Oldboy

 (1.502)
5,81 Std. 44 Min.2013X-Ray16
Spike Lee Remake des gefeierten koreanischen Meisterwerks Oldboy, erzählt die Geschichte von Joe Doucette (Josh Brolin) der eines Tages gekidnappt und eingesperrt wird. 20 Jahre muss er ohne jegliche Erklärung in einsamer Haft verbringen.
Regie
Spike Lee
Hauptdarsteller
Josh BrolinElizabeth OlsenSharlto Copley
Genre
SpannungDramaAction
Untertitel
Deutsch [UT]
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Produzenten
Nathan Kahane
Studio
Universal Pictures
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,4 von 5 Sternen

1502 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 66% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 17% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 10% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 4% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

timelessclassicAm 7. Dezember 2019 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Alter Junge
Verifizierter Kauf
Ich liebe den originalen Oldboy-Film von 2003. Das ist nachwievor auch nach mehrmaligem Sichten immer noch eines der krassesten Psycho-Thriller, die ich je gesehen. Als dann 2013 das Remake angekündigt wurde, war ich natürlich alles andere als erfreut und habe es auch geschafft, das Ding gute 6 Jahre zu vermeiden. Ich war aber zu neugierig und habe den letztenendes doch mal zugelegt für kleines Geld. Ich bin eher zwiegespalten was das Remake betrifft. Der Film folgt dem Original konsequent und übernimmt fast alle Handlungsstränge, was auch cool ist. Josh Brolin und Elizabeth Olsen sind in ihren Rollen auch klasse. Wenn man sich den Film anschauen will, dann nur wegen den beiden. Auf der anderen Seite bin ich enttäuscht. Der krasse Twist ist einfach kein richtiger Punch in die Magengrube, weil man den einfach schon kennt. Zusätzlich dazu sind die Darstellungen von Sam Jackson und Sharlto Copley eine absolute Katastrope. Zu sehr overacted meiner Meinung nach. Von Spike Lee hinter der Kamera hätte ich auch ein bisschen mehr erwartet.
Wer aber das Original nicht kennt und nicht unbedingt Bock auf das asiatische Kino hat, dann kann man sich das Remake auch gut angucken. So als alleinstehender Film, losgelöst vom Original, ist der eigentlich ganz in Ordnung.

Das Bild ist durchgehend richtig gut wenn auch nicht perfekt. Soundqualität geht ebenso klar.

Extras sind extrem spärlich ausgefallen. Knapp 5 Minuten an extra Videomaterial. Das war's. Kein Audiokommentar. Keine ausführlichen Featurettes. Nada !
10 Personen fanden das hilfreich
Tita Fürst - KorenAm 19. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Nach zehn Jahren (und nach zwanzig)
Verifizierter Kauf
kam das Remake des südkoreanischen Film (die Regie: Park Chan-wook, der Film aus dem Jahr 2003) in die Kinos. Der Regisseur, Spike Lee, ist einer der besten Filmemacher, die ich kenne. So liegen meine Erwartungen dementsprechend hoch.

Wenn ich den Film nicht als Nachfolger sehe, ist das ein SEHR guter Streifen. Doch, es ist schwer hier das Original zu "vergessen"...

ETWAS ÜBER DIE FILMGESCHICHTE (Spoiler ist hier denen bekannt, die das Original kennen):
Ich versuche mich auf das zweite Film zu konzentrieren und die Besonderheiten hervorzuheben.

Joe Doucett (Josh Brolin) macht Werbung für Produkte, die er nicht mag. Er trinkt sehr viel, seine Ehe ist am Ende. Die dreijährige Tochter Mia kennt ihn nicht.
Er hat eine Besprechung mit einem wichtigen Kunden, die er vermasselt. Jetzt hat er keine Chancen im Beruf zu bleiben. Er betrinkt sich, geht in die Bar seines Freundes Chucky (Michael Imperioli) und muss dann doch raus. Er steht im Regen, für seine Tochter hat er eine kleine Spielente gekauft. Als Chucky nach ihm sehen will, ist Joe weg.

Er wacht irgendwann auf, findet sich in einem Hotelzimmer, er ist eingeschlossen. Er hat einen Fernseher, bekommt die Nahrung und reichlich Vodka zu trinken. Raus kann er nicht.
Das Zimmer ist hermetisch "abgesichert". Er ruft, weint, trinkt, versucht sich umzubringen. Oft spürt er und sieht eine Gaswolke und schläft dann ein. In der Zeit wird er verarztet, er bekommt Unterwäsche, kann sich rasieren.
Im Fernsehen laufen die Nachrichten. So kann er sehen, wie lange er im Zimmer eingesperrt ist. Es werden, 3, 5, 10 Jahre und noch mehr. Große Veränderungen geschehen draußen.

Eines Tages entscheidet er sich für einen anderen Weg. Er trinkt nicht mehr, schüttelt Vodka weg, er beginnt zu trainieren, bringt sich einige Kampfsportarten bei, hat Muskeln...
Nach 20 Jahren (!) kommt er frei. Er wacht in einem Koffer auf, um ihn ist die Natur, die Sonne scheint. Man hat ihn rasiert, er bekommt ein Handy, etwas Geld.

