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Jurassic World: Ein neues Zeitalter (Extended Version) [dt./OV]

 (33.875)
5,72 Std. 40 Min.2022X-RayHDRUHD12
Die bisher unveröffentlichte Extended Version von Jurassic World: Ein neues Zeitalter ist das epische Finale der Jurassic-Saga. Diese 13 Minuten längere Version enthält neben dem restaurierten Prolog auch exklusive, noch nie gesehene Momente mit den Kultfiguren der Filmreihe und macht Jurassic World: Ein neues Zeitalter zu einem unvergesslichen Abenteuer.
Regie
Colin Trevorrow
Hauptdarsteller
Chris PrattBryce Dallas HowardLaura Dern
Genre
Science FictionSpannungAbenteuerAction
Untertitel
DeutschEnglish [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Jeff GoldblumSam NeillDeWanda WiseMamoudou AthieBD WongOmar Sy
Produzenten
Frank MarshallPatrick Crowley
Studio
Universal Pictures
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

33875 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 62% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 20% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 11% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 4% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 4% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

JEKAm 8. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein (denk)würdiger Abschluss einer streitbaren Reihe
Verifizierter Kauf
"Mit Bedauern fesseln wir uns nur an die Vergangenheit. Von Bedeutung ist nur, was wir jetzt tun" - Dr. Ellie Sattler, Jurassic World 3 (sinngemäß zitiert)

Normalerweise schreibe ich keine Film-Rezensionen, aber hier möchte ich einfach etwas loswerden. Auf das Zitat werde ich noch zurückkommen. Ich beziehe mich ausschließlich auf die Extended-Edition.

Als Kind hat mich Jurassic Park (1993), der für viele Fans nach wie vor der Heilige Gral unter den Jurassic-Teilen ist, in seinen Bann gezogen. Er tut es noch immer, ich bin ganz großer Fan und habe auch einen original Jeep Wrangler YJ aus dem Jahr 1993. Hatte eine neue Trilogie eigentlich jemals die Chance, es jemandem wie mir, der ganz heftig an der Fan-Base ist, recht zu machen? Natürlich nicht! Aber Jurassic World 3 aka Dominion schafft es, mich zu versöhnen. Das hat einige Gründe.

Zunächst muss man dem Regisseur und seiner Crew zugestehen, dass sie ihre Arbeit brilliant erledigen. Die Bildgewalt des Films ist überwältigend, die Effekte toll gemacht und in der Extended-Version - die Kinofassung kenne ich nicht - konnte ich auch keine Löcher im Plot ausmachen. Dass es, wie viele behaupten, nicht um Dinos ginge, kann ich so nicht bestätigen. Der Fokus ist einfach ein anderer.

Was die Figuren anbelangt, so finde ich v.a. die des Dodgson vielschichtig, geheimnisvoll und differenziert gespielt. Ihr wird m. E. viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Den teilweise gelobten Goldblum als Dr. Malcolm finde ich hingegen exzentrisch und fehlplaziert. Er ist eine nette Beigabe, scheint aber aus seiner extravaganten Jazz-Musiker-Rolle (und als was er sich als "echte Person" sonst noch alles sieht), nicht mehr herauszufinden. Dass das einige "cool" finden, verstehe ich. Ich finde es aber oberflächlich und langweilig. Bryce Dallas Howard ist für mich die größte Fehlbesetzung in der ganzen World-Reihe, was aber auch an der Hochglanz-Optik (Schminke, Kleidung etc.) liegt, die ihr "aufgedrückt" wurde und wird. Chris Pratt war nie besonders charismatisch, gibt sich aber für mein Dafürhalten wirklich Mühe, neben dem anderen Cast zu bestehen. Das verstehe ich sogar; letztlich ist seine Figur nicht mehr im Zentrum. Er ist mir trotzdem irgendwie sympathisch. Die Darstellerin von Maisie ist blass und bleibt sehr unscharf gezeichnet, was ich aber eher angenehm finde. Zu viele Kinder-Nerd-Experts wurden schon "verbraten" in derartigen Blockbustern, dass es einmal gut tut, wenn eine Figur etwas abfällt. Dr. Henry Wu hätte man sich gänzlich sparen können. Er ist im Grunde austauschbar, man nimmt der Figur aber ihre innere Resignation ab und kann sich daher mit ihr anfreunden. Sam Neill spielt den Dr. Alan Grant souverän, aber wenig markant. Laura Dern als Dr. Ellie Sattler ist hingegen, zumindest für mich, eine absolute Traum(wieder)besetzung. Sie steigert sich sichtlich in die Rolle hinein und möchte nochmal alles geben. Dass sie kontextuell in ein streitbares Konzept von Film im 21. Jahrhundert eingebettet ist, ändert nichts an der Tatsache, dass wir alle, wenn wir genauer hinsehen wollen, etwas von diesem Streifen mitnehmen können.

