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Jurassic World: Ein neues Zeitalter [dt./OV]

 (2.479)
5,72 Std. 27 Min.2022X-RayHDRUHD12
HEIMKINO PREMIERE - GENIEßEN SIE KINOFILME BEQUEM VON ZU HAUSE AUS: Jurassic World: Ein neues Zeitalter ist das epische Finale der Jurassic-Saga. Vier Jahre nach der Zerstörung von Isla Nublar leben die Dinosaurier frei auf der Erde. Zwei Generationen von Jurassic-Helden tun sich zusammen, um die verheerenden Folgen abzuwenden, die eine erneute Dominanz der Urzeitechsen auf der Erde hätte.
Regie
Colin Trevorrow
Hauptdarsteller
Chris PrattBryce Dallas HowardLaura Dern
Genre
Science FictionSpannungAbenteuerAction
Untertitel
DeutschEnglish [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Jeff GoldblumSam NeillDeWanda WiseMamoudou AthieBD WongOmar Sy
Produzenten
Frank MarshallPatrick Crowley
Studio
Universal Pictures
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,1 von 5 Sternen

2479 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 53% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 21% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 13% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 7% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 6% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Christian HilseAm 22. September 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Letztlich verblüffend unlogische, 'woke' Horror-Saurierschleuder mit hohem Kopfschüttelfaktor
Verifizierter Kauf
Jurassic Park & Jurassic World gehörten zu den erfolgreichsten Filmen weltweit, insbesondere durch deren Vermarktungen plus folgendem kulturellem Einfluss und spielen in einer ähnlichen Liga wie Star Wars. Spielberg brachte das bis dato wenig entdeckte Saurierthema - ebenfalls beinahe weltweit - durch den ersten Teil 'Jurassic Park' massiv zu den Menschen und in die Kinderzimmer. Der Beruf des Paläontologen verdrängte ab den 90ern des letzten Jahrtausends den Feuerwehrmann oder die Ärztin als ersten naiven Berufswunsch vieler Kinder. Diesen vielleicht zu recht berühmten ersten Teil kann man sich auch heute noch gut ansehen, auch die visuellen Tricks sind erstklassig und stehen den heutigen kaum nach, obwohl bereits 30 Jahre alt.
Danach folgten bekanntlich zwei weniger gute bis wirklich schlechte Trash-Fortsetzungen, bis man sich mit 'Jurassic World' wieder fing und erneut, mit einem deutlich zweistelligen Millionenetat, einen beachtlichen Saurierstreifen auf die Beine stellte. Blutrünstig und menschenverachtend zwar (und dadurch eigentlich nur bedingt für jüngere Kinder geeignet), aber so ist der Plot nun einmal: Die Guten und Wertvollen bei Spielberg sind die Saurier, nicht die Menschen. Auf Menschen darf man schießen, sie dürfen und sollen sterben - teils grausam und im Großbild gezeigt -, aber doch nicht die äußerst süßen und sensiblen menschenfressenden Monsterraptoren.

Im neuen - und wohl nun wirklich letzten - Teil dieser Reihe haben wir es zudem mit mannigfaltig gestaltetem Mist zu tun. Verzeihen Sie, das ich das so offen schreibe, aber es ist die Wahrheit: dieser Film ist ein teurer, aufwendig gedrehter Vollspektrum-Blödsinn. Und das liegt nicht an den sehr guten FX-Effekten und nicht an den Schauspielern, die durchaus Gas geben und vielleicht sogar in gewisser Weise den Film für den Zuschauer erträglich oder für Fans sogar interessant machen. Es sind ja sämtliche Jurassic-Schauspielergenerationen vertreten, das ist doch schon mal was. Nur können diese - zumal gealtert und ein wenig dünn geworden - nicht gegen die sehr bescheidene, unlogische Handlung - den eigentlichen Inhalt - anspielen.

