Samaritan

 (1.509)
5,71 Std. 42 Min.2022X-RayHDRUHD12
Der dreizehnjährige Sam (Javon "Wanna" Walton) vermutet, dass sein mysteriöser, zurückgezogen lebender Nachbar Mr. Smith (Sylvester Stallone) in Wirklichkeit der legendäre Superheld Samaritan ist, der vor 25 Jahren für tot erklärt wurde. Da die Kriminalität zunimmt und die Stadt am Rande des Abgrunds steht, möchte Sam seinen Nachbarn dazu bringen, die Stadt vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Regie
Julius Avery
Hauptdarsteller
Sylvester StalloneJavon “Wanna” WaltonPilou Asbæk
Genre
Science FictionDramaActionFantasy
Untertitel
DeutschالعربيةCatalàČeštinaDanskΕλληνικάEnglish [CC]Español (Latinoamérica)Español (España)EuskaraSuomiFilipinoFrançais (Canada)Français (France)Galegoעבריתहिन्दीMagyarIndonesiaItaliano日本語ಕನ್ನಡ한국어മലയാളംBahasa MelayuNorsk BokmålNederlandsPolskiPortuguês (Brasil)Português (Portugal)RomânăРусскийSvenskaதமிழ்తెలుగుไทยTürkçeУкраїнськаTiếng Việt中文(简体)中文(繁體)
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Nebendarsteller
Dascha PolancoMoises AriasMartin StarrSophia TatumJared OdrickHenry G. SandersShameik Moore
Produzenten
Braden AftergoodDavid KernGuy RiedelAdam RosenbergBragi F. SchutSylvester Stallone
Studio
Amazon Studios
Hinweis zum Inhalt
GewaltAlkoholkonsumSchimpfwörter
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,1 von 5 Sternen

1509 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 33% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 13% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 12% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 16% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 26% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

MarkusAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
„Samaritan“ – eine gute Abwechslung im Superhelden-Genre, Sly hat's einfach drauf
Verifizierter Kauf
Der Trailer zu „Samaritan“ hatte schon mein Interesse geweckt, da die hier gezeigten eher „geerdeten“ Szenen große Hoffnung gemacht haben, mal einen etwas anderen Superheldenfilm zu erleben abseits des „Bombast“ bei den Marvel und DC Comicverfilmungen.
Sylvester Stallone, der schon bei Marvel (in „Guardians of the Galaxy Vol. 2“) und bei DC (die Stimme von „King Shark“ in „The Suicide Squad“) im Superhelden-Genre geschnuppert hat, hat mich in seiner Rolle als gealterter und ergrauter ehemaliger Held „Samaritan“ voll überzeugt, wobei mich der Film von der Story her ein ganz klein wenig an die Rolle von Bruce Willis in „Unbreakable – Unzerbrechlich“ erinnert und der heruntergekommene Look der Stadt, in der „Samaritan“ lebt, auch etwas an den aus dem ersten „Rocky“-Film (und nicht nur wegen der deutschen Synchronstimme von Jürgen Prochnow für Sly), ebenso wie auch das Auftreten von „Samaritan“ und seine Klamotten mit Mütze auf dem Kopf mich etwas an „Rocky“ erinnern.

Regisseur Julius Avery, der schon mit „Son of a Gun“ und „Operation: Overlord“ Erfolge gefeiert hat, verbindet die gute Story um den „wiederauferstandenen“ Samariter mit guten Actionszenen. Es steht aber in den ersten 60 Minuten eindeutig die Storyentwicklung um den für tot geglaubten Helden „Samaritan“ im Vordergrund, dessen Verhältnis und Kampf gegen seinen Bruder „Nemesis“ (der „böse“ Bruder) im animierten Vorspann kurz erzählt wird.
Wer also Dauer-Action und den „Bombast“ der Marvel und DC Filme bereits von Anfang an erwartet, wird mit „Samaritan“ eher wenig anfangen können, da die Actionszenen erst nach 1 Stunde des Films beginnen und bis zum Finale wie gesagt eher „geerdet“ gehalten sind, eigentlich wie ganze Rolle von Sly als „Samaritan“.

