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Matrix Resurrections

 (7.268)
5,72 Std. 28 Min.2021X-Ray16
In „The Matrix Resurrections“, dem lang erwarteten vierten Teil der bahnbrechenden Filmreihe, werden Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss in ihren legendären Rollen wiedervereint.
Regie
Lana Wachowski
Hauptdarsteller
Keanu ReevesCarrie-Anne MossYahya Abdul-Mateen II
Genre
Science FictionFantasyAbenteuerAction
Untertitel
Deutsch [UT]English [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Weitere Informationen

Nebendarsteller
Jessica HenwickJonathan GroffNeil Patrick HarrisPriyanka ChopraChristina RicciEréndira IbarraToby OnwumereMax RiemeltBrian J. SmithJada Pinkett Smith
Produzenten
Grant HillJames McTeigueLana Wachowski
Studio
WARNER BROS.
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,5 von 5 Sternen

7268 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 33% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 22% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 22% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 11% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 12% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Das empathielose FilmlexikonAm 19. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
"Sie sind nicht mehr das, was Sie mal waren!"
Verifizierter Kauf
Zwanzig Jahre nach der Matrix-Trilogie lebt Neo in San Francisco, wo er Computerspiele entwirft und ein normales Leben als Thomas Anderson führt. Um herauszufinden, ob seine Realität ein Konstrukt ist, muss er ein weiteres Mal entscheiden, ob er dem weißen Kaninchen folgen will. Und wenn er eins gelernt hat, dann dass diese Wahl der einzige Weg ist, der aus der Matrix herausführt – oder in sie hinein. "Ich denke, mit einer Frau werden wir fertig. Sie vergeuden Ihre Zeit, meine Männer bringen sie gleich raus." - "Nein, Lieutenant, Ihre Männer sind längst tot!" Natürlich weiß er, was er zu tun hat... "Sieht aus wie ein alter Code!" - "Es kommt mir so vertraut vor, das ist wie ein Déjà-vu – und irgendwie doch alles falsch!" ...Was er nicht weiß, ist, dass die Matrix stärker, gesicherter und gefährlicher ist als je zuvor!

"Gewiss verstehen Sie, warum unser überaus geliebter Mutterkonzern Warner Bros. sich für eine Fortsetzung der Trilogie entschieden hat." - "Was?" - "Sie haben mich informiert. Sie machen es mit oder ohne uns!" - "Ich dachte, das dürfen die nicht." - "Die dürfen! Und es war ganz klar, dass sie unseren Vertrag in der Luft zerreißen, wenn wir nicht kooperieren!" - "Ernsthaft?" - "Ich weiß, Sie haben gesagt, die Geschichte sei für Sie zu Ende, aber so ist das eben mit Geschichten... Eigentlich enden sie nie, oder? Wir erzählen immer noch die gleichen Geschichten wie früher, nur mit anderen Namen, anderen Gesichtern!"

"Es darf nicht einfach ein Reboot werden, ein Wiederaufguss, ein Wiederkäuen von..." - "Warum nicht, das verkauft sich!" - "Wir sind sowas von im falschen Kaninchenbau, Leute! Sag nur Matrix zu irgendwem, dann sehen die sofort... (fällt langsam nach hinten und rudert mit den Armen) Ich fasse das Ganze mal mit einem Wort zusammen: Bullet Time!" - "Das sind zwei Wörter."

Mit dem 57-jährigen Keanu Reeves (Matrix-Trilogie, John Wick, Gefährliche Brandung, Bram Stokers Dracula, Im Auftrag des Teufels, Speed) als "weltberühmter Game-Designer" Mr. Anderson bzw. Neo, der einst aus der Matrix befreit wurde, um die Menschheit zu retten "Wie läuft die Therapie?" - "Entweder bekomme ich wieder einen Nervenzusammenbruch oder ich lebe in einer computergenerierten Realität, die mich gefangen hält. Erneut!"
Carrie-Anne Moss (Matrix-Trilogie, Christopher Nolans Memento) als "voll die krasse MILF" Tiffany "Mom war ein Fan von Audrey Hepburn" bzw. Trinity "Ist sie da, wo sie ist, vielleicht glücklich?" ("Es gibt einen Teil in mir, der mir sagt, dass ich mein ganzes Leben schon auf dich warte!")

"Woher weiß man, ob man selbst etwas will – oder ob uns die Erziehung dazu programmiert hat?"

Jessica Henwick (Nymeria Sand in 8 Folgen Game of Thrones '15-17, 23 Folgen Marvel's Iron Fist, Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht, mit Kristen Stewart in Underwater) als "Mein Name ist Bugs, wie Bunny. Oder wie Abhörtechnik. Sie wissen, dass das ein Modal ist?" - "Was ist ein Modal?" - "Eine Simulation zur Entwicklung von Programmen. Ist Ihnen klar, dass Sie digitale Wesen sind?" ("Nennst du das eine Wahl?" - "Als mir die Dinger angeboten wurden, bin ich ausgetickt, von wegen binären Konzepten und dass ich keine symbolische Reduktion meines Lebens schlucke, und die Frau mit den Kapseln hat gelacht, weil ich nicht wusste, worum es geht." - "Und worum geht es?" - "Die Wahl ist eine Illusion!")