Über den Inhalt ist nicht viel zu sagen. Er ist natürlich relativ konstruiert und überladen. Die abrupten Szenenwechsel überfordern und überfrachten den Film. Aber da ist er nicht alleine - das Blockbusterkino dieser Tage ermüdet uns wohl alle. Die Frage ist: Was kommt danach? Noch mehr, noch lauter, noch krasser? Noch mehr von der entfesselten Dynamik, die viele Menschen in unseren Tagen im "echten Leben" schon durch Schnelligkeit und Kurzlebigkeit überfordert? Oder besinnt man sich auf Spielberg, nach dem Motto: Weniger ist mehr? Wer weiß das schon...

Die Blockbuster-Filmemacher der heutigen Zeit reagieren eigentlich nur auf die gesellschaftlichen Um- und Zustände selbst. Man möchte beste Unterhaltung, Individualisierung zum Nulltarif, große und teure Bilder im Kino - und gleichzeitig alle emotionalen Bedürfnisse erfüllt bekommen, die vielleicht in der eigenen sentimentalen Vergangenheit liegen. Ich glaube, man bekommt das, wofür man zahlt. Und die Filmemacher liefern das, was die breite Masse will. Spielberg kann hier argumentativ nicht gelten. Er war ein Pionier und ist in meinen Augen ein Genie. Trevorrow kopiert ihn, so gut es geht, und lässt auch seine eigenen Ideen mit einfließen. Respekt vor diesem Mut!

Zurück zu Dr. Ellie Sattler und dem Zitat von Beginn: Menschen neigen dazu, an Vergangenem festzuhalten. Und sie spricht eigentlich zu dem erwartungshungrigen Besucher selbst, wenn sie davor warnt, dass man sich nicht zu sehr bedauernd an die Vergangenheit klammern sollte. Die Fans der ersten Stunde wünschen sich mit Bedauern von einem Titel zum nächsten das Original oder zumindest das befriedigend Gefühl. Aber das gibt es nur einmal.

"Die Welt verändert sich so schnell, dass wir laufen müssen, um nicht zurückzubleiben." Dieser Satz hat mich schon als Kind beschäftigt. Er stammt aus dem "Original" von 1993. Auch ich finde es viel besser als alles, was an Jurassic-Filmen nachher kam. Die Frage ist: Warum besinnt man sich nicht SELBST darauf, geht diesem Gefühl nach und fragt sich: "Was fehlt mir eigentlich an den neuen Filmen, was das Original hatte?"

Für mich ist die Antwort einfach. Trevorrow hat uns einen Gefallen mit diesem Film getan. Er hält sich an das, was die Masse will und liefert aus meiner Sicht mehr als gelungen ab. Auch mir passt die Schwarz-Weiß-Zeichnung und so manches andere in dem neuen Streifen nicht. Aber wenn wir meinen, es sei alles zu überfrachtet, so unlogisch, zu schnell, so viel, so überzogen ... dann ist das auch ein Wink dahingehend, dass uns vielleicht viele Entwicklungen der "neuen Zeit" nicht passen und wir gerne einfach wieder mehr Orientierung, mehr Einfachheit, mehr "klare Linie" hätten. Oder wie es Alan Grant wohl meinte: Es geht vielen oft alles zu schnell, wir kommen nicht mehr hinterher. Das ist ein Menschheits-Thema und ist gerade heute mehr als gültig. Das Jurassic-Thema ist eine Parabel mit tieferem Sinn. In Spielbergs Jurassic Park von 1993 waren insgesamt von 127 Minuten gerade einmal in 15 Minuten (!!!) Dinosaurier zu sehen. Weniger ist manchmal mehr. Vielleicht ist es gerade das, was wir nicht mehr wollen. Einen Effekt nach dem anderen, ein Franchise-Mix aus Dino-Welt, Mission Impossible und James Bond - weil man sonst nicht mehr weiß, wie man die Masse noch unterhalten kann. Am Ende sind es aber wir als Konsumenten und Bürger, welcher Länder auch immer, die mit verantwortlich sind, was uns vorgesetzt wird, weil wir die Welt gestalten und täglich in ihr den Alltag leben. Wenn entscheidend ist, was "wir hier und jetzt tun", dann schaffen wir uns auch ein Bewusstsein dafür, dass wir eigentlich oft nur herumjammern und nörgeln, uns nichts mehr gut genug ist, obwohl tonnenweise Dollars und Arbeitszeit-Leben investiert worden sind, um uns gefällig zu unterhalten.

