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Star Trek: Picard

 (1.478)
7,32022X-Ray12
Die zweite Staffel nimmt den legendären Jean-Luc Picard und seine Crew mit auf eine mutige und aufregende neue Reise: in die Vergangenheit. Picard muss alte und neue Freunde anwerben, um sich den Gefahren der Erde des 21. Jahrhunderts zu stellen, um die Zukunft der Galaxie zu retten.
Hauptdarsteller
Patrick StewartAllison PillIsa Briones
Genre
Science FictionDramaAbenteuerAction
Untertitel
DeutschEnglish [CC]
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DeutschEnglish

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  1. 1. Die Stargazer
    4. März 2022
    55 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Staffelpremiere. Die Sternenflotte muss erneut auf den legendären Jean-Luc Picard zurückgreifen, nachdem Mitglieder seiner ehemaligen Crew - Cristóbal Rios, Seven of Nine, Raffi Musiker und Dr. Agnes Jurati - eine Anomalie im Weltraum entdecken, die die Galaxis bedroht.
  2. 2. Buße
    11. März 2022
    55 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Picard findet sich in einer alternativen Zeitlinie im Jahr 2400 wieder, wo sein langjähriger Erzfeind Q einen letzten "Prozess" inszeniert hat. Picard sucht nach seiner vertrauten Crew, während er versucht, die Ursache für diese dystopische Zukunft zu finden.
  3. 3. Assimilation
    18. März 2022
    48 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Picard und die Crew reisen zurück nach Los Angeles ins Jahr 2024, um den "Wächter" zu finden, der den Startpunkt der Abweichung der Zeit identifizieren kann. Seven, Raffi und Rios begeben sich in eine unbekannte Welt, die 400 Jahre zurück liegt.
  4. 4. Wächter
    24. März 2022
    46 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Da die Zeit knapp wird, um die Zukunft zu retten, nimmt Picard die Sache selbst in die Hand und bittet einen alten Freund um Hilfe. Währenddessen gerät Rios mit dem Gesetz aneinander und Jurati schließt einen Pakt mit der Borg-Königin.
  5. 5. Flieg mich zum Mond
    1. April 2022
    42 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Picard entdeckt, dass eine wichtige Person aus seiner Vergangenheit ein wesentlicher Bestandteil der Abweichung in der Zeitlinie sein könnte. Q setzt seine Manipulation der Zeitlinie fort und interessiert sich für Dr. Adam Soong. Jurati sieht sich den Konsequenzen ihres Deals mit der Borg-Königin gegenüber.
  6. 6. Zwei von Eins
    7. April 2022
    39 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Tallinn hilft Picard und der Crew, eine Gala am Vorabend einer gemeinsamen Weltraummission zu infiltrieren, um einen Astronauten zu beschützen, von dem sie glauben, dass er wesentlich für die Wiederherstellung der Zeitlinie ist – Renee Picard; Kore macht eine überraschende Entdeckung über die Arbeit ihres Vaters.
  7. 7. Monster
    14. April 2022
    47 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Tallinn begibt sich in Picards Unterbewusstsein, um ihm zu helfen, aus dem Koma zu erwachen und sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen. Seven und Raffi suchen nach Jurati. Rios bemüht sich, die Wahrheit vor Teresa zu verbergen.
  8. 8. Gnade
    21. April 2022
    49 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Da die Zeit bis zum Start der Europa-Mission knapp wird, müssen sich Picard und Guinan aus dem Gewahrsam des FBI befreien. Seven und Raffi finden Jurati und sind entsetzte, was aus ihr geworden ist.
  9. 9. Das Versteckspiel
    28. April 2022
    50 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Picard und seine Crew kämpfen um ihr Leben, als sie von einer neuen Inkarnation eines alten Feindes angegriffen werden. Doch um zu überleben, muss sich Picard zunächst den Geistern seiner Vergangenheit stellen. Seven und Raffi haben einen letzten Showdown mit Jurati.
  10. 10. Abschied
    6. Mai 2022
    48 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, English [CC]
    Wiedergabesprachen
    Deutsch, English
    Im Finale der zweiten Staffel befinden sich Picard und die Besatzung nur wenige Stunden vor dem Europa-Start in einem Wettlauf mit der Zeit, um die Zukunft zu retten.

Weitere Informationen

Nebendarsteller
Jeri RyanMichelle HurdEvan EvagoraOrla BradySantiago CabreraBrent Spiner
Jahr der Staffel:
2022
Hinweis zum Inhalt
Angsteinflößende SzenenRauchensexuelle InhalteAlkoholkonsumGewaltSchimpfwörterNacktheit
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Andere Formate

Rezensionen

3,1 von 5 Sternen

1478 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 42% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 8% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 5% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 11% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 34% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Til PscheidlAm 6. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Picard season2 tells stories the way cooking recipes do. But this is about to many meals at once.
Season 2
Short review (analysis and reasoning in long version below):

When I watched Star Trek "Picard" I had the impression that the story is trying to include many important themes but does not spend enough time for them and hence feels convoluted. It feels rushed, unfocused and frustrating. It concentrates on the “What” and “That” rather than the “How” and barely the “Why”. Similarly, a cooking recipe is not a Story about cooking nor a cook nor about salt and pepper. A story is about a way- the How- not just the Start, some key steps and the End. Often I had the impression that dramatic scenes did not have sufficient setup by the story, and dialog was full of vague metaphors and truisms and the mysteries were not original and only superficially meaningful. The characters do not make difficult character revealing decisions - their development concerns rather their circumstances than their actual character, behavior or opinion. That left the taste of shallowness.

