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Tenet [dt./OV]

 (31.928)
7,32 Std. 30 Min.2020X-Ray12
Im Kampf um den Fortbestand der ganzen Welt taucht der Protagonist in die zwielichtige Welt internationaler Spionage ein. Seine Mission? Völlig von der Zeit losgelöst.
Regie
Christopher Nolan
Hauptdarsteller
John David WashingtonRobert PattinsonElizabeth Debicki
Genre
Science FictionSpannungAbenteuerAction
Untertitel
Deutsch [UT]English [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Dimple KapadiaMartin DonovanFiona DourifYuri KolokolnikovHimesh PatelClémence PoésyAaron Taylor-JohnsonMichael CaineKenneth Branagh
Produzenten
Emma ThomasChristopher Nolan
Studio
WARNER BROS.
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,0 von 5 Sternen

31928 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 50% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 21% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 14% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 7% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 7% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Sir StephAm 5. November 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
VON DER UNSICHERHEIT DES DASEINS IM AUGENBLICK, ALBERT EINSTEIN und HOT DOGS BEI IKEA!
Wer schon mal einen Hot Dog für 98 Cent bei IKEA genießen durfte, der wird sich nach einem kleinen Zeitsprung in die Vergangenheit sehnen, um dieses kulinarische Missgeschick ungeschehen zu machen. Anregungen hierfür erhofften wir uns durch „Tenet“, den neuesten Film von C. Nolan. So trat unsere Film- Selbsthilfegruppe geschlossen im CINESTAR an, wo es bereits an der Kasse zum ersten Eklat kam.
Vor uns redete ein Sachse! Nichts gegen Sachsen, ich liebe sie, aber es gibt nun mal kein lustigeren Akzent, so dass bei jedem Menschen die Mundwinkel unweigerlich in die Höhe schießen, Sachsen ausgenommen, sobald ein Sachse sich akzentuiert. Eine ältere Dame hinter uns sah dies anders und pöbelte das Grundgesetz rauf und runter, bis ich dann freundlich mit „Gute Frau, es ist passiert, es wird passieren. Unser Grinsen mag politisch nicht korrekt sein, aber ihre Art der Empörung ist nichts anderes als negativer Narzissmus“ entgegnete.
Weiter ging es in den größten Saal. Ca. 40 Filmliebhaber fanden sich ein. Kino ohne Zuschauer ist wie ein Präsident ohne Lügen- es fehlt was!
„Wenn die Wut vernarbt, wird sie zur Verzweiflung!“ Korrekt, was der Filmbösewicht (superb und tigergleich vom „Eiermann“ K. Branagh verkörpert) im Film von sich gibt. Meine Wut wollte ich nicht vernarben lassen, so dass ich zwei Kino-„Dauerbeschallern“ vor uns freundlich den Hinweis zukommen ließ, dass, wenn sie weiterhin lauthals das ganze Kino „unterhalten“ wollen, ich sie zartfühlend in die Leinwand schmeißen würde! Na ja, immerhin grinsten sie und für 5 Minuten war Ruhe. Und schon begann der Film.

Große Blockbusterproduktionen werden gerade in schöner Regelmäßigkeit verschoben. „Tenet“ traut/e sich nun auf den Markt und ließ sich im Kino einspeisen, denn vielleicht könnte dies Werk ein notwendiges Überlebenselixier sein.
Die Zeit beschreibt das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend. Nolan dreht diese Erkenntnis und kombiniert Fakten mit Theorien- Inversion, Entropie! Heraus kommt ein philosophisch-physikalischer Spionagethriller, in welchem eine Art James Bond für die Geheimorganisation Tenet durch die Zeiten segelt, dies mit beeindruckender Mannstoppwirkung, anders ausgedrückt: Er fetzt sich durch die Reihen seiner Widersacher! Gegenstände, die sich vor und zurück durch Raum und Zeit bewegen können (Inversion), erfordern seine komplette Aufmerksamkeit.

