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Jesus liebt mich

 (652)
1 Std. 36 Min.201212
Marie verliebt sich immer in die falschen Männer. Als sich der sympathische Zimmermann Joshua nun als Jesus outet, der wegen dem Jüngsten Gericht wieder auf Erden wandelt, fragt sie sich nicht nur, ob die Welt nächsten Dienstag untergehen wird, sondern auch, ob sie sich diesmal in den falschesten aller Männer verliebt hat.
Regie
Florian David Fitz
Hauptdarsteller
Jessica SchwarzFlorian David FitzHenry HüBchen
Genre
Komödien
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Peter PragerHannelore Elsner
Studio
Warner Bros
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,2 von 5 Sternen

652 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 63% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 14% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 13% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 8% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

valerie678Am 2. November 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Detailreiche, schön anzuschauende Liebesgeschichte - ein Film der vor allem Frauen gefallen dürfte
Verifizierter Kauf
Dieser Film ist weder ein religiöser Film noch ist er Klamauk. Wer z.B. "Berlin,Berlin" oder "Nikola" mochte(auch hier war David Safier federführend tätig)wird ihn lieben. Der Film ist vor allem anderen eine ungewöhnliche um nicht zu sagen unwahrscheinliche Liebesgeschichte - man könnte auch sagen es handelt sich hier um ein modernes Märchen das in der Gegenwart spielt - allerdings ist es nicht kitschig und das Ende ist keinesfalls typisch märchenhaft - dafür aber modern und erwachsen. Nicht Jesus steht hier im Mittelpunkt der Handlung sondern Marie (die wirklich nicht religiös ist und die nur deshalb vor kurzem wieder in die Kirche eingetreten ist um kirchlich zu heiraten - wohl nur ihrem Verlobten zuliebe), deren Leben bisher chaotisch war und die NOCH keinen wirklichen Plan von ihrer Zukunft hat.
Thematisiert werden auch Maries Eltern, deren Liebesleben und Maries problematische Beziehung zu ihren Eltern.
Marie verliebt sich dann endlich mal in einen extremst höflichen, sanften und hilfsbereiten und natürlich gutaussehenden jungen Mann - namens Jeschua. Leider hat Marie eine sehr lange Leitung und kommt trotz zahlreicher Hinweise erst relativ spät im Film darauf das dieser ungewöhnliche Mann niemand geringeres als Jesus von Nazaret ist, der incognito ein paar Tage auf der Erde weilt um die heutigen Menschen besser kennenzulernen. Als Marie endlich merkt wer Jeschua ist, ist sie erst einmal geschockt, entschließt sich aber schnell ihr Leben komplett umzukrempeln und ein besserer Mensch zu werden - auch um Jeschua die bevorstehende Apokalypse auszureden und so die ganze Menschheit zu retten. Anschließend ist Marie gezwungen über Nacht endlich erwachsen zu werden und eine für sie extremst schwierige und schmerzhafte Entscheidung zu treffen - schließlich liegt das Leben aller Menschen allein in ihren Händen.
Die Musikauswahl ist sehr geschmackvoll - mir gefällt besonders das die Musik zu Beginn des Films der des Filmendes ähnelt und daher eine runde Sache ist. Gerade bei einem Film in dem es unter anderem um Jesus geht hätte man sehr, sehr viel falsch machen können. Aber ohne zu Übertreiben muss ich sagen, dieser Film ist sehr gelungen. Das Schauspieler-Ensemble, die Kostüme, die Theater, das Drehbuch, die Spezial Effects, der Schnitt und die Musik harmonieren super miteinander - es ist ein Film mit wunderschönen Farben und Landschaftsimpressionen entstanden - der absolut NICHT billig oder geschmacklos wirkt oder platt wirkt - durch den man sogar etwas dazulernen kann, wenn man will wie z.B. einiges was in der Apokalypse geschrieben steht, oder das mit den 30 Silbermünzen. Man kann schmunzeln, lachen, mitleiden und mitfiebern. Der Film wird größtenteils aus Marie's Sicht erzählt, daher ist sie in den meisten Szenen auch mit dabei. Man kann z.B. aber auch mit dem früheren Erzengel Gabriel leiden, der sich einst seine Flügel abnehmen ließ für seine große Liebe - eine Frau die ihn nicht liebt - und den das Leben auf der Erde verhärmt hat und einen Alkoholiker aus ihm gemacht hat.