The art of allegorical science-fiction stories with thought provoking dilemmas and “what if scenarios” that tell something about the human condition is lost in Star Trek Picard.

In concept and premise Star Trek “Picard” season 2 is good – but struggles implementing them.
In the end result it seems to me that so many great ideas could have been shown by great Stories about them if they were set in another story world and not hindered by being more, lets say, set accidentally in the Star Trek World than by design.

Additionally there where again unnecessary cruel scenes. You cannot watch this show with children, again like season 1.

The actors do their best with what is given to them.

Long review(Warning Spoilers....!):

Season 2: A Christmas carol. Star Trek 4 The Voyage Home and the episode Tapestry from TNG

Themes like. Climate change, racism, totalitarianism, freedom of love, personal responsibility, exploitation and enslavement and marginalization of social groups, migration because of war or natural catastrophes, artificial intelligence – They are all super important, but they are all only mentioned and only shortly shown in ST Picard, but they do not become the core of the story – the story seems to be written with these themes but not about them. To show burning forests and a polluted atmosphere and let the protagonist say that this is terrible ( season2) is a true statement or comment but is not a story about climate change. To show police brutality and racism (season 2) is a true statement or comment or observation but not a story. There are differences between an observation and a story. One of them is that the story shows protagonists overcoming inner or outer resistance by having a revelation about themselves or certain subject - accordingly they change their point of view or opinion and consequently their behavior and overcome themselves and/or the outer antagonist. Antagonists are created to catalyze the internal challenge and revelation of the heroes. That is the actual protagonist and story struggle and depends on the protagonists weakness and desire and need.

Characters : TNG: Symbolic characters vs. “Picard”: setup for payoff - characters

The characters in TNG are not actual characters they rather serve a symbolic function in the allegorical and episodic narrative of classic Star Trek:

Picard: The explorer, the philosopher
Riker: the young adventurer. The fighter.
Data: Classic symbolic character in the line of Frankenstein and the Tin Woodman- the machine that is more human than the humans.
Troi: The magician: Symbolism of empathy in an else technical world.
Geordi Laforge: The magician: positivistic technological progress - a blind born human sees more then the others thanks to his visor.
Dr Crusher: The mother and the Healer
Worf: The fighter in tension between two worlds.

Season 2 is little better than season 1 because it seems to spend some actual time on childhood trauma and depression but handles it story-wise like a succession of steps.

In season 2 Star Trek “Picard” Picard finds out he has a childhood trauma. The whole premise is that a childhood trauma makes you stuck in your past- ok but than please show Picard being stuck in the past. Establish and show that he can not make decisions and relationships because he always thinks about his past and is followed by it step by step. Just one scene to show that he has struggle to connect to people is not enough for a character already known from hundreds of episodes in TNG, and already ca.10 in “Picard” and not enough to establish his troubles believable.

What about the character conclusion? Does he has any kind of struggle, any kind of dilemma to make the decision to accept his childhood trauma? No, there are some troubles to re-experience it again, but not to do the actual decision. The dilemma of should you change your past in order to prevent the death of your mother and your own childhood trauma vs. this act would have unknown consequences on the future and the person who you are, and basically neglecting yourself- this dilemma was never the driving force for the story. The solution is just theatrically given. And the same happens with the other protagonists. Rene Picard` depression is handled with the sentence that there is always some hope and light – that is too superficial, I am sorry. I mean that is not enough to tell a story about depression. Setup is given and a fitting payoff as well- but how they achieve that payoff is a question of circumstances in “Picard” and not a question of internal struggle to make that achievement. I leave it for you to think about what this tells us about the authors and about what they may thing about their audience and “popular” storytelling in general.

His love story is so shortly shown, I am sorry but there is no love story told, its just a scene showing 2 people that might have some connection and maybe some love potential but not more.

And yes accepting who you are, and accepting your childhood trauma, process it emotionally is the key, in my opinion, but I am sorry the story could have and should have focused more on that, because this gift by Q and that selfe revelation by Picard are the driving core of the Story. It is not expressed how Picard reaches his solution, only that.

What happens and What does Q want?

It turns out, Q creates an nightmarish, dystopian, galaxy impacting alternate future with allot of galaxy-wide suffering so that Picard decides to time-travel into the past, so that he can get hit by a car and fall into a coma, so that a Romulan agent, that looks like the Romulan housekeeper Picard is in love with, can go into his mind and help Picard face his childhood trauma in order to accept it as a part of himself - absolve himself and tell his housekeeper about his love for her and not die alone.
That is the gift Q gives Picard, because Q is dying, and he thinks alone. People die and suffer (basically the entire galaxy and the protagonists) during that story, and none of it is necessary to create that situation that Picard faces and accepts his childhood trauma.

