Samaritan

 (1.517)
5,71 Std. 42 Min.2022X-RayHDRUHD12
Der dreizehnjährige Sam (Javon "Wanna" Walton) vermutet, dass sein mysteriöser, zurückgezogen lebender Nachbar Mr. Smith (Sylvester Stallone) in Wirklichkeit der legendäre Superheld Samaritan ist, der vor 25 Jahren für tot erklärt wurde. Da die Kriminalität zunimmt und die Stadt am Rande des Abgrunds steht, möchte Sam seinen Nachbarn dazu bringen, die Stadt vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Regie
Julius Avery
Hauptdarsteller
Sylvester StalloneJavon “Wanna” WaltonPilou Asbæk
Genre
Science FictionDramaActionFantasy
Untertitel
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Nebendarsteller
Dascha PolancoMoises AriasMartin StarrSophia TatumJared OdrickHenry G. SandersShameik Moore
Produzenten
Braden AftergoodDavid KernGuy RiedelAdam RosenbergBragi F. SchutSylvester Stallone
Studio
Amazon Studios
Hinweis zum Inhalt
GewaltAlkoholkonsumSchimpfwörter
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,1 von 5 Sternen

1517 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 33% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 13% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 12% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 16% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 26% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Hank ChinaskyAm 31. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Überraschend schlecht
Verifizierter Kauf
Ich hätte nicht gedacht, dass mein Jugendidol Stallone, der doch in den Expendables-Streifen letzthin noch bewies, dass ihm Selbstironie nicht unbekannt sei, so kurz vor Schluß noch einen derart schlechten Film mit sich machen ließe. Naja gut, es hatte sich mit dem letzten Rache-Rambo (Last Blood) schon abgezeichnet, dass er das timing, wann man was endlich beenden sollte, nicht drauf hat. Schon "Last Blood" war ein langeweiliges Stück Brutalo-Mist. Und dieser "Samaritan" ist es auch. Wie man als Action-Größe einen kleinen Jungen mit Tendenz zur Altklugheit in eine unterhaltsame Story einbindet, hatte Schwarzenegger schon in grauer Vorzeit mit seinem "Last Action Hero" vorgeführt. Von Terminator 2 wollen wir mal gar nicht erst reden...
Seit diesen Kino-Meilensteinen sind Jahrzehnte in's Land gegangen und nun kommt so ein Film daher und schämt sich nicht? Die Klischees geben sich hier die Klinke in die Hand: der super-clevere Bubi, der natürlich von seiner überforderten, einzeln erziehenden Mutter ganz doll geliebt wird und ihr gern sein Gespartes für die nächste Mietzahlung in die Hand drückt, muß neben dem grantelnden, aber sehr hart und ehrlich arbeitenden Opa Stallone aka Samariter-Superheld die gute Seite aufführen. Die Bösen sind superfies und mit Tattoos bis zum Anschlag vollgemalt. Ihr Obermotzfiesling will Anarchie ob des Chaos wegen und brüllt irgendwelche Parolen von Befreiung und Jetztsindwirmaldran!, die in einem Münchner Brauhaus selbst in den wilden Zwanzigern nie und nimmer einen Putschversuch hätten auslösen können, weil niemand fähig, auf zwei Beinen zu stehen und gleizeitig so dumm sein kann, sich durch solch eine Parodie von Hetzredengebrüll zu irgendwelchen Ausschreitungen ermunter zu lassen.
Aber das Drehbuch will es, und also tobt der Mob auf den Straßen ohne Sinn und Verstand und vor allem frei von allen nachvollziehbaren Zielen. Denn man braucht ja ein paar schöne Hintergrundbilder von brennenden Kulissen, vor welchen dann die eskalierende Dummbatz-Gewalt, die vermutlich eine spannungsgeladene Showdown-Actionszene vertreten soll, aufgeführt werden kann.
Wie funktioniert diese - sehr ausgewalzte und dadurch sehr langweilige, wenngleich laute (aber man kann ja den Ton runterregeln...) Szene? Die Bösen sind Böse und fangen mit der Gewalt an. Der gute alte Senioren-Supermann, der eben noch alibimäßig irgendwie so tat, als würde er Auseinandersetzungen lieber aus dem Wege gehen, haut sie alle platt. Dabei ist es sehr praktisch, dasss er - und überraschenderweise auch seine pittoresk abgewetzten Klamotten - Kugelsicher ist und feuerfest und mit einer Art Lotus-Effekt-Schicht überzogen, sodaß ihm, wenn er durch Wände rennt, nicht allzuviel Zementstaub in der künstlich-strähnig angeordneten Frisur kleben bleibt.