"Willst du die Wahrheit, Neo, dann musst du mir folgen!"

Yahya Abdul-Mateen II (David Kane/Black Manta in Aquaman, Baywatch '17, Candyman '21, mit Jake Gyllenhaal in Michael Bays Ambulance '22) als Computerprogramm "Ich bin Morpheus und ich muss Neo finden!" ("Nichts lindert Ängste besser als ein Hauch Nostalgie!")

"Sind Erinnerungen, die Fiktion wurden, weniger real? Ist Realität, die auf Erinnerung beruht, nicht bloße Fiktion? Wir sehen es nicht, aber sind alle gefangen in diesen seltsamen, sich wiederholenden Loops!"

Jonathan Groff (Originalstimme von Kristoff in Die Eiskönigin 1+2, 14 Folgen Glee '10-15, King George in Hamilton '20) als Smith "Etwa DER Smith?" ("Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin und haben keine Ahnung! Jeder hätte Sie sein können, wohingegen ich immer jeder war!")

"Wo ist Neo?" - "Smith bringt ihn um!"

Neil Patrick Harris (Paul Verhoevens Starship Troopers, Barney Stinson in 208 Folgen How I met your mother '05-14) als Neos Psychiater "Brauchen Sie ein neues Rezept?" ("Als wir mit unseren Sitzungen begonnen haben, konnten Sie Realität und Fiktion nicht voneinander unterscheiden. Sie hatten zuvor versucht, von einem Gebäude zu springen!")

"Bin ich verrückt?" - "Dieses Wort benutzen wir hier nicht!"

Andrew Caldwell (8 Folgen iZombie) als Jude Gallagher "Ich arbeite für den Game-Developer Deus Machina. Ich bin ein Nerd, von Maschinen erzogen." ("Als ich die Trilogie zum ersten Mal gespielt hatte, da war ich geflasht! Das Paradox zwischen freiem Willen und Schicksal – Sind wir alle nur Algorithmen, die das tun, was wir tun sollen oder können wir der Programmierung entkommen?")
Christina Ricci (mit Cher & Winona Ryder in Meerjungfrauen küssen besser, Die Addams Family 1+2, Casper, mit Johnny Depp in Tim Burtons Sleepy Hollow, mit Charlize Theron in Monster) als Gwyn de Vere "Was da vor euch liegt, ist unsere Fokusgruppen-Studie. Darin findet ihr eine Analyse inklusive Key-Word-Assoziation mit der Marke. Die Top 2 sind "Originalität" und "frisch"! Und genau das behaltet ihr im Hinterkopf bei eurem Start an Matrix IV!"

Die Crew der MNEMOSYNE (Made in the EU year 2274) "Das ist Cybebe, das ist Octacles und das ist Lumin-Eight." - "Die Maschinen sind jetzt auf unserer Seite?" - "Sie sind Synthients, das Wort gefällt ihnen besser als Maschinen. Was du verändert hast, hätte niemand für möglich gehalten!" ("Bots werden aktiviert." - "Das ist ein SCHWARM!")
Toby Onwumere (12 Folgen Sense8) als Operator Sequoia "Setz einen Pin, ich ruf Verstärkung!" - "Ich check das mal." - "Bugs, wenn der General mitkriegt, dass wir hier rumfischen..." - "Nur ein kurzer Blick." - "Hast du das gehört? Ich glaube unser Signal wurde getrackt! Bugs, das riecht nach 'ner Falle!" - "Kannst du uns zu dem Fenster bringen?" ("Wo sind wir?" - "Tokio. Ein mobiles Portal macht es ihnen schwerer, uns zu finden. Seq ist Profi darin!" - "Das Portal ist clean, registriere keine Schatten." - "Wir müssen auch nicht mehr zu Telefonzellen rennen!")
Brian J. Smith (40 Folgen Stargate Universe, 24 Folgen Sense8) als Berg "Unser Haus- und Hof-Neologe!" ("Und was hältst du von ihm?" - "Erst hatte ich ein bisschen Bedenken, weil er so viel älter ist, der Bart, die Haare...")
Eréndira Ibarra (19 Folgen Sense8) als Lexy "Ich wollte immer genauso furchtlos wie Trinity sein!"
Mumbi Maina (7 Folgen Sense8) als Ellster "Du kanntest meinen Großvater, Captain Roland!"
L. Trey Wilson (Speed Racer, 3 Folgen Sense8) als Hanno "Der beste Pilot unserer Flotte!"

