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Wonder Woman 1984 [dt./OV]

 (42.471)
5,42 Std. 31 Min.2021X-Ray12
Jahrzehnte nach ihrem ersten Abenteuer stellt sich Wonder Woman in den Achtzigern einer ganzen Reihe von Widersachern entgegen, darunter Max Lord und Cheetah.
Regie
Patty Jenkins
Hauptdarsteller
Gal GadotChris PineKristen Wiig
Genre
FantasyAbenteuerAction
Untertitel
DeutschDeutsch [UT]EnglishEnglish [CC]
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Pedro PascalRobin WrightConnie Nielsen
Produzenten
Charles RovenDeborah SnyderZack SnyderPatty JenkinsGal GadotStephen Jones
Studio
WARNER BROS.
Hinweis zum Inhalt
AlkoholkonsumSchimpfwörtersexuelle InhalteGewalt
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,1 von 5 Sternen

42471 Bewertungen aus einem anderen Land

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  5. 6% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Das empathielose FilmlexikonAm 15. Juli 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
"Kämpfen macht dich nicht zu einer Heldin..."
Verifizierter Kauf
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs (1914-1918) lebt auf der abgelegenen Paradiesinsel Themyscira im Mittelmeer das Volk der Amazonen unter der Führung von Königin Hippolyta und ihrer Schwester Antiope. Sie haben sich dem Kampf gegen ihren Erzfeind Ares verschrieben und hüten den Gotttöter ("Die Waffe, die stark genug ist, um einen Gott zu töten!"). Das einzige Kind auf der Insel war Prinzessin Diana, die von Antiope zur Kriegerin ausgebildet wurde. Vom "notgelandeten" bzw. abgeschossenen Piloten Steve Trevor, einem britischen Spion, der im Besitz eines wertvollen Tagebuchs ist ("Ich denke, die Informationen darin verändern den Lauf des Krieges!"), erfährt Diana von den Konflikten in der Welt der Menschen. Daraufhin verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie die Bedrohung aufhalten kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft sie an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial – und ihre wahre Bestimmung...

"Ich gehe, Mutter. Ich kann nicht tatenlos zusehen, während Unschuldige ihr Leben verlieren. Wenn niemand sonst die Welt gegen Ares verteidigt, dann muss ich es tun!"

Mit Gal Gadot (Fast & Furious 4-7) als "Die schönste Frau, die man je gesehen hat" Amazonenprinzessin Diana Prince aka Wonder Woman "Das Lasso der Hestia zwingt dich, die Wahrheit zu offenbaren!" ("Es ist unsere heilige Pflicht, die Welt zu verteidigen!")
und Chris Pine (James T. Kirk in Star Trek) als Pilot "Ich bin einer von den Guten!" Capt. Steve Trevor "Ich gehöre dem britischen Geheimdienst an!" ("Mein Vater hat mir mal gesagt, wenn du Unrecht auf der Welt siehst, kannst du entweder nichts tun – oder du kannst etwas dagegen tun. Nichtstun hab ich schon probiert!")

"Ich zeige dir den Weg von der Insel – und du bringst mich zu Ares!"

Connie Nielsen (Lucilla in Gladiator) als Dianas Mutter Königin Hippolyta "Diana, du bist das Kostbarste für mich auf der ganzen Welt! Ich habe mir dich so sehr gewünscht, dass ich dich selbst aus Ton geformt habe und Zeus bat, dich zum Leben zu erwecken!" ("Sei auf der Hut in der Welt der Menschen, Diana. Sie haben dich nicht verdient!")
Robin Wright (Golden Globe und 2 weitere Nominierungen plus 8 Emmy-Nominierungen für ihre Rolle als Claire Underwood in 73 Folgen House of Cards) als "Die größte Kriegerin unserer Geschichte" General Antiope "Ares ist am Leben! Du spürst es genau wie ich bis ins Mark!" ("Unterweise sie härter als jede Amazone vor ihr! Aber sie darf niemals erfahren, was sie in Wahrheit ist!")