Das Finale hält dann einen Twist bereit, der nicht unbedingt zu erwarten war. Den verrate ich hier aber nicht, einfach selber den Film anschauen.
Pilou Asbæk (der „Eisenmann“ aus „Games of Thrones“) macht als Superschurke „Cyrus“, der den Hammer von „Nemes“ stiehlt, seine Rolle einnehmen und mit Hilfe von „Blackout“-Bomben Chaos in der Stadt stiften will, ebenfalls eine gute Figur.

Noch zur Synchronstimme. Auch ich „trauere“ natürlich der markanten deutschen Synchronstimme für Sly von Thomas Danneberg hinterher. Hier finde ich aber die Stimme von Jürgen Prochnow ganz passend. Er hatte ja bereits zu Beginn der Karriere von Sly ihn in insgesamt vier Filmen synchronisiert (bei „Rocky I und II“, „F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg“ und „Vorhof zum Paradies“).

Von meiner Seite aus 4 Sterne für „Samaritan“. Und warum nicht 5 Sterne? Nicht wegen der eher sparsamen Action, sondern weil das Finale in einer brennenden Fabrikhalle wegen des CGI-Feuers „optisch“ nicht so gut gelungen ist. CGI Feuerszenen sehen irgendwie immer nie so realistisch aus.
16 Personen fanden das hilfreich
Marc & FamilieAm 27. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Mischung aus Trägheit von Rocky, Heilung wie Logan und US Gangster Getto
Verifizierter Kauf
Hy Liebe Filmgemeinde,

Nun habe ich mir den gesamten Film angesehen und ich werde hier die Mainpoints nicht spoilern...

Zuerst einmal Achtung vor Sly. Mit 76 möchte man gerne noch so fit sein, obwohl schön fande ich Ihn nie, aber das liegt ja im Sinne des Betrachters.

Die Story ist schnell umrissen.
2 Superhelden Brüder kommen vermeintlich im Feuer um. Man wird dann viele Jahre später in üble Gegenden der USA versetzt, wo Geldnot und Kriminalität Alltag ist. Hier muss ein 13 jähriger Junge mit seiner Mum sich über Wasser halten, die Krankenschwester ist, aber das Geld hinten und vorne nicht reicht...
Der Junge driftet in eine Bandenkriminaltät ab, ist aber selbst immer auf der guten Seite... Helfen tut ihm in schwierigen Situationen Sly, alias Joe Smith, der in seiner Rolle mit grauem Bart auch gerne die Rolle des Captain auf Roter Oktober hätte spielen können. Der Look gefällt...

Es wird immer klarer, das Joe nicht einfach nur ein alter Herr ist, der sich mit Reparaturen von Altgeräten über Wasser hält, die er als Müllmann findet und aufbereitet, sondern das er besondere Kräfte hat ....

Diese Erinnern stark an Logan, gebrochene Knochen heilen wieder sowie übermenschliche Kraft... Er ist einer der beiden verschollenen Superhelden.

Vermeintlich der gute Samariter...
Das wird einem lange so eingetrichtert, aber ich hatte da schon bald Zweifel, mehr möchte ich aber nicht verraten...

Der Film erhält von einem Sly Fan sicherlich 4 oder 5 Sterne, von mir allerdings reicht es nur für 3...

Zuerst einmal ist die deutsche Synchronstimme von Sly für mich, nicht sehr toll... Wenn man die Stallone Filme kennt, kennt man auch die Stimme... und dieser Wiedererkennungswert fehlt mir...

Der Film entführt einen in die Problemecken der USA, mit einem Bösewicht, den man schon aus Game of Thrones kennt. Sly ist phleckmatisch und schuhbesohlend wie bei Rocky, auch mit seinen belehrenden Sätzen zu dem 13 jährigen Jungen, den er irgendwann retten muss... spätestens als er und der Junge gefühlt Stundenlang in einer Halle stehen und plaudern, während diese im Vollbrand steht, und nicht einmal gehustet wird, hat der Film an Glaubwürdigkeit eingebüsst...

Wer hier Action a la Rambo oder Expendables etwartet, wird enttäuscht.
Wer die Dialoge und Trägheit von Rocky mag, wird den Film gut finden...

Jetzt macht Euch aber gerne selbst ein Bild und ich hoffe das meine Einschätzung etwas Orientierung geben konnte...