Jada Pinkett Smith (Matrix 2+3, Fish Mooney in 28 Folgen Gotham; seit 1997 mit Will Smith verheiratet) als General Niobe "Nicht zu glauben, du bist es!" ("Ein paar Falten mehr, ein paar Zähne weniger, aber weise genug, um zu wissen, dass ich NICHTS weiß!")
Max Riemelt (Napola, Die Welle, 24 Folgen Sense8) als Sheperd "Ich bin noch nie einer Legende begegnet. Konntest du wirklich fliegen?" ("Damals war alles einfacher. Die Menschen wollten frei sein. Heute ist das anders. Manchmal kommt es einem vor, als hätten die Menschen aufgegeben. Als hätte die Matrix gewonnen!")
Priyanka Chopra (57 Folgen Quantico, mit Abdul-Mateen in Baywatch) als Sati "Mein Vater war Chefingenieur im Anomaleum, von ihm sind die Resurrection-Pods." ("Neos Flucht hat die Matrix destabilisiert!")

"Trinity wird im Anomaleum festgehalten, das sich im Sendeturm befindet!"

Chad Stahelski (Stunt-Double von Keanu Reeves in Matrix; Regisseur von John Wick 1-4) als Tiffanys Mann Chad "Babe, Callie muss zum Training!" - "Kommt, Kinder, auf geht's!" ("Mein kleiner Sohn hat einen Legostein in der Nase!")
Lambert Wilson (Matrix 2+3, mit Sophie Marceau in La Boum 2, mit Valérie Kaprisky in Andrzej Zulawskis Die öffentliche Frau) wieder als Merowinger "Oh, das bist tatsächlich du! Après toutes nach all den Jahren, das ist unfassbar! Mein ganzes Leben hast du gestohlen!" ("Noch ist es nicht vorbei! Ich bin die Fortsetzung vom Franchise-Spin-off!")

"Wir hatten Grazie, wir hatten Stil, wir hatten Gesprächskultur! Nicht dieses (spielt mit den Daumen) Biep, Biep, Biep! Kunst, Filme, Bücher, alles war besser! Originalität war wichtig!"

Regie führte im Jahr 2021 (Originaltitel: The Matrix Resurrections) mit einem Budget von 190 Mio. $ die 56-jährige US-Amerikanerin Lana Wachowski (früher Larry, seit 2012 transgender; mit ihrer Schwester Lilly, früher Andy, transgender seit 2016, Bound: Gefesselt '96, Matrix-Trilogie '99-03, Speed Racer, Cloud Atlas, Jupiter Ascending, Serien-Schöpferinnen von Sense8), die mit Aleksandar Hemon und David Mitchell (Der Wolkenatlas) auch das Drehbuch schrieb.

