche der MATRIX (Quadrologie) gehen dürfen und können.

Der Kernpunkt des Gegners "ich will nicht wiedergeboren werden" - seine eigene Waffe bzw. Munition, hätte dies jeder Zeit verwirklichen können, was für mich der absolute Schwachpunkt der Geschichte ist.
Seine Abneigung der menschlichen Zivilisation gegenüber wird zwar verdeutlicht, doch hätte dies hier und dort durchaus direkter in Szene gesetzt werden können, wenn er Mitmenschen bzw. unbeteiligte Passanten einfach belanglos und unbeeindruckt aus seinem Weg räumt, um sein Ziel zu erreichen. Dies wird auch visuell angedeutet, doch für mich wirkt es einfach nicht in gleichem Verhältnis so brutal, wie sein Vorhaben "die ganze Menschheit vom Antlitz der Erde zu tilgen" selbst herleitet.
- Etwas schwierig zu beschreiben, zugegeben.

Die Frage(n) "Ich weiß nicht wer ich bin!" oder auch "Ich weiß nicht, was mit mir los ist!" werden hier wirklich nicht gut vermittelt - ich habe WANTED bereits erwähnt und in diese Richtung hätten die Reaktionen durchaus gehen dürfen, denn wenn man sich in seine Situation hineinversetzt, dann würde man sicher nicht so "serviert" reagieren.
Der Humor schwächelt halt auch, denn in der Konversation, mit dem Junkie, wo er sich seine Tabletten besorgen will und dazu ein Katana als Bezahlmittel übergibt und der Junkie "zum Testen" seiner Perle den Arm abschlagen will... wer hätte in dieser Situation bitte nicht die Konversation "Ach! Ich bin der Verrückte, weil ich Deinem Kumpel, der mir ne Knarre an den Kopf hielt, die Finger abgeschlagen habe, aber es is ja okay wenn Du Deiner Schnecke den Arm zum Testen abtrennen willst... man was ziehst Du Dir rein, ich glaub ich will da auch was von!..." gefeiert? - Entgegengesetzt dessen, was dort an Konversation ablief?

Die Handlung schwächelt hier und dort halt leider ein wenig und der Film nimmt mich darum auch nicht richtig mit - die Spannung wird nur in brenzlichen und doch vorhersehbaren Action-Szenen generiert und nicht anhand der Story. In diesem Punkt, wäre eine Perspektive der Weltwirtschaft, denke ich, fesselnder gewesen, wo es mehr um Intrigen und Manipulation aus dem Hintergrund, der bösen "Infinite" ginge und es darum geht, die Menschheit an den erzeugten Problemen der "bösen Infinite", scheitern zu lassen, damit diese sich selbst auslöscht und von den guten "Infinite" dies versucht wird zu unterbinden.
Dies griff gleichermaßen aktuelle Probleme auf (Klimawandel) und spielte mit dem Gedanken der Verschwörungstheoretiker das "da eine Liga von Menschen ist, die Alles lenken..." die in diesem Fall dann die "bösen Infinite" wären, was sehr stimmig wirkt und all die Action wäre dann nur erfreuliche Sehnervpenetrierung.

Ich könnte weiter über den Film ausschweifen, doch es genügt bereits jetzt.

MfG Stefan André
170 Personen fanden das hilfreich
Li_mann, GuidoAm 17. Oktober 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Nein. Nein. Nein, nein. Nein, nein, nein. Ausserdem: Nein.
Verifizierter Kauf
Die Prämisse, dass Unsterbliche unter uns Leben und über die Jahrtausende ein unglaubliches Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen ansammeln, erinnert ein wenig an "The Old Guard".
Unterschied: in Infinite wird zwischendurch doch gestorben, aber die besonderen Menschen werden wiedergeboren, und kriegen alle ihre Erinnerungen zurück.

Damit könnte man eine interessante Geschichte basteln, eine fesselnde Handlung, faszinierende Charaktere.
Bei diesem Film habe ich leider den Eindruck, man hat nicht mit einer Geschichte/Handlung/Figuren angefangen, sondern mit schicken Action-Sequenzen, schicken Set-Design, und ein paar schicken Requisiten. Und hat dann nicht wirklich weiter dran gearbeitet, sondern einfach losgedreht.