Why let Q create a dystopian future with galactic wide suffering? Is it really all about getting Picard hit by a car so that he falls into a coma so that a Romulan watcher can go into his mind help with his childhood trauma. That's to far fetched even for Q.
Q could have done it much more easy but still weird. Besides- would the Borg Queen not know about Picards Trauma? It is a lost chance to not make the Borg queen make Picard remember and cope with his childhood trauma so that Picard at the same time learns to truly forgive the Borg and himself and solve his Borg trauma as well finally.

What impact does it have on the characters?

Picard- It is not evident how this changes Picard – it is told but not actually shown by choices he makes. Picard was already capable to connect to people or love them or make friends before but maybe not to stay with them you could argue- is this specifically shown in "Picard"- NO-

He decides to not prevent his own childhood trauma- but also not to prevent his mothers suicide. Regarding the role Captain Picard in TNG has in history, risking that by changing his own past would be an act of absurd selfishness for Picard, on the other hand does Picard now actually become guilty of letting his mother commit suicide knowing that he as a grown man decided it? What is Picards take on it? This kind of dilemma, is not even handled by the story. Does he behave now differently in the end? No. Does Picard being a Synth have impact on the Story (I mean the story not the plot) - NO

Other characters:

Elenor: dies at the beginning and comes back to life in the end- no growth

Raffi and 7of 9: They have a relationship with some disputes from beginning to end: no development.

7of 9: learns to accepts herself with and without Borg implants

Dr Jurati: she becomes more self-confident and finds a purpose in life -- kind of...But its not actually a self-revelation by the story- basically , she is brilliant but socially inhibited – so she becomes the new borg queen – is never alone again and creates an benevolent Borg collective. Ok why not. But to do this means Picard and Seven did not get assimilated by the Borg? Or similarly: would Picard have prevented his own childhood trauma by throwing the key away? Yes or no? But that seems just symbolic for him and woud have changed nothing in his timeline.

Captain Rios: He is Captain at the beginning - maybe a step for him? No reflection by him given. Then he falls in love and stays in the past and his doings during the rest of his life become an important part why our future becomes "good"- does he not care for the timeline or is he just assuming that his doings are meant to be? What is his revelation? He needed and wanted to care for people in a more social way and have a family- that's good but why could he not find it in his time?

Q- gets a hug while he is dying by Picard and therefore doesn't die alone. Q `s revelation: he is not alone because Picard is there. - Really? Thats it? (Didn't Q have a family as seen in Voyager?)

Why the Borg Queen doesn’t assimilate the captured policeman and the Picards ship and starts to assimilate the Earth is not explained, and not understandable and is not just a minor detail but an actual story world and character contradiction

Why the Watcher doesn’t use her ability to posses other people in order to posses Dr. Soong and stop him is not explained and not understandable and is not just a minor detail but an actual story world and character contradiction.

What is the moral argument about our society/human condition how I interpret the story of Picard?

1. Childhood trauma can cause you to do good things but hunts you in the end and inhibits you nevertheless, so that you have to accept yourselves entirely to find peace with yourself to be able to truly connect to people.
– I don't see Picard being changed in the last episode- it is just implied that he is changed.

2. Climate change and racism are terrible, and we will destroy our future if we don't solve them. And it depends on who solves these problems what kind of future we will have- because the story tells that if bad people solve the problem the future will be totalitarian and if good people solve the problems - the future becomes good.
- The story doesn't tell about the differences of their means both seem to be connected to technology. Actual social change is just implied but not story theme. At least that is how I interpret that story line.

So why do I like TNG and not Picard even though both do not have “actual 3-dimentional” characters in my opinion?

Because the protagonists in TNG are purposefully and with intention symbolic- catalyzing with their special symbolic function change in others or the situation. They do not have to be “complex”, because they are all together symbolic for our own complexity.

Captain Picard, in my opinion, was never meant to be a real whole character — as the federation was never described or meant to be in detail a real possible future form of society — they are symbols playing their part in a series of allegorical stories about us. Star Trek in its core (doesn't mean it can not diverge from that formula for a while of course) is not about Picard or Q or Data or the Enterprise, Romulans .... They are all figurative symbols.

The overall concept is similar to the famous TOS triangle: Kirk, Spock and McCoy: where every character is a symbolic personification of a certain aspect of a whole human- in that Triangle: Spock: the mind, logic, Rationality, the feeling of belonging and not belonging, rationality vs. and with emotion..., McCoy: Passionate, irrational, compassionate, human vs. technology and Kirk:- The decider: The consciousness that tries to balance between Spock, the mind and McCoy the heart with all their struggles between and inside them – Decision , risk, responsibility are his themes. It is a deliberate and in my opinion effective choice to show internal struggle of a human by letting different characters be representative for the facets of that one. Of course Kirk is as well famous for his questionable romantic adventures- I attribute this to a clumsy and anachronistic understanding of “entertainment” by the writers.

So, what is the other side? What choice does the series “Picard” do for its character design?

In my opinion the following: They are all variations of the same character concept but not different facets of that character: They are all variations on the theme- character with traumatic past and troubled present. The traumas are different: Childhood trauma, trauma of beeing emotionally abused and corporeally abused (assimilation, traumatic Vulcan mind meld), lost of close ones, having killed people.