Natürlich geht es auch um den Dollar auf der anderen Seite. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass man es mit diesem JW-Teil wirklich für die Fans richtig machen wollte. Der Film hat die vernichtenden Kritiken nicht verdient, sondern aus meiner Sicht alles richtig gemacht - und uns obendrein noch eine, wahrscheinlich unfreiwillige Botschaft, hinterlassen. Ob wir im Hier und Jetzt das so sehen und etwas daran ändern wollen?
Eine Person fand das hilfreich
Heart&SoulAm 28. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Super, für Fans...
Verifizierter Kauf
Ich kann die schlechten Rezensionen und Kritiken wirklich nicht verstehen...
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Als großer Fan der "Park" und "World" Filme habe ich darauf hingefiebert, dass die neuen und alten Stars nun vereint werden und in meinen Augen hat das gut geklappt.
Ich habe irgendwo gelesen, dass Jeff Goldblum gelangweilt wirke, was für mich überhaupt nicht der Fall war.
Ian Malcolm ist einfach nur Zynisch und ironisch, was meinem Humor sehr entgegen kommt.
Nachdem er schon im letzten Film einen Gastauftritt hatte und die "Stimme der Vernunft" war, trifft er hier auf die alten "Jurassic Park" Gefährten Dr. Ellie Sattler und Dr. Alan Grant. Und in meinen Augen hat die Dynamik der drei in nichts eingebüßt.
Malcolm sinniert über Sinn und Unsinn und Grant hat keine Ahnung von was Ian redet. Da ist einiges an Situationskomik drin.
Es gibt auch Anspielungen auf den ersten Park-Film, z.B. wenn Grant gefragt wird, ob er wisse, wie viel Spannung auf den Zäunen des ersten Parks gewesen wäre...
Zwischen den alten und neuen Helden entsteht sofort eine Beziehnung.
Man kennt sich...
Für Fans der ersten Stunde gibt es einen großen Bogen zum "Bösewicht" des ersten Teils. Denn der ist auch der des Zweiten. Lewis Dodgson ist die Person, die bereits im ersten Film Dennis Nedry aufgetragen hatte, die Dino-Embryos zu stehlen...
Und welch Ironie: Dodgson stirbt am Ende durch den gleichen Dino, der auch schon Nedry das Leben gekostet hat. Den Dilophosaurus (ich denke mal, dass ist kein Spoiler, da die Bösen am Ende IMMER die gerechte Strafe in dieser Form erhalten...)
----------
Fazit: 4½ von 5 ⭐️
Für mich ein würdiger Abschluss der Trilogie. In meinen Augen stimmt es absolut nicht, dass zu wenig Dinos vorkommen und nach dem Anschauen frage ich mich wirklich, was die gesehen haben, die sich da beschweren... Man besinnt sich einfach wieder auf die Ur-Saurier und hat die Storyline um Hybride fallen gelassen.
Außerdem ist jeder Film ein Spiegelbild, wie unmöglich sich die Menschheit gegenüber "neuen", aber auch allen anderen nichtmenschlichen Spezies verhält.
Man beutet alles aus, was Geld bringt.
Man könnte es auch als Warnung sehen. Der Mensch zerstört alles, bei dem er denkt, er würde darüber stehen.
Einen halben Punkt Abzug gibt es für die Tonabmischung. Ich bin Hörakustikerin und ich verstehe einfach nicht, warum Filme immer so dämlich gemischt werden, dass man am Ende nur da sitzt und lauter und leiser stellt... Musik und Nebengeräusche sind viel zu laut, Stimmen zu leise...
Mal sehen, wann die Filmemacher DAS endlich lernen...
Eine Person fand das hilfreich
CJPAm 28. September 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Höher, schneller, weiter, woker ... schlechter.
Verifizierter Kauf
Enthält Spoiler.

Mit 'Jurassic Park' ist das ja so eine Sache: Man hat unweigerlich den Originalfilm im Kopf, den ich 1993 zum Glück im Kino erleben durfte, und an dem sich alle Folgefilme messen lassen müssen. 'Jurassic World: Ein neues Zeitalter' ist ein opulentes, mit allen möglichen tricktechnischen Finessen aufgeplustertes Werk, das kurzweilige Unterhaltung bieten kann. Ist es deswegen auch ein guter Film? Mitnichten.