Es finden so viele Merkwürdigkeiten bis hin zu echten, sicherlich seitens der Drehbuchschreiber ungewollten logischen und inhaltlichen Fehlern statt, die letztlich viel zu oft Augenrollen und Kopfschütteln hervorrufen und es für einen etwas wacheren oder qualitätaffinen Zuschauer verunmöglichen, den Film wirklich gut zu finden oder gar zu genießen. Sehr geehrter Herr Spielberg: warum bezahlt man nicht wenigstens zwei Promille des Etats (das wären in diesem Fall knapp 100 Tausend Dollar) an jemanden, der sich um eine wenigstens halbwegs schlüssige Handlung kümmert? Man kommt jedenfalls als erwachsener Mensch teilweise aus dem besagten Kopfschütteln nicht mehr heraus, trotz der hochwertigen Spezialeffekte. Oder man lacht den Quatsch im Beisein seiner Kinder irgendwie weg, aber das trifft sicher auch nicht den Sinn der Sache.

Obwohl die Saurier dieser Episode inzwischen in einem Reservat in den italienischen Dolomiten gebracht werden und ergo ausgerechnet in Südtirol (!) frei leben dürfen, lässt man im Film vollkommen unerwähnt, warum in dieser kleinflächigen und kalten Gegend niemand mehr beispielsweise einen Staudamm reparieren oder sich auch nur draußen ohne entsprechende Elefanten- oder Panzerbüchse aufhalten möchte. Förster und Bergführer in den Dolomiten (m/w/d natürlich) finden sich auch keine mehr - die Hälfte aufgefressen, die Verbliebenen empfinden das - nur eine Vermutung - wohl als unzumutbar. Vielleicht ja, weil zu Lande, in der Luft und auch im Wasser ständig schreckliche Bedrohungen lauern und es darüber hinaus eh kaum noch Rotwild gibt. Da wird ein großes Flugzeug bei 450 km/h von einem ebenso großen und schnellen Riesenflugsaurier zum Absturz gebracht, ein einheimisches Reh im Wald wird achtlos und ohne es zu fressen von einem Monster mit meterlangen Krallen zerfleischt, und ach ja, Menschen werden auch bedroht und gefressen - na ja, die Saurier halt, die sind eben so, nicht wahr.
Da sind die Helden im Film aber augenscheinlich froh und lächeln sogar dazu, wenn es sich bei einem Kadaver im Wald nur um besagtes Reh, einen Wolf oder einen Fuchs (oder einen der rückständigen und bösen Menschen) handelt und nicht etwa um die dafür verantwortlichen 'schützenswerten' Raptoren, die man grundsätzlich und selbst in absoluter Notwehr nicht erschießt, sondern stets augenzwinkernd laufen lässt (damit sie das nächste Horror-Chaos unter Menschen und Säugetieren anrichten können). Also ehrlich ... diese Frage muss erlaubt sein: Was soll das eigentlich.
Es ist wirklich bedauerlich, daß Spielberg, der vor einem halben Jahrhundert einer der Gestalter des bahnbrechenden Kinoschreckens war, sich letztlich nicht weiterentwickelt hat und es ihm und seinen Autoren mittlerweile ganz offensichtlich vor allem an echter Begabung, Kunst und Phantasie mangelt. Offenbar denkt man: ja, das hat ja schon immer funktioniert, dann machen wir's einfach wieder so.

Dafür sind 'woke' Themen wie 'schwarzer Mann, weißer Mann & One World' Stereotypen und Lebensentwürfe à la Mad Max und NWO-pseudoavangarde stark präsent und teilweise unterschwellig, teils auch plakativ eingeflochten. Die CIA und andere Geheimdienste, das sind die Guten, mit den richtigen Jobs, mit welchen man "wirklich etwas verändern kann". Sagt einer der Helden. Vor solchen Aussagen gruselt es einem fast noch mehr als vor den Sauriern.

Gut, ich will nicht spoilern. Schauen Sie sich's selbst an, wenn Sie wirklich meinen. Ich meine: investieren Sie die Zeit, die Nerven und auch das Geld in einen schönen Spieleabend oder einen Ausflug mit Ihrer Familie - in den Zoo beispielsweise. Oder in den Wald. Unter anderem dort sieht und spürt man das echte Leben. Viele freundliche Grüße ...
js1986Am 20. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
versöhnlicher Abschluss
Verifizierter Kauf
Dieser Film beeindruckt visuell - wie nicht anders zu erwarten.
Als grundsätzlicher Fan der Doppel-Reihe muss dieser Abschluss natürlich gesehen werden.