"Einst, zu Anbeginn der Zeit, als die Geschichte noch ein Traum war, herrschten die Götter über die Erde. Zeus war ihr König. Zeus erschuf Wesen, über die die Götter herrschen sollten. Wesen, die er nach seinem Ebenbild formte. Gerecht und gut. Stark und leidenschaftlich. Er nannte seine Schöpfung Mensch. Und die Menschheit war gut. Doch Zeus Sohn wurde neidisch auf die Menschen und sann darauf, die Schöpfung seines Vaters zu vernichten. Das war Ares, der Gott des Krieges. Ares vergiftete die Herzen der Menschen mit Missgunst und Argwohn. Er brachte sie gegeneinander auf und Krieg verwüstete die Erde. Und so schufen die Götter uns: die Amazonen, um in den Herzen der Menschen Liebe zu wecken und der Erde wieder Frieden zu bringen. Und für kurze Zeit herrschte Frieden." - "Doch er war nicht von Dauer. Deine Mutter, die Amazonen-Königin, führte einen Aufstand an, der uns alle aus der Sklaverei befreite. Als Zeus die Götter anführte, um uns zu verteidigen, tötete Ares sie, einen nach dem anderen, bis nur noch Zeus selbst übrig war. Zeus vermochte mit letzter Kraft, Ares aufzuhalten, indem er ihm einen solchen Schlag versetzte, dass der Gott des Krieges sich zurückziehen musste. Doch Zeus wusste, dass Ares eines Tages zurückkehren könnte, um seine Mission zu vollenden: in einem endlosen Krieg, in dem die Menschen sich schließlich selbst vernichten würden – und uns mit ihnen. Also hinterließ Zeus uns eine Waffe: so mächtig, dass sie selbst einen Gott zu töten vermag. Mit seinem letzten Atemzug schuf Zeus diese Insel, um uns vor dem Rest der Welt zu verstecken, und wo Ares uns nicht finden würde. Und seither ist alles ruhig. Wir danken den Göttern, dass sie uns dieses Paradies geschenkt haben."

Danny Huston (Col. William Stryker in X-Men Origins: Wolverine, Poseidon in Kampf der Titanen & Zorn der Titanen) als "Anführer des deutschen Heeres" General Erich Ludendorff (1865-1937) "Frieden ist nur eine Waffenruhe in einem endlosen Krieg!"
Elena Anaya (mit Hugh Jackman in Van Helsing, mit Antonio Banderas in Pedro Almodóvars Die Haut in der ich wohne) als "Ludendorffs leitende Psychopathin" und "Begabteste Chemikerin der deutschen Armee" Dr. Isabel Maru "Die Jungs in den Schützengräben nannten sie Dr. Poison!" ("Deutschland gibt auf. Von Hindenburg hat dem Kaiser empfohlen, den Waffenstillstand zu unterzeichnen. Wir haben keine Zeit mehr!")

"Es ist eine Formel für eine neue Art von Gas. Senfgas. Basiert auf Wasserstoff statt auf Schwefel." - "Gasmasken wären gegen Wasserstoff nutzlos!"

"Wir werden Verstärkung brauchen..."
Saïd Taghmaoui (John Wick Kapitel 3, G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra, mit Jason Momoa in Conan) als "Top-Undercover-Mann" Sameer "Er kann einem in genau so vielen Sprachen wie du das Fell über die Ohren ziehen!" ("Ich wollte niemals ein Soldat sein!")
Ewen Bremner (Pearl Harbor, Black Hawk Down) als singender schottischer Scharfschütze Charlie "Wenigstens kann dieser Charlie mit seinen Fäusten umgehen." - "Das ist nicht Charlie!" ("Dieser Mann ist kein Kämpfer!")
Eugene Brave Rock (Stuntman in The Revenant) als Chief "Ein Schmuggler!" ("Guten Abend, mein Großer!")

"Ein Lügner, ein Mörder und jetzt ein Schmuggler. Reizend!" - "Ohne uns bist du verloren!"