Wenn ein Film damit beginnt, dass der Hauptdarsteller (bzw. irgendein Sprecher auf Deutsch, ich habs nur im OG Ton geschaut) einen kleinen Vortrag hält, wie die Welt des Film funktioniert, welche Fraktionen einander gegenüber stehen, warum/wofür gekämpft wird. Dann mache ich mir schon Sorgen.

Aber ich habe eine hohe Schmerzschwelle und beschloss, ich geb dem Film eine Chance. Es dauerte nicht lange, und ich schaute nur noch, um zu sehen, wie blöd der Film noch werden kann.

Wie ich feststellen musste wird von den Charakteren wieder und wieder alles erklärt, was keine Action-Szene ist, damit bloß niemand den Faden verliert, der diese Action-Szenen verbinden soll.
Für gute Handlung ist die Regel in vielen Medien „show, don’t tell“. Also zeigen, nicht erzählen.
Hat die Macher von Infinite aber nicht interessiert. Eher im Gegenteil.

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SPOILER WARNING! Ab hier folgen Spoiler. Spoiler-Freies Endurteil am Ende.
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Tausche Samurai-Schwert (sah aus wie ein Katana, könnte aber ein Tachi gewesen sein) gegen Drogen... und nicht Freizeit-Drogen, sondern Psychopharmaka weil Schizophren. Coole Idee.
Nachdem der Protagonist ohne Ende gejammert hat, dass er einen Job braucht, damit er die Miete zahlen kann? Findet keinen Job als Restaurant-Manager... aber hat eine Werkstatt, in der er ein offensichtlich (und auch laut seiner Beschreibung) hochwertiges Schwert schmiedet? Äh...
Solche Löcher in der Handlung sind da einige. Ein Schwert, dass man auf dem Schwarzmarkt gegen teure Psychopharmaka eintauschen kann dürfte sich auch für Bargeld verkaufen lassen.
Das macht sogar noch mehr Sinn, als einiges, was später kommt.

Der Bösewicht will den Protagonisten in die Finger kriegen, da dieser in seiner letzten Inkarnation ein "Egg" ("Ei") geklaut hat, dass der Bösewicht hat anfertigen lassen, um sämtliches Leben auf der Welt zu zerstören. Weil der Bösewicht und seine Begleiterin haben die Nase voll von der endlosen Reinkarnation, und um diese ein für alle Mal zu beenden muss alles zerstört werden, in das sie reinkarnieren könnten. Okay.

Doof: weil ja unsterblich ist es schwer, echtes Risiko für den Protagonisten ein zu bauen. Ein Protagonist, der nie irgendwie in Gefahr ist, der ist langweilig.
Also kriegt der Bösewicht eine Super-Pistole, mit der er Geschosse schießt, die Mikrochips enthalten. Wenn man damit einem Unsterblichen in den Kopf schießt wird dessen Bewusstsein auf dem Mikrochip gefangen und kann keine Reinkarnation machen. Der Bösewicht hat schon hunderte andere Unsterbliche so eingesperrt. Das Bewusstsein, und damit die „Seele“ bleibt gefangen, keine Reinkarnation.

Sorry, aber Frage.
War nicht der Plan, dass der Bösewicht nicht dauernd wiedergeboren werden wollte?
Und mit seinen Mikrochips hindert er seine Opfer daran, wiedergeboren zu werden?
Und verbringt er Jahrzehnte damit, mit riesigem Aufwand den Protagonisten zu jagen, weil nur der weiß, wo das Ei ist… und benutzt auf der Jagd eine Waffe, die verhindert, dass Mensch wiedergeboren wird?
Ist wütend und verzweifelt, dass er so viel Zeit damit zubringen muss, seine nächste Wiedergeburt zu verhindern?

Ja, so blöd ist die „Handlung“. Und wird auch noch blöder.

Der Bösewicht erlebt bei jeder Wiedergeburt eine traumatische Erfahrung, da er (anders als die anderen) alle Erinnerungen, Denkfähigkeit, und Persönlichkeit zurück kriegt, wenn er noch im Bauch der nächsten Mutter steckt. Solches Trauma könnte für eine unheimlich interessante Dissonanz zwischen Bösewicht und Protagonist sorgen - wird aber mit einem Satz im zweiten Akt erledigt, wurd vorher nicht erwähnt, und wird es hinterher auch nicht.