Die Apokalypse wirkt natürlich überzogen, aber mal ehrlich - wie soll man denn eine Apokalypse anders darstellen? Es geht hier schließlich um nicht geringeres als um den Weltuntergang, daher muss es ja wohl bombastisch wirken - und das es Feuer bzw. Kometen regnet, steht nunmal so in der Apokalypse geschrieben.

Jeder der der Meinung ist dieser Film sei Gotteslästerung, soll diesen Film doch erst einmal komplett konzentriert in Ruhe anschauen und anschließend noch einmal Resumee ziehen. Denn dieser Film ist absolut kein religiöser Film dessen Glaubwürdigkeit man mit Bibelpsalmen belegen oder widerlegen sollte, noch ist er Klamauk. Ich finde weder, das Jesus bzw. Jeshua noch Gott "durch den Kakao gezogen werden". Es gibt einen Pfarrer namens Michael Krauß, der eine Bibel-CD (Titel: "wie es geschrieben steht") herausgebracht hat auf deren Cover Jesus abgebildet ist, der gerade auf dem "Klo" sitzt - außerdem hat er laut der Lokalpresse wohl Bibelverse auf Klopapier geschrieben. Das hat aber nicht so große Wellen geschlagen wie der dagegen wirklich harmlos wirkende Film "Jesus liebt mich" und fand damals auch nur in der Lokalzeitung Erwähnung.
Zurück zum Film: Er ist NATÜRLICH NICHT bibelgetreu, das kann man bei einem Werk von dem "Comedy-Spezialisten" David Safier auch nicht erwarten - jeder der nur komplett bibeltreue Filme oder komplett gegenteilige Film - etwa mit derben, amerikanischem Humor mag (z.B. Hangover) - wäre wohl extrem enttäuscht von diesem Film. Aber zum Glück leben wir ja in einer Demokratie und daher wird keiner gezwungen diesen Film anzuschauen.

Dieser Film zeigt einfach ganz alltägliche Menschen die in einer Kleinstadt leben - Menschen, wie "Du und Ich", die keineswegs auf den Mund gefallen sind - und ihre Schwächen. Im Film wird Gott als Universalgottheit aller Menschen gesehen auch z.B. als Gott der Hindus etc...mit entsprechend verschiedenen Erscheinungsformen, nicht nur als Gott der Katholiken, (siehe Szene mit dem Buch, aus dem Marie eine Erscheinungsform Gottes auswählen muss). (Das ist meiner Meinung nach auch die Erklärung dafür wieso in diesem Film Wiedergeburt thematisiert wird). Das er als alter Mann mit weißem Wallegewand dargestellt ist liebt daran das Marie sich diese Erscheinungsform ausgewählt hat. Die Figur des Jesus bzw. Jeschua macht sich in diesem Film nie zum Affen" auch macht sich niemand über ihn lustig. Es ist ein menschlicher Film über Menschen - inklusive dem Menschen Jeschua. Der während seiner Zeit auf Erden mal wieder ein menschlicher Mensch sein darf, schließlich war er das zu Lebzeiten auch - ein Mensch, der isst und auch mal Wein trinkt. Und mal ehrlich - wer von uns will nicht einfach mal für eine Weile weitgehend ausblenden welchen Balast man mit sich schleppt und einfach mal das Leben genießt ohne an die Konsequenzen zu denken? Für alle die es nicht wissen: Jeschua" war Jesus von Nazaret's richtiger Vorname zu Lebzeiten, das ist aramäisch, Jesus's Muttersprache.