Die Eröffnung von TENET gleicht einem Trommelfeuer, denn der Music-Score hämmert die Handlung rasant durch die visuell elegante und rauschhafte Szenerie. Nach anschließender Zahnentfernung und kurz darauf folgender Zahnbehandlung (sensationell, was TENET für Spitzenzahnärzte hat) geht der „Protagonist“ (J.D. Washington) auf die Jagd nach Waffenhändler Sator (K. Branagh), der eine gewichtige Rolle im Inversionsgeschäft spielt, damit er das machen kann, was Bösewichter nun mal machen: die Welt zerstören! Denn falls die Anzahl der invertierten Objekte gleich der Menge der sich vorwärts bewegenden Objekte wird, wird das Raum Zeit-Kontinum ausgelöscht! Klingt nicht wirklich schön, aber Pessimismus hilft nicht weiter. Und wozu gibt es Helden, die gelangen immer zu zielführenden Ergebnissen.

Quantenverschränkte Drehkreuze, den Verlauf der Zeit in Frage stellen, ewiger Kreislauf, vom zukünftigen Ich dirigiert werden, Zeitschleifen, Entropie……C. Nolan lässt übliche Sehgewohnheiten gnadenlos über die Klinge springen. In teils flirrender Atmosphäre überschneiden sich Zukunft und Gegenwart und finden gleichzeitig statt, wobei dies fern der bisher bekannten Zeitsprünge optisch eindrucksvoll präsentiert wird; obgleich gern mal unübersichtlich. Hier läuft nichts mehr linear, überbordend wird die Umkehrung der Zeit gefeiert. „Es ist ein Paradoxon“, erklärt Wissenschaftler Neil (R. Pattinson),“ man muss es nicht verstehen“.
Die gemäßigten Verschwörungstheoretiker haben ihre eigene Nolan-Theorie, die besagt, dass Nolan äußerst clever ist. Seine Filme werden auf vermeintlich intellektuelle Art derart komplex gestaltet, dass eine erneute Sichtung notwendig scheint, um dem Geschehen zu folgen= Mehr Kohle kommt rein! Erscheint zumindest nicht abwegig.
Ist die Zeit nicht das größte Raubtier, welches uns jagt?! Meine Person wird schon seit 53 Jahren gejagt, erste Ermüdungserscheinungen sind durchaus präsent, aber nach „Tenet“ erschließt sich einem die Thematik doch völlig anders. Zudem frage ich mich, ob wir nicht ALLE Zeitreisende sind, denn indem wir leben, bewegen wir uns ja durch die Zeit.

Ich behaupte nicht, dass ich den Film in seiner gesamten Komplexität verstanden habe. Ich könnte aber sagen, WIE ich den Film verstanden habe.
Nach dem Film war sich unsere Gruppe jedenfalls dahingehend einig, dass „Tenet“ im Grunde ein Film für die Frau sein dürfte. Im Film geht es um ein Paradoxon. „Sie müssen es nicht verstehen, sie müssen es nur fühlen“, sagt eine Wissenschaftlerin im Film zum Protagonisten! Vor langer Zeit sagte mir eine Frau „Du musst die Frau nicht verstehen, Steph, Du musst sie nur fühlen“! Man erkenne die Zusammenhänge!

„wird man 2 minuten von einer frau mit bürotackern beworfen, kommt einem dies wie 2 stunden vor. sitzt man 2 stunden mit einer nackten frau in der sauna, kommt einem dies wie 2 minuten vor“
---A. Einstein zum Thema Relativität, leicht abgeändert---
583 Personen fanden das hilfreich
Christian D.Am 19. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Den Kaufpreis von 16,99 bitte sofort invertieren
Verifizierter Kauf
Wer Science-Fiction guckt, der darf sich über einen Mangel an Logik eigentlich nicht beschweren. Was hier jedoch abgeliefert wird, das ist schon dreist.

Die "Handlung": Es tauchen Gegenstände auf, die sich scheinbar in der Zeit zurückbewegen können. "Invertierte" Objekte. Man vermutet Böses hinter diesen Gegenständen. Sie deuten auf eine Katastrophe in der Zukunft hin, die die Menschheit auslöscht. Der Held wird beauftragt, nach dem Ursprung der Gegenstände zu fahnden.

Der Verdacht fällt schnell auf einen bösebösen russischen Waffenhändler. Der Held will über seine Frau an ihn herankommen.