Wieder und wieder taucht eine unheimlich praktische Sache auf, und irgendwer erklärt, warum es so praktisch ist.
Sogar wenn, mitten in einer Verfolgungsjagd, die Fahrerin des Fluchtwagens den James-Bond Knopf drückt und das Lenkrad die Seite wechselt (damit der Protagonist im Beifahrersitz lenken kann während sie schießen tut) muss der Protagonist nochmal ausdrücklich drauf hinweisen… sollte wohl ein sarkastischer Kommentar sein, und wirkt wie das, was Autoren auch "hang a lamp on it", eine Lampe dran hängen nennen. Ausdrücklich darauf hinweisen, wie unglaubwürdig/ungewöhnlich praktisch etc. etwas ist, damit es im Film wiederum nicht ebenso wirkt, eine gewisse Plausibilität behält.
Mit allem was in dem Film sonst noch los war, in der Szene, vorher, und nachher, hat die Lampe für mich zumindest nicht funktioniert. Auch war der Sarkasmus im Tonfall unzureichend bzw. ungeeignet.

Die Guten brauchen eine geheime Basis voll Super-Technik, damit man irgendwie plausibel machen kann, dass sie die blockierten Erinnerungen des Protagonisten zugänglich machen können? Und damit man einen Haufen schickes Set-Design unterbringen kann? Klar, warum nicht.

Der Protagonist hat vor ca. 40 Jahren die Superwaffe vom Bösewicht geklaut und, damit diese ordentlich versteckt ist, den eigenen Körper aufgeschlitzt und das Ding rein gesteckt? Und die Wunde mit einem Zigarettenanzünder vom Ferrari geschlossen?!
Nett, aber wenn der ja wiedergeboren wird, dann ist die weg und…
Ach ja, die Guten sammeln die Leichen der Ihren ein und bewahren die auf!
Hm, aber wenn der verwest, bis auf die Knochen, dann würd man ja sehen…
Ach ja, man benutzt eine sci-fi Säure, die die Zellen am Leben hält!

Auf der einen Seite machen sich nicht alle Autoren schlechter Drehbücher wenigstens soviel Mühe, eine derartige Erklärung zu basteln.
Auf der anderen Seite ist die Nummer so verkorkst, eine dumme Idee nach der anderen - als endlich heraus kam, wo das Ei versteckt ist, und dass dazu schon ein Hinweise erwähnt worden waren (den der Protagonist natürlich nochmal ausdrücklich erklärt…), war es mir auch schon schei*egal.

Und die Action Szenen werden mit Fortschritt des Films weniger und weniger plausibel.
Der Protagonist soll mit einem Motorrad von einer Klippe auf die Tragfläche des Flugzeugs des Bösewichts springen? Wohlgemerkt ein gewaltiges, vierstrahliges Transportflugzeug das kurioserweise nur ein paar Meter von jener Klippe entfernt da lang fliegt... ja, kriegt man denn ein so gewaltiges Flugzeug irgendwie wo hin wo der Held mit dem Mopped drauf springen kann?
"Ja sicher, warum nicht. Wir packen eine Abkürzung rein, einmal erwähnt, TFR (dürfte "Terrain Following Radar" sein sollen), dann sind wir für die Korinthenkacker abgesichert... dem Rest im Publikum erklären, was das sein soll? Wozu, so genau kuckt keiner hin."
Damit der Protagonist nicht sofort wieder vom Flugzeug runterfällt rammt er sein Schwert in die Tragfläche - als das aber nicht ausreicht, um in die Kabine zu kommen, erwachen plötzlich seine unglaublichen telekinetischen Superkräfte, die ca. 45 Minuten vorher mit einem Satz erwähnt worden waren, aber sonst keine Rolle gespielt hatten.

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ENDE DER SPOILER
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Ich hatte nebenbei noch einen andern Zeitvertreib, der Film lief im zweiten Bildschirm, und so schaffte ich es bis zum Ende.
Und hab doch zwischendurch diverse Male den 10-Sekunden-Sprung geklickt.