Jeder kann aus dem Film Lektionen lernen, welche genau, kann man sich heraussuchen, den es gibt mehrere. Die Hauptaussage ist wohl: Menschen, geht gut und respektvoll miteinander um, seit ehrlich zueinander, macht Euch nicht gegenseitig fertig und schlagt Euch doch bitte nicht gegenseitig die Köpfe ein.

Allerdings benötigt man schon Humor, für Leute die päpstlicher sind als der Papst und die zum Lachen in den Keller gehen ist dieser Film nicht geeignet. Niemand wird dazu gezwungen sich diesen Film anzuschauen - obwohl er wirklich sehenswert ist. Der Film ist im Vergleich zum Buch sogar noch etwas harmloser" - auch wurden einige Szenen herausgeschnitten, die für supersensible Menschen vielleicht etwas zu viel gewesen wären. Wenn man möchte kann man sie sich aber in den Deleted Scenes ansehen.
Ich finde das Bonusmaterial super. Man bekommt viele Infos, z.B. über die Schwierigkeiten bei den Dreharbeiten und Näheres zu den verwendeten Special Effects. Auch der Audiokommentar ist sehr interessant - die Spiegelung der Filmcrew wäre mir sonst niemals aufgefallen ;-) Ich empfinde das aber nicht als Makel sondern eher als ein sympathisches Detail, das wiederum gut zum menschlichen Thema des Films passt. Und übrigens: Ich habe mir den Film im Kino angeschaut und nicht nur ich sondern alle Leute im Saal haben viel gelacht und geschmunzelt (und das weil man sich selbst darin erkennen konnte oder jemanden den man kennt.)

Dieser Film ist ein Porträt einer etwas schrägen Familie, ein Film über zwei Liebende für die es kein Happy-End geben kann, wegen der bald bevorstehenden Apokalypse (nächste Woche - Dienstag).
2 Personen fanden das hilfreich
RolandAm 28. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Herrlich Romantisch
Verifizierter Kauf
Jesus und Menschen und der Glaube. Eine unendliche Geschichte.
Thomas KnackstedtAm 26. November 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Diese Geschichte ist immer noch gut!
Verifizierter Kauf
Vermutlich aus diesem Grund hat sie sich Florian David Fitz geschnappt, ein Drehbuch geschrieben, Regie geführt und auch noch die Hauptrolle als Jesus übernommen. Immer im Hinterkopf, da bin ich mir ziemlich sicher, hatte er dabei einen "Der besten Filme aller Zeiten." Es mag sich vermessen anhören, aber ein Stück weit ist -Jesus liebt mich- die deutsche Antwort auf Kevin Smiths -Dogma-. Keine Kopie, sondern eine herrliche Variation dieses Klassikers. Für mich war -Jesus liebt mich- ein absolut gelungenes Gesamtpaket in punkto Story, Schauspieler, Witz, Nachdenklichkeit und Kulisse. Ein Highlight für einen unterhaltsamen, kurzweiligen Abend vor dem Bildschirm. Und wenn es dann als Zugabe noch Szenen wie das Mondscheinbad zu den Klängen von "Time after Time" zu sehen gibt, dann weiß ich wieder, wozu das Medium Film da ist. Es geht darum Bilder zu transportieren, und das hat Fitz in dieser Szene zum anbetungswürdigen Kult erhoben...