"Ein ungutes Gefühl macht sich beim Zuschauer bereits nach wenigen Minuten breit. Regisseurin Lana Wachowski ersäuft das Publikum in der dunklen Ästhetik der Vorgängerfilme absichtlich, um ihnen das zu geben, von dem sie überzeugt sind, es haben zu wollen. Man will nicht mehr, eher weniger. In diesem Moment vollzieht sie eine drastische Kehrtwende. Ein fast schon komödiantischer erster Akt folgt, der den Zuschauer teils irritiert zurücklässt und Zweifel daran sät, im richtigen Film oder dem richtigen Universum zu sein. Doch die Irritationen sind gewollt. Matrix Resurrections präsentiert im Kontext der Franchise vollkommen Neues, nur um das Publikum zu täuschen und das Alte wieder auferstehen zu lassen. Eine ewige Erinnerung an vergangene Zeiten, die nostalgisch verklärt werden, hängt wie ein schwerer Schleier um den ganzen Film, so als ob man das Werk stets in die Vergangenheit ziehen möchte. Wachowski verwebt diese kongenial mit ihrer radikalen Neuinterpretation. Die Vergangenheit nicht vollständig ablegen zu können, ist natürlich gewollt. Fans wollen sie, das Studio will sie, die Matrix braucht sie, also kriegen sie diese, aber so herrlich eigenwillig, wie die Schöpferin es sich nur vorstellen konnte. Nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich. Sie weiß, was das Publikum will, ist aber mutig genug, dies nicht einfach nach dessen Vorstellungen abzuliefern. Und so bekommt der Zuschauer mit jeder über Jahre eingeforderten Wiederholung auch einen Hauch von Rebellentum. Die Schöpferin lehnt sich mit ihrer farbenfrohen Ästhetik und der Neuinterpretation der Figuren nicht nur gegen das eigene Publikum, sondern auch gegen ihre eigene (alte) Welt auf. Im Zeitalter der sogenannten Legacy-Sequels wäre es aber viel zu einfach, dem Film vorzuwerfen, dass er lediglich versucht die ikonischsten Momente insbesondere des ersten Teils imitieren zu wollen. Inhaltlich würde dieser Vorwurf dem Werk nicht gerecht werden, da dies letztlich zum Konzept der Filmreihe gehört: Die Matrix rebootet sich stets erneut, um die maximale Konformität für die menschlichen Batterien in Gefangenschaft zu ermöglichen. Nicht, damit es ihnen gut geht, sondern sie nicht erwachen. Dass Neo erneut zurückkehrt, ist damit nur konsequent. Bereits die finale Szene von Matrix Revolutions offenbarte, dass zwischen Mensch und Maschine lediglich ein Frieden erkämpft werden konnte. Die Matrix existierte in einer erneut veränderten Variante – einem Update – weiterhin. Der grün-triste Schleier verschwand, ein farbenfroher Sonnenaufgang verabschiedete den Zuschauer in Revolutions in den Abspann. Wachowski greift dieses nun stringent auf, hält sich somit visuell an die eigenen vor zwanzig Jahren etablierten Vorgaben und entwickelt diese aber inhaltlich folgerichtig weiter und nutzt diese vorgegebene Prämisse des ewigen Wiederanfangs auf smarte Weise für eine einzigartig präsentierte Kultur- und Gesellschaftskritik. Matrix Resurrections ist unheimlich anders, aber zugleich auf irritierende Weise extrem vertraut. Matrix Resurrections ist der Meta-Film schlechthin. Jeder Satz, jede Einstellung, jede inhaltliche Wendung verweist auf etwas. Das gesamte Konstrukt ist altbekannt und gleichzeitig neu. Der Film ist sich dessen bewusst, die Macher sind sich dessen bewusst, die Protagonisten und Antagonisten sind sich dessen bewusst und auch der Zuschauer ist sich dessen bewusst. Letzterer ist in gewisser Hinsicht ein Teil dieser neuen Matrix. Trotz allem visuellen Bombast, actionreicher Momente, jeglicher Selbstironie und komödiantischer Einlagen, stellt dies ein kleines narratives Meisterstück auf unterschiedlichen Ebenen dar. Der Film referenziert nicht nur seine Vorgänger, sondern auch die Reaktionen darauf, bezieht den Zuschauer mit ein, spielt mit dessen Erwartungen, unterwandert und enttäuscht diese absichtlich, stellt sie auf den Kopf und präsentiert dann letztlich doch das, was immer da, zu erwarten und bekannt war. Möchte man dem Werk etwas vorwerfen, dann vielleicht nur, dass die Laufzeit von rund 150 Minuten kaum ausreicht, um alles elegant auszuerzählen. Matrix Resurrections ist weitaus mehr als nur eine verschachtelte und tiefsinnige Abhandlung über Schein und Wirklichkeit auf zahlreichen Meta-Ebenen, die x-te Neuauflage etablierter philosophischer Gleichnisse im neuen Gewand. Das Werk ist auch Romanze und Action-Abenteuer zugleich. In Teilen hochdramatisch und emotional, aber auch atemberaubend und temporeich. Regisseurin Wachowski inszeniert faszinierend malerische Bilder, die wohl nur auf der großen Leinwand vollends erlebt werden können. Sie spielt mit den etablierten Figuren, erfindet sie neu und reißt ihren Mythos ein, um diesen in abgewandelter Form neu aufzubauen. Man spürt, dass sie daran die größte Freude hatte. Und es funktioniert. Nicht nur die gewollte Gegenüberstellung von altem und neuem Material zeigt deutlich auf, dass eine bloße inszenatorische Kopie kaum sinnvoll gewesen wäre, die Neuinterpretation und Weiterentwicklung etablierter Figuren, insbesondere von Morpheus und Niobe, gewinnt dem Matrix-Universum vollkommen neue Aspekte ab. Diese im Detail drastischen Updates werden nicht jedem Fan, der selber in der Vergangenheit gefangen ist, gefallen. Sie sind aber notwendig, um die Geschichte nicht nur für eine neue Generation aufzubereiten – Teil 1 ist nun auch 23 Jahre alt – sondern der eigenen Mythologie treu zu bleiben. Der ewige Reboot muss sich trotz aller vorprogrammierten Redundanz weiterentwickeln, ansonsten würde man die Handlung der ersten Trilogie für nichtig erklären. Auch die Matrix ist ein Gefangener der Matrix. Der nunmehr vierte Teil wird vor allem unter Fans polarisieren, da der inszenatorische Kontrast zwischen den Filmen absichtlich zu hoch ist, die inhaltlichen Ähnlichkeiten wiederum mythologisch vorgegeben sind. Kein Zuschauer wird letztlich wohl das bekommen, was er will, und falls doch, vielleicht unweigerlich realisieren müssen, dass er es lieber nicht bekommen hätte. Wenn ja, dann wäre dies im Kontext der Handlung das größte Kompliment, dass die Filmemacherin hätte erhalten können." (Neon-Zombie)