Als Hauptattraktion muss ich von diesem Film abraten. Ist nicht mal herrlicher Trash. Es wurde eine offensichtlich absurde Summe Geld in Sets und Setdesign, Requisiten, Action und Spezialeffekte gesteckt, ein paar Stars und ein paar bekannte Gesichter in Nebenrollen drauf gesetzt, und einmal gut umgerührt.
Eine plausible, fesselnde (oder wenigstens interessante) Handlung, glaubhafte Figuren, glaubhafte Risiken, glaubhaft bedrohliche Gefahrensituationen, interessante Dialoge? Fehlanzeige.

Ich hatte den Eindruck, mehrere Personen in Führungspositionen müssen jedes Mal, wenn sie was gesehen haben, was ihnen gefiel, einen Screenshot an die Filmmacher geschickt haben, mit dem Kommentar „Hier, bau das hier ein, wir brauchen sowas“, und die Filmmacher konnten oder wollten nicht widersprechen.
Wenn die Autoren dann an eine Stelle kamen, wo ihnen nicht einfiel, wie der Held aus der Situation jetzt raus kommt, bauen sie nicht die Situation um, sondern greifen nach der ersten, viel zu praktischen Sache, die der Held plötzlich kann/hat/bekommt, und damit Korintenkacker wie ich das Maul halten wird 30 Minuten vorher ein Satz in einen Dialog eingebaut, in dem die Sache nebenbei erwähnt wird. Unter ferner liefen. Ohne große Erklärung, auch wenn es um etwas ziemlich unglaubliches bzw. ungewöhnliches geht. Schlimmste Flickschusterei, um aus einer zusammenhanglosen Sammlung von "oh das sieht toll aus!" einen unglaublich teuer wirkenden Film zu basteln.

Ich will sagen "Setzen. Sechs.", aber mit dem Sternesystem ist das genau die falsche Zahl.
15 Personen fanden das hilfreich
Das empathielose FilmlexikonAm 25. September 2021 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
"Sie sind unter uns..."
Verifizierter Kauf
Evan McCauley hat Fähigkeiten, die er nie gelernt hat, und Erinnerungen an Orte, die er nie besucht hat. Am Rande des Nervenzusammenbruchs hilft ihm eine geheime Gruppe und enthüllt, dass seine Wahnvorstellungen real sind. McCauley ist ein "Infinite", der bereits diverse menschliche Hüllen steuerte und auf jedes Wissen zugreifen kann, das seine unsterbliche Seele erlernte. Denn JEDER wird wiedergeboren, aber nur wenige können sich an ihre früheren Leben erinnern. Doch genau diesen Kreislauf der Reinkarnation wollen andere um jeden Preis brechen. Der ewigen Wiedergeburt müde geworden, wollen sie die ganze Welt vernichten...

"Wenn es nichts Lebendiges mehr gibt, gibt es nichts mehr als das man widergeboren werden kann!"

Mit Mark Wahlberg (Platz #3 in Deutschland mit Good Vibrations 1991 und #1 mit United 1994; Planet der Affen 2001, The Italian Job, Transformers 4+5, Antoine Fuquas Shooter, Oscar-Nominierung 2007 für Departed: Unter Feinden) als Evan McCauley "Diagnostizierte Schizophrenie mit 14" ("Mein Kampf gegen die psychische Erkrankung ist Teil meiner Vergangenheit!")
Chiwetel Ejiofor (2012: Das Ende der Welt, Der Marsianer: Rettet Mark Watney, Doktor Strange, mit Wahlberg in Vier Brüder, Oscar-Nominierung 2014 für 12 Years A Slave) als Otto Bathurst, nicht zu verwechseln mit dem Regisseur von Robin Hood 2018 ("Erinnerst du dich nicht mehr an Syrakus? Die Belagerung. Der Zweite Punische Krieg. Unsere erste Begegnung!")

"Bathurst ist ein Meister des Kampfes. Er ist der Apex Predator unserer Welt!"

