Wählen Sie Ihre Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Tools, die erforderlich sind, um Ihnen Einkäufe zu ermöglichen, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern und unsere Dienste bereitzustellen. Dies wird auch in unseren Cookie-Bestimmungen beschrieben. Wir verwenden diese Cookies auch, um nachzuvollziehen, wie Kunden unsere Dienste nutzen (z. B. durch Messung der Websiteaufrufe), damit wir Verbesserungen vornehmen können.

Wenn Sie damit einverstanden sind, verwenden wir auch Cookies, um Ihr Einkaufserlebnis in den Stores zu ergänzen. Dies wird auch in unseren Cookie-Bestimmungen beschrieben. Dies beinhaltet die Verwendung von Cookies von Erst- und Drittanbietern, die Standardgeräteinformationen wie eine eindeutige Kennzeichnung speichern oder darauf zugreifen. Drittanbieter verwenden Cookies, um personalisierte Anzeigen zu schalten, deren Wirksamkeit zu messen, Erkenntnisse über Zielgruppen zu generieren und Produkte zu entwickeln und zu verbessern. Klicken Sie auf „Cookies anpassen“, um diese Cookies abzulehnen, detailliertere Einstellungen vorzunehmen oder mehr zu erfahren. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern, indem Sie die Cookie-Einstellungen, wie in den Cookie-Bestimmungen beschrieben, aufrufen. Um mehr darüber zu erfahren, wie und zu welchen Zwecken Amazon personenbezogene Daten (z. B. den Bestellverlauf im Amazon Store) verwendet, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Tiefe Wasser

 (612)
5,41 Std. 56 Min.2022X-RayHDRUHD12
Ben Affleck (Gone Girl) und Ana de Armas (Knives Out) spielen die Hauptrollen in einem Psychothriller von Regisseur Adrian Lyne (Eine verhängnisvolle Affäre, Ein unmoralisches Angebot). Tiefe Wasser entführt uns in die Ehe von Vic (Affleck) und Melinda (de Armas) Van Allen, lässt uns an ihren gefährlichen Psychospielen teilhaben und erleben, was mit den Menschen passiert, die sich darin verfangen.
Regie
Adrian Lyne
Hauptdarsteller
Ben AffleckAna de ArmasTracy Letts
Genre
SpannungDrama
Untertitel
DeutschČeštinaDanskΕλληνικάEnglish [CC]Español (Latinoamérica)Español (España)SuomiFilipinoFrançaisעבריתहिन्दीMagyarIndonesiaItaliano日本語한국어Bahasa MelayuNorsk BokmålNederlandsPolskiPortuguês (Brasil)Português (Portugal)RomânăSvenskaதமிழ்తెలుగుไทยTürkçe
Wiedergabesprachen
DeutschEspañol (España)ItalianoEspañol (Latinoamérica)EnglishPolski日本語PortuguêsTürkçeEnglish [Audio Description]Français

Mit Prime für 0,00 € ansehen

Zur Watchlist hinzufügen
Zur Watchlist
hinzufügen
Mit der Bestellung oder Wiedergabe erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden. Verkauft von Amazon Digital Germany GmbH.

Weitere Informationen

Nebendarsteller
Lil Rel HoweryDash MihokFinn WittrockKristen ConnollyJacob ElordiRachel BlanchardMichael BraunJade FernandezGrace JenkinsBrendan C. MillerDevyn TylerJeff Pope
Produzenten
Arnon MilchanGuymon CasadyBenjamin ForknerAnthony Katagas
Studio
Amazon Studios
Inhaltsempfehlung
DrogenkonsumGewaltSchimpfwörterRauchenAlkoholkonsumNacktheitsexuelle Inhalte
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

2,9 von 5 Sternen

612 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 33% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 11% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 7% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 13% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 35% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

Das empathielose FilmlexikonAm 23. März 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Patricia Highsmiths Stille Wasser sind tief (2022)
Verifizierter Kauf
Die atemberaubend schöne Melinda liebt es zu flirten und kleine Affären zu haben ("Wie war dein Abend?" - "Fantastisch. Ich war Essen mit einem neuen Freund"). Ihr Mann Vic dagegen ("Na, Mr. Langweilig. Warum tanzt du nicht?" - "Ich will dir den Abend nicht verderben!") scheint ihre Eskapaden mit äußerster Ruhe und Lässigkeit zu ertragen. Doch dieser Eindruck erweist sich als falsch. Sehr falsch...