"Mit ihrem bahnbrechenden Cyberpunk-Meilenstein Matrix katapultierten die Wachowskis das Science-Fiction-Genre im März 1999 schon neun Monate vor allen anderen ins neue Jahrtausend. Der Film revolutionierte nicht nur die Art und Weise, wie digitale Effekte in Hollywood-Blockbustern eingesetzt werden, sondern lenkte die popkulturelle Aufmerksamkeit zugleich auch auf philosophische Fragen, die seither auch im alltäglichen Leben eine immer größere Rolle spielen. Das beginnt mit der abstrakten Frage, ob wir nicht alle nur in einer Simulation leben – und endet mit dem brandaktuellen Dilemma, sich zwischen einer (vermeintlich) glücklichen Ignoranz und der befreienden, wenngleich überfordernden Wahrheit entscheiden zu müssen. Bei einer Diskussionsrunde im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals in Berlin verriet Lana Wachowski im September 2021 ihre Beweggründe, noch einmal in die Matrix zurückzukehren. Nach dem Tod ihrer Eltern hätte sie in ihrem Kummer einfach keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als ihre zwei Lieblingsfiguren Neo und Trinity in ihr Leben zurückzuholen. Und genau diesen Seelenbalsam, den ihr Neo und Trinity in diesen dunklen Stunden verschafft haben, rekreiert sie in Matrix Resurrections nun fürs Publikum: Die Matrix-Reihe kehrt zurück zu ihren Anfängen und erfindet sich dabei doch komplett neu. Mit erstaunlich viel Witz und Gefühl verhilft Lana Wachowski der Reihe zu einem neuen, erfüllenderem Ende." (Filmstarts)

_Fazit: 148 Minuten* unterhaltsames Sequel der legendären Matrix-Trilogie (1999-2003 von den Wachowski-Geschwistern) mit "Neo" Keanu Reeves und "Trinity" Carrie-Anne Moss und Musik von Jefferson Airplane: "White Rabbit" (Platz 8 in den USA 1967). "Ein raffinierter, mutiger und visuell spektakulärer Sci-Fi-Thriller, der eindrucksvoll belegt, dass es noch viele Geschichten aus dieser Welt zu erzählen gibt – oder geben sollte – und wir uns noch ganz am Anfang des Kaninchenbaus befinden" (Neon-Zombie). "Matrix Resurrections ist deutlich mehr als das simple Soft-Reboot, das man nach den Trailern befürchten konnte. Stattdessen nutzt der Film seine nostalgischen Aspekte als inhaltliche Meta-Kniffe, um die Geschichte um Neo und Trinity erneut ins Rollen zu bringen" (Moviebreak). Für mich persönlich ist und bleibt der erste Teil einer der besten Filme aller Zeiten (5 Sterne, Note 1+). Hätten Sie mich vorher gefragt, ich hätte wahrscheinlich einen 4. Teil nicht gebraucht, aber die Frage nach dem "Warum?" beantwortet der Film gleich am Anfang selbst. Und so hatte ich keine Erwartungen und wurde positiv überrascht! Und womöglich bekommen Trinity & Neo hier sogar genau das vorhersehbare Hollywood-Ende, das sie schon immer hätten kriegen sollen. Für mich (als Fanboy) wie immer subjektiv und reine Geschmackssache: 4/5**** rote und blaue Kapseln "Es ist so viel leichter, Wirklichkeit zu begraben – als Träume zu beseitigen." | Note 2
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PRIME VIDEO: Bild HD (16:9), Sprache/Ton: Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch
*mit Post-Credit-Szene

"Ich sag euch eins, der Herdenmensch, der geht nirgendwo hin, der mag meine Welt. Der will dieses sentimentale Zeug nicht, der will keine Freiheit oder Selbstbestimmung. Der will vielmehr kontrolliert werden, der wiegt sich viel lieber in Sicherheit." - "Willkommen zurück in der wirklichen Welt!"
29 Personen fanden das hilfreich
Frank K.Am 6. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein schöner Sommertag in San Francisco und eine schwarze Katze
Verifizierter Kauf
Eines hat die Vergangenheit gezeigt: Filmfortsetzungen funktionieren nicht. Selbst wenn ein Film auch noch so gut ist, es gibt vielleicht noch Stoff für einen zweiten Teil, aber dieser verblasst auch schon. Alle anderen Teile können nur noch eine billige Kopie sein.
Matrix macht da keine Ausnahme. Was kann man also von Matrix 4 erwarten? Die Figuren sind älter geworden, teilweise deutlich älter, wenn Neo etwa im Spiegel einen 60 Jahre älteren Mann erblickt. Und da sind wir auch schon bei den Hauptfiguren: Neo und Trinity. Ja, es gibt sie noch. Mitnichten setzt aber der Film nahtlos am Teil 3 fort. Vielmehr werden Rückblenden aus den vergangenen Teilen als Erinnerungen genutzt, um eine komplett neue Geschichte zu erzählen. Deswegen weiss ich nicht, ob es von Vorteil ist, die bisherigen Teile gesehen zu haben, die Filmemacher gehen mindestens davon aus und nutzen die Erinnerungen, die mancher Zuschauer vielleicht hat, als tatsächliche Szenen von früher.