Sophie Cookson (Roxy in Kingsman: The Secret Service und Kingsman 2: The Golden Circle) als Nora "Das ist real!" ("Wir glauben, dass unsere Gabe eine Verpflichtung ist!")
"Wir stimulieren deinen Verstand. Er synchronisiert sich mit dem System!"
Liz Carr (sitzt seit ihrem 7. Lebensjahr im Rollstuhl, leidet an AMC) als Garrick "Sie ist unsere Leiterin für Technik und Forschung" ("Willkommen in meiner virtuellen Zeitbox!")
Kae Alexander (Steven Spielbergs Ready Player One) als Trace "Wir kombinieren das Physische und das Mentale, um neue Nervenbahnen zu erschaffen" ("Ihr müsst auf alles vorbereitet sein!")
Jóhannes Haukur Jóhannesson (Olaf Haraldsson in Vikings: Valhalla, mit Vin Diesel in Bloodshot) als Kovic "Wir konstruieren Bathursts Entthroner!" - "Alter, wer denkt sich so einen Namen aus?"
Toby Jones (Dr. Zola in Captain America, mit Jóhannesson in Atomic Blonde) als Porter "Weißt du, was wahre Folter ist?" - "Dir zuzuhören?" - "Sag uns WO ER IST!"

Und in mehr oder weniger kleinen Nebenrollen Jason Mantzoukas (John Wick: Kapitel 3) als Hedonist "Unendliche Leben, unendliche Gelegenheiten für Genuss" ("Der Artisan ist unsere letzte Hoffnung!")
"Ist ja unglaublich, was für einen wunderschönen Schädelbogen du diesmal hast. Ich könnte ihn viel besser untersuchen, wenn ich deinen Kopf vom Hals abtrennen würde!"
Wallis Day (Nyssa-Vex in 20 Folgen Krypton, Kate Kane in Batwoman Staffel 2) als Commander Shin
Jack Roth (Star Wars: Rogue One, Bohemian Rhapsody; Sohn von Tim Roth) als Dr. Ronny "Hattori Hanzo! Lasst uns den Mann bezahlen..." - "Du wirst mit Pillen bezahlt?" ("Wenn ich irre wäre, hätte ich dich schon lange in Stücke geschnippelt!")

"Ich bin nicht irre. Ich fühle mich nur missverstanden!"

Und in früheren Leben Dylan O'Brien (Maze Runner, American Assassin, mit Wahlberg in Deepwater Horizon) im roten Ferrari in Mexico City als Treadway "Ich komme vielleicht ein bisschen zu spät" ("Wenn ich's nicht schaffe, sieh hinein!")
Tom Hughes als Abel "Andere Namen, andere Gesichter – aber die Seele war immer er!"
und Joana Ribeiro (The Man who killed Don Quixote) als Leona "Ich werde dich finden!"

"Angkor Wat. Wir nennen es den Anbeginn. Wenn sich einer von uns in einem neuen Leben wiederfindet, ist das der Ort, den wir aufsuchen."

Regie führte im Jahr 2021 der 55-jährige US-Amerikaner Antoine Fuqua (Training Day, Tränen der Sonne, King Arthur, Shooter, Olympus has fallen, The Equalizer 1+2, Southpaw, Die glorreichen Sieben), basierend auf dem Science-Fiction-Roman: The Reincarnationist Papers von D. Eric Maikranz aus dem Jahr 2009.

"Für einen Infinite ist der Tod nicht das Ende. Es ist wie eine Buchseite umzublättern. Nächstes Kapitel, dieselbe Geschichte."

_Fazit: 106 Minuten cooler fuqua-esker Science-Fiction-Actioner mit "Shooter" Marky Mark. Man nehme ein bisschen Assassin's Creed, einen Teelöffel Matrix, eine Prise Highlander und ordentlich Krachbumm und fertig ist das Schnittgewitter. "Ein wilder Zitatenmix, der einzig und allein dafür da ist, die Action zu rechtfertigen" (Kinofans). Den Wunsch von Chiwetel Ejifor nach einem Ende ("Gott, zeig mir dein Gesicht!") kann man durchaus nachvollziehen. "Hirnlos, dumm und vorhersehbar... Fans von Hauptdarsteller Mark Wahlberg sowie von stylisch inszenierter Action ohne allzu viel Tiefgang können aber wenigstens mal ganz unverbindlich reinschauen – und wer weiß, vielleicht ist der Hirn-aus-Reißer ja genau der perfekte Feierabend-Film nach einem langen Arbeitstag" (Filmstarts). Für mich wie immer subjektiv: unterhaltsame 3/5*** Note 3+