So the setup for all their developments is a range of trauma related themes- It is shown that some of them drink and smoke but there is no reflection on that, one takes brutal revenge and in the end just says that she should do this in future, the other has to apologize constantly for past mistakes, the depressed one gets told to look on the bright side of life, the other depressed finds a love and family, the one with the childhood trauma realizes it and decides to not change his past and accept it. This sounds all good: the problem is the difference between knowing and doing or payoff and self-revelation: Finding love, connection, self-acceptation and purpose are the solutions we would all agree on, we all know them - the ones with the trauma do as well, but how do you achieve and live them ? What makes these “solutions “ actually impact-full is the deep struggle with your greatest weaknesses to reach a meaningful self revelation that come before that solutions. Without that turning-point of perception or interpretation , change of values – These solutions are shallow words. This turning comes with long training, repetition- most often in stories and life it is symbolically condensed in one decision the protagonist has to struggle with, so that his self-revelation makes the decision, the action, possible, and that action of decision makes us understand the character development. Its the action of deciding not the decision itself in my opinion that makes the story for us impact full. If the action of deciding – the way or the struggle that leads to the decision is to quickly or not shown, the actual decision does just seem obvious, because for us the audience it is obvious, but if the way is not told we will not understand why the protagonist could not just go that obvious way and that coping with that internal resistance is what makes the story interesting.

Go and accept yourself and find love and purpose! The story is not the “that” follows “that” its the “How that follows that”, the uncertainty and reliability of the struggles creates the foundation for interest. The “what if” and “why” give the setup and payoff but the “how” in between is the story.

Further Thoughts:

Mostly we, in general, agree in “what” we see, the problem is more “how “we interpret, frame and communicate it.
And analogously we can agree in recognizing the premises of the story at hand, but we differ “how“ we interpret and evaluate them and their implementation and fulfillment - the “how” by the Movie or book itself. We can agree that we talk out of passion for and about Star Trek and Storytelling or other things. Consciously or not, what we love has patterns, attributes, personal reasons why we love them - and they are different for each of us. We might discuss and agree or disagree on them. And develop our taste, acknowledgement of differences, stand for ourselves and learn from others and questioning ourselves. And we develop expectations from the attributes we love. Its again the “ how”. We might be protective about them but open for change. We might be aggressively defending them out of passion. We might easily dismiss them and exchange them. And many other ways of course. And the creatives - the writers ? How can they not feel limited by such an abundance of rules given by 60 Years of Star Trek and other things? But should they subvert expectations just for the sake of subverting them? Should they change attributes and patterns many people love? But for what purpose? What is the gain, except the outlived creative freedom?How do we define progress ? Is it something we do just because we can? Is that good enough? Star Trek Picard has a lot of good premises, good concepts when you summarize singular character lines in one or two sentences. But how are they told? You can tell the same base concepts as a fairy tale in middle ages or the far future, as a comedy in today's New York, a tragedy in ancient Rome, science-fiction allegory yet again in the future and many more of course. But how do you do it ? How do you know what to tell and what to show, and what to leave to imagination and what to leave out because it distracts?
Great themes and good premises are chosen for Star Trek Picard and it was chosen in what world they shall be talked about- Star Trek. A Story World is more then just names and pictures- its again a pattern, interaction meaningful by not just giving context but being deliberately chosen and designed to be part of a Story about Something. Captain Picard (TNG), in my opinion, was never designed to be a real “whole” character - as the federation was never described or meant to be in detail a real possible future form of society - they are symbols playing their part in a series of episodic allegorical stories about us. So I see Picard not as a “real “ character to respect but more like a Symbol I admire. Therefore, because Picard symbolically important to me, changes or additions to his storyline are interesting to me but evoking scepticism. Should I be standing against personal change - no. But should I accept and appreciate who I am and my past?- yes! Should I neglect everything that stands against it or accept everything- either. Coming from there, making Picard a “real” character is not impossible, done with great care for what was told before, for the patterns and interactions of a world created with a lot of care to serve the story – a world that inspired for 60 Years millions of inter-individually very different people. The show Star Trek “Picard” is rushing over many great concepts without spending the time they deserve and need. And this way it makes compromises and uses Star Trek attributes sufficiently to frame it in that Story world, but the Story barely depends on that world or lives in it. In the end result it seems to me that so many great ideas could have been shown by great Stories about them if they were set in another story world and not hindered by being more, lets say, set accidentally in the Star Trek World than by design.

Thanks for reading!
11 Personen fanden das hilfreich
Vinyl4everAm 4. März 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Wer es gut findet, darf's behalten.
Jaja, ich weiß: Kurtzman-Trek ist eben einfach nichts für mich.
Ich gerate leider nicht in Ekstase, nur weil ein Easteregg auftaucht. Ich würde Guinan, Q und alle "do you remember"-Momente einfach sofort gegen eine einzige Sekunde Roddenberry/Berman-Trek eintauschen.
Mich stört es schon, wenn Wein per Transporter/Teleport geerntet wird, weil allein das schon die Grundidee über den Haufen wirft, ein so altmodisches, traditionelles Kulturgut wie Wein in ferner Zukunft überhaupt noch abseits des Replikators herzustellen.
Die aktuelle Top-5-Sterne Bewertung hier beinhaltet den Satz "Wo ist denn ein Wurmloch, wenn man es mal braucht, um ein paar Wochen in die Zukunft zu reisen!"
Klingen solche Fan-Stimmen nicht toll, mega euphorisch und unglaublich authentisch? Da steht "Wurmloch"! Yeah!
Wer jetzt allerdings gerade das ratlose Nathan-Fillion-Meme nachspielt (Wurmlöcher sind.. ähm Raum. Also Zeitreisen sind nicht..), ist leider einfach nicht mehr die Zielgruppe. Unser Pferd ist tot, Zeit abzusteigen.
Ich freue mich trotzdem für alle, die an Picard und STD Spaß haben. Ihr dürft's behalten.