Was den Reiz des Originalfilmes ausmachte, war der gelungene Spagat zwischen märchenhaftem Themenpark, faszinierender Wissenschaft, überwältigender Schöpferkraft und sich unweigerlich aufdrängenden bioethischen Fragestellungen, die am Ende angesichts des entfesselten Lebens in all seiner Pracht und Unbezwingbarkeit zum Randthema deklassiert werden, dem man sich als Mensch nur in ehrfürchtigem Staunen machtlos annähern kann, um sich schlußendlich durch unmittelbare Bedrohung und nacktem Kampf ums Überleben seiner eigenen Hybris gewahr werden zu müssen.

Dieser Film trägt absolut nichts mehr von diesem Geist und Flair in sich, ist nichts weiter als ein hektisches James-Bond/The-Transporter-artiges Actionspektakel mit Dinos. Die Schnitte sind teils miserabel, die Handlung derartig unglaubwürdig und bar aller Logik, dass die wiedererstandenen Dinosaurier noch das Normalste zu sein scheinen. Da läuft die Hauptprotagonistin der letzten Filme schneller als ein Raptor, springt ähnlich behende von Hausdach zu Hausdach wie Spider-Man, steht zum Glück nie vor einer verschlossenen Tür, und genau unter dem Balkon, an dem sie gerade hängt, steht ein Kleintransporter mit Plane - in dem natürlich der Schlüssel steckt -, auf den sie sich bequem fallen lassen kann. Und kommt dabei nicht mal außer Atem. Da werden Flugzeugabstürze wie selbstverständlich ohne den kleinsten Kratzer überlebt, da bricht man in Eiswasser ein ohne hinterher auch nur mit den Zähnen zu klappern, da kommt immer dann, wenn man gerade von einem großen Saurier bedroht wird, ein anderer großer Saurier daher, der den ersten ablenkt usw.

Damit der geneigte Zuseher zwischen all dem Budenzauber nicht vergisst, dass er sich hier einen Jurassic-Park-Film ansieht, wurden die verbliebenen Helden des Originalfilms gecastet, was ihn für mich schlußendlich noch als (einmalig) ansehbar durchgehen lässt. Dr. Alan Grant und Dr. Ellie Sattler - meiner bescheidenen Meinung nach eines der schönsten Filmpaare überhaupt - wiederzusehen, konnte zumindest in der einen oder anderen Sekunde die Magie von damals nochmals beschwören. Doch gerade auch hier wird eine gewaltige Schwäche dieses Werks offenbar: der Film transportiert keine Emotionen.
Während man diesen in 'Jurassic Park' den dafür nötigen Raum zugestand, um sie sich entfalten lassen zu können, hierfür auch mal das Tempo rausnahm, wird hier selbst das Wiedersehen von Alan und Ellie, das eine gewaltige Hammerszene hätte werden können, roboterartig in einer Sekunde abgehakt. "Ellie Sattler!" "Alan Grant!". Aus. Man merkt dem Film in jedem Moment an, dass Colin Trevorrow kein Meisterregisseur à la Steven Spielberg ist, der das Potential dieser Szene erkannt und daraus was Fesselndes gemacht hätte.

Dieser Dinge ist sich Trevorrow völlig bewusst, gibt er doch selbst im Film über seine Figuren Hinweise darauf, dass er mit Kritik, wie sie hier von mir vorgebracht wird, bereits rechnet, bei gleichzeitigem Versuch diesen dadurch den Wind aus den Segeln zu nehmen. Schon richtig, zur Zeit von 'Jurassic World' sind Dinosaurier eine Alltäglichkeit geworden, der die Menschen längst nicht mehr mit großen Augen und offenem Mund begegnen, wie noch im ersten Teil. Auch die Welt von 'Jurassic Park/World' hat sich weitergedreht und -entwickelt. Das Problem ist, dass im Original trotz aller Fantasie die Welt in sich logisch kohärent war, Gesetzmäßigkeiten galten und bis auf die Saurier genauso gut unsere Welt hätte sein können. In 'Jurassic World' sind aber, neben den Sauriern, auf einmal Dinge möglich (siehe oben), die in unserer Welt nicht möglich sind und auch in 'Jurassic Park' nicht möglich gewesen wären. Die Menschen damals waren ganz normale Menschen, jene von heute sind praktisch Superhelden, unverwundbar, und fähig selbst die schlimmsten und gefürchtetsten Predatoren mit einer entgegengestreckten offenen Hand und zwingendem Blick zu bannen. Die Raptoren aus dem ersten Teil hätten sich totgelacht, so sie denn lachen könnten. Trevorrow hat ans Wesen dieser Welt selbst gerührt, wenn man so will, etwas aus ihr gemacht, das an sich nicht mehr die Welt von 'Jurassic Park' ist, was 'Jurassic World' im Grunde zu einer Mogelpackung macht, daher völlig zurecht von der Kritik verrissen wurde. Eine schöne, wohlkomponierte Musik zu Beginn (JP), die sieben Sätze später in eine schrille Klangverwirrung mündet (JW). Ein Thema zu variieren ist eine Sache; es über Gebühr umzuschreiben aber eine andere.