Die bösen pseudo-anarchistischen Bösen (dass es sich bei ihnen um die Bösen handelt, erwähnte ich schon?) decken den Superhelden mit endlosen Pistolen- und Gewehrsalven ein, aber das juckt ja nicht mal seinen Pullover oder seine Knitterhosen, geschweige denn den Helden. Der geht auf die dumm herumstehenden Bösewichte (das zeichnet die richtig bösen Bösen aus, dass sie überdies noch strohdumm sind) zu und haut sie mit einem Hammer auf's Haupt oder drückt ihnen - Achtung, Spoiler! - ihre eigenen Handgranaten in den Unterleib, damit sie im Hintergrund dann explodieren dürfen als Strafe für ihre Bos- öhm, nein: Dummheit.
Das ist also der Vorbildcharakter für den oben erwähnten vielleicht zwölfjährigen Jungen: ein Superheld, der alle, die ihm dumm kommen, totschlägt. Was für eine pädagogische Message!
Zwischendurch behauptet der Gute (Sly) mal, er sei selbst der Böse - wohl, um die Bösen ein bißchen zu verwirren oder weil einer von den völlig zugedröhnten Drehbuchschreibern kurz vorm Fall in's Bierkoma dachte, es sei doch originell, noch irgendwo einen "Twist" einzubauen. Von sowas liest man ja manchmal in den Do-it-yourself-Ratgebern für Drehbuchautorenanfänger. Später dann stellt sich heraus, dass er selbstverständlich doch der Gute ist, sonst hätte er ja seinem jungen Padavan nicht noch die Armbanduhr repariert. Nicht wahr? Das zeigt, dass er eben doch der Gute war und ist und man darf sicher gehen, dass sein Padawan die tiefsinnige moralische Botschaft, das jeder selbst entscheiden müssen, ob er gut oder schlecht sein wolle, wirklich am Ende auch durchblickt und in Zukunft... Nun: was? Alle Konflikte nach dem Motto: "Der Stärkere gewinnt, weil er der Gute ist und doller draufkloppen kann!" wird lösen können. Prädikat: besonders wertvoll.
Nicht.
Alles an diesem Film ist schlecht - bis auf's Colorgrading, wie schon ein anderer Rezensent bemerkte. Aber sonst wirklich alles. Die schauspielerischen Leistungen ganz vorneweg. Die generischen Actionszenen noch mehr. Oh nein, wartet: das Drehbuch vor allem. Und die Dialoge, insbesondere die, öhm, hüstel... die "Witze" oder humoristischen Einlagen oder wie man das bezeichnen soll.
Als Filmliebhaber steht man fassungslos vor diesem Desaster: sollte sich eine Ikone wie Silvester Stallone, wenn er selbst da vielleicht kein Händchen für hat, nicht Berater leisten können, die ihm von allzu schlechten Rollen abraten? Sollte sich Amazon keine finanziellen Investitionen in Drehbuchautoren oder wenigstens Dialogschreiber leisten können? Nach dem Tod von Bruce Willis erfuhr man von seiner Krankheit und bekam so nachträglich eine Erklärung für die grottenschlechten Filme, die er in den letzten Jahren mit seinem Namen unglücklicherweise "veredelt" hatte. Steht es um Stallone genauso schlimm? Müssen wir uns um ihn und seine Stevenseagalisierung ernsthafte Sorgen machen?
Man sitzt am Ende dieses Films, wenn die Credits runterrollen, perplex da und fragt sich: Warumnurwarum? Und hofft inständig, bei den sich häufenden Meldungen über Schulmassaker, dass Kinder unter sechzehn diesen Film nicht zu sehen bekommen. Auch wenn er - O Ihr Prüden, fürchtet Euch nicht! - offenbar keine Nippelfreigabe hatte.
53 Personen fanden das hilfreich
RumiAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Unfassbar billiger B-Movie mit Stallone als Witznummer !
Verifizierter Kauf
Meine Güte welch ein Krampf, ich habe den Eindruck es werden immer mehr dieser völligen Nullnummern von Filmen produziert.
Wieder einmal ein Altstar als verzweifelter Werbungsversuch, hier in Form von Stallone, wie jämmerlich.
Der Streifen ist nicht nur vom Inhalt von Vorgestern sondern auch die Leistung und die Auswahl der Darsteller erinnert an eine Aufführung einer Laientruppe. Das Ganze noch untermalt mit lächerlichen Filmtricks die so einfach gestrickt sind das einem die Augen zuschwellen.