Zuerst sucht er Chucky auf. In den Jahren, in denen er weg war, wurde seine Frau getötet, er gilt als Verdächtiger (und auf der Flucht), seine Tochter wurde adoptiert. Das weiß er alles, er hat es im seinem Verlies mitbekommen.
Chucky glaubt ihm, aber beide wissen, dass er mit seiner Geschichte bei der Polizei nicht durchkommem würde.
Er sucht nach Restaurant's, seine Erinnerung an das Essen ist so präsent, dass er nach vielen Versuchen/Besuchen das Richtige findet. Er hat jetzt einige Namen, Chaney (Samuel L. Jackson), dem das Restaurant gehört.
Von ihm erfährt er, dass Mia entführt ist (sie ist jetzt 23 Jahre alt, eine Cellistin). Der Weg führt ihn zu Adrian Pryce (Sharlto Copley). Wie gut er diesen Mann kennt, weiß er zuerst nicht.
Dass ihre Schicksale in der Vergangenheit eng verbunden waren, erfärt er von Pryce selbst.

Mehr noch; der sagt ihm, er habe seine Frau getötet, er habe Mia enführt. Er stellt ihm DIE Frage - warum hat er ihn nach 20 Jahren freigelassen? Wenn er die Antwort in den 46 Stunden weiß, lässt er Mia frei, wird sogar selbst verschwinden…

Joe hat somit wenig Zeit. An seine Seite ist eine junge Krankenschwester Marie Sebastian (Elizabeth Olsen), die ihm bei Chucky geholfen hat. Sie hat eine traurige Lebensgeschichte und will allen Menschen nur helfen. Gutes tun...
Beide beginnen mit der Suche nach Mia, es gibt einige Hinweise. Joe bemerkt, dass alles, was er tut, getan hat, tun wird, mit den Jahren, in denen er die Highschool (eine private Akademie) besuchte.
Irgendwie kennt er die Antwort(e). Weil er ein erprobter Kämpfer ist, bekommt er einige von notwendigen Hinweisen auf die (sehr) harte Tour. Er ist körperlich stark, in den Jahren des Gefängnisses hatte er genug Zeit sich die Rache auszumalen.

Ob er psychisch vorbereitet ist, als er die Antwort bekommt?

DIE GEDANKEN:
Das Original ist besser, das muss man noch einmal betonen. Es ist aber auch härter, oft an der Grenze des Grauens, die Bilder gehen nicht weg.
Lee's Film ist etwas "leichter", aber nur in Anlehnung an das Original.

Joe Doucett, gespielt durch Josh Brolin, ist kein angenehmer Mensch. Vom Beginn an ist er egoistisch, ein Trinker, der nur an sich denkt. Sein einziger Freund ist der Barbesitzer Chucky, der ihn irgendwie versteht (warum, fragt man sich). Anscheinend ist auch hier die Antwort in der gemeinsamen Vergangenheit. Michael Imperioli spielt ihn überzeugend.

Die Rolle des Fieslings bekommt Sharlto Copley, sein "Adrian Pryce" ist jedoch nicht so glaubhaft.
Samuel L. Jackson (Chaney) kann nur gut spielen.
Die Frauenrollen sind eher klein. Elizabeth Olsen, die jüngere Schwester der Olsen-Zwillinge, überzeugt mich nicht (ganz). Ihr Spiel ist vorhersehbar, ihre Rolle zu statisch.

Der Film spiegelt die Dunkelheit der Seele, des Lebens eines Menschen, der sicher vieles falsch gemacht hat, der jedoch eine Strafe bekommt, die unangemessen hart ist. Brolin gelingt es, die Rolle des Mannes so zu spielen, dass er uns nicht (sehr) leid tut. Erst als er aus Alkoholismus rausfindet, als er sich für Mitmenschen ehrlich interessiert, wird er "menschlicher". Die Frage, wie er 20 Jahre mit (so) wenig psychischen Störungen (Schaden) überlebt hat, ist auch die Wichtigste für mich. Er hat zwar durch Fernseher und Bilder ein Fenster..., aber er leidet unter Deprivation. Wie kann er nach 20 Jahren funktionieren? Kann er das überhaupt?

Die Antwort bekommen wir zum Teil schon in der Geschichte, und diese Antwort scheint irgendwie die einzige "normale" zu sein. Es gäbe noch andere, aber die wären zu konstruiert...

Der Film zeigt das Dunkelste in uns, das Schlimmste...es zeigt die Vergeltung, eine Hölle, in die der Mensch kommen kann.

Nach dem Film kommt zuerst die Stille...dann das Gefühl - WIR können raus, wir müssen nur wollen. Und wieder die Frage, warum das Gefängnis manchmal eine Art von verdrehten Lösungen darstellt...

Zwischen 3-4 Sterne. Spike Lee kann es besser!
4 Personen fanden das hilfreich
RedEyesAm 26. Oktober 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Gut, sehr gut, einfach brilliant!
Verifizierter Kauf
Vorweg, ich werde nicht spoilern!