Die Gutste ist Kunstexpertin. Sie hat jedoch den Fehler gemacht, fälschlicherweise ein Bild für echt zu erklären, welches sich dann jedoch als falsch herausstellt. Dumm nur, dass ihr dies bei einem Bild unterlaufen ist, welches ihr Mann gekauft hat. Was für ein Pech aber auch.

Jetzt hat sie der böseböse Waffenhändler in der Hand. Wenn sie ihm nicht gehorcht, wie ein Hund, droht er ihr mit Knast. Zudem kontrolliert er nun den Kontakt zum gemeinsam Sohn. Sie kann unserem Helden daher leider leider nicht helfen.

Der Held jedoch bietet ihr an, geniale Idee, dass falsche Bild zu stehlen, und sie damit zu entlasten. Es lagert in einem Zwischenbereich an einem Flughafen. Superreiche bunkern hier ihre Kunstschätze, um Einfuhrzölle zu vermeiden.

Hier hat meine Frau mit einem beherzten "Boooo Eyyyy" zu erkennen gegeben, dass der zweieinhalb Stunden-Streifen nicht in Gang kommt. Hölzerne Dialoge, schlechte Schauspieler.

Es existieren 1.000.000 falsche Gutachten zu Kunstwerken. Keiner muss dafür ins Gefängnis. Kommt halt vor, bei gut gemachten Fälschungen. Was anderes wäre es, wenn man nachweisen könnte, dass das Gutachten VORSÄTZLICH falsch erstellt wurde. Dies ist in unserem Fall, jedoch nicht der Fall.

Der Held bietet an, dass Bild zu beschaffen. Damit wäre die Expertin entlastet, alles gut.

Mit einem riesigen Aufwand (ein Frachtflugzeug, beladen mit Goldbarren), wird ein Ablenkungsmanöver gestartet. Dabei wird mit dem Flugzeug ein Loch in die Aussenwand des Zwischenlagers gesprengt. Zur Ablenkung von dem Ablenkungsmanöver wird aber noch ein Loch in den Bauch des Flugzeugs gesprengt, die Goldbarren (es sind hunderte, tausendene, die da einfach auf Europallette im Bauch des Flugzeugs liegen) fallen auf die Rollbahn.

Im Zwischenlager bricht Chaos aus. Plötzlich tauchen aus dem nichts, wohl aus der Zukunft, Personen auf. Kuddelmuddel, Schlägerei, der Kunstraub klappt nicht wie geplant.

Der böseböse Waffenhändler hat sowieso Lunte gerochen und das Bild schon abgeholt, stellt sich später heraus... Ein Milliarde in Goldbarren und eine Boing 747 umsonst gegen die Wand gefahren.

"So Schatz, ich geh dann schon hoch. Kannst dir den Schwachsinn alleine reinziehen." Hier hatte meine Frau dann die Schnauze voll und ist abgehauen.

Ich habe durchgehalten, und mich durch den restlichen Film gequält. Der böseböse Wannenhändler spricht mit einem bösen, russischen Akzent. Seine nicht ganz so böse indische Kollegin mit bösem indischen Akzent. Bei einer Nebenrolle OK, hier nervt es irgendwann nur noch.

Irgendwann reist man munter in der Zeit hin und her, dass ist ganz witzig gemacht, aber reisst einen aber nicht vom Hocker. Die Action ist mau, und wie bei vielen Zeitreise-Filmen wird es dann irgendwann unübersichtlich.

Der Held verzichtet auf jegliche Mimik oder Schauspielkunst. Ein Gesichtsausdruck, fertig. Musikalische Dauer-Untermalung nervt.

Der Film ist ein einziges Ärgernis... Hätte man ihn auf 90 Minuten zuzsammengeschnitten, sich selbst nicht so ernst genommen, dann wäre es vielleich ein amüsanter Streifen gewesen.

Fazit: Den Kaufpreis von 16,99 bitte sofort invertieren. Und die 2,5 Stunden Lebenszeit, die ich beim Anschauen verbraucht habe, bitte ebenfalls. Danke.
383 Personen fanden das hilfreich
I. R.Am 17. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Kann man Filme mit Teenagern, die von Haien gejagt werden und Tenet gleichzeitig gut finden?
Verifizierter Kauf
Nur der letzte Absatz ist wichtig.