Fazit : Die Gesamtqualität dieses Kinderschauspiels lässt einen schaudernd
und sprachlos zurück, man kann einfach nicht glauben das so etwas
den Weg in die Öffentlichkeit findet.
35 Personen fanden das hilfreich
CarstenAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Traurig um Sylvester Stallone...
Verifizierter Kauf
Schon während des Intros ahnt man, was auf einen zukommt. Aber ich dachte "na gut, Superhelden-Filme dürfen ruhig mal etwas plakativ rüberkommen". Leider geht es den ganzen Film so weiter, ohne Unterlass.

Ein armer, kleiner Junge ohne Papa, ein gescheiterter Superheld, ein Superschurke, ein paar dämliche Handlanger, ein superböser Plan, und irgendwie rutscht dann Alles zusammen *gähn*

Es ist traurig, Sylvester Stallone so zu sehen. Hat er das nötig? Wieso hat er das nötig? Fürchtet er um sein Image als harter Kerl?

Selbst mit allerbestem Willen und viel Durchhaltevermögen gelang es mir nicht, die gähnende Langeweile zu überwinden, die hier über Allem thront. Der Film ist von vorne bis hinten so "platt", dass schon eine winzige Aufwärtswelle eine Erlösung aus dieser endlos öden Ebene wäre. Doch leider kommt da nichts, im Gegenteil! Gen Ende wird es so erbärmlich, dass ich mitten im "Endfight" doch den Knopf gedrückt, das Trauerspiel beendet, und mich erlöst habe. Alles, inklusive der miesen Effekte, findet am Ende seinen negativen Höhepunkt.

Einen hochachtungsvollen Stern für Sylvester Stallone, weil ich einfach nicht vergessen will, dass es auch gute Filme mit ihm gab. Samaritan ist es definitiv nicht!
20 Personen fanden das hilfreich
MarkusAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
„Samaritan“ – eine gute Abwechslung im Superhelden-Genre, Sly hat's einfach drauf
Verifizierter Kauf
Der Trailer zu „Samaritan“ hatte schon mein Interesse geweckt, da die hier gezeigten eher „geerdeten“ Szenen große Hoffnung gemacht haben, mal einen etwas anderen Superheldenfilm zu erleben abseits des „Bombast“ bei den Marvel und DC Comicverfilmungen.
Sylvester Stallone, der schon bei Marvel (in „Guardians of the Galaxy Vol. 2“) und bei DC (die Stimme von „King Shark“ in „The Suicide Squad“) im Superhelden-Genre geschnuppert hat, hat mich in seiner Rolle als gealterter und ergrauter ehemaliger Held „Samaritan“ voll überzeugt, wobei mich der Film von der Story her ein ganz klein wenig an die Rolle von Bruce Willis in „Unbreakable – Unzerbrechlich“ erinnert und der heruntergekommene Look der Stadt, in der „Samaritan“ lebt, auch etwas an den aus dem ersten „Rocky“-Film (und nicht nur wegen der deutschen Synchronstimme von Jürgen Prochnow für Sly), ebenso wie auch das Auftreten von „Samaritan“ und seine Klamotten mit Mütze auf dem Kopf mich etwas an „Rocky“ erinnern.

Regisseur Julius Avery, der schon mit „Son of a Gun“ und „Operation: Overlord“ Erfolge gefeiert hat, verbindet die gute Story um den „wiederauferstandenen“ Samariter mit guten Actionszenen. Es steht aber in den ersten 60 Minuten eindeutig die Storyentwicklung um den für tot geglaubten Helden „Samaritan“ im Vordergrund, dessen Verhältnis und Kampf gegen seinen Bruder „Nemesis“ (der „böse“ Bruder) im animierten Vorspann kurz erzählt wird.
Wer also Dauer-Action und den „Bombast“ der Marvel und DC Filme bereits von Anfang an erwartet, wird mit „Samaritan“ eher wenig anfangen können, da die Actionszenen erst nach 1 Stunde des Films beginnen und bis zum Finale wie gesagt eher „geerdet“ gehalten sind, eigentlich wie ganze Rolle von Sly als „Samaritan“.