"Endlich zeigst du mal GEFÜHLE!" - "Du bist betrunken. Wenn du wüsstest, wie unattraktiv das ist." - "Ach, wirklich?" - "Ja." - "Ich glaube, du bist eifersüchtig!"

Mit Ben Affleck (Batman in Justice League & Batman v Superman, Matt Murdock in Daredevil 2003, Jack Ryan in Der Anschlag, Pearl Harbor, Armageddon, Oscar-Gewinner 1998 für das beste Original-Drehbuch zu Good Will Hunting) als stoischer Ehemann Vic Van Allen "Er hat einen Chip für Drohnen gebaut" ("Ich entwickle Web Apps und verlege ein Magazin mit Lyrik und Fotografie. Naja, die meiste Zeit fahre ich mit meinem Mountainbike und spiele mit meiner Tochter!")
der Kubanerin Ana de Armas (Blade Runner 2049, mit Daniel Craig in Knives Out: Mord ist Familiensache und James Bond: Keine Zeit zu sterben, mit Keanu Reeves in Knock Knock) als Vics aufregende, zügellose untreue Ehefrau Melinda "Guck nicht das Chaos an, guck mich an!" ("Melinda, du bist nackt! Die Babysitterin ist noch hier!" - "Amerika ist sowas von verklemmt!")
und Grace Jenkins als Töchterchen "Zaubermaus" Trixie: "Alexa, spiel Old MacDonald!" - "Trixie, du machst Mom damit verrückt, das weißt du." - "Weiß ich." ("Sie möchte auf keine Privatschule." - "Ihr habt sie entscheiden lassen? Sie ist sechs!")

"Melinda wollte kochen, aber Trixie hat sie zwei Wochen vom Herd verbannt!"

Lil Rel Howery (Get Out, Space Jam 2, Free Guy) als Grant "Melinda ist ziemlich betrunken und sie tanzt gerade auf meinem Flügel!" ("Das ist ja nicht das erste Mal. Dass sie ihre vielen Affären vor uns allen so offen zur Schau stellt, ist echt gestört!")
Devyn A. Tyler (Antebellum) als Mary "Du vergötterst sie und alle wissen das!" ("Du bist zu gut. Wir wollen nur nicht, dass du dich lächerlich machst!")
Finn Wittrock (31 Folgen American Horror Story 2014-21) als "alter Freund von Melinda" Tony Cameron "Er hat mir das Herz gebrochen!" ("Tony war der erste Amerikaner, mit dem ich geschlafen habe! Was ist, wirst du rot? Mach dir keinen Kopf wegen Vic, dem ist das egal!")
Jacob Elordi (The Kissing Booth 1-3) als Melindas "Klavierlehrer" Charles De Lisle "Sie ist ein echtes Naturtalent!" ("Ich verspreche, er ist der Wahnsinn!")
Brendan Miller (In Time: Deine Zeit läuft ab, Project X) als Joel "Sie sind Freunde." - "Sind sie nur das?"

"Sind Sie schon lange genug hier, dass Ihnen der Name Martin McRae etwas sagt?" - "Ja, dieser Typ, der verschwunden ist." - "Er hat sich oft mit meiner Frau getroffen." - "Was soll 'n das heißen?" - "Dass er angefangen hat, sich oft mit ihr zu treffen." - "Wollen Sie andeuten..." - "Sie waren Freunde." - "Ich soll Ihnen glauben, dass Sie Martin McRae was angetan haben?" - "Ich hab ihn umgebracht."

