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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

 (10.659)
6,31 Std. 49 Min.2019X-Ray0
Eine einzigartige Welt mit einer zeitlosen Abenteuergeschichte über Freundschaft und Mut.
Regie
Dennis Gansel
Hauptdarsteller
Henning BaumSolomon GordonAnnette Frier
Genre
KinderFantasyAbenteuerAction
Untertitel
Deutsch [UT]English
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Michael Bully HerbigMario AdorfChristoph Maria HerbstMilan PeschelRick KavanianUwe OchsenknechtShirley MacLaine
Produzenten
Christian Becker
Studio
WARNER BROS.
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,6 von 5 Sternen

10658 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 75% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 16% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 6% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 1% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 1% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Amazon KundeAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Das hätte so eine gute Neuauflage sein können... HÄTTE...
Verifizierter Kauf
Wie viele Kinder bin auch ich mit den beiden Büchern von Jim Knopf und der Adaption der Augsburger Puppenkiste aufgewachsen. Für mich haben diese beiden Bücher die Kindheit und eine Vorliebe für Dampflokomotiven sehr geprägt und als vor einigen Jahren die Neuverfilmung erschien, die recht vielversprechend aussah dachte ich mir, dass ich mir das mal anschaue obwohl ich mittlerweile etwas älter geworden bin (26).

Ich möchte erst einmal mit dem Buch beginnen, genauer mit einer Karikatur welche Michael Ende zu Beginn des Buches in Form einer Tafel aufgestellt hat. Nach seinen Worten sollte ein Erwachsener NIEMALS dieses Buch alleine, sondern stets in Anwesenheit eines Kindes lesen. Der Grund hierfür erschließt sich bereits aus Werken wie "Die Unendliche Geschichte"; je älter wir werden umso schwerer wird es für uns, Phantasie in Büchern zu akzeptieren. Wir hinterfragen sie und gehen direkt nach einer gewissen Logik; "eine Lokomotive kann nicht schwimmen, sie ist doch zu schwer?" Und das ist genau ein Punkt (bedauerlicherweise ein sehr wichtiger!), welcher diesen Film wesentlich schlechter macht, als er hätte sein können, besonders mit diesem Aufwand. Ihm fehlt die Phantasie.

Christoph Maria Herbst, Annette Frier sowohl als auch Henning Baum und Solomon Gordon passen in ihre Rollen sehr gut, auch Uwe Ochsenknecht als König Alfons der - Viertel - vor - Zwölfte, machen ihre Arbeit hier sehr gut. Aber Sie bekommen gefühlt gar keine wirkliche Bildschirmzeit. Was habe ich von einer Star Besetzung zu der auch Milan Peschel und Michael Bully Herbig gehören, wenn diese für gefühlt eine Minute auftauchen? Und das ist ein Kern Problem des Films: Er ist schlicht viel zu schnell.

Ich habe mir direkt im Anschluss des Filmes die 1. Folge der Augsburger Puppenkiste angeschaut, nun wird der eine oder andere sagen "jaaaaaaaa aber die Serie, ja die hatte doch wesentlich mehr Folgen, da kommt man auch auf mehr Zeit". Nein. Der Film geht Zwei Stunden. Während die Serie aus 4 Folgen a 30 Minuten besteht. Und die Serie, geht auf wesentlich mehr Details ein, als der Film es tut. Damit meine ich mehrere kleine Sequenzen, die jeder Person nochmal etwas näher Charakter geben, ein Beispiel: Herr Ärmel führt ein Telefonat mit dem König, um ihm zu erklären dass ein Foto leider nichts geworden ist, es ist "etwas unscharf und etwas unterbelichtet". Kurz darauf sieht man auch das Bild, was nicht "etwas" unterbelichtet oder "etwas" unscharf ist, sondern schlicht so falsch eingestellt war, dass das gesamte Bild Schwarz ist. Der Dusselige Paketbote kommt mit seinem (für mich damals sehr charismatischem) Knatterboot, welches er nie richtig kontrollieren kann und auch die Kontrolle verliert. Der König scheint ebenso wesentlich lustiger aufgelegt zu sein und ist abseits seines Amtes lediglich ein einfacher Mitbürger der Insel.
Auf die selbe weise wird auch der Übergang von Jim Knopf vom Baby zum ca. 9 - Jährigen gezeigt, Herr Ärmel erklärt in seinen Fotos wie Jim das erste mal im Laden stand, wie er die Hose bekam, wie er das erste mal Telefonierte etc., wodurch er geschickt zum Erzähler dieser "Montage" wird.