Die für mich positiven Dinge des Films:
- Hintergrund der Koexistenz
- einige kleine Handlungsstränge, die sich am Ende verbinden
- Die "alten" und "neuen" Protagonisten in einem Film vereint
- Hinzunahme "neuer" echter Dinos (keine genmanipulierten), die nicht zwingend jedem bekannt sind, wie Dragnotis, Giganotosaurus, Dimetrodon, Quetzalcoatlus oder Therizinosaurus
- Action ist ausreichend vorhanden

Die für mich negativen Dinge des Films:
- modifizierte Heuschrecken zum Mittelpunkt der Story zu machen, fand ich weniger cool. Die Geschichte um Maisie und ihre Mutter hätte man mit Dinosauriern aufklären können
- Dr. Lewis Dodgson (der im ersten Teil die Rasierschaumdose an den Dicken übergab) als Figur und Antagonist ist enttäuschend - ein jämmerliches Weichei ohne Charakter

Fazit:
Teil 1 noch dem Genre Horrorthriller zugeordnet wird zum Ende mehr zu einer seichteren Abenteuer-Action. Grundsätzlich nicht schlimm, aber gerade dem Antagonisten hätte mehr Boshaftigkeit und Erbarmungslosigkeit gut getan. Der Film läuft auch zu "glatt" durch - keiner der Protagonisten stirbt (und es gibt hier viele). Probleme werden recht schnell gelöst, so dass man nie das Gefühl bekommt "Oh jetzt wird's spannend, wie sie das wohl lösen wollen...?". Aber die Helden sind alle samt sympathisch und es kommt keine Langeweile auf.
Für Fans ohnehin ein Muss und eigentlich wird man auch nicht enttäuscht. Klar, ein paar Dinge hätten besser gemacht werden können. Aber welcher Film kann das von sich schon nicht behaupten. So haben wir solide 4 Sterne unterm Strich.
Eine Person fand das hilfreich
MrStruveAm 23. August 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Eine kolosshaltige Katastrophe mit viel zu viel Fanservice
Verifizierter Kauf
Zunächst zu mir:
Ich liebe Jurassic Park. Jurassic Park 1&2 waren meine Kindheit. Durch sie wurde ich zum Dino-Fanboy. Daher fällt es mir nicht leicht diese Rezension zu verfasssen.

Dieser Film ist eine Katastrophe. Inhaltlich, teils optisch, und auch akustisch.

Fangen wir an.
Jurassic World 2 war ja schon schlimm. Die Horror-Mansion mit Dinoflair ein absoluter Fehltritt. Doch dieser Film topt das um Längen.
Jurassic World 3 ist eine Abenteuerreise in eine unfassbar unrealistische Welt. Nur wenige Jahre nach den Ereignissen von Jurassic World 2 ist die Welt nicht wiederzuerkennen. Überall sind Dinos. Und ich meine ÜBERALL. Sie vermehren sich wohl schneller als Ratten, Kaninchen und Fruchtfliegen zusammen. Und gleich auch manigfaltig in neuer Spezizität. Viel mehr Arten als jemals zuvor dürfen wir in Jurassic World 3 bewundern.
Wo kommen die her? Keine Ahnung. Aber sie sind nun da und werden uns alle drei Sekunden ins Gesicht gehalten. Für Dino-Fans eine tolle Sache, aber es nimmt ein wenig den Zauber. Waren in Jurassic Park 1, 2 und 3 die Dinos noch wichtig für die Handlung, so sind sie hier immer mehr die Kulisse. Es ist halt niedlich, wenn die Tiere überall rumtorkeln. Ob Carnivor oder Herbivor ist hier ganz egal.
Gemäß ihrer 65 Millionen Jahre alten Hirnchen sind sie auch nicht die aller helsten Echsen auf dem heißen Stein, denn sie stellen sich unfassbar dumm an. Die einstmals tödlichen Predatoren sind hier eher nur Deko, die wenn überhaupt nur den katastrophal eingesetzten Neben-Nebencharakteren gefährlich werden.
Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Gefahr für unsere Protagonist:innen Crew real. Egal ob bei der Hetzjagt durch Malta, unterm Eis im Stausee, im tiefen Urwald oder im großen Inferno. Die Dinos bleiben einfach zu blöd einfach zuzubeißen, stattdessen versuchen sie eher Ihre Beute mit wilden Stunts und grimmigen Grimassen zu beeindrucken. Außerordentlich langatmig und langweilig. Und das obwohl man sich doch so viel mühe Macht, die bis auf die Zähne meist kaum bewaffneten Monster so furchteinflößend zu inszenieren. Entweder als hybride Killermaschinen, Edward mit den Scherenhänden oder indem man einfach auf ihre Größe hinweist.