Das Finale hält dann einen Twist bereit, der nicht unbedingt zu erwarten war. Den verrate ich hier aber nicht, einfach selber den Film anschauen.
Pilou Asbæk (der „Eisenmann“ aus „Games of Thrones“) macht als Superschurke „Cyrus“, der den Hammer von „Nemes“ stiehlt, seine Rolle einnehmen und mit Hilfe von „Blackout“-Bomben Chaos in der Stadt stiften will, ebenfalls eine gute Figur.

Noch zur Synchronstimme. Auch ich „trauere“ natürlich der markanten deutschen Synchronstimme für Sly von Thomas Danneberg hinterher. Hier finde ich aber die Stimme von Jürgen Prochnow ganz passend. Er hatte ja bereits zu Beginn der Karriere von Sly ihn in insgesamt vier Filmen synchronisiert (bei „Rocky I und II“, „F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg“ und „Vorhof zum Paradies“).

Von meiner Seite aus 4 Sterne für „Samaritan“. Und warum nicht 5 Sterne? Nicht wegen der eher sparsamen Action, sondern weil das Finale in einer brennenden Fabrikhalle wegen des CGI-Feuers „optisch“ nicht so gut gelungen ist. CGI Feuerszenen sehen irgendwie immer nie so realistisch aus.
16 Personen fanden das hilfreich
AkaAm 27. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Sorry Sly
Verifizierter Kauf
Aber das war gar nichts. Das Beste war der Trailer. Hauptfigur ist nicht Sly, sondern ein nerviges Kind.
Welches von Anstand und Respekt keine Spur hat. Kriminell zu sein gehört wohl heute dazu. Eine Mutter die sich nicht um ihr Kind kümmert wohl ebenso.

Zurück zu Sly -> das war der schlechteste Film, den wir jemals mit ihm gesehen habe. Die Story hörte sich am Anfang gut an, aber wie es umgesetzt wurde und wer er tatsächlich ist...naja

Viele unglaubwürdige Charaktere und unlogische Handlungen / Konsequenzen -> Kind und Sly im Flammeninferno -> Sly können hunderte Kugeln nichts anhaben, aber offenbart natürlich seine Schwäche...die vorhen schon kurz erwähnt wurde....ihm wird zu warm.....Kind brüllt und nervt die ganze Zeit, von Kohlenmonoxid keine Auswirkungen -> Kind kommt aus dem Inferno und nicht mal nee Rußspur....

Der "Bösewicht" stellt sich kurz auf die Straße und für ein paar Handys läuft der Mob Amok.....

-> Es gäbe noch viel dazu zu schreiben -> egal, hat uns nicht gefallen -> kann halt jeder selbst für sich entscheiden -> Sorry Sly
17 Personen fanden das hilfreich
Papa HöhlenbärAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Knackiges Hammerfest mit einem großartigen Sylvester Stallone
Verifizierter Kauf
Die Eigenproduktionen von Amazon sind Licht und Schatten, aber mit dem "Samaritan" hat das Studio ein gutes Werk getan: Schön düster, knackige Action, scharfe Figurenzeichnungen und ein knorriger Sylvester Stallone, der es noch kann.

Die Story in drei Sätzen: Einst gab es zwei Übermenschen, Brüder, von denen der eine – Samaritan – ein Held und der andere – Nemesis – ein Schurke war. Beide starben in einem epischen Duell, so heißt es, und im hier und jetzt hält sich ein Gangsterboss für den legitimen Nachfolger des Schurken. Gleichzeitig erkennt ein kleiner Junge in seinem maulfaulen alten Nachbarn den wackeren Nemesis und überzeugt ihn, noch einmal gesunde Härte walten zu lassen.

Die Story wartet im Grunde mit nur einer Überraschung auf, die für aufmerksame Betrachter allerdings schon recht früh im Film keine mehr ist. Dennoch ist "Samaritan" mehr als nur ein solider Actioner, denn er fügt dem mittlerweile recht abgenutzten Superhelden-Genre durchaus noch die eine oder andere Facette hinzu.