Ich fasse hierbei die ersten 15 Minuten des Films zusammen: Während man all dies Liebe - und humorvoll in der Version der Puppenkiste vermittelt bekommt, folgt der Film in etwa der gleichen Geschwindigkeit, jedoch wird nicht auf diese kleinen Details eingegangen sondern Jim findet wesentlich mehr Spaß daran Herrn Ärmels Anzug mit Streichen dreckig zu machen... ja, das ist alles was ich als Eindruck von Herrn Ärmel mitgenommen habe, wo ist sein Fotoapparat? Er wird zwar von Maria Herbst gut verkörpert, aber als tapsiger Mann der keine Späße versteht und als Hauptbeschäftigung viel Spazieren geht. Abseits davon gibt es eine Szene bei der er bemängelt "Jim solle hin und wieder mehr Zeit mit Bildung verbringen". Und das ist für mich der Punkt, an dem dieser Film besonders in die Falsche Richtung geht.

Dieser Film versucht mit allen möglichen Dingen, ein guter Film zu sein und vieles ist tatsächlich gut. Die Kostüme sehen nicht schlecht aus, die Musik ist in Ordnung, die Umgebung (welche vermutlich größtenteils im Studio entstand) und auch das CGI ist nicht schlecht. Die Lok Emma, das Postboot am Anfang (welches nicht so modern aber ein sehr knuffiges Dampfboot ist) und auch ganz besonders die Schauspieler sind sehr gut umgesetzt. Aber dann wird das alles kaputt gemacht, denn im Vorsatz eine neue, *gerechtere* Adaption zu machen (und nein ich habe kein Problem damit dass es jetzt "Mandala" statt "China heißt"), werden nicht nur die oben genannten Szenen aus Buch und Theater gestrichen, es werden jedoch andere Themen angesprochen, die in einem Kinderfilm nichts zu suchen haben: "Umweltverschmutzung ist schlecht, die Sache mit der Demokratie war ein harter Schlag für uns Monarchen, Emma kommt auf einen schönen Schrottplatz - Aber keine Sorge, sie bekommt einen Orden für ihre Dienste" - Alles Zitate des *neuen* König Alfons. Mir ist klar, dass diese Themen aktuell sind und auch jedem Kind bewusst sein sollten, aber nicht in diesem Film!!! Was kommt denn bitte als nächstes, Emma die E - Lok? Seid ihr Jeck? Und deshalb habe ich zu Beginn eben die Buchtafel Michael Endes angesprochen: So etwas gehört nicht in eine Adaption dieses Werkes, es beraubt dem Werk der Magie, welche es normalerweise hat. Besonders das genannte Zitat des Königs, langjährige Arbeit mit einem Orden abspeisen zu wollen während man jemanden buchstäblich auf den Schrottplatz schickt, klingt für mich erschreckend realistisch (ehem. Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit hier!) . Und auch wenn viele Leute diese Adaption mochten und ich kann es verstehen - denn verglichen mit anderem Müll, der Momentan in der Filmwelt rumläuft war das hier immer noch ziemlich gut - muss ich doch sagen, dass bei MIR nach der ersten viertel Stunde die Weiche gestellt und die Schienen der Laune auf Sch***e gestellt waren.

Ich wünschte echt, es würde nach der ersten Viertelstunde oder der Ankunft in Mandala besser werden, aber das hetzen durch den Film setzt sich nur fort, Ping Pong bringt nicht einmal den verdammten Reis, womit wieder bestätigt wird, dass hier verbissen versucht wurde, keine Stereotypischen Vorurteile auf China zu machen! In einem Kinderfilm! Wo man normalerweise keine Ahnung von dem Kram hat, aber die oben genannten Themen sind in Ordnung? MEIN absolutes highlight war tatsächlich Nepomuk, den wie ich finde Michael Bully Herbig super rübergebracht hat, aber dann fängt dieses Knuffige kleine etwas an und erklärt Rassendiversität... und noch einmal, in einem KINDERFILM! Auch das hat die alte Adaption besser gemacht, da wird nur erwähnt dass die Mutter ein Nilpferd war...