Getrübt wird diese jene Jurawelt ferner durch eine eigenartige Dichotomie; einerseits ist der Film gespickt mit Fan-Service-Reminiszenzen an den Originalfilm, andererseits wird eine der prägendsten Figuren aus letzterem völlig auf den Kopf gestellt: Dr. Ian Malcolm, der im ersten Film den nötigen Schuss Lässigkeit gepaart mit Ernsthaftigkeit, wenn es darauf ankam, in sich vereinte, wird hier zum verwirrten, fast clownesken Abziehbild seiner selbst, das deplatziert wirkt und sich nie richtig einfügen kann. Jeff Goldblum hat nie weniger goldblumig gespielt wie hier, wirkte über weite Strecken beinahe lustlos.

Summa summarum also ein enttäuschendes Werk, das dem übersättigtem Publikum von heute hämmerndes Stakkato anstelle von erhabener Orchestrierung kredenzt, und in seinem penetrant-belehrenden Wokeismus zusätzlich zu missfallen weiß.
Eine Person fand das hilfreich
ChristophAm 16. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Genialer Film - lohnt sich, selbst nach Kino-Besuch - aber Extended-Version?
Verifizierter Kauf
Natürlich habe ich 'ein neues Zeitalter' direkt im Kino geschaut und es war in Anbetracht der ganzen Jurassic-Reihe klar, dass ich diesen Film nicht nur einmal schauen werde. Der Kauf dieses Films lohnt sich auch für diejenigen, die den Film bereits im Kino geschaut haben: Alleine schon viele Details, die ich im Kino übersehen habe, die jetzt zum ersten Mal auffallen.

Der Film ist insgesamt wirklich sehr gut und stimmig. Er schließt zwar die Jurassic World Reihe in sich logisch ab - mit sehr guten Rückblicken auf den ersten Jurassic Park-Film - aber er scheint eher der Beginn für eine weitere Reihe zu sein. Wie geht es weiter? Wie leben die Menschen mit den Dinos? ...

Extended? Nun aber das wohl wichtigste - und der Grund warum man das hier liest. Lohnt sich die Extended Version. Nach einigen Youtube-Videos habe ich mich bewusst dafür entschieden. Knapp 15min mehr versprechen doch das Aufklären einiger offener Punkte:
- Wieso handelt Ian Malcolm so komisch?
- wo taucht der Pyroraptor auf?
- woher die Fede zwischen Megalosauros und T-Rex?
- Warum stolpert der neue Therizinosaurus anscheined blind herum und wieso kämpft er später an der Seite vom T-Rex?
Da könnte ich noch einige mehr nennen, wurde aber leider doch ein wenig enttäuscht. Gerade zu Beginn des Films sind mir einige Sequenzen aufgefallen, die ich so aus dem Kino nicht kannte. Allein der Start, mit dem Blick in die Savanne, der am Ende aufgegriffen wird, ist schon stark und darf wirklich nicht fehlen. Schön ist auch, dass die Szene mit dem Fall Lewis Dodgons durch die Dimetrodons länger ausgefüllt wird. Insgesamt also doch passende 15 Mehr-Minuten.
Aber die wirklichen offenen Lücken hat es für mich nicht gefüllt.