Das Setting ist durchgängig trostlos, alles Reiche und Schöne glänzt durch Abwesenheit. Für den heruntergekommenen Schauplatz, das fiktive "Granit City", dient wohl das schwer abgestürzte Detroit als Vorbild. Sylvester Stallone hat es nach der Verkörperung von allerlei Action-Ikonen eigentlich überhaupt nicht nötig, den Superhelden zu geben, aber er macht seine Sache auch und vor allem in den actionfreien Momenten sehr, sehr gut. Seine knorrige, melancholische Figur nimmt zwar deutliche Anleihen beim letzten "Rambo", aber das verstehe ich als Fanservice. Der Hammer als Waffe der Wahl wird wohl nicht nur in Asgard ein Schmunzeln erzeugen.

Schließlich freue ich mich stets besinnungslos, wenn es irgendwo einen "Game of Thrones"-Darsteller auszumachen gibt: Pilou Asbæk, der bei "GoT" als hundsgemeiner Pirat Euron Graufreud sein Unwesen trieb macht hier nicht weniger finster dem "Samaritan" das Leben schwer.

Der Film hat mit 1:45h nicht gerade Überlänge, aber nutzt die Zeit gut, um prima zu unterhalten. Darum gebe ich gerne fünf freundlich gebrummte Sterne.
11 Personen fanden das hilfreich
\o/Am 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Richtig schwach
Verifizierter Kauf
Soeben bin ich erlöst worden, denn der Abspann läuft endlich. Zwei Dinge sind mir nun klar:
1. Mit einer Kapuze sieht man in jedem Alter verdammt cool aus.
2. Die 100 Minuten Lebenszeit, die ich mit diesem Film verbracht habe, waren eine Fehlinvestition.
Die Dialoge sind unfassbar dünn, der Junge nervig und die Handlung von Beginn an vorhersehbar.
Ich bin wirklich enttäuscht, insbesondere da der Film vorab so beworben wurde. Schade.

So, jetzt muss ich aber echt mal gucken, ob ich noch irgendwo nen Kapuzenpulli im Schrank habe.
17 Personen fanden das hilfreich
Jochen StarkAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Solider Genre-Beitrag für Stallone-Fans
Verifizierter Kauf
Mit einigen Jahren Verspätung wagt nun auch Action-Haudegen Sylvester Stallone den Schritt ins Superheldenfilm-Genre. Jedoch keine Sorge, ein quietsch- und knallbuntes Spektakel gibt es hier nicht zu sehen, sondern vielmehr ein ruhiges Fantasydrama, das mich in einigen Momenten entfernt an "Unbreakable" erinnert hat.

Sly spielt hier den alten Einzelgänger Joe, der sich mit einem Job als Müllmann über Wasser hält und nebenbei alten Trödel repariert. Der Nachbarsjunge Sam ist seit Kindesbeinen an fasziniert über die Geschichte des Helden Samaritan und seinem bösen Zwillingsbruder Nemesis, die beide nach einem Zweikampf vor 25 Jahren als tot gelten. Sam ist jedoch davon überzeugt, dass "sein" Held Samaritan noch immer am Leben ist und untergetaucht ist und als Joe ihn vor einer Straßengang rettet und sich dabei seine besonderen Fähigkeiten zeigen, ist Sam überzeugt, dass er der legendäre Held Samaritan ist. Obwohl Joe anfangs von Sams Hartnäckigkeit genervt ist (der Zuschauer übrigens auch), freunden sich die beiden nach und nach an und nebenbei gibt er ganz wie Rocky dem 13jährigen Sam noch ein paar Lebensweisheiten mit auf den Weg.

In der Stadt werden indes Kriminalität und Unruhen aufgrund einer Wirtschaftskrise immer schlimmer und Joe muss erkennen, dass die Stadt einen Helden wie ihn braucht, der den Verzweifelten Hoffnung gibt. Als Sam in Gefahr gerät, beschließt Joe noch ein letztes Mal gegen das Böse in den Kampf zu ziehen...

Samaritan ist ein solider Genrebeitrag, der ein paar nette Ideen mitbringt, jedoch in erster Linie von der Präsenz seines Hauptdarstellers lebt und meiner Meinung nach hauptsächlich für Stallone-Fans interessant ist, die ihr Idol mal in einer etwas anderen Rolle sehen möchten. Mir gefiel der ruhige Ton des Films und wenn am Ende Sly, inzwischen auch deutlich in die Jahre gekommen, sich die Bösen als nahezu unverwundbarer Superheld vorknöpft, hat das schon fast etwas selbstironisches.

Wer kann, sollte den Film aber im O-Ton schauen. Die deutsche Synchro nicht meiner Meinung nach nicht so gut gelungen.
10 Personen fanden das hilfreich
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