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Im Winter ein Jahr

 (129)
7,12 Std. 3 Min.201012
Beeindruckend gespieltes Drama mit Karoline Herfurth und Corinna Harfouch um die verspätete Trauerarbeit in einer Familie.
Regie
Caroline Link
Hauptdarsteller
Karoline HerfurthJosef BierbichlerCorinna Harfouch
Genre
Drama
Untertitel
Deutsch [UT]
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Nebendarsteller
Hanns ZischlerMisel MaticevicDaniel BeriniMatthias KupferFranz Dinda
Produzenten
Uschi ReichMartin Moszkowicz
Studio
Constantin Film
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Andere Formate

Rezensionen

4,4 von 5 Sternen

129 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 66% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 18% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 11% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 1% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 5% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Amazonkunde 1aAm 10. August 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ganz okay
Verifizierter Kauf
Hatte höhere Erwartungen. War aber ganz gut.
FatmanAm 28. Februar 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Geht unter die Haut
Verifizierter Kauf
Für mich ein toller Film mit herausragenden Schauspielern. Anders als viele und mit erheblichen Nachwirkungen...
T. KettenackerAm 8. Februar 2009 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Kunst als Krisenmanagement
Verifizierter Kauf
Mutter Eliane Richter (Corinna Harfouch) erteilt dem eigenbrötlerischen Maler Max Hollander (Josef Bierbichler) den Auftrag, ein Doppelporträt von ihren Kindern Lilli und Alexander anzufertigen. Das Merkwürdige daran: Alexander hat bereits vor einem Jahr Selbstmord begangen.
Hollander willigt dennoch ein und rekonstruiert den Charakter und das Aussehen des toten Jungen mithilfe der Schwester Lilli (Karoline Herfurth), die dem Projekt anfänglich skeptisch gegenübersteht. Doch zwischen den beiden verletzten Seelen, die mit Trauer und Isolation beziehungweise erzwungener Ablenkung zu kämpfen haben, entwickelt sich langsam ein Verständnis für die Last des Anderen, und schließlich wird das Projekt in Angriff genommen.

Caroline Link wechselt häufig den Blickwinkel der Akteure und zeigt somit, wie sehr und inwiefern das tragische Unglück die Beteiligten beeinträchtigt. Der Vater hat eine Affäre, die Mutter überträgt den Druck und die Trauer auf die Tochter, deren Beziehung durch ihre Anhänglichkeit ins Wanken gerät.
Die ganze Familie ist nach außen hin nur noch eine Farce, während sich die einzelnen Mitglieder zunehmend (un)bewusst in einen Strudel der Selbstschädigung begeben.

Der Film ist aber nicht etwa leise und melancholisch, wie man es von der Thematik erwarten könnte, sondern glänzt hauptsächlich durch die facettenreichen Figuren, die sich gegenseitig befördern.