Wäre ich nicht bereits im Kino gewesen, so wäre ich als potenzieller Käufer, vor allem bei knapp 17€ ziemlich skeptisch, ob ich mir diesen Film wirklich kaufen muss - da einige Bewerter hier den Film ziemlich zerreißen.
Doch ich war im Kino. Und mir war auch gleich klar, dass ich ihn mir sofort am Erscheinungstag kaufen werde, da dieser für mich alles besitzt, was einen Film gut macht.
Ja, er ist komplex! Doch ist das schlimm? Nein, selbst wenn man beim ersten Mal schauen nicht alles verstanden hat, so bleibt einem immer noch ein Actionspektakel mit tollen Schauspielern und beim zweiten und dritten schauen wird es auch nicht langweiliger. Und man will ihn ein zweites und drittes Mal schauen.

Zusammengefasst: mir hat der Film sehr gut gefallen und ich werde ihn noch mehrmals anschauen.

Jeder der sich unsicher ist, ob er sich bei den vielen schlechten Bewertungen diesen Film kaufen soll, hier ein Tipp: geht auf das Profil der 1-2* Rezensenten und schaut nach wie diese andere Filme bewerten.
Wenn diese es ziemlich toll finden, wie Teenies von Haien gefressen werden und du nicht - dann schaue dir Tenet an :).
265 Personen fanden das hilfreich
OldiefanAm 22. November 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Vorsicht: Bissige Nolan Fans ;)
Ihrem Gottvater ne negative Kritik verpassen gleicht einem Schwerverbrechen. Glaubt man Christopher Nolan Hardcore Fans, die auf einschlägigen Filmseiten wie FS oder mp ihre Meinung als Gesetz hinstellen. Kritik unerwünscht.

Optisch kann man dem neuen Film nichts vorwerfen. Aber das gilt für nahezu jeden Film der als Blockbuster im Vorfeld von Kritikern wie Fans vorab als das heiligste angepriesen werden. Mache ich auch. Avengers: Endgame war so einer. Von diesem Unterhaltungspotenzial des Marel Universum ist Tenet leider Lichtjahre weg. Denn eins kann ein Regisseur wie jener Nolan nicht, der in der Corona Krise als DER Retter der Kinos gefeiert wurde, Geschichten erzählen. Die jeder versteht, muss ich leider hinzufügen. Zu verschachtelt und leider zu kompliziert für den Normalo. Das Ergebnis: Nolan floppte an der Kasse, zumindest war er nicht der Heilsbringer. Einer Wonder Woman oder Black Widow, selbst Bond, hätte geschafft was diesem völlig überteuerten Machwerk verwehrt blieb. Nun versucht man mit ner frühen Veröffentlichung füs Heimkino zu retten was zu retten ist. Das finanzierende Studio wird hoffentlich daraus lernen (kleiner Scherz am Rande).

Von mir gibts 1 Stern. Die Optik. Alles andere ist Lobhudelei besagter Fans der ich nicht folgen kann. Scheint ne Trumpche Krankeit zu sein, alles zu loben was andere kritisieren. Eine Story an sich gibt es nicht. Und wenn es sie gibt, werden die Fans sie irgendwann im Laufe ihres Lebens häppchenweise erklärt bekommen. So wie es bei Nolan üblich ist.

Hat irgendwer Inception kapiert?
297 Personen fanden das hilfreich
Matthias SeptAm 5. November 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Erstes mal Enttäuscht, Zweites mal MEISTERWERK
Ich bin ein großer Chris Nolan Fan. Umso eher hat es mich betrübt das ich nach dem Ende hier enttäuscht war. Der Film erklärt gerade soviel das ich mitkam. Unterhaltsam ist action und dialoge auf allen ebnen. Doch ich dachte nach dem ersten Ansehen direkt nach dem Ende, wann endlich mal ein bisschen was erklärt wird...

Dennoch könnte mich dieser Film absolut nicht loslassen ich hab mich immer wieder erwischt wie ich über ihn die nächsten Tage nachdenken musste.
Also 2ter kinogang, mit dem Wissen vom Ende und der Gewöhnung an das hohe Tempo ist er ein absoluter Genuß. Man entdeckt Dinge welche man vorher nicht mal wirklich wahrgenommen hat... Absolut brilliant.