Marie(Jessica Schwarz) steht vor dem Traualtar. Aber sie kriegt kalte Füße und die Hochzeit fällt ins Wasser. Ihr Vater Werner(Peter Prager) steckt das locker weg. Er hat selbst Beziehungsprobleme. Seine Frau Sylvia(Hannelore Elsner) hat sich von ihm getrennt und er tröstet sich mit der jungen russischen Schönheit Svetlana(Palina Rojinski). Zur gleichen Zeit erhält Pater Gabriel(Henry Hübchen) Besuch. Er staunt nicht schlecht, als plötzlich Jesus vor der Tür steht und ihm verkündet, dass nächsten Dienstag Weltuntergang ist. Gabriel, selbst ein verstoßener Engel, ist darauf nicht besonders scharf. Schließlich hat er sich vor Jahren in Sylvia verliebt und würde diese Beziehung gern wieder aufleben lassen. Doch jetzt muss er sich erst einmal um den Messias kümmern. Der legt gleich mal ein Wunder hin und verguckt sich anschließend in Marie. Die vergisst den Ex sofort und ist für den Mann aus Galiläa Feuer und Flamme, bis... ja bis sie merkt, wer da wirklich vor ihr steht. Als dann noch Satan(Nicolas Ofcarzek) im beschaulichen kleinen Örtchen auftaucht, geht alles drunter und drüber...

Das empfand ich wirklich als ganz große Klasse. Schon der Vorspann, in dem Henry Hübchen einer Schulklassse per Kaspertheater das Armageddon vorführt, ist brillant. Der Abspann schließt nahtlos gut an. Maries Erzählstimme begleitet den Plot und ihre Gedanken sind mehr als hörenswert. Es gibt noch einen wunderbaren Running Gag mit Maries Nase und auch sonst ist die Story Neues Testament trifft 21. Jahrhundert so verdammt interessant, wie ich mir das nicht hätte vorstellen können.

Also: Heute mal ein anderer Ratschlag: Schauen sie sich das an! Es ist das wunderbare Schauspiel von Henry Hübchen, die elegante Umsetzung der "Geschichte aller Geschichten", es ist der Humor, wenn z.B. Wasser in Wein verwandelt wird, und es ist die Einsicht, dass sich in den letzten 2000 Jahren eigentlich nichts verändert hat, die aus -Jesus liebt mich- ein ganz besonderes Filmvergnügen machen. Lehnen sie sich einfach zurück und genießen sie die Botschaft: "Er ist in der Stadt!" Der Rest ergibt sich von ganz allein...
3 Personen fanden das hilfreich
Sana81Am 5. April 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Tolles Erstlingswerk, das durch seine Vielfältigkeit glänzt!
Verifizierter Kauf
Dieser Film war eine Überraschung. Ich habe mit etwas ganz anderem gerechnet, als ich ins Kino gegangen bin. Das Buch von Safier hatte mich damals nicht sehr begeistert, seine Interpretation der Dinge fand ich sehr flach und plakativ. Aber ich habe dem Film dennoch eine Chance gegeben, weil die Idee an sich ja schon pfiffig ist und weil er vom selben Drehbuchautor stammt, wie "Vincent will Meer": Florian David Fitz. Derselbige hat diesmal übrigens auch Regie geführt den Messias gemimt. Und ich muss sagen, ich wurde wirklich nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich war sehr begeistert! Der Film stielt sich so heimlich still und leise durch die Hintertür auf die große Leinwand und überzeugt auf ganzer Linie, was ich nie erwartet hätte.
Doch um was geht es eigentlich? Nun, es geht um Marie und die hat nicht wirklich das große Los gezogen, was Beziehung und Karriere anbelangt. Sie hat ein paar Studiengänge geschmissen, keinen wirklichen Beruf gelernt und nachdem sie ihren Verlobten am Altar stehen lies, muss sie nun auch wieder bei Papa zu Hause einziehen, der mittlerweile mit seiner russischen Geliebten zusammen wohnt. Klingt also alles sehr suboptimal. Doch dann taucht auch noch dieser komische Typ auf, irgendso ein Kerl von der Strasse, der anderen Leuten die Füße wäscht und in Restaurants anamäische Lieder zum Besten gibt. Und dabei ist er auch immer so unausstehlich freundlich und fürsorglich! Das ist die junge Frau ja gar nicht mehr gewohnt! Für Marie steht fest: Der Kerl muss doch einen an der Waffel haben! Doch dann kommt sie schließlich hinter das große Geheimnis: Der Mann ist nicht einfach irgend so ein Hans Dampf in allen Gassen, nein, er ist der Messias himself und muss bis Dienstag die Apokalypse vorbereiten!