Leider wirkt die Größe der Echsen nie wie sie sollte. Was weniger an dem teils auffälligen CGI mit Hang zum Uncanny Valley liegt, sondern vielmehr an der mangelnden Gravitas im Sounddesign. Wenn gewaltige Sauropoden ihre massigen Körper über die Landschaft tragen, dann erwartet man standesgemäß ein angemessenes "rumms", stattdessen erhält man einfach ein leichtes Knirschen, als würde ein Kätzchen über den Schnee tanzen. Und wenn sich die Giganten dann gegen einen Baum stützen, dann interessiert ihn das nicht, so wie wenn eine Fliege auf dem Fernseher landet. Da gibt nix nach, außer der Drang im Zuschauenden laut loszuschreien.

Doch wenn man schon im Sounddesign und CGI leichte Schwächen hat, dann kann man sie ja anderweitig ausgleichen. Gut, die Handlung ist so logisch, wie eine vegane Bifi, aber wer keine Handlung kann, kann ja Fanservice. Und das ist in diesem Film so auf Biegen und Brechen die einzige Lösung der Autoren, dass es wirklich wehtut.
Hier wird JEDE ikonische Szene aus Jurassic Park nachgestellt. Nur in vollkommen bescheuert. Und wenn mal eine Szene nicht nachgestellt wird, dann wird sie subtil erwähnt. Das ist irgendwann so frustrierend, dass man vor Augenrollen Muskelkater hinter den Augen bekommt. Wahnsinn.
Die Charaktere finden sich ständig ohne je wirklich zu wissen wo sie sind. Macht aber nix, denn sie kommen eh überall hin wo sie hinmüssen.
Sicherheit wird in dem Film sehr klein geschrieben, ist doch ein hochsicherheitsbereich prinzipiell von jedem betretbar. Und auch nach angerichtetem Schaden begegnet man nicht mal irgendwelchen Sicherheitskräften.
Die DInos sind zufälligerweise immer dann da, wenn man noch einen Hauch Horror oder wenn die Bösen verschwinden sollen.

Alles in allem macht der Film einfach weder Spaß, noch kann er trotz der vielen Charaktere aus der Vergangenheit irgendein Nostalgiegefühl wecken.
Genaugenommen nervt der Film einfach nur. Die Handlung ist in sich so unlogisch und bedeutungslos, dass man es lieber hätte sein lassen sollen.

Von mir gibt es 2 Sterne, weil es schon hochwertig gemacht ist, auch wenn Sound, VFX und auch vom Writing her viel Luft nach oben ist.

Wartet am besten bis der Film irgendwo im Sortiment ist. Ich bereue es das Geld ausgegeben zu haben

Vielen Dank
13 Personen fanden das hilfreich
greenest_nightAm 12. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Film, fällt etwas aus der Reihe
Verifizierter Kauf
Jurassic World: Ein neues Zeitalter ist ein spannender Film mit einigen Reminiszenzen an die Vorgänger. Insgesamt hat man jedoch zu den üblichen Actionszenen mehr Storylines eingebaut, die die Handlung zumindest in Ansätzen komplexer werden lassen als bei den beiden Jurassic-World-Vorläufern. Phasenweise erinnert der Film eher an einen Agententhriller als an einen Action-Sci-Fi. Es ist nur schade, dass diese Handlungsstränge und Figurenzeichnungen zwar zu Beginn sehr breit ausgeführt werden, dann aber im Laufe des Films zunehmend an Bedeutung verlieren. Damit startet es sehr langsam, vielleicht langsamer als man es von einem Film der Reihe erwarten würde. Mit einigen Actionszenen zwischendurch, Plottwists und der Einführung neuer Figuren hält sich der Film aber auch über die recht lange Spieldauer. Etwas unerwartet ist auch, dass sich viel weniger um Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen und Dinosauriern dreht, als Trailer und Teaser-Texte vermuten ließen. Viel eher stehen, wie bei Jurassic Park, ethische Fragen im Zentrum, Gentechnologie und erstaunlicherweise auch Heuschrecken. Damit liegt der Fokus deutlich stärker auf den Menschen und weniger auf den Dinosauriern als bei den früheren Filmen der Reihe. Darauf muss man sich einlassen können; dann wird man aber auch mit einem filmisch ansprechend produzierten Streifen belohnt, bei dem auch Effekte und Kamera wie erwartbar großartig sind. Insgesamt ein sehenswerter Blockbuster, der ein wenig aus der Reihe fällt.
2 Personen fanden das hilfreich
FrankAm 15. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Kein Meisterwerk, aber...
Verifizierter Kauf
Kein Meisterwerk, aber unterhaltsam.
Leider krankt der Film sehr stark an einzelnen Rollen, so z. B. die rebellische Teenagerin, deren Verhalten in weiten Teilen keinen Sinn ergibt und schlichtweg anstrengend ist. Abseits vom Zwischenmenschlichen aber wie gewohnt cineastisch gut in Szene gesetzt und auch wenn man von der neuen Trilogie halten kann was man will, ein insgesamt würdiger Abschluss.