Vielleicht komme ich noch ein letztes Mal kurz vorbei, wenn sich auch die letzten und absurdesten Vorhersagen bewahrheitet haben und Giganto-Picard die Borg mit Raumschiffhänden bekämpft.
515 Personen fanden das hilfreich
Ein KäuferAm 4. März 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Mal wieder schwachsinnige Veröffentlichungspolitik des 20. Jahrhunderts
Die Serie kann noch so gut sein, der eine Stern ist für Amazons völlig schwachsinnige und entmündigende Veröffentlichungspolitik, die den Gedanken des Streamings, alles jederzeit verfügbar zu haben, ad absurdum führt.
534 Personen fanden das hilfreich
SimAm 21. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Starker Start, vermurkster Staffelarc
Vorweg: Staffel 1 von "Star Trek: Picard" hat mir trotz kleinerer Schwächen ausgesprochen gut gefallen. Dass es nicht einfach eine Fortsetzung von "Star Trek: The Next Generation" wurde, war für mich kein Nachteil. Schließlich heißt die Serie "Picard" und nicht "Next Generation II", ein reines Aufwärmen des Alten hätte außer einem harten Kern von Hardcore-Nostalgikern unter den Fans auch niemand gebraucht. Für meinen Geschmack hatte die Serie eine gute Balance aus Nostalgie und einer frischen neuen Herangehensweise -- und hat insbesondere Datas unwürdigen Filmtod in Nemesis (2002) wieder gutgemacht.

Leider wurde nun Staffel 2 ein einigermaßen frustrierendes Ärgernis: Die ersten 3 oder 4 Folgen gehörten zu dem besten Star Trek seit Jahrzehnten, doch im Rest der Staffel wurde offenbar, dass die Autoren völlig dabei versagt haben, einen überzeugenden Handlungsbogen zu schreiben, der die Staffel umfasst. Die Zutaten waren alle da, um die Staffel zu einem absoluten Glanzlicht zu machen: Auftritte von Guinan und Q, ein sehr persönlicher Blick in Picards Innenleben (ich gehöre zu denen, die die Enthüllungen über seine Kindheit für absolut gelungen halten und finden, dass sie perfekt zu seiner Figur passen!), sympathische Nebenfiguren, teilweise sogar brillante Einzelideen für Nebenplots, die jedes kanonversessene Fanherz höher schlagen lassen -- und dann versemmeln die Autoren ohne jede Not ganz und gar die Umsetzung.

Ab etwa der Mitte der Staffel wirkt es so, dass alle diese, für sich genommen durchaus großartigen, Ideen und Ansätze einfach unmotiviert in die Folgen geklatscht werden, ohne dass sie zusammenpassen und so dass der Zusammenhang völlig konstruiert wirkt. Auch von einem Spannungsbogen ist nicht der geringste Ansatz zu erkennen. Ab Mitte der Staffel gibt es keinen roten Faden, keinen A-Plot mehr, sondern nur noch einen Haufen B- und C-Plots, von denen keiner so tief ausgearbeitet wird, wie er es verdient hätte und die sich gegenseitig im Weg stehen. Weniger wäre definitiv mehr gewesen.

Es wird offensichtlich, dass die Autoren weder das Talent, noch den Willen, noch auch nur die rudimentärste Fähigkeit dazu haben, einen ARC zu schreiben -- einen Handlungsbogen, der von Anfang an geplant ist und dem sich alle anderen Ideen für einzelne Folgen unterordnen müssen. Stattdessen wirkt es so, als habe jeder Autor für jede neue Folge einfach nur das Skript der vorhergehenden Folge hingeklatscht bekommen, ohne jeden Hinweis, wie es ausgehen soll, mit der Anweisung: "Schreibs einfach irgendwie weiter". Was zur Folge hatte, dass einfach nur ein wirrer Mischmasch aus Ideen ohne Ziel und Zweck zusammengekleistert wurde. Und bei der 10. Folge hieß es für den Autor dann: Ups, wir brauchen ja ein Ende, schreib mal ein paar Deus ex machinas.

Viele Ideen wären in in sich abgeschlossenen Folgen brillant gewesen, wenn man sie wirklich auserzählt und nicht versucht hätte, sie zwanghaft in einen Gesamtzusammenhang zu quetschen -- warum der Showrunner aber trotzdem meint, unbedingt ein serialisiertes Format (mit fortlaufender Handlung über die ganze Staffel) schreiben zu müssen, obwohl er offensichtlich keinerlei Interesse daran hat, einen Arc zu schreiben, ist ganz und gar unbegreiflich.