Ich könnte mich jetzt zwar weiter ärgern, denn es gibt noch weit mehr Probleme mit diesem Film, wie Sexismus - und weitere Rassismus Vorwürfe, oder der Fakt dass der Vulkan von Nepomuk ein ganz einfacher Ofen ist (womit WIEDER der Grundgedanke Endes ignoriert wurde), aber glücklicherweise muss ich das nicht, denn auch die alte Version von Jim Knopf ist mittlerweile Digital und das Buch wird auch so eins meiner liebsten bleiben.
Eine Person fand das hilfreich
GeorgeAm 2. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
wunderschöner abenteuer fantasie film
Verifizierter Kauf
der film entführt einen vom ersten moment an richtig in eine träumerische fantasie welt. die karakter sind alle sehr schön gemacht und auch sehr gut gespielt! man denkt garnicht das es sich um einen deutschen film handelt!
im film kommen immer wieder wichtige lehren des lebens vor und ist somit eine bereicherung für jeden der ein herz hat und das gute im leben sucht. und daher auch bestens für kinder geeignet. ich habe ihn ohne kinder angeschaut und mir gefällt er sehr gut! meisterwerk! filmtechnisch ast rein, man sieht nur ganz ganz selten wenn etwas animiert eingefügt ist, vielleicht wenn jemand nicht darauf achtet sieht es überhaupt nicht.
also ich kann den film nur empfehlen, volle sternezahl von mir.
Eine Person fand das hilfreich
Marco HainbachAm 3. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer 2019
Verifizierter Kauf
ein schönes Kind, Fantasy, Abenteuer, Action Film. In der Hauptdarsteller: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier eine super tolle Leistung rüberbringen. Eine Tolle Geschichte. Eine einzigartige Welt mit einer zeitlosen Abenteuergeschichte über Freundschaft und Mut.
Montezuma IdahoAm 19. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ganz toller Film
Verifizierter Kauf
Hat uns sehr gefallen. Wirklich sehenswert
Andree MeierAm 20. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
gt
Verifizierter Kauf
ab
Rita FlessnerAm 15. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Tolle schauspieler
Verifizierter Kauf
Film ist sehr gut gemacht
MKAm 1. Dezember 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
‚„Kleine Wunderlichkeiten“- märchenhaft erfrischende Abenteuerreise
Verifizierter Kauf
Das Ziel des Produzenten Christian Becker (Jahrgang 1972, u.a. „Nur Gott kann mich richten“ - 2017), war es, den Kinderbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ des deutschen Schriftstellers, insbesondere Jugendbuchautoren Michael Ende (* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt, bekannt sind auch „Die unendliche Geschichte“, „Momo“) aus dem Jahr 1960 zum ersten Mal mit realen Personen und möglichst originalgetreu, also den Buchillustrationen folgend, in einen Film umzusetzen. Er arbeitete 16 Jahre lang daran und setzte sein Vorhaben zusammen mit seinem Team und Regisseur Dennis Gansel (Jahrgang 1973, u.a. „Die Welle“ – 2008, „Die vierte Macht“ - 2012) in den Jahren 2016 und 2017 mit enormem Aufwand (Budget: etwa 25 Mio Euro) und erkennbar großer Hingabe in die Tat um.

Die Handlung des Films hält sich demzufolge weitgehend an die des Buches und erzählt die Geschichte eines Waisenkinds mit dunkler Hautfarbe, das als Baby versehentlich auf der Insel Lummerland abgegeben und Jim Knopf genannt wird und das sich, etwas herangewachsen, mit seinem Freund Lukas, dem Lokführer und der Lok „Emma“, auf eine abenteuerliche Reise und in der Folge auf die Suche nach der entführten Tochter des Kaisers von Mandala, Li Si, begibt.

„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ist mit Henning Baum als Lukas und dem 2005 geborenen Briten Solomon Gordon als Jim in den Hauptrollen ideal besetzt. Die „weibliche Hauptrolle“ übernimmt die Lokomotive Emma, die mit ihren Scheinwerfer-Augen und ihrer variablen Sprache aus Pfeifen, Tuten, Schnaufen alle erdenklichen Emotions-Register zieht und eine wahre, charmante Persönlichkeit ist. Außerdem füllen Annette Frier als warmherzige Frau Waas, Uwe Ochsenknecht als wunderbar verpeilter, urkomisch die Worte und Sätze verdrehender König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte, Christoph Maria Herbst als Herr Ärmel oder Milan Peschel als Scheinriese Tur-Tur die Nebenrollen auf hinreißende Art mit Leben. Besonders liebenswert fand ich persönlich den Halbdrachen „Nepomuk“, der von Bully Herbig synchronisiert wird.