Viel Spass....
6 Personen fanden das hilfreich
RoderichAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
S wie Samaritan, oder Mjölnir's Bruder
Verifizierter Kauf
Man muss nicht gut sein um einen Samariterkomplex zu entwickeln.
Man muss auch nicht schlecht sein um böses zu tun.
Gut und böse lebt beides in uns. Wir entscheiden.

"Samaritan" ist die filmische Umsetzung der gleichnamigen Comic-Geschichte von Bragi F. Schut, Marc Olivent und Renzo Podesta. Comics mag ich ja recht gerne, diesen Graphic Novel habe ich allerdings nie gelesen.
So bezieht sich meine Beurteilung auch ausschließlich auf den Film, und der hat mit einem offensichtlichen Problem zu kämpfen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des dreizehnjährigen Jungen Sam Cleary (Javon Walton), und die angepeilte Zielgruppe dürfte sich auch in diesem Alterssegment bewegen, der Film hingegen ist dann allerdings mit einer Altersfreigabe von nicht unter 16 Jahren gekennzeichnet.
Der Beginn wirft dann auch die Frage auf warum dies so ist. Es wird der Weg eines Halbwaisen erzählt, der auf der Suche nach Halt und Führung sich in seinem Fantum zu dem mutmaßlich verstorbenen Superhelden Samaritian flüchtet. Er und sein Zwillingsbruder Nemesis sind bei ihrem Kampf gegeneinander vor 25 Jahren allem Anschein nach umgekommen. In seinem Nachbarn Joe Smith (Sylvester Stallone) glaubt der Junge sein Idol wiederzuerkennen.
Lebt der Held noch und hat sich all die Jahre nur versteckt im Hintergrund gehalten?
Und so wird zuerst die Tonalität eines "Shazam!" angeschlagen, wechselt dann aber irgendwann unmittelbar in die eines "The Punisher".
Eine gewagte Mischung würde ich mal sagen, und nach ein wenig mehr als der Hälfte des Films dachte ich mir, die Geschichte kann jetzt eigentlich nur noch ein Twist retten, und diese Wendung kam dann zum Glück auch!
Allerdings recht spät. Zu spät?

Als Antagonist ist der dänische Schauspieler Pilou Asbæk in der Rolle des Cyrus zu sehen, in der Fortsetzung von "Uncharted" soll er auch (voraussichtlich) den Gegenspieler mimen.

Unglücklich ist dann die deutsche Synchronisation gelöst worden. Die deutsche Synchronstimme die Sylvester Stallone vertont ist ungewohnt und damit auch irgendwie unpassend, was echt verwundert, denn bedenkt man die wenigen Worte die seine Figur im ganzen Film spricht, wie teuer kann es dann gewesen sein, seinen angestammten Sprecher Thomas Danneberg zu buchen? Das dachte ich mir zumindest als ich den Film sah, musste nun allerdings feststellen (nach kurzer Recherche), dieser hat mittlerweile diesen Job wohl an den Nagel gehängt und lebt im Ruhestand. Schade.
Dass es sich beim "neuen" Sprecher allerdings um Jürgen Prochnow handelt, der Sly bereits zum Beispiel für "Rocky" und "Rambo: Last Blood" seine Stimme lieh, ist mir wirklich nicht aufgefallen. Echt verwunderlich, da ich die Stimme von Prochnow sehr gerne mag. Ein Mysterium!