Warum ist die Staffel dennoch kein Totalausfall? Das liegt vor allem am Talent der Schauspieler, die es schaffen, die Figuren mit Leben zu füllen. Und an einigen wirklich ganz wunderbaren Charaktermomenten. Picard und Q, Picard und Guinan, Rios und seine neue "Familie", Seven und Raffi -- viele wirklich schöne Momente sind immerhin da. Und, wiegesagt, auch die Enthüllung zu Picards Kindheit, die verschiedentlich heftig kritisiert wurde (insbesondere auch von Fans, die ungestört Heldenverehrung betreiben möchten und sich daran stoßen, dass ihr großes Vorbild "entweiht" wird), finde ich absolut stimmig, auch wenn einige Szenen nah am Kitsch sein mögen.

Unterm Strich also: Staffel 2 ist leider kein gutes Star Trek. Aber schon bei "Next Generation" und "Deep Space Nine" ging es mir so, dass ich selbst an den schwächeren Folgen noch Spaß hatte, wenn es zumindest schöne Charaktermomente gab. Das ist hier durchaus auch der Fall, so dass ich es nicht bereue, die Staffel gesehen zu haben. Es ist nur wirklich sehr frustrierend, dass die Autoren diese Steilvorlage so versemmelt haben, weil der Beginn der Staffel ein riesiges Potential hatte.
14 Personen fanden das hilfreich
●●● Blagger ●●●Am 4. März 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Unendliche Längen statt unendlicher Weiten
Für Hardcore-Trekkies ist das Ganze offensichtlich ein Happening. Als eher neutraler Zuschauer kann ich die Jubelstürme nicht teilen.

Nach kurzem Krawumm-Auftakt passiert erstmal 40 Minuten lang – nix. Ein lustlos wirkender Patrick Stewart schlurft durch sein Weingut, schlurft durch die Starfleet Academy (und hält eine fade Ansprache), schlurft in seine Stammkneipe und quatscht mit Whoopi Goldberg. Überhaupt wird eine dreiviertel Stunde lang viel geredet, aber wenig gesagt und noch weniger getan. Zäh und langatmig vertropft die Zeit.

Irgendwann tuckert die Story langsam an und Picard schlurft nun durch die Gänge der Stargazer, wo sich alte Bekannte rumdrücken, die teilweise wie ein Abklatsch ihrer selbst wirken – etwa die angeschickert umherstolpernde Agnes oder der selbstgefällige Captain Chris, der zigarrequalmend im Kommandostuhl fläzt, als sei es ein Fernsehsessel. Bevor selbst die Hartgesottenen entschlummern, wird aus dem Nichts heraus noch eine sinnfreie Actionballerei losgetreten und mit einem Cliffhanger bei Sternzeit 53min klassisch abgeblendet.

Bei mir hat das keine Euphorie ausgelöst. Fortsetzung folgt, Skepsis-Mode bleibt aktiviert.
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MeatballAm 1. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Inhaltsempfehlung nicht mal Ansatzweise wahr. Prüde und nichts zu sagen.
Bei jeder Folge wird am Anfang die Inhaltsangabe eingeblendet. Angsteinflößende Szenen, Rauchen, sexuelle Inhalte, Alkoholkonsum, Gewalt, Schimpfwörter. Ja, wenn es denn so wäre. Prüde, langweilig und nichts zu sagen passt besser.

Meine Kritik richte ich vor allem an die Erzählweise und wie mit den Charakteren umgegangen wird, weil ich absolut keine Ahnung habe, was in den Köpfen derer vorging, als diese Staffel zusammen gesetzt wurde. Mir tun die Schauspieler leid. Da könnte so viel passieren und so gute Geschichten erzählt werden, als das, was wir in, bis jetzt, 9 Folgen geboten bekommen. Absolut jede Figur im "Team Picard" wird nur von A nach B geschickt, ohne irgendetwas zu bewirken. Ohne etwas Signifikantes zu leisten. Ohne, dass die Serie irgendetwas zu sagen hat. Es wird einfach nur Zeit gefüllt, um 9 Stunden abzuleisten. Es ist echt traurig.

Ab hier nicht mehr Spoiler frei.

Besonders ist es mir bei Santiago Cabrera aufgefallen. Sein Charakter sitzt im Grunde nur irgendwo herum.
Er wird von der Einwanderungsbehörde gefangen genommen und soll abgeschoben werden.
Es wird aber nur angedeutet, dass er in ein Konzentrationslager gebracht werden soll.
Wird auf dem Weg dorthin von Michelle Hurd und Jeri Ryan befreit, nur um dann auf der Party zu sagen, dass er das 21. Jahrhundert liebt, weil es so tolle echte Zigarren gibt und das Essen toll ist. WTF?
Wenn die Serie Kritik an der Weise, wie die Einwanderungspolitik der USA gerade ist, leisten will, dann sicher nicht so. Der Charakter hat Unrecht gesehen, ihm wurde Unrecht getan, aber wenigstens ist das Essen toll? Was soll mir das als Zuschauer sagen? Danach bekommt er noch weniger zu tun. Es wird eine Liebesbeziehung angedeutet, aber daraus darf nichts werden. Er sitzt im Grunde nur noch auf der Ersatzbank, um als Deus ex machina, Picard in letzter Sekunde zu retten und das war es.