Manche Leute haben kritisiert das die Charaktere zu kalt seine und sich nicht entwickeln....
Ganz ehrlich entweder habe die zu viele Serien gesehen wo es zu viele filler Folgen gab oder sie sind bei dem tempo nicht mitgekommen.
Hier sprechen die Charaktere halt auch überwiegend durch ihre Taten, man braucht nicht immer die mega Hintergrund stroy.
210 Personen fanden das hilfreich
Der SnobbyistAm 9. Januar 2021 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Der kleine Denzel Junior möchte gerne im Palindrom-Paradies abgeholt werden!
Verifizierter Kauf
Gnunnaps! Das heißt Spannung auf rückwärts! Klingt bescheuert! Und auch irgendwie wie ein gelalltes "Genug Schnaps"! So wie in dem Satz: Ich kann nicht genug Schnaps trinken, um diesen Film auszuhalten! "Tenet" - ein Wort, das man sowohl vorwärts als auch rückwärts lesen kann - beinhaltet eine Menge Gnunnaps! Soll heißen: "Tenet" ist das Gegenteil von spannend, dafür aber wohl nur im stark alkoholisierten Zustand auszuhalten! Denn wenn man Spannung umkehrt, zerstückelt und von hinten aufzieht, dann bekommt man - wie man in diesem Film sieht - alles, bloß nie wieder Spannung!