Fazit:
Anfang und Ende passen einfach nicht aneinander.
2,5 Sterne.
Eine Person fand das hilfreich
Hank ChinaskyAm 31. August 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Überraschend schlecht
Verifizierter Kauf
Ich hätte nicht gedacht, dass mein Jugendidol Stallone, der doch in den Expendables-Streifen letzthin noch bewies, dass ihm Selbstironie nicht unbekannt sei, so kurz vor Schluß noch einen derart schlechten Film mit sich machen ließe. Naja gut, es hatte sich mit dem letzten Rache-Rambo (Last Blood) schon abgezeichnet, dass er das timing, wann man was endlich beenden sollte, nicht drauf hat. Schon "Last Blood" war ein langeweiliges Stück Brutalo-Mist. Und dieser "Samaritan" ist es auch. Wie man als Action-Größe einen kleinen Jungen mit Tendenz zur Altklugheit in eine unterhaltsame Story einbindet, hatte Schwarzenegger schon in grauer Vorzeit mit seinem "Last Action Hero" vorgeführt. Von Terminator 2 wollen wir mal gar nicht erst reden...
Seit diesen Kino-Meilensteinen sind Jahrzehnte in's Land gegangen und nun kommt so ein Film daher und schämt sich nicht? Die Klischees geben sich hier die Klinke in die Hand: der super-clevere Bubi, der natürlich von seiner überforderten, einzeln erziehenden Mutter ganz doll geliebt wird und ihr gern sein Gespartes für die nächste Mietzahlung in die Hand drückt, muß neben dem grantelnden, aber sehr hart und ehrlich arbeitenden Opa Stallone aka Samariter-Superheld die gute Seite aufführen. Die Bösen sind superfies und mit Tattoos bis zum Anschlag vollgemalt. Ihr Obermotzfiesling will Anarchie ob des Chaos wegen und brüllt irgendwelche Parolen von Befreiung und Jetztsindwirmaldran!, die in einem Münchner Brauhaus selbst in den wilden Zwanzigern nie und nimmer einen Putschversuch hätten auslösen können, weil niemand fähig, auf zwei Beinen zu stehen und gleizeitig so dumm sein kann, sich durch solch eine Parodie von Hetzredengebrüll zu irgendwelchen Ausschreitungen ermunter zu lassen.
Aber das Drehbuch will es, und also tobt der Mob auf den Straßen ohne Sinn und Verstand und vor allem frei von allen nachvollziehbaren Zielen. Denn man braucht ja ein paar schöne Hintergrundbilder von brennenden Kulissen, vor welchen dann die eskalierende Dummbatz-Gewalt, die vermutlich eine spannungsgeladene Showdown-Actionszene vertreten soll, aufgeführt werden kann.
Wie funktioniert diese - sehr ausgewalzte und dadurch sehr langweilige, wenngleich laute (aber man kann ja den Ton runterregeln...) Szene? Die Bösen sind Böse und fangen mit der Gewalt an. Der gute alte Senioren-Supermann, der eben noch alibimäßig irgendwie so tat, als würde er Auseinandersetzungen lieber aus dem Wege gehen, haut sie alle platt. Dabei ist es sehr praktisch, dasss er - und überraschenderweise auch seine pittoresk abgewetzten Klamotten - Kugelsicher ist und feuerfest und mit einer Art Lotus-Effekt-Schicht überzogen, sodaß ihm, wenn er durch Wände rennt, nicht allzuviel Zementstaub in der künstlich-strähnig angeordneten Frisur kleben bleibt.
Die bösen pseudo-anarchistischen Bösen (dass es sich bei ihnen um die Bösen handelt, erwähnte ich schon?) decken den Superhelden mit endlosen Pistolen- und Gewehrsalven ein, aber das juckt ja nicht mal seinen Pullover oder seine Knitterhosen, geschweige denn den Helden. Der geht auf die dumm herumstehenden Bösewichte (das zeichnet die richtig bösen Bösen aus, dass sie überdies noch strohdumm sind) zu und haut sie mit einem Hammer auf's Haupt oder drückt ihnen - Achtung, Spoiler! - ihre eigenen Handgranaten in den Unterleib, damit sie im Hintergrund dann explodieren dürfen als Strafe für ihre Bos- öhm, nein: Dummheit.
Das ist also der Vorbildcharakter für den oben erwähnten vielleicht zwölfjährigen Jungen: ein Superheld, der alle, die ihm dumm kommen, totschlägt. Was für eine pädagogische Message!
Zwischendurch behauptet der Gute (Sly) mal, er sei selbst der Böse - wohl, um die Bösen ein bißchen zu verwirren oder weil einer von den völlig zugedröhnten Drehbuchschreibern kurz vorm Fall in's Bierkoma dachte, es sei doch originell, noch irgendwo einen "Twist" einzubauen. Von sowas liest man ja manchmal in den Do-it-yourself-Ratgebern für Drehbuchautorenanfänger. Später dann stellt sich heraus, dass er selbstverständlich doch der Gute ist, sonst hätte er ja seinem jungen Padavan nicht noch die Armbanduhr repariert. Nicht wahr? Das zeigt, dass er eben doch der Gute war und ist und man darf sicher gehen, dass sein Padawan die tiefsinnige moralische Botschaft, das jeder selbst entscheiden müssen, ob er gut oder schlecht sein wolle, wirklich am Ende auch durchblickt und in Zukunft... Nun: was? Alle Konflikte nach dem Motto: "Der Stärkere gewinnt, weil er der Gute ist und doller draufkloppen kann!" wird lösen können. Prädikat: besonders wertvoll.
Nicht.
Alles an diesem Film ist schlecht - bis auf's Colorgrading, wie schon ein anderer Rezensent bemerkte. Aber sonst wirklich alles. Die schauspielerischen Leistungen ganz vorneweg. Die generischen Actionszenen noch mehr. Oh nein, wartet: das Drehbuch vor allem. Und die Dialoge, insbesondere die, öhm, hüstel... die "Witze" oder humoristischen Einlagen oder wie man das bezeichnen soll.
Als Filmliebhaber steht man fassungslos vor diesem Desaster: sollte sich eine Ikone wie Silvester Stallone, wenn er selbst da vielleicht kein Händchen für hat, nicht Berater leisten können, die ihm von allzu schlechten Rollen abraten? Sollte sich Amazon keine finanziellen Investitionen in Drehbuchautoren oder wenigstens Dialogschreiber leisten können? Nach dem Tod von Bruce Willis erfuhr man von seiner Krankheit und bekam so nachträglich eine Erklärung für die grottenschlechten Filme, die er in den letzten Jahren mit seinem Namen unglücklicherweise "veredelt" hatte. Steht es um Stallone genauso schlimm? Müssen wir uns um ihn und seine Stevenseagalisierung ernsthafte Sorgen machen?
Man sitzt am Ende dieses Films, wenn die Credits runterrollen, perplex da und fragt sich: Warumnurwarum? Und hofft inständig, bei den sich häufenden Meldungen über Schulmassaker, dass Kinder unter sechzehn diesen Film nicht zu sehen bekommen. Auch wenn er - O Ihr Prüden, fürchtet Euch nicht! - offenbar keine Nippelfreigabe hatte.
53 Personen fanden das hilfreich
H.H.Am 6. September 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Ein guter Stallone in einem Mittelmaß von Film
Verifizierter Kauf
Den Unterdurchschnitt dieses Films rettet eigentlich nur Sylvester Stallone und das dadurch, dass seine Fans ihn so wiederfinden wie sie ihn sehen wollen und schätzen. Schade ist das durch Drehbuch und Regie völlig ungenutzte Potenzial, das am Ende einen generischen Action-Helden-Film platziert, der so aber auch jede andere Variation oder Namen hätte tragen können.