Tracy Letts (Pulitzer-Preis 2008 für sein Theaterstück August: Osage County) als neugieriger Schriftsteller Don Wilson "Was schreiben Sie denn?" - "Kurzgeschichten hauptsächlich, aber ab und zu auch Drehbücher." ("Kennst du dich mit Schnecken aus, Don? Schnecken klettern 3 Meter hohe Wände hoch, um ihren Partner zu finden. Sie folgen dem Geruch!")
Kristen Connolly (39 Folgen Zoo 2015-17) als Dons Frau Kelly "Tanzen Sie gern?" ("Es sah aus, als hättest du Spaß beim Tanzen mit Kelly Wilson.")
Jeff Pope (The Secrets We Keep) als Chief Nichols "Wir wollen herausfinden, was passiert ist." - "Vic hat ihn umgebracht!" - "Was?"
Dash Mihok (82 Folgen Ray Donovan 2013-20) als Jonas "Ich glaube nicht, dass ich jemanden umbringen würde, weil er mit meiner Frau schläft." - "Wer sagt, dass er mit ihr geschlafen hat?"
Rachel Blanchard (Cher Horowitz in 62 Folgen Clueless 1996-99) als Kristin "Du läufst durch die Gegend und bringst Leute um und rufst mich nicht an, um den Tatort aufzuräumen?"
Martinez (4 Folgen The Walking Dead 2016-17) als "Psychotherapeut" David Ricigliani "Er wird hier eine Praxis eröffnen." - "An Patienten wird's hier sicher nicht fehlen."

"Denken Sie, dass meine Frau schizophrene Tendenzen hat?" - "Denken Sie, dass mein Mann ein Psychopath ist, weil er das fragt?" - "Ähh... Was halten Sie beide von einer Paartherapie?"

Regie führte im Jahr 2022 (Originaltitel: Deep Water) mit einem Budget von 49 Mio. $ der 82-jährige Brite Adrian Lyne (Flashdance, 9½ Wochen, Jacob's Ladder, Ein unmoralisches Angebot, Lolita, Untreu, Oscar-Nominierung 1988 für Eine verhängnisvolle Affäre), basierend auf dem gleichnamigen Roman "Deep Water" von Patricia Highsmith (1921-1995, Der talentierte Mr. Ripley) aus dem Jahr 1957.

"Wärst du mit einer anderen Frau verheiratet, würdest du dich wahrscheinlich umbringen vor lauter Langeweile!"

_Fazit: 116 Minuten Romanverfilmung von Patricia Highsmiths Deep Water (1957) und Remake von Stille Wasser (Eaux profondes 1981, mit Jean-Louis Trintignant & Isabelle Huppert, Regie: Michel Deville) und dem 3-stündigen Fernsehfilm von 1983 (mit Peter Bongartz, Constanze Engelbrecht, Sky du Mont & Raimund Harmstorf). Ein Psychodrama über zerstörerische Beziehungen, ähnlich, aber nicht so gut wie Der seidene Faden (Phantom Thread 2017, mit Daniel Day-Lewis & Vicky Krieps, Regie: Paul Thomas Anderson). Die gegenseitigen permanenten Provokationen wirken schon nach kurzer Zeit ermüdend, und auch die FSK12-Freigabe erscheint zumindest fragwürdig. "Tiefe Wasser (2022) ist ein abgründiges Thriller-Drama, in dem die ganze moralische Verdorbenheit der durch die Bank unsympathischen Figuren schonungslos offengelegt wird. Dreieinhalb Dekaden, nachdem Mickey Rourke in 9½ Wochen (1986) den wohl legendärsten Eiswürfel der Kinogeschichte am Köper von Kim Basinger entlanggleiten ließ, gibt sich Adrian Lyne (82) erstaunlich zahm. Das mag am Zeitgeist oder am Alter liegen, aber es tut dem Film nicht gut, schließlich dreht sich hier ja alles um das – eben auch ganz stark sexuell geprägte – Machtgefüge zwischen Melinda (der Sünde auf 2 Beinen Ana de Armas) und Vic (Batman Ben Affleck)" (Filmstarts). Für mich wie immer subjektiv und reine Geschmackssache: 3/5*** Obsessionen | Note 3
-------------------
PRIME VIDEO: Bild HD (16:9), Sprache/Ton: Deutsch, Englisch (plus 7 weitere), Untertitel: Deutsch, Englisch (plus 25 weitere)