Ich kenne das Original nicht und kann daher keinen Vergleich zusammentragen. Aber dieser Film ist an sich einfach großartig. Spannung vom Anfang bis zum Ende. Und ja, vor allem das Ende ist einfach der Hammer. Josh Brolin und Elizabeth Olsen in ihren besten Rollen wie ich finde. Hart, brutal, emotional und sogar mit einer Endmoral rübergebracht. Das FSK 16 geht hier wunderbar zur Sache, was im Bereich Brutalität und auch Erotik einen wirklich schönen Augenfang liefert.

Absolut empfehlenswert! Ich habe mir diesen Film relativ blind bestellt, da ich die beiden Hauptdarsteller sehr mag und an diesem Streifen durch die verschiedensten Bewertungen recht interessiert war. Was ich dann zu sehen bekam, haute mich fast von den Socken. Der Film hinterlässt sogar Raum für Diskussionen und freie Gedanken. Top.
Eine Person fand das hilfreich
keine Mainstream AnalyseAm 27. Januar 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ohne das asiatische Original gesehen zu haben: Echt Cool, vielschichtig, nur leider irgendwie viel zu kurz für...
Verifizierter Kauf
... all das was der Film beinhaltet. Ich will nicht spoilern, daher verrate ich nichts. Ich kannte das asiatische Original nicht, werde es mir aber noch anschauen, weil Spike Lees Version/Remake - wenn auch etwas kurz geraten - für sich genommen (und zwar ohne Vergleich zum Original) ein krasser Film ist. Man hat eigentlich nie so wirklich eine Ahnung, wo der Film genau hin will. Zugegeben, es sind ein paar Logik-Lücken dabei, aber die Story an sich entschädigt dafür. Manche Kämpfe sind wohl auch ein Augenzwinkern auf das asiatische Original, oder zumindest asiatische Kampf-Filme, aber auch darüber kann man getrost hinweg sehen, denn das Ende entschädigt so was von. Einfach nur krass. Auf jeden Fall sehenswert.
Die meisten Rezensionen bewerten den Film schlecht und vergleichen ihn mit dem asiatischen Original. Ich kenne es bis dato nicht und "für sich allein genommen" (und wir bewerten hier ja diesen Film und nicht einen Vergleich mit einem anderen) finde ich den Film echt krass. Gut investierte 104 Minuten. Ja, vielleicht flasht es viel mehr, wenn man erst das südkoreanische Original sieht. Aber die amerikanische Version von Spike Lee (auch weiß Gott kein Unbekannter) flasht auf jeden Fall auch schon krass!!! Auf jeden Fall sehenswert (vor allem wenn man das Original nicht kennt und amerikanische Filme den asiatischen vorzieht.)
Eine Person fand das hilfreich
Michael GAm 2. Mai 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Hollywood Remake
Verifizierter Kauf
Das Original ist nach wie vor besser. Aber ich finde das Remake von Spike Lee mit einen brillianten Josh Brolin ist fast genauso gut. Josh Brolin spielt die Rolle sehr überzeugend und die Nebenrollen sind ebenfalls gut besetzt. Wer das Original nicht kennt und Pyschothriller mit einer Hammer Geschichte mag ist hier richtig und wird von der ersten bis zur letzten Minute spannend unterhalten.
Eine Person fand das hilfreich
LopezAm 21. April 2021 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Durchwachsen
Verifizierter Kauf
Ich gebe hier legiglich meine Meinung zum Film wieder. Story ist echt gut. Aber die Umsetzung ging für mich schon in Richtung B-Movie, allein die Dialoge und selbst Samuel L. J. oder J.Brolin konnten nichts reißen. Das Original habe ich nicht gesehen, werd ich mir aber auf jeden Fall ansehen, weil mir die Story schon gut gefallen hat.
Ansonsten kann man den Film ansehen, aber auch nur einmal. Ich jedenfalls.
Thomas SingerAm 1. Februar 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Amazon sollte mehr Filme freigeben viele Kunden sind damit nicht zufrieden schade
Verifizierter Kauf
Der Film ist gut, was mir bei Amazon nicht gefällt dass so alte Filme noch zu bezahlen sind das finde ich doch schon ein wenig unangebracht. Überhaupt im Vergleich zu anderen Anbietern sind sehr viele Filme zu bezahlen die schon eigentlich sehr alt sind und überall auch im Fernsehen zu sehen sind. Hier sollte man sich eventuell etwas von Amazon Seite überlegen.
3 Personen fanden das hilfreich
Lidiya NonovaAm 11. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Kein gutes Remake...
Verifizierter Kauf
Selbst wenn es kein Remake wäre, wäre es auch nur so ungefähr durchschnittlich. Von der Emotionalität hält sich das Ganze sehr in Grenzen, was einen verwirrt. Ich mag Josh Brolin. Aber hier spielt er, als wäre er auf Antidepressiva eingestellt. Und wenn man dann noch das Original kennt...wird es schwer hier zu folgen. Schade...
Eine Person fand das hilfreich
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