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Ted Bundy: Falling for a Killer

Staffel 1
 (49)
7,82020X-Ray16
Nach jahrelanger Stille äußern sich Ted Bundys Langzeitfreundin Elizabeth Kendall, ihre Tochter Molly und andere Überlebende in einer Serie, die Bundys Verbrechen aus der weiblichen Perspektive erzählt. Die Serie zeigt in einer der berüchtigtsten Kriminalgeschichten unserer Zeit, wie Bundys pathologischer Hass auf Frauen mit den Kulturkriegen und der feministischen Bewegung der 70er kollidiert.
Genre
Dokumentation
Untertitel
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  1. 1. Boy Meets Girl
    31. Januar 2020
    49 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, العربية, Dansk, English [CC], Español (Latinoamérica), Español (España), Suomi, Français, עברית, हिन्दी, Indonesia, Italiano, 日本語, 한국어, Norsk Bokmål, Nederlands, Polski, Português, Русский, Svenska, தமிழ், తెలుగు, ไทย, Türkçe, 中文(简体), 中文(繁體)
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    English, English [Audio Description]
    1969–1974: Alles ist möglich. Die Frauenbewegung keimt auf, Billie Jean King schlägt Bobby Riggs im Tennis, und Mary Tyler Moore inspiriert alleinstehende Frauen. Die schüchterne alleinerziehende Mutter Elizabeth Kendall zieht nach Seattle, wo sie den angehenden Anwalt Ted trifft. Aber am Horizont ziehen dunkle Wolken auf. Studentinnen verschwinden, und Elizabeths Freund hat einen Zusammenbruch.
  2. 2. Falling
    31. Januar 2020
    49 Min.
    12
    Untertitel
    Deutsch, العربية, Dansk, English [CC], Español (Latinoamérica), Español (España), Suomi, Français, עברית, हिन्दी, Indonesia, Italiano, 日本語, 한국어, Norsk Bokmål, Nederlands, Polski, Português, Русский, Svenska, தமிழ், తెలుగు, ไทย, Türkçe, 中文(简体), 中文(繁體)
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    English, English [Audio Description]
    1974: Ted wird zum Jurastudium in Utah zugelassen, aber er bittet Elizabeth nicht, mitzukommen. Ihre Beziehung bröckelt, und sie gibt sich die Schuld. Währenddessen verschwinden weiterhin Studentinnen im Staat Washington, und ein Phantombild lässt Polizistin Cheryl Martin eine Verbindung zwischen den Vorfällen vermuten.
  3. 3. Gone Girls
    31. Januar 2020
    52 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, العربية, Dansk, English [CC], Español (Latinoamérica), Español (España), Suomi, Français, עברית, हिन्दी, Indonesia, Italiano, 日本語, 한국어, Norsk Bokmål, Nederlands, Polski, Português, Русский, Svenska, தமிழ், తెలుగు, ไทย, Türkçe, 中文(简体), 中文(繁體)
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    English, English [Audio Description]
    1974 – 1977: Auch in Utah, wo Ted inzwischen Jura studiert, verschwinden Frauen. Elizabeth quält ein Verdacht: Könnte ihr Freund dahinterstecken? Die Polizei schließt ihn als Täter vorerst aus. Doch als eines seiner überlebenden Opfer Ted als Täter identifiziert, wird er verhaftet. Elizabeth gerät in einen Strudel des Zweifelns.
  4. 4. Take Care of Yourself, Young Man
    31. Januar 2020
    44 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, العربية, Dansk, English [CC], Español (Latinoamérica), Español (España), Suomi, Français, עברית, हिन्दी, Indonesia, Italiano, 日本語, 한국어, Norsk Bokmål, Nederlands, Polski, Português, Русский, Svenska, தமிழ், తెలుగు, ไทย, Türkçe, 中文(简体), 中文(繁體)
    Wiedergabesprachen
    English, English [Audio Description]
    1978 – 1980: Ted gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Elizabeth leidet unter Albträumen und befürchtet das Schlimmste, als Nachrichten aus Florida auf seinen Aufenthaltsort deuten. Ein R-Gespräch aus dem Gefängnis in Pensacola verschafft ihr etwas Klarheit, während der Rest der Nation von einer Bundy-Manie erfasst wird. Ist Bundy ein charmant wirkender Aufsteiger oder ein Monster?
  5. 5. Collateral Damage
    31. Januar 2020
    37 Min.
    16
    Untertitel
    Deutsch, العربية, Dansk, English [CC], Español (Latinoamérica), Español (España), Suomi, Français, עברית, हिन्दी, Indonesia, Italiano, 日本語, 한국어, Norsk Bokmål, Nederlands, Polski, Português, Русский, Svenska, தமிழ், తెలుగు, ไทย, Türkçe, 中文(简体), 中文(繁體)
    Wiedergabesprachen
    English, English [Audio Description]
    1980 – 1989: Der zum Tode verurteilte Ted beteuert seine Unschuld. Elizabeth und ihre Tochter Molly versuchen, nach vorn zu schauen und dieses Kapitel ihres Lebens hinter sich zu lassen. Derweil spielt Ted seinen letzten Trumpf aus und will mit einem Geständnis der drohenden Hinrichtung entgehen. Seine Anwältin Polly Nelson ist über seine Schilderungen zutiefst erschüttert.