"Wieso bist du der einzige Mann, der mit mir zusammenbleiben will?"
12 Personen fanden das hilfreich
\m/arcolinoAm 19. März 2022 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Zäh, vorhersehbar und spannungsarm - alles schon hundertmal durchgekaut!
Verifizierter Kauf
"Tiefe Wasser" ist ein erotischer Psychothriller von ADRIAN LYNE, mit BEN AFFLECK und ANA DE ARMAS in den Hauptrollen. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von PATRICIA HIGHSMITH, der bereits 1981 von MICHELLE DEVILLE verfilmt wurde. Damals spielten ISABELLE HUPPERT und JEAN-LOUS TRINTIGNANT die Hauptrollen, die Älteren werden sich sicher an diesen französischen Film erinnern.

40 Jahre später hat sich nun ADRIAN LYNE des Stoffes angenommen und die Handlung von der britischen Kanalinsel Jersey in die USA verlegt. Kann man durchaus machen, vor allem weil das Original nicht wirklich berauschend war und deswegen eine Neuverfilmung echt Sinn macht.

Inhaltlich geht es um VIC und MELINDA VAN ALLEN (Ben Affleck & Ana De Armas), die um ihre Ehe zu retten, eine offene Beziehung führen. Vor allem "VIC" leidet darunter und als einer von "MELINDAS" Liebhabern ermordet wird, gerät "VIC" natürlich in Verdacht .....

Das ist die ganze Geschichte und mal ehrlich, die hat man so oder so ähnlich schon tausendmal gesehen oder gelesen. Insofern ist die Handlung auch nicht wirklich überraschend, eigentlich ist die Idee ziemlich ausgelutscht. Die Umsetzung des Stoffes ist auch eher etwas zäh, da schleichen sich doch einige Längen ein, mit 115 Minuten ist der Film definitiv zu lang. Eventuell hätte man den etwas straffen sollen, wäre vielleicht besser gewesen.

ANA DE ARMAS wird wirklich gut in Szene gesetzt, sie ist sehr erotisch und für diese Rolle eigentlich eine sehr gute Besetzung. Ich persönlich war etwas genervt von der Figur "VIC VAN ALLEN", mal ehrlich, welcher Mann lässt sich so von seiner Frau demütigen? Ich hätte nicht die Liebhaber ermordet, sondern die Frau zum Teufel gejagt .... ja ehrlich, mich hat das aufgeregt. Sein Verhalten macht den ganzen Film irgendwie unglaubwürdig, meine Meinung!