Matrix 4 ist bunter geworden, es gibt nicht mehr das beherrschende schwarz-grün. Es gibt neue Fantasiefiguren, neue Agenten und neue Effekte ("wir müssen nicht mehr zu Telefonzellen rennen"). Wem einige Szenen bekannt vorkommen: Studio Babelsberg war Co-Produzent und hat einige Aufnahmen in Berlin und Potsdam gedreht. Die Rakotzbrücke von Schloss Kromlau in Gablenz (Sachsen) war Vorlage für den Kampftrainingsplatz von Morpheus und Neo. Der Grossteil der Szenen spielt allerdings in San Francisco mit seinen Wolkenkratzern, Brücken und der Bay. Und in der Schlussszene flogen sie in den Sonnenuntergang... Aber natürlich gibts da noch die andere Welt: I.O. Dort gibt es die interessantesten Neuerungen des SciFi-Streifens. Auch diese Welt ist bunter, als in den anderen Teilen, und es gibt besseres Essen ("kein rostiger Schleim").

Gesamtprädikat: Gut. Für eine nicht wiederaufgewärmte Version der vorherigen Matrix-Teile.
Leider ist der Film nicht in UHD/Dolby Atmos erhältlich, sondern bloss in HD und Dolby 5.1. Der Kaufpreis is deswegen zu teuer. Der Mietpreis von 4,99 Euro geht in Ordnung.
Eine Person fand das hilfreich
MaThoBliAm 17. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Matrix - The Disappointment
Verifizierter Kauf
(OHNE Spoiler!) Die Matrix-Trilogie gehört wohl zu den einflussreichsten Filmreihen des ersten Jahrzehnts der 2000er Jahre. Die Animationen und Kameraarbeit setzten damals neue Maßstäbe, die Stunts waren herausragend gut gemacht und die erzählte Geschichte traf einen Nerv. Der grüne Matrix-Code und die eindringliche Matrix-Melodie ist seit 1999 etwas mit hohem Wiedererkennungswert. Auch wenn die Filme nach und nach eine andere Richtung einschlugen (weniger Philosophie und mehr Action/SciFi), blieb man dennoch sowohl der Atmosphäre als auch der Grundidee treu. Umso verwunderlicher war es, dass eine Fortsetzung gut 18 Jahre (seit "The Matrix Revolutions"; 2003) auf sich warten ließ.

Leider ist "Matrix Resurrections" jedoch allerhöchstens ein Abklatsch der erfolgreichen Trilogie. Ja, die Stunts und die Kameraführung sind wieder auf einem hohen Niveau und auch über die Animationen kann man nicht meckern. Da haben so manch andere Filme für deutlich mehr als 190 Millionen US-Dollar schon deutlich Schlimmeres auf die Leinwand gebracht, aber in "Matrix Resurrections" will einfach nicht die von den Fans so sehr geschätzte Matrix-Atmosphäre aufkommen.

Das erste Drittel des 148 Minuten langen Films wird fast vollständig damit verschwendet die Matrix-Trilogie zu beweihräuchern. Zwar redet man die ganze Zeit über ein dreiteiliges Computerspiel ("Binary"), aber es ist einfach zu offensichtlich was mit dem ein oder anderen Kommentar gemeint ist. Natürlich regt so manche Äußerung zum Schmunzeln an (z.B. "Gewiss verstehen Sie, warum unser überaus geliebter Mutterkonzern Warner Brothers sich für eine Fortsetzung der Trilogie entschieden hat."), aber das Ganze wird so übertrieben, dass es einem nicht nur wie eine nicht enden wollende Rückblende vorkommt, sondern man will den Filmemachern am besten ein: "Ja, wir haben es verstanden. Die Matrix-Trilogie ist SUPER!" entgegenbrüllen, da man irgendwann den Eindruck gewinnt, man säße jemanden gegenüber, der einem binnen kürzester Zeit, bereits zum zehnten Mal erzählt, welche grandiose Leistung dieser vor Jahrzehnten mal vollbracht hat.
Das zweite Drittel des Films geht dafür drauf, um zu erzählen, was in der Matrix und in der realen Welt in den letzten Jahren zwischen "The Matrix Revolutions" und "Matrix Resurrections" so passiert ist. Eigentlich läuft man von einer Erzählung zur nächsten und von einer Entscheidungserläuterung zur anderen. Dies hätte zwar interessant sein können, wirkt in der dargebotenen Form aber eher wie ein aufgepimpter Geschichtsunterricht und als Mittel zum Zweck den letzten Teil des Films zu verstehen.
Das letzten Drittel des vierten Matrix-Teils ist im Grunde eine Art Action-Romanze mit Matrix-Elementen. Auch wenn die Beziehung zwischen Neo und Trinity schon immer ein bedeutendes Element in der Matrix-Reihe war, war diese immer nur ein Aspekt und nicht handlungstragend. In "Matrix Resurrections" ist dies jedoch anders, was die gesamte Filmdynamik verändert und den Film atmosphärisch die Toilette herunterspült. Allein die Schlussszene wirkt so lächerlich-überdreht und ist so weit von dem ursprünglichen Matrix-Gedanken entfernt wie es nur sein kann.