"Treadway hat Grenzen überschritten, die andere paranormal nennen würden. Übermenschlich. Er konnte die Energie der Welt um sich herum manipulieren. Du hast Fähigkeiten... die ALLES übertreffen, was du dir jemals vorgestellt hast!"
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PRIME VIDEO: Bild HD (16:9), Sprache/Ton: Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch

"Hattest du je einen Traum, der so real war, dass du dachtest, er wäre eine Erinnerung?"
13 Personen fanden das hilfreich
VolkerAm 20. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
wie üblich: die Guten und die Bösen
Verifizierter Kauf
In dem Film will eine Gruppe böser Menschen schlichtweg die Welt insgesamt vernichten, alles Sein soll aufhören und die Begründung dafür ist, daß ein führender Mann aus dieser bösen Gruppe seine Erinnerungen an andere Inkarnationen nicht mehr ertragen könne.
In dem Film geht es darum, daß manche Menschen sich an jedes einzelne Leben erinnern können und auch die Fähigkeiten aus diesen Leben automatisch in dem "nächsten " Leben auch haben und sie somit über die Jahrhunderte und Jahrtausende sehr viele davon ansammeln.
Der Film ist für mich sehenswert, einzig könnte ich auf allzu lange Ballerszenen oder Kampfszenen gut verzichten, die wirken im Kino sicherlich gut, im heimischen Wohnzimmer aber sind sie mir ein wenig zu lang gewesen, aber ich konnte das noch gut aushalten und der Rest des Films war für mich gut genug um ihn mit vier Sternen bewerten zu können, er war unterhaltsam und das Thema an sich ist wahrscheinlich so zeitlos, daß man es in allen möglichen Varianten sich immer wieder anschauen kann. Penta rhei.
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PC-PapaAm 11. September 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Nette Unterhaltung - aber auch vergebene Chance
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Ich lasse mich gerne auf Filme ein, die gar nicht vorgeben etwas anderes zu sein als reine Unterhaltung. In der SciFi-Abteilung kommt das ohnehin öfter vor, also... Na ja, man nimmt, was man bekommt. ;-)

Der Film hat einige Stärken. Die Geschichte bietet eine interessante Grundlage, die Action-Szenen am Anfang des Filmes sind stark und lassen einen auf Mehr hoffen. Die Schauspieler:innen sind OK, es ist ja kein Characterfilm.

Der Rest des Filmes ist jedoch relativ linear und bietet wenig Höhepunkte, es gibt zwar einen gut dargestellten und nachvollziehbaren "Schurken", in Anbetracht der durch die Hintergrundgeschichte eigentlich vorhandenen Möglichkeiten hätte man aber freilich mehr herausholen können.

Der Höhepunkt des unvermeidlichen Kampfes zwischen den "guten" und "bösen" Protagonisten (ja, alles Männer ;-), auch in diesem Film waren die Kämpferinnen leider eher Beiwerk) war dann irgendwie für mich nicht so packed wie der Anfang des Films es mich hatte hoffen lassen - auch wenn der Kampf nicht ganz schlecht war.

Alles in allem tut es mir um die Zeit nicht leid, ich habe schon deutlich schlechtere Filme gesehen - aber so richtig rund war der Film nicht und die o.g. Punkte wären vermeidbar gewesen, was aus dem Film einen doch richtig coolen Film hätte machen können.

Aber gut, man nimmt, was man bekommt...
RonaldAm 26. September 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Typischer One-Night-Stand: gut für eine Nacht, aber kein Muss für's DVD-Regal.
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Infinite ist ein Actionfilm in Blockbuster-Qualität. Und wer einen Abend lang unterhalten werden möchte, kommt sicherlich auch auf seine Kosten. Warum hat der Film also so schlechte Kritiken?

Weil er mehr ist als ein Film. Er ist im Prinzip eine Film-Collage durch alle vorherigen Actionfilme. Das ist nicht positiv als Hommage oder im Rahmen kultiger Filmzitate gemeint, sondern es ist eher so, dass man zwischendurch recht häufig das Gefühl bekommt, im falschen Film zu sein.