Bei Michelle Hurds und Jeri Ryans Plot wird es genauso konfus. Jedes Mal, wenn die beiden etwas Bedeutendes sagen, sich ihre Charaktere weiter entwickeln könnten oder die Handlung weiter entwickeln könnten, werden die Beiden von Action unterbrochen. Seven will mehr sein als "die Borg". Raffy versucht den Verlust von Elnor zu verarbeiten. Schnell, eine Autojagt! Seven will mehr sein als "die Borg". Raffy versucht den Verlust von Elnor zu verarbeiten. Schnell, lasst die Borgkönigin angreifen! Seven will mehr sein als "die Borg". Raffy versucht den Verlust von Elnor zu verarbeiten. Schnell, die beiden müssen 50 m freies Gelände überwinden, mit einem Eispickel und einem Messer gegen Elite-Borg! Nur um von Picard zu hören: "Puh! Da haben wir uns aber alle weiter entwickelt und sind wieder die wir sein wollen."

Am schlimmsten wird es aber mit Evan Evagora, Brent Spiner und Isa Briones, die nur noch dabei sind, weil.... Ja warum eigentlich?

"Beste Szene" mit Sir Patrick Stewart ist, als er mit einer fast 100 Jahren alten Pistole auf 2 Elite-Borg feuert, um dann in aller Ruhe aus dem Gemäuer zu schlufen. Wer das zusammengeschnitten hat... *Mein Kopf -> Tischplatte*
Picard wirkt älter als seine Pistole und die Elite-Borg wie inkompetente Amateure, die aber das Beste aus Mensch und Borg darstellen sollen, was das 21. Jahrhundert zu bieten hat an Elitekämpfern... lel.

Eine gute Szene allerdings ist, als Picard mit seiner Vorfahrin spricht. Das hat selbst mir noch Hoffnung gegeben.

Da wäre noch so viel mehr zu sagen, aber ich denke, was ich zu sagen hatte, ist raus. Ich habe die 9. Folge nur noch aus Langeweile angeklickt. Vielleicht erspare ich mir die 10. sogar. Die Serie hat nichts zu erzählen.