Bis auf technisch notwendige Neuerungen (Telefonzellen sind heutzutage nun mal Mangelware) gibt es quasi kein neues Futter für die Matrix-Fans und Überraschungen schon gar nicht. Spätestens nachdem Neo zum fünften Mal die Pistolenkugeln mit seinen Kräften gestoppt hat, setzt ein bisschen das Kopfschütteln ein.

Hinzu kommt noch, dass beim Casting meiner Ansicht nach eklatante Fehler gemacht wurden. Yahya Abdul-Mateen II ("Morpheus") hat nicht einmal den Anflug an Mysteriosotät, Autorität, Selbstsicherheit und Coolness wie das durch Laurence Fishburne verkörperte Original, Jonathan Groff ("Smith") versagt mit seiner Daily-Soap-Mimik gegenüber eines Hugo Weaving schauspielerisch komplett und die bekannte Eindimensionalität von Jada Pinkett Smith ("Niobe") ist Goldene-Himbeere-würdig. Selbst ein Neil Patrick Harris ("Der Analyst") kann in seiner Rolle nur bedingt überzeugen. Einzig Priyanka Chopra Jonas ("Sati"), Jessica Henwick ("Bugs") und Keanu Reeves ("Neo") liefern eine gute Leistung ab, wobei Letzterer hierbei deutlich weniger vom Neo-Look, sondern mehr vom John-Wick-Look profitieren dürfte. Der Rest des Cast (inkl. Carrie-Anne Moss) ist bzgl. der Leistung im Mittelmaß bis kaum erwähnenswert und die Nebencharaktere verschwinden in der Erzählung sowieso in der Bedeutungslosigkeit. Starke Sidekicks wie Tank (verkörpert durch: Marcus Chong), oder Dozer (Anthony Ray Parker) sucht man vergebens.

Fazit:
Als eigenständiger Film kann "Matrix Resurrections" nicht wirken, da viel zu viel Bezug auf die Trilogie genommen wird und als Fortsetzung stellt der vierte Teil einen deutlichen Rückschritt dar. Ja, man kann sich diesen Film trotz meiner 2-Sternebewertung angucken, ABER man merkt den Qualitätsunterschied im Drehbuch deutlich und fragt sich wie es sein kann, dass man so viel Potential einfach links liegen lässt und nicht die Chance ergreift auch die neue Generation vom Matrix-Franchise zu begeistern.
21 Personen fanden das hilfreich
ChrisAm 22. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Besser als erwartet!
Verifizierter Kauf
Ich kann die im letzten viertel Jahr gegebenen Kritiken zumeist verstehen.
Sowohl die teils - sehr negativ - Subjektiven, als auch die teils - deutlich negtaiven - Konstruktiven.
Ich habe mit Absicht ein wenig gewartet, und mir den Film heut in/mit Ruhe angeschaut und finde ihn tatsächlich nicht schlecht!
Natürlich kann man debattieren - über die Story (Writer), die Logik (Writer + Editor + Cut), den Plot (teils repititiv) ...
Aber am Ende des Tages war es tatsächlich ein unterhaltender Film!
Ich liebe Filme! Ich habe mit 18 mit Matrix angefangen Filme ausschlißelich auf englisch zu schauen.
Die Idee hinter diese Fortsetzung war sicherlich eine Cash-Cow, aber keine schlecht umgesetzte - sie nehmen sich innerhalb des Films teilweise selbst hops, und nicht ZU ernst!
Und für 1 Generation jünger, die Teil 1 oder gar 1-3 nicht kennen, ist das Schnittformat mit den recaps bestimmt hilfreich und storyvollendend.
Ich hatte definitiv einen entertainten Abend, mit dem ein oder anderen Schmunzler, aber zumeist eine gute Zeit...