Vom ersten Moment an zieht einen die faszinierende Optik dieses Films in den Bann, die aus satten, bunten Farben (nuancen)reiche, verspielte Bilder erstehen lässt, die wie der eigenen kindlichen Fantasie entstammend aussehen. Die Kulissen wirken wie Puppenstuben oder Spielzeugstädte und wurden akribisch teils en miniature nachgebaut, teils per neuester Computer-Tricktechnik animiert.

Die turbulente, atemlose, fantasievoll und mit niedlichen Details bebilderte Reise bietet viel Abwechslung, Spannung, eine Vielzahl lustiger Einfälle und Situationen, dazu Kampfszenen in „Bud-Spencer-Manier“. Ich fühlte mich in die Abenteuerreise hineingezogen, als unternähme ich sie selbst.

Fazit: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ist ein großartig gemachter, traumhaft herzerfrischender Abenteuerfamilienfilm mit (Wort)Witz, viel Liebe und Fantasie, der zurecht mit dem „Prädikat: besonders wertvoll“ ausgezeichnet wurde. Bei den einen weckt er Kindheitserinnerungen - ob an das Buch oder die Abfilmungen der „Augsburger Puppenkiste“. Für die anderen ist er eine vom Erscheinungsbild her zeitgemäße Neuinterpretation, die Michael Endes zeitlose Botschaften z.B. bzgl. Mut, Respekt, der Suche nach einer äußeren und inneren Heimat unangetastet lässt. Ich meine, dieser Film hat das Zeug dazu, ein Familien-Kultfilm zu werden.

PS: Wer sich dafür interessiert, wie „Jim Knopf...“ gemacht wurde, sollte unbedingt in das Bonusmaterial (etwa 20 Minuten) hineinschauen. Es enthält u.a. Infos zu den vier extra gebauten Emmas, den Drehorten, der von Ralf Wengenmayr komponierten Filmmusik mit Wiedererkennungswert.

Zu Ostern 2020 soll auch die Verfilmung des zweiten Bands „Jim Knopf und die Wilde 13“ in die deutschen Kinos kommen. 2018 werde das Drehbuch erarbeitet, die Dreharbeiten sollen im Januar 2019 beginnen.
23 Personen fanden das hilfreich
gripperAm 31. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Nach der Augsburger Puppenkistenversion nun die Europapark-Version
Verifizierter Kauf
Da ich gerade erst im Europapark war ist mir gleich aufgefallen wie ähnlich die Dramaturgie und Gestaltung der dortigen Fahrgeschäfte diesem Film ist – die Konflikte, Gefahren, Zuspitzungen, Action-Einlagen usw.
Es ist halt ein kinderorientierter Rummelplatz.

Die bei Michael Ende sanft verpackten Lebensweisheiten werden hier eher donnernd, rumpelnd und mit größtmöglicher Plakativität kulleräugig rausposaunt.

Trotz allem hat man sich handlungstechnisch sehr nah ans Original gehalten und sich keine allzugroßen bzw. allzubreiten Vereinfachungen erlaubt, die Hauptdarsteller sind alle ziemlich süß und so richtig weh tu es eigentlich nirgends - auch die Freunde von budspencerartig starken Lukassen und von süßen und doch schlauen Jim Knopfs kommen auf ihre Kosten.
Die leicht sexistischen (Ursula Pitschi) und rassistischen (China) Reste des Originals hat man geschickt entschärft.

Jim Knopf so quasi als "Pirat von Batavia" bzw. "Artur und den Minimoys" zu interpretieren funktioniert doch als kurzfristige Jahrmarktattraktion - aber so richtig sind die Fantasien, die man beim Lesen des Original entwickelt durch so einen Film nicht zu wiederzugeben.

Beispielsweise war für mich einer der beeindruckendsten Momente im Buch das halbe Riesenrad, das als Fata Morgana über der Wüste schwebt – solcherlei Seltsamkeiten sind bei der hier verfolgten Hochplakativität wohl nicht umsetzbar.
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