Die derzeitigen drei Sterne Durchschnitt hat die Serie verdient. Leider setzen die sich aus 5 Sternen und 1 Stern Bewertungen zusammen, die so extrem nicht stimmen können. Enttäuschenderweise leben wir in Zeiten, in denen es nur noch Weiß und Schwarz bei Meinungen gibt. Die Staffel hat auch ihre guten Momente gehabt, und sie sieht gut aus und hat tolle Musik. Bedauerlicherweise zu wenig, um mich zu begeistern.
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Mens HominisAm 25. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
[Spoilerfrei] Schönes Endenknüpfen mit teils mehr gutem Willen als Talent im Detail
Ich habe das Gefühl, dass es bei der Frage, ob ein spätes Sequel eines Klassikers Sympathie oder Antipathie erweckt, ziemlich oft auf einen Würfelwurf hinausläuft. Und da alte Fans, wenn sie nicht begeistert sind, notwendigerweise leicht zu Tode frustrierbar sind, fällt das Mittelfeld erwartbar dünn aus.
Wenn man die negativen Rezensionen hier liest, bekommt man schnell das Gefühl einer kompromisslosen Ungnädigkeit, die allem Neuen gegenüber zutiefst skeptisch eingestellt ist. Das soll nicht heißen, dass es für Neues, das auf Altem basiert, leicht wäre, an die Vorlage heranzureichen! Im Gegenteil: Während ich es hier gelassen nehme, fand ich die dritte Star-Wars-Trilogie oft zutiefst frustrierend.
Also: Ist Picard eine "gute Serie"? Ich wurde gut unterhalten, bin aber dennoch zwiespältig.
Staffel 2 ist besser geschrieben, denke ich: Ohnehin sind die Figuren in Picard und ihre Beziehungen das Zentrum der Serie; hier sind sie greifbarer (natürlich bauen sie auf S1 auf -- eigentümlicherweise aber gar nicht so viel) und die Handlung *trotz* der Zeitreise nicht ganz so dick aufgetragen wie noch in Staffel 1. Gleichzeitig übernimmt S2 leider gleich mehrere Plotelemente von "Der erste Kontakt". Sie werden immerhin ganz anders verbunden, der Handlungsbogen erscheint sehr bündig, hier wurden Fäden gesponnen und am Ende alles zusammengefügt. Fast wirkt alles am Ende etwas zu glatt; das mag aber auch am im Titel erwähnten "Detail" liegen (hierzu gleich mehr). Entgegen anderweitiger Behauptungen denke ich auch nicht, dass hier alten Charakteren unrecht getan wird: Picard ist zu Beginn unsicher, ja, meine Güte! Erlaubt der Ikone etwas momentane Schwäche im Greisenalter! Denn momentan ist sie -- während der restlichen Handlung weiß Picard genau, was zu tun ist, oder arbeitet daran, es herauszufinden. Auch über die 'Befleckung' anderer Charaktere wurde hier geschimpft, als noch nicht einmal die halbe Staffel draußen war; ich verspreche, es passt alles ins Bild.
Und die Schwächen? Eine gewisse Naivität in der Handlung könnte man diagnostizieren. Ansonsten sehe ich sie zumindest in S2 vor allem im Drehbuch-Detail: Da hat man manchmal das Gefühl, als Dilettant Anfängern beim Schreiben zuzusehen. Offensichtliche Entwicklungen werden erklärt (besonders schlimm hier die gleich doppelte Kommentierung einer positiven Überraschung in der letzten Folge), als wären die Zuschauer Kinder. Picard ist nicht nur selbstsicherer als in anderen Rezensionen behauptet, sondern sogar so sicher, dass er seinem Team Selbstverständlichkeiten vorkauen zu müssen meint. Manche Teilmomente scheinen mehr auf Wirkung und Coolness als auf Angemessenheit geschrieben zu sein.
Doch ist all das wirklich katastrophal? Eine leicht naiv-plakative Darstellung (naiv soll hier nicht kindisch, unreif heißen) war doch schon immer ein Markenzeichen von Star Trek. Plot Holes gibt es in jedem Film und Franchise. Und selbst der zugegeben manchmal etwas laxe Umgang mit dem Kanon (steht im 21. Jh. nicht ein großer Krieg an, bevor man an so Kram wie die Meerrettung denken könnte?) ist doch für Star Trek nichts Neues, und ich meine das nicht bloß von Serie zu Serie.
Alles in allem: Da waren viele schöne Momente, Gedanken und Dialogstellen, die die gelegentlichen Plattheiten durchaus verkraften lassen, wenn man es denn zulässt. Wer den Original-Roddenberry will, der schaue den Original-Roddenberry. Es gab damals auch Leute, die fanden TNG im Vergleich zu TOS weichgespült.
5 Personen fanden das hilfreich
assistanceAm 28. September 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Schwache zweite Staffel - Nur was für Nostalgie-Trekkies
Ich muss zugeben, die zweite Staffel hab ich mir nur "angetan", weil Picard Held meiner Jugend war. Neue Trekkies fixt man mit der Serie nicht an. Es ging wohl eher darum, möglichst viele Next Gen-Nostalgie-Kästchen abzuhaken, hat dabei aber vergessen, dass die Fixpunkte gut erzählte Geschichten und kauzige Charaktere waren, die die Popularität der Serien ausmachten.
Zusammenfassend kann man sagen: Hier waren miese Autoren am Werk.
Versatzstücke und Personen aus den diversen Serien werden ohne Rücksicht auf deren Vorgeschichte oder Logik bunt zusammengewürfelt. Sich auftuende Logiklöcher (wie immer bei Zeitreisen) werden nicht durch Handlungen der Protagonisten, sondern stets mit "Wundern" gelöst, was dem Ganzen jeden Reiz nimmt.
Ab Folge 5 nervt die ewige "Quest"-Logik nur noch, sich von einem Plotloch zum nächsten durchzuhangeln.
Jedes Mal, wenn es nur ansatzweise spannend wird, kramt Picard in unbewältigten Kindheitserinnerungen, die jeden Spannungsbogen killen. Hat die Figur des Picard es außerdem wirklich nötig gehabt, über 10 Folgen hinweg die Ursache seiner Bindungsängste aufzudröseln, während eigentlich gerade "die Welt gerettet" werden muss?
Von den Logiklöchern gar nicht zu reden (Spoiler):
- ein in Ungnade gefallener, verfemter Wissenschaftler, der ungestraft Menschen überfährt, in Minuten ein Killer-Spezialkommando auf die Beine stellt und problemlos Zugang zum streng abgeschirmten Raumfahrtprogramm bekommt
- Pistolen, die geladen 80 Jahre lang in einem Keller verstauben, aber trotzdem anstandslos funktionieren
- eine Energieeruption, die "den gesamten Quadranten zerstören wird", die dann aber praktischerweise in Strahlform passiert, nach ein paar Sekunden endet und ohne Probleme von einem Deflektorschild eliminiert wird, den man genialerweise genau an der richtigen Stelle errichtet hat
- ein Q, der mal zum üblen Bösewicht und Brandstifter mutiert, dann wieder gütiger Versöhner ist
- Guinans Bar, die 2024 auch schon "10 vorne" heißt, was auf der Enterprise Sinn machte, in der Vergangenheit aber nicht
- Menschen aus der Zukunft, die sich ohne Zögern mit der Technologie, der Sprache und den Gepflogenheiten der Erde des 21. Jahrhunderts auskennen
- "gute" Borg einer neuen Zeitlinie, deren Kollektiv jetzt aus Freunden (oder was sonst?) besteht und die gesamte Lokutus-Erzählung ad absurdum führt
- das vor allem in Folge 10 unerträgliche Moralisieren: natürlich hat Picards Familie der Resistance geholfen, natürlich hat die Raummission einen Organismus entdeckt, der die Erde rettet, natürlich mutiert auch Cris' neuer Sohn zum Erdenretter, natürlich lebt auch der nette Romulaner am Ende wieder
Und wieso heißen eigentlich alle genialen Wissenschaftler der Vergangenheit "Soong" mit Nachnamen und sehen alle gleich aus? Zumal der böse Soong aus 2024 nicht mal Kinder hat?
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