Die Bösen sind böse, die Guten... die sind immerhin nicht immer nur die Besten, es gibt da schon Ausrutscher. Aus dieser Ambivalenz hätte so viel entstehen können, doch es bleibt beim strahlenden Kinderlächeln am Ende und der Gewissheit: Alles wird gut, der eine reißt es schon raus.
Verdorben hat den Film die Tatsache, dass den Schurken das Schicksal aller anderen und sogar das eigene - wie in jedem generischen Plot - völlig egal ist. Welche Motivation treibt sie an? Keine! Sie sind einfach nur böse und das war es. Dem Oberbösewicht rennen alle Kleinbösewichte im blinden Kadavergehorsam nach und senken stilbewusst den Blick nach unten wenn er die Bühne betritt. Sie fallen wortlos wie die Fliegen wenn es an die Action geht und sind so imkompetent und strunzdumm lächerlich wie Kanonenfutter-Statisten es nur sein können. Der Oberbösewicht kümmert sich allein um alles Schlimme, und unsere zwei Protagonisten allein kümmern sich um alles Gute.

Nur kurz angetastet und nicht ausgeführt wird die prekäre Situation von Sams Mutter. Sie hätte als Beispiel für die sozialen Schwierigkeit in der City stehen können, das Warum hätte uns erkären können, weshalb sich beliebige Menschen von der Straße dort zum blinden Wüten und Plündern aufwiegeln lassen, aber nicht für mehr Rechte streiten. Kommen dort Dummheit und Zerstörungswille vor Zivilcourage? Wir erfahren leider nicht, was zu den dystopischen Zuständen führte, und ob zum Schluss in dieser Stadt irgendeiner aus der Katastrophe etwas lernte oder sich eine Hinwendung zur Veränderung ergeben hat, ein Stein des Anstoßes, das erfahren wir genauso wenig. Der Zuschauer bleibt ratlos über so wenig Drehbuchverstand.