In erster Linie verkauft sich der Film als romantische Kommödie, was im Grunde auch stimmt, aber er ist noch viel mehr als das, quasi genreübergreifend. Er ist unheimlich lustig, mit einem sehr intelligenten Wortwitz und weist auch eine Tiefgründigkeit und Geradlinigkeit auf, die die Buchversion von Safier vermissen lies. Mal abgesehen von dem kreativen Intro (einer Art Schnittheater), sind insbesondere auch die Weltuntergangsbilder am Schluss imposant, ebenso wie die Auswahl der Settings. Den Zuschauer erwartet einerseites eine unhaltsame Leichtigkeit, andererseits werden aber auch Gedanken über Glaube und das Erwachsenwerden angeregt, ohne dem Film nachträglich Schwere zu verleihen.
Abschließend ist zu sagen, dass die Schauspieler durch die Bank weg super Arbeit geleistet haben! Ich hatte zunächst Bedenken, dass eine Interpretation von Jesus belustigend oder klischeehaft wirken könnte, aber Florian David Fitz hat die Rolle sehr gut gemeistert. Sie war respektvoll gespielt und man ertappt sich beim Zusehen selbst dabei, wie man an den Lippen des Messias klebt. Man bekommt ein Gefühl davon, wie das Charisma von Jesus damals auf die Menschen gewirkt haben könnte.
Alles in allem ein überzeugendes Erstlingswerk, das sich heimlich in die Herzen stielt und durch sein unglaubliches Gespühr für Szenen Spuren hinterläßt. Ich kann es nur jedem empfehlen, für mich DIE Kinoüberraschung des letzten Jahres!
19 Personen fanden das hilfreich
moniAm 8. April 2013 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
so ein mist
Verifizierter Kauf
meine frau und ich haben schon fuer mai alle eingeladen -da sollte die dvd ja erscheinen.
so ein mist. wir wollten unseren gaesten zeigen, was von dem dreh bei uns -im film- uebrig geblieben ist.
wenn das so weiter geht, erleben wir es evtl. nicht mehr.
ein filmplakat habe ich endlich ersteigert, es muesste jeden tag eintreffen. alles fuer unsere private filmvorfuerhrung.
originalschauplatz - im film.
wer bibel- und kirchensachkundig ist, findet diesen film gut. von allen jesus-darstellern, die ich bisher in meinem leben gesehen habe (das sind nicht wenige), war mir dieser jesus der glaubwuerdigste. er war mensch. seine sprache eine natuerliche die mir gefallen hat. sie hatte nichts lautes, bestimmendes, arrogantes ueberhebliches. aber bei vielen ist es so: sie hoeren es, aber ihnen fehlt allein der glaube. der glaube ist immer ein menschlicher akt, es ist die antwort des menschen an gott und den menschen, hier vor allem an den menschen den er liebt. im katechismus las ich: es widerspricht weder der freiheit noch dem verstand des menschen, gott vertrauen zu schenken und den von ihm geoffenbarten wahrheiten zuzustimmen. so verstoesst es auch nicht gegen unsere wuerde, das, was andere menschen uns über sich selbst und ihre absichten sagen, zu glauben, ihren versprechen vertrauen zu schenken und so mit ihnen in gemeinschaft zu treten, wie z. B., wenn ein mann und eine frau heiraten und ja zueinander sagen, denn was ist selbst der gluecklichste mensch ohne glauben. dieser film macht das sehr deutlich. was ist das fuer eine partnerschaft, wenn sie ihrer(m) partner(in) nicht glauben, wenn diese(r) sagt: ich liebe dich. wir haben uns gestern den film angesehen und waren davon ueberzeugt, dass jesus uns liebt. der film hatte aber vor allem durch seine erstklassigen schauspieler uns eine frohe botschaft uebermittelt. es ist leider viel leichter verachtende kritiken zu schreiben als zu verstehen. Goethe formulierte es so: was man nicht versteht, besitzt man nicht.