Mein Fazit: "Tiefe Wasser" erzählt eine alte Geschichte, die bereits verfilmt wurde und die man in irgendeiner Form schon hundertmal erzählt bekommen hat. Die Handlung ist eigentlich ziemlich zäh, ANA DE ARMAS ist definitiv ein Hingucker ... aber das war es dann auch schon. Wie man diesen Film spannend finden kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, die paar erotischen Momente reißen ihn dann auch nicht mehr raus.
3 Personen fanden das hilfreich
Der SnobbyistAm 21. März 2022 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Trüber, abgestandener Tümpel - ein Film wie eine lahme Schnecke!
Verifizierter Kauf
In "Tiefe Wasser" spielen eingesperrte Schnecken eine Rolle und diese tauchen auch öfters mal im Bild auf. Leider tragen diese Schnecken-Szenen dazu bei, dass sich im Zuschauer ein Gedanke kristallisiert: Nämlich der, dass dieser Film eine lahme Schnecke ist, durch und durch. "Tiefe Wasser" ist mal wieder einer dieser Affleck-Filme wo es offenbar mit seinem weiblichen Co-Star gefunkt hat, auf der Leinwand kann man aber Chemie suchen so viel man will, man wird keine finden.
Das ist auch gar nicht so schlimm hier, denn eindeutig - so lernen wir - sind die Vibes zwischen unserem Protagonisten-Ehepaar absolut gestört. Die beiden Eheleute verbindet scheinbar ein multiples Abhängigkeitsverhältnis, eine Hass-Liebe und noch so einige weitere Persönlichkeitsstörungen. Da wundert es nicht gar so sehr, dass die Erotik zwischen den beiden nicht richtig rüberkommt. Zum echten Problem wird's eher, wenn die potentiell erotischen Szenen, die die Protagonisten mit anderen Gegenparts haben, nun auch überhaupt nicht zünden, so wie hier. So viel zum Erotik-Aspekt dieses Streifens. Zum Thriller-Aspekt: Nach ungefähr einer Stunde und 40 Minuten Laufzeit kommt mal für zwei Minuten Spannung auf, die dann sofort wieder verschwindet. Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass das zu wenig ist.
"Tiefe Wasser" ist thematisch so etwas wie das gemeinsame Kind von "Untreu" und "Gone Girl" - zwei Klasse Filme - das leider nicht ein einziges gutes Attribut von den Eltern geerbt hat. Das Einzige, was eigentlich richtig überzeugt, ist hier das Kleinstadtkolorit einer Upper-Class Nachbarschaft - wobei ich da auch etwas zu bemängeln habe, aber dazu gleich. Eindeutig überzeugen kann immerhin das stylische Heim der Hauptdarsteller, welches nun wirklich super stimmig ist, weil es die Wärme und Individualität einer glücklichen Ehe heraufbeschwört, die unser Protagonisten-Pärchen ja leider so gar nicht führt. Hier entsteht durch das Haus und dessen Einrichtung ein schöner Kontrast, der uns immer wieder darauf stößt wie idyllisch es eigentlich laufen könnte für unsere hübschen und reichen Eltern. Da haben ein Location-Scout und ein Set-Designer ordentlich gearbeitet.
Aber ansonsten gibt es hier einfach so Vieles, was fehlt oder was zwar da ist, aber unheimlich stört. Zum Beispiel stört die realitätsferne Zeichnung des Milieus der Eheleute. Man zeichnet hier das Bild eines ach so hippen und moralisch aufgeschlossenen, NARTÜRLICH wie man es in den Staaten oft hat ;-), ethnisch diversen Freundeskreises der Eheleute: Ich möchte erstens solch einen Freundeskreis irgendwo in den Staaten mal sehen und zwar außerhalb eines Netflix-Produktes, und zweitens möchte ich gerne wissen, wo es solche jungen bis mittelalten Elternpaare gibt, die sich regelmäßig für derartige ausschweifende Partys treffen, wie man sie hier sieht, wo alle nach Bedarf bereit und breit genug sind, um enthusiastisch einen Chanson zu schmettern inklusive tänzerischer Einlagen aller auf Knopfdruck überschwänglicher Partygäste. Mir scheint da wurde hier schwer übertrieben, so viel Spontaneität und soviel Internationalität und solch ein hedonistischer Freizeitbetrieb scheinen mir leicht unrealistisch.