Stallone ist, wie wir ihn kennen, ich sehe ihn einfach gern, auch wenn seine Filme sicher kein Arthouse sind, doch immerhin einen deutlichen Unterschied zum sonstigen Action-Einerlei. Er ist ein guter Schauspieler und stets voll in der Rolle, so auch hier. Die Synchro durch Prochnow ist schwer gewöhnungsbedürftig, ich vermisse Danneberg extrem. Doch Prochnows Wahl ist im Kern nachvollziehbar und überlegt, Stallone hört sich real wirklich sehr verschliffen und ältlich an. So ist es auch nicht Prochnow, sondern die Tonabmischung und Synchronregie, die ihn leider schlecht klingen lassen. Alles wirkt steril "am Mikro" eingesprochen, etwas kurzatmig, nicht wie aus einer mitgegangenen Bewegung heraus und die Abmischung der Stimmen generell in diesem Film klingt nicht wie aus der fiktiven Umgebung heraus, Stallons Passagen am allerwenigsten. Geld genug war für den Film da, für die deutsche Synchro offenbar nicht.
Sam, der Junge, bleibt stimmlich etwas nervig in Erinnerung, was nicht zuletzt an eingestreuter "cooler" Jugendsprache liegt. Unpassend wie in Youtube-Videos, ey.

Fazit. drei respektvolle Sterne für Stallone, der Rest des Films verdient keinen mehr aber liefert Popcorn-Kino, über dessen Inkohärenz man sich auch nicht aufregen muss. Es ist kein Arthouse.
2 Personen fanden das hilfreich
MathieuxAm 20. September 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Der (Anti-) Held der Stunde!
Verifizierter Kauf
Frage: Wie viele echte (Anti-) Helden haben wir in unserer modernen Literatur?

Wir haben Batman - ein Charakter, der anfangs sogar ziemlich albern und trashig war und erst später so wirklich zum Sinnbild des Antihelden wurde. Wir haben Deadpool, der aber bereits in den Comics genau so angelegt war und vergleichsweise "jung" ist. Dann war da noch Spawn - aber der hatte kaum eine Wahl. Sicherlich können wir auch Wolverine dazu zählen. Und irgendwo dazwischen ist wohl auch noch der Punisher.

Hier aber entfernen wir uns von Marvel und DC und damit sowohl von der Story als auch von der Machart, die wir gewohnt sind inzwischen. Und das ist verdammt gut so!

"Samaritan" bewegt sich in der Machart auf dem Erbe von Rocky und das sicherlich nicht ohne Grund - es funktioniert (für mich) aber auch: Das Narrativ der Superheldenstory ist eher Background für eine Sozialkritik, die man aber deutlich besser hätte ausbauen können.

Der "neunmalkluge" Junge trifft auf den "vom Leben gezeichneten" in die Jahre gekommenen alten Sack, der ein Held sein könnte oder eben auch nicht trifft auf einen größenwahnsinnigen Troll in der Manier von Bane -10 und das alles in einer Umgebung, die von Armut zerfressen ist.

Ja! Man hätte viel, VIEL mehr daraus machen können. Gerade sozialpolitisch. Und den Mittelpunkt versäumt der Film ebenso wie den Schwerpunkt. Ein bisschen zu viel Story gepackt in ein bisschen zu wenig Zeit. Dadurch ergeben sich zwangsläufig auch Logikfehler - auch wenn sie eher gegen Ende entstehen und sich im Rahmen halten, aber sie sind da.

Trotzdem überzeugte mich der Film über die (fast) gesamte Distanz durch einen sehr guten Stallone und eben genau die Trägheit, die andere bemängeln. Das Superheldengedöns ist für mich absolut im Hintergrund, bei dieser Geschichte. Nimmt man das weg, hat man die klassische Manier von Rocky mit ein bisschen Mr. Miyagi und ganz viel "LMAA".