Weitere Informationen

Regie
Trish Wood
Produzenten
Pam McNairTrish WoodMichael KotBetty Orr
Jahr der Staffel:
2020
Sender
Amazon Studios
Inhaltsempfehlung
SchimpfwörterGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,1 von 5 Sternen

49 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 64% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 12% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 9% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 0% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 14% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

B.Z.Am 18. Februar 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Bedrückend.
Endlich eine Dokumentation, die die Opfer und deren Familien honoriert. Es wird aus der Sicht von Frauen erzählt. Somit ist es einmal nicht nur die große Ted Bundy Show, in der er immer die Hauptperson ist (und damit auf eine Art sein Narzissmus noch posthum weiter existiert), sondern man erfährt mehr vom Trail der Zerstörung, die er hinterlassen hat - Nicht nur das Leben der Opfer, sondern auch das von deren Familien, Freunden wurden auf brutale Weise beendet oder massiv und einschneidend unterbrochen. Ich fand diese Doku viel bedrückender als all die anderen, die ich über TB gesehen habe.
40 Personen fanden das hilfreich
Wielandt SchnitzelbergerAm 12. März 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Um was geht es in diesem Film?
In diesem Film meldet sich zum ersten Mal (wenn man der Werbung trauen darf) die damalige Frau des Mörders Ted Bundy zu Wort. Es wäre also eine wunderbare Gelegenheit, andere Facetten dieser Person zu beleuchten und zu erklären wieso Dinge so passiert sind, wie sie es sind.

Stattdessen widmet sich der Film in erster Linie der Frauenbewegung dieser Tage und fast alle Interviewpartner sind (teils radikale) Feministinnen. Damit entgleitet dieser Film total einer auch nur annähernd objektiven Sichtweise und die damaligen Geschehnisse werden genutzt, um feministische Botschaften zu transportieren. Ein klarer Propagandafilm, der mit dem, was er vorgibt zu sein, nichts mehr zu tun hat.

Schon eingangs wird die Behauptung aufgestellt, dass in der amerikanischen Gesellschaft Frauen als entbehrlich (im englischen "expendable", was eine andere Konotation als entbehrlich hat) gelten. Eine haarsträubende Aussage, insbesondere wenn man bedenkt, dass sich dieser Film stark im Kontext des Vietnamkriegs befindet, in dem über 50.000 männliche Amerikaner gestorben sind, von denen ein nicht geringer Anteil nicht einmal freiwillig in den Krieg gezogen sind.
37 Personen fanden das hilfreich
Amazon KundeAm 10. Februar 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Nicht gut.
Ich kann mit dieser Doku nichts anfangen,keine Frage er war ein Monster. Aber in dieser Doku steckt mir zu viel Politische Ideologie.
Wer Sich diese Doku genau anschaut wird wissen was ich meine.
25 Personen fanden das hilfreich
FilmstarAm 27. Juni 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Zeitkritische Beleuchtung eines scheinbar bekannten Falles
Lange war diese Serie auf meiner Watchlist, bevor ich mich dazu imstande fühlte, mich mit den Abgründen eines kranken Geistes zu konfrontieren. Ich war extrem positiv überrascht, welche Aspekte dieser weltbekannten Geschichte hier auf sehr humane und kritische Weise beleuchtet wurden:

- Die getäuschten Zeitgenossen, die naiv auf den "schönen Schein" des gebildeten, gut aussehenden, adrett gekleideten und höflichen Narzissten hereingefallen waren.
- Die Patriarchie auf dem Abstieg, die Frauen jeglichen Machtgewinn missgönnte und Bundys Opfer wegen ihrem Freiheitsdrang zu Mittätern machte
- Polizei und Justiz auf dem Holzweg
- Den emotionalen Konflikt seiner Familie
- Das mitreißende Charisma eines salonfähigen Narzissten