Fazit:
Der Film lohnt sich definitiv. Allerdings sollte man von der Extended nicht zu viel erhoffen. Eher mit der Erwartungshaltung reingehen, den Film erneut schauen zu wollen - unabhängig der Extended-Version. Die paar Euro mehr für Extended werden sich sicherlich lohnen.
3 Personen fanden das hilfreich
SamwiseAm 1. Oktober 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Sehenswert
Verifizierter Kauf
Der Film hat uns recht gut gefallen, auch wenn er zwischenzeitlich für cirka 10 Minuten fast zu schnell und actionreich war.
Von den Effekten, Grafiken, Animationen und dem Aufgebot an Stars würde der Film durchaus 5 Sterne verdienen.
Schauspielerisch und optisch hat mir Bryce Dallas Howard am besten gefallen – hoffe es gibt weitere Filme mit ihr.
Auch ziemlich clever die Stars der ersten Jurassic–Stunde mit den neuen Stars zu bringen, sodass Alt und Jung angesprochen wird und die Nostalgie auch nochmal hochleben darf.

Die Handlung ist sprichwörtlich okay, würde jetzt aber nur drei Sterne ausmachen, da es in Jurassic–Filmen leider immer wieder sehr ähnlich verläuft. Am Schluss geht alles den Bach runter, es muss evakuiert werden, ein kurzer Kampf zwischen zwei oder drei Giganten und die Flucht von der Insel, Anlage, Talregion. Daher reiht sich der Film mit einer soliden 4–Stern–Bewertung ein.
Julia Am 1. Oktober 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Der epische letzte Teil
Verifizierter Kauf
Eine Ära geht zu Ende.
Für alle Fans der Reihe ein absolutes muss!
Noch einmal treffen wir auf alle Charaktere die Jurassic Park und Jurassic World für uns so unvergesslich machen.
Gräbt Dr. Alan Grant immer noch Dinosaurier Skelette aus?
Was machen Ellie Sattler Ian Malcolm inzwischen?
Und was ist eigentlich aus Mann im Hawaiihemd (Lewis Dodgson) aus dem ersten Teil, der Dennis die Dose für die Embryos gegeben hat geworden?
Sind Claire und Owen noch ein Paar? Und wie ging es mit Maisie Lockwood weiter?
Und die Frage aller Fragen:
Wie funktioniert die Welt, wenn wir sie mit den Dinosaurier teilen? An welchem Ende der Nahrungskette stehen wir?
Luisa_MusikaAm 28. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Erstklassiges Popcornkino!
Verifizierter Kauf
Der Film hat alles was man von einer Triple A Produktion über die Dinopark Serie erwartet. Spitzen Creature Effects, Tempo und bekannte Acts. Bei allem darf auch der Witz nicht zu kurz kommen. Der Film lebt natürlich von der Dino Action. Die Verfolgungsjagd zwischen dem Helden und den Raptoren war in bester Bond Manier gedreht. Die Creature Effects waren nicht mehr als Trick zu entlarven. In Bond Manier ging auch die Zentrale des Bösen am Ende sprichwörtlich in Rauch auf.
Es gab sogar einen kleinen Seitenhieb auf die uns bekannten Tech-Milliadäre. Als der böse Konzernchef auftrat dachte ich sofort an Tim Cook. Ähnlichkeiten sind rein zufällig ;-).
Einzig die Rolle von Jeff Goldblum war , sagen wir, merkwürdig. Er kann besser. Aber er hatte auch eine komische Rolle und Dialoge.
Der Film hatte keine Längen. Ich frage mich was für das Kino gekürzt wurde!?
Fazit Chips / Bier und auf die Couch Dinos gucken. :-))
F.T.Am 3. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Im großen und Ganzen eine gute Fortsetzung der Reihe
Verifizierter Kauf
"Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht los". So könnte man die ganze Reihe um Jurrassic Park/Jurassic World nennen. Über 6 Filme schlägt sich diese Tierklasse nun schon durch, nachdem anfänglich aus einer Winzigen DNA die Tiergruppe wiederbelebt wurde. Die Storry schließt sich auch gut bündig an die bisherige Handlung an. Allerdings fehlt es mir dabei doch etwas an Dramatik und Schockmomenten. Wenn man im ersten Teil noch Momente erlebt hat, wie daß der Arm von jemanden plötzlich ohne Rest vom Körper war, war dieser 6. Film doch sehr harmlos. Vieles ist einfach zu glatt gegangen. Am Ende haben die guten nahezu verlustfrei gesiegt und die bösen verloren... Das hat den Film an sich etwas kaputt gemacht. Insgesamt jedoch durchaus sehenswert und gehört einfach dazu als Folge der 5 bisherigen Teile. Es gab am Ende jetzt keinen speziellen Cliffhanger, aber ich sehe durchaus Potential für einen 7. Teil
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