Da erinnert die Ausbildung an MATRIX, dann wieder ist man sich fast sicher in einer Szene von WANTED zu sein. Schließlich fährt jemand mit einem Motorrad durch den Wald, verfolgt von schwarzgekleideten Bösewicht-Soldaten und man denkt unweigerlich: "Ach guck. Da kommt Captain America und kämpft gegen Hydra...".

Dieses Erlebnis hat man nicht ein oder zweimal, sondern leider viel zu oft. Highlander, Black Widow, Inception. Alles drin. Und so fragt der Zuschauer sich wiederholt: Sind wir gerade in Prof. Xaviers Schule für Begabte? Ist das jetzt Vin Diesel, der mit dem Auto durch die Gefängnismauer fährt? Und nutzt der Bösewicht nicht gerade die Fähigkeiten von Dr. Strange?

Das ist nicht nur "strange" sondern auch anstrengend und verhindert die Fokussierung auf den eigentlichen Film. Ich selbst habe mich im Film eine halbe Stunde lang gedanklich mit dem Anachronismus befasst, dass die Vorgeschichte 1985 stattfindet, dort der Protagonist stirbt, dann scheinbar zeitnah wiedergeboren und der Film dann 35 Jahre später mit einem reinkarnierten aber halt bereits 50 Jahre alten Mark Wahlberg fortgeführt wird. D.h. er muss bei seiner Geburt bereits 15 Jahre alt gewesen sein...

Hinzu kommt noch, dass ich Mark Wahlberg auch in dem Film TED gesehen habe, und ich ständig damit gerechnet habe, dass plötzlich sein alter Thunder-Buddy Teddy um die Ecke kommt. Bei den vielen filmischen Anleihen hätte mich das wahrscheinlich nicht einmal gewundert.

Aber die Besetzung durch Mark Wahlberg hat noch das andere Problem, dass er eine Spur zu cool wirken möchte, um in einem ernsthaften Film mitzuspielen. Emotionen, wie Schmerzen, Verwunderung und Irritationen darüber, dass er wiedergeboren ist und nun die gesamte Menschheit retten soll, schafft Wahlberg nicht glaubhaft rüberzubringen. Dafür ist er zu cool und so steigt er lieber in das Flugzeug, weil er ja eh nichts besseres zu tun hat.

Dem Film hilft es nicht, aber soviel Tiefgang und charakterbildende Dialoge kommen dann ja doch nicht in den Film vor. Ist halt ein Actionfilm. Mit viel CGI und vielen Explosionen, fliegenden Autos, Schießereien sowie ausreichend Faust- und Schwertkämpfen.

Das ist zweifellos auch unterhaltsam, wenn man es schafft, sein Hirn auszustellen - oder wenn "Infinite" der erste Aktionfilm ist, den man je gesehen hat.

Alle anderen können ja Bullshit-Bingo spielen. Einfach die 25 Actionfilme der letzten 30 Jahre in eine 5 mal 5 Matrix eintragen und jedes Mal, wenn eine Filmszene aus diesen Filmen wiedererkannt wird, den entsprechenden Film durchstreichen. Wer zu erst 5 in einer Reihe hat, hat gewonnen.
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cookieAm 9. September 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Typischer Fuqua
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Typischer Fuqua - Interessante Geschichte, irgendwie fesselnd, aber auch voller nerviger Unstimmigkeiten.
Die bösen schaffen es, eine Kamera in das wichtige Labor zu schmuggeln, echt jetzt? Da fliegt ein Kampfhubschrauber rum, aber der Held jagt das Flugzeug lieber mit dem Motorrad? Und warum sollte dem Bösewicht überhaupt jemand folgen, wo er doch ALLES Leben vernichten will? Warum schießt er sich eigentlich nicht einfach selbst eine von den "Diskettenkugeln" in den Kopf, wenn er keinen Bock mehr hat?
Da greift wieder die alte Logik - die Story kann total unrealistisch sein, aber dann müssen die Details passen, damit der Film trotzdem überzeugt. Hier leider nicht der Fall.
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