Ein sehenswerter Psychoschocker der anderen Art!
12 Personen fanden das hilfreich
CarolaAm 27. August 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Gut
Ich finde die Doku sehr gut, weil sie darauf verzichtet spannungheischend die Morde und die Detektivarbeit der Polizei nachzuzeichnen. Stattdessen kommen sehr viele Personen zu Wort, die Ted Bundy persönlich kannten oder die den Opfern nahe standen bzw. selbst Opfer waren. Die Perspektive all dieser Personen und natürlich seiner Familie finde ich wahnsinnig interessant. Wie ist es möglich mit einem Mörder eine Beziehung über Jahre zu haben und nicht zu wissen, dass mit ihm etwas fundamental nicht stimmt? Wie geht man damit um, wenn man die Wahrheit erfährt? Wie gehen die Hinterbliebenen seiner Opfer mit dem Verlust um? Wie lebt man weiter? Für mich ist diese Doku die wirklich unglaubliche Geschichte einer scheinbar ganz normalen Person, die durchgehend als einnehmend, charmant und sympathisch beschrieben wird, die ...Leute auf grausame Weise ermordert. Und niemand hätte es ihm zugetraut. Ja, ja sie reden viel von der Frauenbewegung von damals. Aber mal ehrlich, wenn meine einzige Jobaussicht gewesen wäre Krankenschwester oder Sekräterin vor der Frauenbewegung, dann würde ich auch viel über die Frauenbewegung reden. Das war halt wichtig zu der Zeit. Und wird in Kontext gesetzt indem gesagt wird, dass die Frauenmorde wie ein Schlag in die Magengrube waren für Frauen, da sie endlich das Gefühl hatten, dass sie alles erreichen konnten und hier kommt jemand an die Universitäten und tötet sie, ganz einfach. Ich finde es Teil der Zeitgeschichte. Natürlich macht es die Doku langsamer. Aber wer in dieser Doku einen Actionthriller erwartet, der ist hier falsch. Ich finde es ist wirklich eine gelungene Aufarbeitung des Geschehenen mit vielen vielen wichtigen Beteiligten.
9 Personen fanden das hilfreich
JulianeAm 10. April 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Anfang schleicht sich, der Rest ist lohnenswert!
Ich verstehe warum so viele nicht gerade beigeistert von der Dokumentation waren und sich was ganz anderes erhofft haben. Ich sah mir die Doku an, mit der Hoffnung eine weitere Verfilmung zu Elizabeth Kendalls Buch zu erhalten, indem ihre Perspektive als Ted Bundys Freundin vermittelt wird. Die Doku fängt aber sehr schleichend und eher langweilig an. Ich würde sagen, bis zur zweiten Episode gibt es sehr viel Füllmaterial, wo man sich fragt: Was hat das alles mit Ted Bundy und vor allem mit Elizabeth zu tun? Die Frauenbewegung der damaligen Zeit, Feminismus und allgemein waren viele Leute präsent, die keinen direkten Bezug zu Bundy hatten. Politisches war auch einiges drinnen. Aus diesem Grund konnte ich die Serie auch nicht "Binge watchen" sondern habe länger gebraucht, um die Motivation zurück zu gewinnen, um diese fortzusetzten.

Ab der zweiten/ eigentlich dritten Folge wird es aber langsam spannender und der Fokus ist wirklich auf Ted Bundy, die Opfer und Elizabeth + Molly Kendall gerichtet. Natürlich werden weiterhin andere Personen und Frauen zu dem Thema befragt, aber ab diesem Zeitpunkt merkt man, was die Doku am Anfang probiert hat noch mit reinzubringen. Anhand der ganzen historischen Information zur damaligen Zeit und der Sichtweise von Frauen, hat man einen bestimmten Untergrund/Hintergrund, auf dem sich die Doku mit der Gesichte Bundys und Elizabeths drauf aufbauen kann. Ich bin 23 Jahre als und somit 1997 geboren, habe keinen direkten Bezug wie Amerika in den 70er/80er Jahren genauer war und vor allem wie man sich als Frau zu der Zeit gefühlt hat. Man hört natürlich einiges von den Eltern und wird geschichtlich aufgeklärt, doch hier ist es ein neuer Blickwinkel, der gegeben wird, um die Zeit der Ted Bundy Morde aus dem Blickwinkel einer normalen jungen Frau zu erhalten, die jedoch kein direktes Opfer von ihm war. Es betrifft irgendwie jeden und ich kann mir somit etwas besser vorstellen, wie sich viele Frauen womöglich noch schwächer und eingeschränkter gefühlt haben, weil sie in sein Beuteschema gepasst haben.