Das Ende macht sogar neugierig auf die Frage, wie die Welt unter den neuen Bedingungen aussehen mag. Ob die Frage in Form von weiteren Filmen beantwortet werden sollte, steht auf einem anderen Blatt. Thematisch sicherlich gerne, in der Entwicklung etwaiger Drehbücher sollte jedoch anders herangegangen werden, als in der nun abgeschlossenen zweiten Trilogie.
Karsten LemkeAm 17. September 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Eine forensische Suche nach der filmischen Vergangenheit in Form eines Klassentreffens
Verifizierter Kauf
Der Film "Jurassic World: Ein neues Zeitalter" ist kein Aufbruch in ein neues Zeitalter, sondern ein Abschluss in Form eines ehemaligen Klassentreffens. Es werden alle zusammen getrommelt zu einem Stelldichein, um filmisch die Vergangenheit letztmalig aufleben zu lassen, ohne aber wirklich eine Story zu besitzen. Natürlich sind die Effekte gut gemacht und man hat in diesem Teil das gesamte Schulbuch der Dinos hervorgeholt, um ein ganzes Zeitalter visuell durch den Film zu jagen. Ist aber diese Masse an Dinos wirklich ein echter qualitativer Jurassic Park? Auch wenn ich es so hart sagen muss, der Charme der ersten beiden Jurassic Park Filme ist komplett verflogen, auch wenn das gesamte Projekt wie ein Ehemaligen-Treffen aufgebaut ist.

Nun kommen wir zum Aufbau des Films und da finde ich mich überhaupt nicht mehr wieder. Sind die Dinos noch wirklich der Mittelpunkt? Wenn man die vielen Handlungsstränge genau betrachtet, werden die Dinos komplett austauschbar. Nehmen wir mal die gentechnisch manipulierten Heuschrecken, die durch ein böses Unternehmen auf die Welt losgelassen werden. Sperren wir die Dinos im Distrikt 9 ein, rekrutieren Daniel Craig und suchen uns noch einige Bösewichter und das ganze Spektakel hätte als James Bond Verschnitt durchgehen können.

Ist ein friedvolles Zusammenleben zweier Rassen gesellschaftlich möglich? Tauschen wir die Dinos aus mit einer Rasse aus dem weiten Universum und wir wären direkt im Distrikt 9 für Reptiloiden. Man kann diese dramaturgischen Gedankenspiele noch unendlich fortführen und man kommt immer wieder zum selben Ergebnis, die Dinos sind hier nur Mittel zum Zweck zur Bedienung der Jurassic-Fangemeinde, bei der der geliebte T-Rex mal kurz vorbeischaut, ob noch alle Zuschauer am Leben sind.

Der gesamte Film ist überfrachtet und überladen an erzwungenen Erinnerungen an die gute alte Film-Welt mit einem Hauch von modernen Gesellschaftsthemen, ohne wirklich ein neues Zeitalter filmisch wirken zu lassen. Immer mehr gewinne ich den Eindruck, dieser Film ist einzig und alleine ein Fanprodukt für die PR-Franchise-Abteilung, aber kein echter und würdiger Abschluss eines Film-Zeitalters, welches fast jeden Zuschauer damals in den Bann gezogen hat.