Ich würde 3,4 Punkte geben mit einer klaren Empfehlung für einen flachen Popcorn-Abend, der durchaus fesseln kann, wenn man sich darauf einlässt und ein paar offensichtliche Logikfehler speziell am Ende einfach übersieht. Denn die tun keinem weh...
XeeranAm 26. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
📽️📽️ Mittelmäßiger Action-Superheldenfilm📽️📽️
Verifizierter Kauf
Samaritan (Sylvester Stallone) kämpfte einst gegen seinen Widersacher Nemesis und beide starben - dachte man. Denn der kleine Sam Cleary (Javon 'Wanna' Walton) findet heraus, dass sein Nachbar Joe Superkräfte besitzt und nachdem Joe ihm hilft, ist er der Überzeugung, dass das Samaritan ist. Währenddessen versinkt die Stadt in der die Beiden leben in Anarchie und Chaos.

Jetzt wird Sylvester Stallone also auch zum Superhelden, nachdem er schon in der Vergangenheit zum Actinohelden wurde. Das macht einiges einfacher, wenn Kugeln keine Wirkung haben und quasi jeder Schlag ein Knockout herbei führt. Javon Walton als quasi Sidekick erfüllt dann das Klischee des kleinen, naiven und glorifizierenden Jungen. Eine wirkliche Protagonistin fehlt und der Antagonist Cyrus (Pilou Asbaek) ist ein typischer Gangster im Größenwahn.

In meinen Augen ist sowohl die Geschichte mit seiner vorhersehbaren Wendung am Ende, als auch die Action recht langweilig und plump weil zu klischeehaft und Standard. Das kennt man schon von diversen anderen Filmen und Sylvester Stallone würde ich bei diesem Film den Rat erteilen: "Schuster bleib bei deinen Leisten". Der Film ist nur Mittelmaß und folglich 2,5 von fünf Sterne.
7 Personen fanden das hilfreich
Tobias P.Am 27. August 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
nuuun was soll ich sagen
Verifizierter Kauf
eine etwas originellere fassung eines Films, den es so leider schon oft gab im sinne von
- aus der sicht eines Kindes
- zwei verfeindete Lager
- gelehrter versucht heraus zu finden ob "er" noch lebt und wer er ist

um so wenig wie möglich zu spoilern schreibe ich verräterrisches ganz nach unten

also erstmal zu effekten
-klassisches CJI
-gesicht auf körper projezieren - das war täuschend echt sah aber am ende stark nach deepfake aus
-Greenscreen effekte sind sehr auffällig, scheinbar hatte die dame höhenangst und konnte an keine echte Leiter ran...
eine Szene fiel mir negativ auf als ein Video in ein Fenster gearbeitet wurde, dieses aufnahmen hätte man auch nachdrehen können, stattdessen wurde darauf verzichtet, stört aber wenn man den Film aufmerksam verfolgt

über die schauspielerauswahl lässt sich streiten..
leider sind es meist die, die ich trotz dass ich in den letzten jahren recht selten schaue schon hunderte male gesehen hab.

jaa man sucht bekannte gesichter damit ein vertrautes gefühl entsteht beim zuschauer aber mal im ernst, nichts gegen Silvester Stalone - Rambo schaue ich mir heute noch gerne an - und das würde ich sogar heute noch ein Kunstwerk nennen
nur DIESER film hier ist es keineswegs.. leider

noch einmal warne ich vor verräterischen Spoilern:

den Hauptplot konnte man leider schon sehr früh im Film erahnen, weswegen er viel weniger überraschend kommt als er so extrem in Szene gesetzt wurde, weswegen einem dann die vielen aufregenden sekunden relativ unnötig vorkommen aber ohne diese wäre es ja kein action/superheldenfilm

abschließend ist es für Kinder bestimmt ein toller Film.(nicht wie baywatch 2017)
aber ich bin nunmal 25, was sollte ich dagegen tun dass er mir nicht passt, niemand bewertet objektiv
der Film entertaint gewiss und setzt auch gute witze an den richtigen Punkten.(nicht wie baywatch 2017) der rest ist leider schon hunderte male an mir vorbei gezogen

mal im ernst schaut euch nicht baywatch 2017 an - einen Schlechteren Film gibt es nicht wenn man
-guten humor hat
-gut gelaunt bleiben möchte
-guten humor hat
-guten humor hat
-gut gelaunt bleiben möchte
-guten humor hat
3 Personen fanden das hilfreich
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