Zurück zum Eigentlichen: "Tiefe Wasser" ist leider absolut flach, denn es wird kaum psychologische Tiefe dargeboten. Außer dass der Film Afflecks Charakter mit einer Schnecke vergleicht, die man vor dem Verzehr aushungern lassen muss, will man sich nicht an ihrem Gift vergiften, wird hier nicht sehr viel - bildsprachlich oder im Dialog - erklärt. So kann man sich als Zuschauer niemals in einen der Hauptcharaktere hineinversetzen, nie wird ansatzweise klar, warum unsere Protagonisten ihre tiefen Abgründe überhaupt haben. Auch dass sich die Ehefrau (De Armas) hier offenbar in einer Ehe wähnt, innerhalb derer sie bloß das hübsche Dummerchen sei, welches zur Mutterschaft genötigt wurde, kommt Mal kurz zur Sprache wird aber nicht weiterverfolgt oder irgendwo in der Erzählung verortet.
So hat "Tiefe Wasser" viele schöne, sehr stimmungsvolle Bilder, bleibt aber was seine Erzählung betrifft einfach ausgesprochen sprachlos. Wir haben hier also einen Psycho-Erotikthriller, der weder psychologischen Tiefgang, noch Erotik, noch Thrill hat. Dem Zuschauer ist es - bis auf wenige Momente- ziemlich Wurscht was nun das Schicksal für dieses Ehepaar bereit hält. Und obendrein scheint Affleck spätestens ab der Mitte des Films seiner eigenen Performance überdrüssig geworden zu sein. Er sieht in seinen Szenen aus, als würde er nicht richtig spielen wollen, als würde er alles nur belächeln. Nun denn! Vielleicht tat er es ja!

Fazit: Wer schon Mal zwei Adrien-Lyne-Filme gesehen hat, der weiß hier sofort wie der Haase läuft. Ein toller Film hätte trotzdem draus werden können.

Empfehlung: Wer es sich unbedingt antun möchte, der kann sich vielleicht an Anna De Armas' Optik erfreuen, oder and der der Kulissen oder an der filmisch hochwertigen Produktion. Apropos De Armas: Man könnte sich hier auch über die hollywoood-typische Alterskluft zwischen den Eheleuten ärgern, die mal wieder das filmweltliche und öffentliche Verschwinden der Frau über fünfunddreißig als sexuelles Wesen propagiert - wohingegen der männliche Partner auch im fortgeschrittenen Alter (Affleck) noch gerne genommen wird. Wenn wenigstens Afflecks Mann im Film ein Mal darüber stolpern würde, dass er als älterer Partner sich altersbedingt abgehängt oder verhöhnt fühlen könnte, dann wäre ich versöhnt. Ich glaube so eine Szene gab es zwischen Gere und Lane in "Untreu" durchaus. Aber nein! Auf so was verzichtet "Tiefe Wasser". Dafür bräuchte es ja erst Mal einen ordentlichen Dialog und der ist ja hier Mangelware.
Es bleibt festzuhalten:
"Tiefe Wasser" ist ein abgestandenes Gewässer, keine tückische Untiefe, kein lockender Swimmingpool, kein feuchtes Verhängnis, und früher war sowieso alles besser, weil da immerhin zum Beispiel eine Diane Lane jenseits der 35 in einem Lyne-Film die in allen Bereichen aktive Hauptrolle spielen durfte.

Empfehlung: Erspart euch die Langeweile sowie den sich nach der Hälfte der Laufzeit von seiner Rolle/ vom ganzen Film? distanzierenden Affleck! Wo ist das gute bis durchschnittliche Storytelling nur hin?
4 Personen fanden das hilfreich
XeeranAm 18. März 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
📽️📽️ Durchschnittlicher Erotikthriller 📽️📽️
Verifizierter Kauf
Das Ehepaar Victor (Ben Affleck) und Melinda (Ana de Armas) Van Allen hat sich auseinandergelebt und die Emotionen füreinander sind nur noch negativ behaftet. Trotzdem möchten sie einander scheinbar nicht aufgeben und versuchen ihrer Ehe wieder Würze zu verleihen, indem sie sich darauf einigen eine offene Beziehung zu führen und Affären und sexuelle Liaisons akzeptieren. Doch damit befeuern sie die Toxizität ihrer Beziehung durch perfide Eifersuchtsspiele und schaden sich und ihrem Umfeld. Als dann der Liebhaber von Melinda tot aufgefunden wird, rückt Victor in den Fokus der Verdächtigen doch Details lassen ein munteres Thrillerspiel aufflammen.