Alle mitwirkenden im film -besonders marie- haben es verstanden, wir auch.
6 Personen fanden das hilfreich
SandraAm 8. Februar 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ok
Verifizierter Kauf
Buch ist halt besser aber das ist ja immer so :)
UnknownyAm 27. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Totale Enttäuschung für mich!
Verifizierter Kauf
Ich habe einst das Buch von Safier gelesen. In vielerlei Hinsicht nicht wirklich ernst zu nehmen als Christin, aber ganz unterhaltsam. Im Vorfeld des Filmes schaute ich ein Interview mit dem Florian D. Fitz, er ist ja Akteur und auch Regisseur gewesen. Ich war echt gespannt und freute mich auf viele weitere tolle Schauspieler in dieser Komödie, von denen ich sonst begeistert bin. Aber ganz ehrlich, meine Enttäuschung war groß! Was für ein dämlicher Film!🙄 Er war nicht mal witzig....einfach nur doof!
AvaAm 29. März 2017 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Film und Buch sollten unabhängig betrachtet werden
Verifizierter Kauf
Filme und Bücher sind immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Das trifft bei diesem hier besonders zu, weshalb ich auch einen Stern Abzug gebe.
Man muss sich beim Schauen des Filmes ganz schnell von dem Buch lösen und ihn als unabhängiges Werk betrachten, dass nur wage im Titel und noch "wager" im Inhalt dem Buch ähnelt.
Dennoch: Der Film einzeln betrachtet ist ein solides Werk, dass sowohl inhaltlich, als auch künstlerisch überzeugt.
Ich persönlich finde die Charaktere gut besetzt. Die Marie entsprach, neben Jesus, sehr genau den charakterlichen Vorgaben des Buches. Die anderen Figuren waren ebenfalls sehr überzeugend gespielt.
Einen weiteren Stern ziehe ich jedoch ab, weil man einige inhaltliche Teile des Films wohl nicht verstehen würde, wenn man das Buch nicht doch schon gelesen hat. Wie in Filmen üblich, wird die Geschichte inhaltlich abgekürzt. Dennoch finde ich, dass das hier etwas zu viel war.
Was ich sehr schade finde, dass eine zentrale Figur des Buches komplett fehlt, die für das Buch jedoch die Geschichte vorangetrieben hat und die Zusammenhänge viel deutlicher werden ließ. Die Geschwisterliebe, die in der Bibel auch oft genug Thema ist und auch im Buch Platz fand, fehlt hier leider völlig.
Was mich am Ende des Filmes jedoch überzeugt hat, ist die biblische Botschaft, die aber so realitätsnah ist und nicht einmal als biblisch betrachtet werden muss. Denn wohl so ziemlich jeder fragt sich, warum die Menschen so viel Leid über sich selber bringen, warum Gott dieses zulässt, wenn er doch so allmächtig ist. Welchen Sinn hat auch Liebeskummer? Warum bleiben so viele Wünsche und Hoffnungen unerfüllt, obwohl man alles dafür aufgegeben hat? Welche Entscheidungen treffen wir - auch aus Liebe und für wen sind sie die Richtigen?
So rührt der Film final doch zu Tränen, wenn man sich in einer dieser oder anderer Fragen wiedererkennt.
Als Fazit lässt sich sagen: Der Film ist absolut sehenswert, mit kleineren Abstrichen im Inhalt im Vergleich zum Buch.
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