Das Filmerlebnis wird einzig durch die zu häufige, zu offensichtliche Verwendung von Symbolik ein Stück weit geschmälert, allerdings nicht in dem Maße, dass man Abstriche machen müsste.
Einer der besseren deutschen Filme der vergangenen Jahre, was vor allem der Hauptdarstellerin Karoline Herfurth zu verdanken ist, für deren latent verstörten Lilli man den ganzen Film über hofft, dass sie wieder ins geordnete Leben zurückfindet.
54 Personen fanden das hilfreich
FilmaddictAm 8. Januar 2016 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Der lange Abschied von einem Toten
Verifizierter Kauf
Wie reagieren Vater, Mutter und Schwester auf den Selbstmord ihres Sohnes und Bruders? Der Auftrag für einen Maler, ein Portrait von Bruder und Schwester herzustellen, wirkt als Spiegel und Katalysator, der die unterdrückten und verdrängten Gefühle, vor allem den Schmerz, an die Oberfläche des Bewusstseins holt. Nebenbei klärt sich das zutiefst gestörte Verhältnis des Elternpaares zu einer Trennung und der Maler gesteht sich zunehmend seine Homosexualität ein. Inzwischen verliert Lilli ihre Tanzrolle und macht eine schmerzhafte, desillusionierende Erfahrung mit einem Beau. Dafür bahnt sich eine Versöhnung zwischen Mutter und Tochter an. Als das Bild fertig ist, gelingt es Lilli, sich endgültig von Alexander zu trennen. Erleichtert und mit neuen Plänen geht sie zuversichtlich in ihre Zukunft. Dies Alles inszeniert Caroline Link mit viel Einfühlungsvermögen und langsamen, eindringlichen Bildfolgen. Die Herfurth vollzieht den intensiven inneren Wandel und Reifeprozess erstaunlich empfindsam und ausdrucksstark. Mit ihren Augen und ihrer Mimik wirkt sie oft sehr verletzlich und drückt viel Trauer aus, ist dabei aber erfrischend spontan, sprunghaft und von schnellen Entschlüssen. Die allmähliche Öffnung und Annäherung zwischen ihr und dem Maler Max ist berührend und vermittelt die emotionale Nahrung, die dem ungleichen Paar so offenkundig gefehlt hat. Eine schöne Psycho- und Charakterstudie.
4 Personen fanden das hilfreich
Thomas SchmitzAm 4. Oktober 2010 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein stilles Drama
Verifizierter Kauf
Solche Dramen können nur Deutsche - und irgendwie spielt immer Josef Bierbichler mit. Der kernige Bayer wirkt dann auch wie ein Fels in dieser von Spannung geladenen Atmosphäre. Er spielt den Maler Max Holländer, der von Eliane Richter (Corinna Harfouch) den Auftrag erhält, ihre beiden Kinder zu porträtieren. Das Problem daran: Sohn Alexander (Cyril Sjöström) hat sich knapp ein Jahr zuvor das Leben genommen. Tochter Lilli (Karoline Herfurth) geht zunächst widerwillig zu den Mal-Sessions. Doch nach und nach beginnen die Richters sich der Situation und den Problemen, die sie seit dem Tod des Sohnes haben, zu stellen.
Caroline Link erzählt Scott Campbells Geschichte in ruhigen, beinahe hypnotischen Bildern. Wenn überhaupt, dann untermalt sanfte Musik das intensive Spiel der Darsteller. Besonders Josef Bierbichler und Karoline Herfurth spielen klasse gemeinsam. Wie sich die junge, zickige Frau langsam dem bärbeißigen Maler öffnet, wie man als Zuschauer teilhat daran, wie sie sich aus ihrem Kokon befreit, wie sie sich von der Trauer löst, wie sie begreift, das hat schon große Klasse. Und durch die Nähe zur jungen Studentin beginnt auch der Maler Ordnung in sein Leben zu bekommen.
3 Personen fanden das hilfreich
Gabriele AbouAssAm 30. Juli 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Hervorragender deutscher Film mit Klasse Schauspielern
Verifizierter Kauf
Sehr gute schauspielerische Leistung die mir unerwartet gut gefallen hat. Endlich mal ein deutscher Film, der ein sehr sensibles Thema wunderbar und nachvollziehbar verarbeitet. Hat mir ausgesprochen gut gefallen. Einzig die Balettszene von Korinne Herfurth bei der Probe war ein wenig wacklig. Sonst fand ich sie aber hervorragend.
Kindle-KundeAm 10. Juni 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Bierbichler at his Beat!
Verifizierter Kauf
Ein großartiges cineastisches Werk, das weit mehr ist als nur ein Film. Es lebt nicht nur durch seinen Plot, sondern vor allem durch durch die Persönlichkeiten seiner Darsteller, wobei Josef Bierbichler in seiner schauspielerischen „Urkraft“ den viel zitierten “Vogel abschießt“.
Karibik2009Am 22. Juni 2014 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Großes Kino
Verifizierter Kauf
Ein toll inszenierter Film in leisen Tönen. Ein schwieriges Thema gefühlvoll aufgearbeitet mit einer hervorragenden Karoline Herfurth als Lilli. Sie schafft es die Emotionen des Verlustes, der Leere zu transportieren. Aber auch Josef Bierbichler als Maler schafft es eindrucksvoll und einfühlsam den Zugang zu der "verstörten" Lilli zu finden. Sie sucht bei ihm Nähe und Trost, den sie bei ihrer Mutter (Corinna Harfouch) nicht finden kann, da diese den Tod nicht realisieren will. Den Suizid ihres Sohnes gibt sie als Jagdunfall an.
Eindrucksvoll ist die Tanzszene. Diese zeigt, dass Ausdruck und Sehnsucht manchmal gar keiner großen Worte bedarf. Der Film beeindruckt nicht zuletzt durch die musikalische Untermalung, die an keiner Stelle unpassend ist.
Auf alle Fälle sehenswert, auch wenn man solch einen Verlust noch nicht erleiden musste.
5 Personen fanden das hilfreich
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