Mit dieser Handlung wirkt der Film etwas aus der Zeit gefallen, da wohl die Wenigsten große Lust auf solche Psychospielchen aufgrund von Beziehungsdramen haben dürften. Da hilft auch die hochkarätige Besetzung nichts und die Anspielungen auf das medial aktuelle Thema "Cuckold", das für den Ein oder Anderen von Interesse sein dürfte. Die Inszenierung selbst ist dann zu sehr vorhersehbar und unspektakulär und Affleck kann als eifersüchtiger Ehemann genauso wenig überzeugen wie de Armas als promiskuitive Diva.

Der Film mag durchaus interessant sein und man kann ihn sich schon anschauen, aber es wäre sicherlich besser gegangen wäre der Fokus mehr auf dem Intriganten gelegen oder auf dem Thema "Cuckold". So ist es weder Fisch noch Fleisch. Von meiner Seite gibt es dann aufgrund dessen auch nur durchschnittliche 2,5 von fünf Sterne!
19 Personen fanden das hilfreich
SmackxAm 18. März 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Ein recht surreal wirkendes Beziehungsdrama...
Verifizierter Kauf
...im Schneckentempo, dass zu einem sehr begrenzt blutigen, sonderbaren Thriller wird!

__Eindrücke__
Ein Film geprägt durch tiefe, berechtigte Eifersucht, Misstrauen, Hass, Versuchung, gut dosierter Erotik, Alkohol, Dreistigkeit und chronischer Untreue mit Folgen! Es wird geliebt, gehasst, gefremdelt, getrunken und jede Gelegenheit genutzt um diesen Teufelskreis aufrecht zu erhalten, aber alles hat ein Ende!
Großartige Spannung, oder gar eine mitreißend tiefgründige Story sollte man nicht erwarten!

__Das Paar__
Ana de Armas als Sünde auf 2 Beinen, die sie naturgegeben verkörpert und Ben Affleck, dessen Rolle mir irgendwie zu Ausdrucksschwach, monoton, langweilig und bis auf gewisse Reaktionen zu unspektakulär erschien. Beide haben ihre etwas untypischen Rollen souverän gespielt.

__? FSK ?__
Wer diesen Film als „FSK 12“ eingestuft hat, der sollte in meinen Augen seine unehrliche Tätigkeit sofort an den Nagel hängen! FSK 16 wäre hier aus diversen Gründen definitiv angebracht gewesen, aber heutzutage geht der allgemeine Trend ja eh in Richtung „Willkürlichkeit“...

__Fazit__
Egal welches Genre man nimmt, es gibt hunderte ähnliche Filme und daher sollte man wenigstens versuchen sie als eigenständiges Werk zu sehen und nicht frei nach dem Motto „kennste einen, kennste alle“ bewerten.
Insgesamt wurde hier in meinen Augen etwas zu viel des „Schlechten“ verarbeitet und genau das macht den Film leider recht fiktiv, kontrovers und auch ein Stück weit unglaubwürdig.
Keine Frage, man kann sich diesen Film durchaus ansehen und man muss ihm zugutehalten, dass er schon etwas speziell ist, aber man darf auch kein Meisterwerk erwarten.
Faire 3 bis 4 Sterne
4 Personen fanden das hilfreich
Znieh☑️Am 22. März 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
💔👎💔…Oh Ana de Armas, was hast du getan .. 💔👎💔
Verifizierter Kauf
Ich schäme mich ein wenig, zuzugeben, dass ich "Tiefe Wasser" auf meiner Liste, meiner am meisten erwarteten Filme für 2022 hatte.
Mit Ben Affleck und Ana de Armas an Bord dachte ich, dass sie von einem sehr guten Drehbuch angelockt wurden, das voller Wendungen, Verführung und Stil sein würde, ähnlich wie "Basic Instinct".
Dieser Film hatte nichts davon, muss ich leider sagen.
Im Gegenteil ich war schockiert, wie geradlinig die Geschichte war.
Es hätte vielleicht als Krimi funktionieren können, wenn schon sonst nichts.
Aber nein, selbst das mussten sie verderben, indem sie alle ihre Karten unglaublich früh aufdeckten.
Von da an fragt man sich nur noch, worauf dieser Film hinauslaufen wird.
Gibt es eine überraschende Wendung, die mich umhauen wird? Nö.