Der Tolp: Ähm ich meine natürlich Plot:
Das Leben aller Erdenbewohner steht auf dem Spiel, weil - ähm, ja also ähm, das kann ich nur ganz grob darstellen, so wie übrigens auch der Film – weil es eine Inversions-Maschine gibt, die die Bewegungsrichtung aller Dinge umkehren kann, also eine fancy Zeitmaschine, und wenn sich alle Dinge aus der Zukunft rückwärts bewegen, während sich dieselben Dinge aus dem Jetzt vorwärts bewegen, dann gibt es einen Riesen-Crash und wenn sich der Gang der Welt, weil er invertiert worden ist, auch gleichzeitig umkehrt, dann ziehen bei dem Crash, die, die sich vorwärts bewegen – also wir alle aus dem Jetzt – den Kürzeren! Das passt auch zum Titel des Films, dem Palindrom "Tenet" . Denn auch in diesem Wort treffen sich zwei gleiche Anteile in der Mitte! Wow! Geschafft! Um noch ganz kurz weiter auf den Plot einzugehen: Niemand weiß irgendwann mehr wonach hier gejagt wird: Geht es um Plutonium, um die Inversions- Zeitwaffe oder um die Rettung der Damsel in Distress? Als man völlig den Faden verloren hat, fädelt jemand plötzlich eine höchst konstruierte Dosis küchenpsychologischen Ermittler-Gespürs mit der Brechstange ein und schon kann sich das globale Inversions-Geschehen endlich darauf zuspitzen, dass EINER der Bösewicht ist, und darauf, dass man den umbringen sollte! Na endlich! Nebenbei gibt es auch noch eine fadenscheinige Erklärung warum um Himmels Willen die Guten sich auch der Inversions-Technik bedienen, obwohl die Technik höchst gefährlich, unpraktisch, kompliziert ist und kaum strategische Vorteile einbringt! Außer halt den, dass die Action dank dieser doofen Inversions-Sache irgendwie artsy-fartsy und cool aussieht! Kurz: In "Tenet" gibts mehr herbeigeschriebenen Unsinn als bei so manchem Teil der "Fast and Furious"- Reihe! Obendrein kommt auch noch das in Hollywood neu entdeckte Thema Umwelt-Schutz vor, weil das zur Zeit immer gut kommt! Um es ganz simpel auszudrücken: Bei einer Aktion- Welt-Rettungs-Geschichte muss der Zuschauer involviert werden, um Spannung zu erleben. Die Handlung teilt sich dann meist in einzelne Episoden auf, innerhalb derer Einzel-Ziele erreicht werden, Hindernisse überstanden werden müssen. Der Zuschauer kann erfassen, was das Hindernis ist, warum es en Detail so gefährlich ist für die Helden und was welcher der Helden gegen welches der Hindernisse wann genau tun kann, um die Katastrophe abzuwenden. Solch eine übersichtliche Darstellung, bei der der Zuschauer zeitnah (!) die Lage erfasst und ihm das nicht erst beim zweiten Gucken oder dank höchster Konzentration gelingt, fehlt hier völlig! Ergebnis: Langeweile pur!
"Tenet" bringt einen mit aller Pseudo-Finesse in die „Fünf Euro für Mist aus dem Fenster geworfen“-Rage.
Und weil ich nun schon Mal schlechter Stimmung bin, muss ich noch was zu Hauptdarsteller John David Washington sagen: Ich bin wirklich grundsätzlich dafür, dass ein jeder sich sein Glück schmiedet, wo er nur kann. Ich bin dafür, dass insbesondere schwarze Schauspieler, die in Hollywood immer wieder eine miese Anstellungs-Quote haben, sich ihren familien-bedingten Bekanntheits-Bonus zu Nutzen machen! So machen es ja immerhin alle. Was spricht also dagegen, dass auch David Washington das tut! Gar nichts! Aber er muss sich dann eben auch leider am großen Denzel messen lassen! Und da wird es nun Mal ganz schön ernüchternd! Miniatur-Washington sieht in jeder Szene neben den anderen Schauspielern – die unglücklicher Weise alles großgewachsene Menschen sind - unheimlich kurz aus. So kurz, dass ich direkt googeln musste wie klein er in Wahrheit ist. Ergebnis: 1,70 m! Denzel dagegen ist 1,85m! Das wäre nicht tragisch – abgesehen davon, dass Junior hier die Super-Kampfmaschine spielt - wenn Klein-Washington dafür eine große Ausstrahlung hätte! Aber Fehlanzeige! Er ist nicht Mal ein schwacher Abglanz seines telegenen und unheimlich präsenten Vaters. Was man seinem Charakter im Film so oft vorwirft, das stimmt hier leider auch allgemein: Er ist "out of his depth" (zu deutsch: restlos überfordert)! Ich muss es sagen: Wash-Junior ist nicht Mal der Kategorie "Flach aber hübsch" zuzurechnen, wie zum Beispiel Scott Eastwood! Die Idee Scottie mit seinem Vater zu vergleichen käme mir auch nie (mehr) in den Sinn - und zwar weil Eastwood Junior und sein alter Herr offensichtlich nicht auf dem selben Spielfeld tätig sind. Anders verhält es sich bei Wash-Junior. Ihn muss man mit seinem Dad vergleichen, weil eben Denzel im Grunde fast immer noch für dieselben Rollen in Frage kommt wie seine jungen Kollegen und wie sein eigener Sohn; siehe "The Equalizer", wo Denzel den unschlagbaren und jung gebliebenen Action-man gibt. Aber zurück zum Thema "Nicht mal flach aber hübsch": John David Washington ist also weit davon entfernt wenigstens ein unwiderstehlicher optischer Leckerbissen und Charmebolzen zu sein, wie es Denzel im gleichen Alter war und für viele bis heute ist! Der Gang mit dem leicht coolen Überhang des Oberkörpers ist das Einzige, was an David Junior direkt an die unendlichen Qualitäten seines Dads erinnert! Ich kann daher nur betrübt feststellen: Wash-Junior nimmt hier irgendeinem geeigneteren Mimen den Job weg, und das nur wegen Vitamin D! Ist wohl auch ok so! Denn hätte Wash-Junior die Gelegenheit nicht ergriffen, dann hätte man eben – wie so oft - einen Typ Kaliber Aaron Taylor Johnson oder Rob Pats in die Hauptrolle gesteckt. Die beiden Kerle, die im Prinzip in jeder zweiten Hollywood-Rolle gerne besetzt werden, standen hier ja in unmittelbarer Nähe bereit! Nebenbei halte ich beide für gute Schauspieler, deren Talente in ihren Rollen hier vollkommen vergeudet sind - so wie auch das von John David. Ich habe das Gefühl, er ist hier richtig vom Regisseur ins offene Messer laufen gelassen worden. Er könnte mehr, wurde aber total übel in Szene gesetzt und das alles in einem langatmigen Wirrwarr von Film. Dass ich Wash-Junior hier so in die Pfanne hauen muss, reut mich also ein wenig!