IMHO ... Chris
Eine Person fand das hilfreich
mario raggl ibk.Am 6. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
EIN 4TEIL MATRIX?ICH GLEICH DAß DER NICHT DIE ERSTEN 3 TEILE TOPPEN FERMAG & WILL ES AUCH NICHT!
Verifizierter Kauf
ALS,ICH HÖRTE DAß ES EIN 4.TEIL MATRIX KOMMEN WIRD,WUSSTE ICH AUCH,DAß DIESER 4 TEIL NIEMALS DIE ERSTEN 3 TEILE ZU TOPPEN FERMAG. ALS ICH IHN ENTLICH GESEHN HABE KAM MIR VOR DAß ES DIE WALKOFSKI SCHWESTERN,AUCH NICHT DIE ERSTEN 3 TEILE TOPPEN WOLLTEN. HIER GEHTS NUR UM EINS!! *DIE,DIE SICH LIEBEN IRGENTWIE WIEDER ZUSAMMEN ZU BRINGEN!!!!!*☯️ UND NICHT WIEDER EIN FILM ZU MACHEN DIE JA AUCH KEIN RESCHISÖR'S ES NIEMALS FERMAG DIE ERSTEN 3 TEILE ZU TOPPEN. ABGESEHN DAVON DEN UNHLAUBLICHEN ERWARTUNGHALTUNG DER FANS ZU ERFÜLLEN.WAS ICH NICHT FÜR MÖGLICH HALTE DAß ES JEMAND SCHAFFT ,DIESE ZU FÄNS BEFRIEDINGEN.mario raggl ibk.
Stefan s.Am 15. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Selfreferencial
Verifizierter Kauf
Good movie, i am surprised by the negative reactions, maybe some youtubers didnt get the
subtle selfreferencial levels the movie operates on? Action scenes, future scenes... Dialogues are suberb, on the one hand platantly simple...nearly dull, but on the other hand profoundly deep in its meaning in th world we find ourself 2 decades in 21st century. In 1999 morpheus said it was teachers, lawyers, accountants...now...lets check the latest smartphone. "They did a.damn good job to keep us in the matrix. No one is rebelling...how did we end up here? Etc. etc "
Not that i.am unhappy...i like my phone too...but...the spirit needs to be awakened again. Movie has to be watched on 2 levels i think. get some popcorn and watch.
2 Personen fanden das hilfreich
ITS-TechNessAm 26. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
4-5 Sterne, genaueres im Text
Verifizierter Kauf
Zunächst mal lobe ich hier die Story, sie ist weder langweilig noch undurchdacht, im Gegenteil. Ich habe mich immer gefragt, wie genau man es schaffen will, einen Neo, der sich mit dem Gesamten Netzwerk der Maschinen verbunden hat, der in der Matrix machen konnte was er wollte, um es mal so auszudrücken und auch außerhalb eingegriffen hat, mit einer so hell strahlenden energetischen Energiesignatur wie damals im letzten Film und heute gezeigt, wieder in die Matrix eingebettet werden kann. Die Frage was aus ihm geworden ist, ja da ist die nahelegende "Kontrolle" mit seinen Erinnerungen, so nah dran an der Wahrheit wie möglich, ist eh immer die beste Lüge, eine super Idee. Die Fortsetzung und die damit verbunden Kommentare, Umsetzung der Charaktere von damals, ist ja nun schon ne Weile her, mit der Hintergrundstory, warum überhaupt er noch am leben ist und wie er lebt, ist sehr gut durchdacht, ergibt durchaus einen Sinn. Die Verbundenheit der beiden ist super dargestellt. Erinnert direkt an den ersten Teil wo zu sagen der Kuss der Auferstehung Neo die Kraft gegeben hat sich zu erheben und geboren zu werden. Doch also wenn man in die Tiefe blickt, Respekt, sehr gut.

Warum ich eventuell einen Stern abgezogen hätte, ja der Anfang des Films, alle Erzählungen, Abläufe sehr gut, die in "" epische Auferstehung Neos auch sehr gut, aber etwas langwierig die ersten 45 Minuten hätte man hier und da etwas kürzen können so zu sagen, ich hab irgendwann nur noch gedacht, komm alter jetzt wach endlich auf, holt raus.

An den Kameraeinstellungen und allgemein an der Aufmachung hätte man hier und da noch ein wenig mehr rein hauen können anhand der Möglichkeiten der heutigen Zeit, dennoch Top, die Darstellung der Maschinen und Verbindungen ganz Nett gemacht.

Ansonsten in Relation zu damals, der Vorgeschichte und den zugrunde liegenden Fakten, eine sehr gelungen Fortsetzung auf deren aktueller Basis das verdiente Happy End der beiden endlich zustande gekommen ist, oder doch für später die Basis für eine Fortsetzung?
Eine Person fand das hilfreich
JuliaAm 12. September 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ganz Nett
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Glaube nach Jahre des Wartens hat man vielleicht etwas anderes erwartet.

Mir hat die Umsetzung und die neuen Ideen und die Anspielungen auf den alten Filme gut gefallen.
Vor allem waren die Action-Szenen ein optischer Genuss. (Die Technik ist ja viel weiter im Vgl zu damals.)

Achtung Spoiler: Etwas weit hergeholt fand ich die Idee Neo und Trinity als universumserschütterndes Duo. Diese neue Idee passt nicht zum Gesamtstoryverlauf.

Also ganz netter neuer Teil. Aber kein Film der einen hypt auf weitere Teile zu hoffen.
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