Die Chemie zwischen Affleck und de Armas ist gleich null - was, um fair zu sein, irgendwie der springende Punkt ist.
Sie führen eine lieblose Ehe, also macht das vermutlich Sinn.
Es macht jedoch nicht viel Spaß, ihnen dabei zuzusehen.
Der Film kann sich nicht entscheiden, ob er erotisch sein will oder nicht.
Er deutet immer wieder Dinge an und beginnt mit intimen Szenen, nur um dann abrupt abzubrechen.
Hat de Armas, als sie merkte, wie schlecht der Film war, darum gebeten, dass ihre Nacktheit herausgeschnitten wird?

Meine liebe Ana, dieser Film war eine Enttäuschung.(ein extra Stern trotzdem für dich)
3 Personen fanden das hilfreich
JenAm 1. April 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Nichts Großartiges aber für einen Filmnachmittag voll ok
Verifizierter Kauf
Also erstmal: Die Schauspieler sind echt richtig toll. Ich schaue Ben Affleck sowieso gern zu.
Die Story, naja dafür kann keiner der Schauspieler was :D
Es geht praktisch um einen Serienmörder aber der Tiefgang fehlt und man nutzt irgendwie gar keine natürlichen Gegebenheiten der Geschichte. Das is aufgebaut wie ne Geschichte, die man geträumt hat.

Ab hier eventuelle Spoiler:
WARUM die Schnecken? WARUM so penetrant thematisieren, wenn sie nachher GAR KEINEN SINN haben, außer dass da Tonys Geldbörse in ner Plastikbox drin liegt?
WARUM zum Teufel wird nix aufgelöst? Kommt jemand ins Gefängnis? Bleibt sie bei ihm? Oh Himmel, keine Ahnung, für einen Zuschauer einfach nur frustrierend.
Was ist das für eine Dynamik zwischen den Eheleuten? ich meine, ganz klar toxisch aber es wird nix erklärt, wieso sind die beiden so zueinander?

Also nachdenken darf man bei dem Film nicht. Die drei Sterne gibts echt nur für die Musik, die coolen Schnecken und die guten Schauspieler - aber die Story und wie sie erzählt wird 0 von 10 Sternchen m.M.n.
TobiasAm 18. März 2022 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Durchschnittlicher Thriller
Verifizierter Kauf
Bewertung nach Schulnoten:

Cast: 2-
Handlung: 5-
Schauspielqualität: 4
Kulisse: 4-
Bildqualität: 2
Colorgrading: 3+
Kameraführung: 1+
Textgestaltung: 3+
Musik: 4+
Synchronisation: 4-

Gesamtnote: 3-

1+,1,1-, (5 Sterne) 2+,2,2- (4 Sterne)
3+,3,3-, (3 Sterne) 4+,4,4- (2 Sterne)
5+,5,5-, (1 Sterne) 6+,6,6- (0 Sterne)

Bewertung: 3 von 5 Sternen

1+ bis 1- (Erstklassiger Film)
2+ bis 2- (Guter Film)
3+ bis 4- (Über- bis unterdurchschnittlicher Film)
5+ bis 5- (Schlechter Film)
6+ bis 6- (Sehr schlechter Film)

Bei der Bewertung handelt es sich ausschließlich um eine sachliche Beurteilung einzelner Bereiche. Es fließt keine persönliche Meinung in die Bewertung mit ein. Die Benotung erfolgt darin, wie ein Film im Vergleich zu anderen Filmen abschneidet. Dabei werden 10 Bereiche benotet. Der Notendurchschnitt macht die Gesamtnote aus. Bei der Bewertung werden nur akustische und opitische Merkmale bewertet. Ob und wie actionreich, anspruchsvoll, dramatisch, humorvoll, spannend oder traurig ein Film ist, wird hier nicht bewertet, da dies jeder Zuschauer unterschiedlich wahrnehmen kann.
6 Personen fanden das hilfreich
Alle Rezensionen ansehen