Fazit:
Für mich ist dieser Film wie ein ehemaliges Klassentreffen der damaligen Schauspieler, den Dinos und dem Leit-Dino T-Rex, in welchem melancholisch die Vergangenheit aus der Schublade hervorgeholt wird. Aufgrund der technischen und optischen Qualität gebe ich 3 Blockbuster-Sterne, aber für eine sehr gute Bewertung reicht dieses Fan-Filmprojekt einfach nicht aus. Ich hoffe sehr, dass nun der Jurassic-Park endgültig zu Grabe getragen wurde, damit es nicht noch in einer filmischen Peinlichkeit endet, in welchem unsere Dinos auch noch einen möglichen Klimawandel filmisch aufhalten, denn das wäre der filmisch-gesellschaftliche Höhepunkt, der ja gerade so unheimlich beliebt ist.
4 Personen fanden das hilfreich
ParsecAm 16. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Viel Potential bleibt ungenutzt
Verifizierter Kauf
Ich kann nicht sagen, dass ich Teil 1 und Teil 2 der JURASSIC WORLD Reihe für echte Meisterwerke hielte, aber es waren ziemlich gradlinige Filme in der Machart von „Jurassic Park“ Filme, und in gewisser Weise zitierte Teil 1 „Jurassic Park 1“ und Teil 2 eben „Jurassic Park 2“ in Punkto Story und Aufbau ziemlich deutlich.

Einen Originalitätspreis hätten beide Teile von mir nicht bekommen, aber sie funktionierten fraglos.
Teil 3, der hier rezensierte JURASSIC WORLD – EIN NEUES ZEITALTER jedoch hätte das Zeug gehabt, mal etwas wirklich Neues im ganzen „Jurassic“-Kosmos zu zeigen… und aus dieser Prämisse macht der Film schlichtweg viel zu wenig.

Die Grundidee ist nämlich fraglos spannend: Dinos und Menschen koexistieren nunmehr auf dem Planeten, die Dinos sind frei, vermehren sich und sind auch dank der Menschen nun auf jedem Erdteil anzutreffen. Die ersten Minuten deuten hier ein sehr spannendes Setting an, was es so in den vorherigen fünf „Jurassic“-Filmen nicht zu sehen gab, und dieser Film hätte hierdurch viel Potential gehabt.

Leider wird dieses Potential nicht umgesetzt. Die Handlung ist zu richtungslos, und die verschiedenen Handlungsstränge passen nicht so recht zusammen. Es fehlt JURASSIC WORLD – EIN NEUES ZEITALTER an wirklich markanten Momenten, vieles wirkt arg beliebig. Die Möglichkeiten, die das Setting bietet, werden kaum genutzt, und die Dinos haben mitunter eher ihren Auftritt als „generische Monster“, als dass sie zentraler Teil der Handlung wären. Die Storyline um die genetisch manipulierten Heuschrecken ist weiterhin völlig eindimensional und schlichtweg komplett unglaubwürdig.

Tricktechnisch gibt es natürlich absolut nichts auszusetzen, im Gegenteil, die Dinos sehen beeindruckend aus wie eh und je, und auch die Action kommt nicht zu kurz. Weiterhin macht auch das Ensemble macht seinen Job anständig – das Problem ist hier das Skript, welches dafür sorgt, dass dieser Film ziemlich wirr und wenig durchdacht wirkt, und die sich ergebenen Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lässt.

JURASSIC WORLD – EIN NEUES ZEITALTER ist meines Erachtens kein schlechter Film, und Fans der „Jurassic“-Filme können sich diesen Film durchaus einmal an einem ruhigen Abend gönnen. Wirklich im Gedächtnis dürfte dieser Film aber nicht bleiben.

Ich komme auf knappe 3 Sterne.
2 Personen fanden das hilfreich
LanaAm 3. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Endlich wieder Dinosaurier
Verifizierter Kauf
Für mich alleine schon wegen dem alten Cast volle 5 Sterne wert! Was für ein genialer Film. Ich mag ihn sehr und er macht sehr viel Spaß. Es gab so viele verschiedene Dinosaurier wie noch nie auf einmal und die Story ist spannend und mitreißend. Sehr interessant ist die Umsetzung mit den weiteren Genetischen Manipulationen und welche Auswirkungen diese auf die Menschheit und die Umgebung haben. Ich hoffe, dass es trotz jetzigen Abschluss weitere Teile von Jurassic Park / World geben wird.
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