Und überhaupt kann man beim Anschauen von "Tenet" gar nicht anders als so einiges zu bereuen: Zum Beispiel die Tatsache, dass niemand die Idee zu "Tenet" auf ihrem Weg in die Hirne der Filmemacher invertiert hat, auf dass diese Schwachsinns-Idee dahin zurück geschwebt wäre, wo sie entstand: Nämlich in einem Fiebertraum, in dem sich Versatzstücke aus Inception, Matrix und The Night Manager zu einem Super-Gau vemischten.

Fazit:
Hätte man sich doch einfach all den Inversions-Murks gespart und anstatt dessen eine chronologische und spannende Action/Spionage-Geschichte erzählt! Dann wäre vielleicht alles gut geworden mit dem ordentlichen Budget! Und dann hätte von mir aus auch Wash-Junior die Hauptrolle haben können, umgeben vielleicht von etwa gleich kleinen Mimen und maßstabs-angepasster Kulisse! Nein im Ernst: Es gibt für mich nur EINEN Super-Spion, den ich trotz seiner Körper-Kürze akzeptieren kann: Tom Cruise! Und das auch nur, weil Cruise zumindest früher Mal locker auf seine Qualitäten als Honig-Falle zurückgreifen konnte, wenn die Körperkraft alleine nicht genügte!

Empfehlung: Wer gerne ein artsy-fartsy Ideen-Konvolut in unerträglicher Überlänge erleben möchte, dem wünsche ich viel Spaß mit dieser filmgewordenen Fahrt nach Absurdistan! Alle, die hier 5 Sterne vergeben, leben wohl bereits in einer invertierten Welt!
155 Personen fanden das hilfreich
Mr. BushAm 17. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Was ist Star Wars (1977) ? Ein Film an den niemand geglaubt hat!
Verifizierter Kauf
Wookies! Lichtschwerter! Jedis! Todesstern! Komische Frisuren! Laserkanonen! Und zuletzt, aber nicht als letztes, die Macht.
Man wurde in eine weit entfernte Galaxie, vor langer Zeit entführt.
Und es funktionierte. Unter anderem weil die Einführung schon wie in einem Märchen anfängt und die Geschichte und die Verfilmung einfach Klasse hat.
TENET fordert vom Zuschauer nun ähnliches. Den Zugang zu einer eigenen Logik. Nur es funktioniert einfach nicht, weil es schlicht und einfach schlecht verfilmt wurde.
Die wenigen Witze zünden nicht. Die Chemie zwischen J.D. Washington und Elizabeth Debicki ist nicht vorhanden. Robert Pattinsons Rolle sollte anscheinend einen etwas abgehalfterten Charakter darstellen, dass liegt aber nicht in seinem Naturell, daher ist er vollkommen fehlbesetzt und beim dichten Bart von Kenneth Branagh sieht man teilweise nicht mal wann er seine Lippen bewegt und fragt sich ob das Bauchreden zu seiner Rolle gehört.
Die Musik von Ludwig Görannson besteht nur aus einem einzigen Ton, der lang oder kurz gespielt wird.
Es wird etwas vom Invertieren erzählt! Also vom Rückgängig machen! Was für ein Schwachsinn.
Das wäre ja auch alles in Ordnung, wenn der Film nicht so stinklangweilig wäre und es so cool wie in der Matrix dargestellt worden wäre.
Und so leid es mir für John David tut, so habe ich mir ständig vorgestellt um wieviel besser ein junger Denzel Washington in der Rolle des Protagonisten gewesen wäre.
Fazit:
Selbst wenn die Handlung für manch einen so klar wie Kloßbrühe ist, so bleibt doch unterm Strich ein Actionfilm, der einfach nicht zündet.
149 Personen fanden das hilfreich
FankiAm 19. Dezember 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Eine mega Enttäuschung!
Verifizierter Kauf
Mega Enttäuschung! Einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe! So ein Durcheinander....wirklich unterirdisch! Und vom Hauptdarsteller, bin ich als großer Denzel Washington Fan, ebenso enttäuscht...hatte mir erhofft, dass er sein schauspielerisches Talent von seinem Vater geerbt hat...aber Fehlanzeige. Total ausdrucksschwach ....leere ausdruckslose Augen...mehr möchte ich nicht sagen. Hatte mehr von dem Film erwartet!
131 Personen fanden das hilfreich
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