Am besten haben mir die vielen persönlichen Statements der Opfer und beteiligten gefallen und dass diese sich wirklich getraut haben vor die Kamera zu setzten und ihren Blickwinkel so ganau wie möglich zu erzählen. Diese langen Atempausen und kurzen Aussetzer, die in den Interviews mitaufgenommen wurden sind wichtig und man kommt dem Opfer/Sprecher noch näher und fühlt stärker, war er/sie fühlt. Am Ende war die gemeinsame Szene von Molly und ihrer Mutter Elizabeth auch sehr stark und intensiv, als über den Brief von Bundy gesprochen wurde, den Elizabeth nie erhalten hat. Ich hätte auch gern weiterhin diesen Frauen und Männern (wie zb. Bundys Bruder) zugehört, wie diese einfach über ihr Leben erzählen und sie ihren Alltag meistern. Es ist spannend und gleichzeitig traurig zu sehen, wie Ted Bundy in jedem Gesicht dieser Menschen präsent ist und seine Spuren hinterlassen hat. Alles starke Menschen, die mittlerweile ihre Narben nicht mehr als Wunden, sondern mit Stolz tragen!
14 Personen fanden das hilfreich
Ka DoeAm 21. November 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ergreifend, vielschichtig und geschichtlich relevant
Habe erst befürchtet, dass es hier zu sehr um die politischen Hintergründe geht - aber die von vielen Rezensionen hier (wieder einmal) krampfhaft zur Schau gestellte Abwehr gegenüber der passenden Verknüpfung mit Frauenrechten ist völlig übertrieben. Diese Dokumentation beleuchtet die Beziehungen und Ansichten der involvierten Personen sehr eindrücklich. Besonders die Geschichte der langjährigen Freundin Ted Bundys ist rührend und sehr authentisch erzählt, nicht nur in Selbstmitleid rührend wie man das oft von Erzählungen Hinterbliebender kennt, sondern wirklich eindrücklich diesen emotionalen Zwist beschreibend, wie es ist, einen Serienmörder geliebt zu haben... Und extrem wichtig ist hierbei auch die zeitliche und politische Situation, da Frauen zu dieser Zeit erst begannen, sich ihr Recht ernst genommen und gehört zu werden, zu erkämpfen. Allein die Tatsache, dass ihnen damals eingeredet wurde, bei Vergewaltigungen still zu halten um den Täter "nicht wütend zu machen" ist an Abart nicht zu überbieten, und zeigt sehr gut, dass ein Serienmörder wie Ted Bundy insbesondere in einer solchen Gesellschaft, wo Frauen die Unsicherheit anerzogen wurde, leichtes Spiel hatte. Dass Geschlecht immer noch von vielen als ein Grund für Diskriminierung angesehen wird und die Aufklärung immer noch dringend nötig ist, zeigt auch so manch Kommentar hier.

Die Doku rührt aber in diesen gesellschaftlichen Themen gar nicht so viel herum wie hier vielfach suggeriert wird (in den ersten beiden Folgen mehr, dann nicht mehr so viel). Es geht durchgängig um die Geschichte der Menschen, die mit Ted Bundy zu tun hatten, darum, wie alles sie geprägt hat - und wie man in ein und demselben Menschen einen fürsorglichen Partner und einen kaltblütigen Mörder erkennen kann. In der letzten Folge beleuchtet sie sogar das Thema der Todesstrafe von mehreren Seiten - das Mitgefühl der Familie von Susan mit Familie Bundy diesbezüglich fand ich unglaublich rührend.

Man kann am Ende wirklich viele dieser Schicksale gut nachfühlen.
3 Personen fanden das hilfreich
📖 Sis-of-Shopping-Queen😺Am 1. Februar 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein anderer Blickwinkel...
Wer oder vielmehr was Ted Bundy war, weiß eigentlich jeder, der auch nur einmal zum Thema Serienmörder etwas gehört hat. Bundy ist ein kranker Straftäter gewesen – krank in vielen Hinsichten und seine Taten abscheulich. In dieser Doku kommen nun seine frühere Freundin und deren Tochter zu Wort, unterlegt von zahlreichen Bildern der drei gemeinsam. Sie wirken wie eine normale Familie – doch der Schein trügt. Bundy ist zwar Dreh- und Angelpunkt und Auslöser dieser Doku, jedoch kommen hier mehr die Angehörigen und die Opfer in den Fokus. Was haben seine Taten mit den Menschen gemacht? Wie kann man weitermachen? Kann man vergessen? Das sind nur einige Fragen und die werden von Opfern und Menschen, die Bundy kannten, beantwortet. Zudem wird auch viel vom damals herrschenden Zeitgeist präsentiert (was hier in einigen Rezensionen als feministische und/oder politische „Propaganda“ bezeichnet wurde) oder auch die Frage zur Todesstrafe diskutiert. Mich hat das insgesamt gut unterhalten, einiges tief bewegt, und ich bin wirklich froh, dass ich durchgehalten habe, denn die ersten beiden Folgen hatten mich noch nicht so wirklich überzeugt. Es lohnt sich dran zu bleiben.
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