Lucy Davis (Shaun of the Dead, Dawn Tinsley in The Office: dem britischen Stromberg) als Steves Sekretärin Etta "Wo ist sie?" - "Sie probiert noch Kleid Nr. 226 an..."
David Thewlis (Remus Lupin in Harry Potter) als Geldgeber Sir Patrick Morgan "Deutschland ist eine außerordentlich stolze Nation, und sie werden sich niemals ergeben. Unser alleiniges Ziel sollte gegenwärtig sein, Frieden zu schaffen – koste es, was es wolle!" ("Zu diesem Zeitpunkt ist der Waffenstillstand mehr denn je von fundamentaler Bedeutung. Er muss verhandelt werden. Er muss unterzeichnet werden, und das ist, nun ja, der beste Weg, den Krieg zu beenden!")

"Es ist sehr, sehr ehrenhaft, was Sie da tun. Darum bin ich hier, um zu helfen. Inoffiziell natürlich. Achten Sie alle gut auf sich. Und viel Glück!"

Und in mehr oder weniger kleinen Nebenrollen Lilly Aspell (Wonder Woman 1984) als 8-jährige Diana und das einzige Kind auf der Insel "Bringen wir dich zurück zur Schule, bevor noch eine Lehrerin aufgibt!" - "Aber findest du nicht, ich sollte mit der Ausbildung anfangen? Antiope denkt, ich bin soweit!"
Emily Carey (junge Lara Croft in Tomb Raider) als 12-jährige Diana "Du zweifelst noch an dir, Diana." - "Nein, tue ich nicht!" ("Du bist stärker als du es vermutest. Du besitzt größere Kräfte als dir klar ist!")
James Cosmo (Lord Kommandant der Nachtwache Jeor Mormont in 12 Folgen Game of Thrones, Braveheart, Highlander) als britischer Feldmarschall und Oberbefehlshaber an der Westfront 1915-18 Douglas Haig (1861-1928) "Alle werden sterben!" - "Das tun Soldaten nun mal, Captain!" ("Wo ich herkomme, verstecken sich Generäle nicht in ihren Amtszimmern wie Feiglinge. Sie kämpfen an der Seite ihrer Soldaten! Sie sterben mit ihnen auf dem Schlachtfeld!" – Diana zu Haig)
und der Kieler Rainer Bock (Die Bücherdiebin, Jugend ohne Gott, Werk ohne Autor, mit Liam Neeson & Diane Kruger in Unknown Identity, mit Jeremy Renner & Gemma Arterton in Hänsel & Gretel: Hexenjäger, General Schönherr in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds) als Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (1847-1934) "Wir könnten diesen Krieg leicht gewinnen, wenn Sie nur etwas Vertrauen hätten." - "Können wir nicht. Es mangelt an allem. An Nahrung, an Medizin und an Munition. Jede Stunde, die wir zögern, kostet tausende Deutsche das Leben! Wir stellen uns gegen Sie und Ihre Hexe! Ludendorff, es reicht. In 24 Stunden wird dieser Krieg zu Ende sein!"

Regie führte im Jahr 2017 (mit einem Budget von 150 Mio. $) die 46-jährige US-Amerikanerin Patty Jenkins (Monster mit Charlize Theron, Wonder Woman 1984), basierend auf den gleichnamigen DC COMICS von William Moulton Marston (1893-1947).

Nach dem Erfolg von Superman 1938 und Batman 1939 erdachte sich der als Feminist bekannte Psychologe Dr. William Moulton Marston eine Superheldin, die so stark wie Superman sein sollte, aber mit dem Charme und der Raffinesse einer Frau. Ihren ersten Auftritt hatte Wonder Woman dann im Oktober 1941 in All Star Comics #8. In diesem Abenteuer stürzt ein US-Pilot namens Steve Trevor während des Zweiten Weltkrieges auf der Paradiesinsel Themyscira der Amazonen von Königin Hippolyta ab. Ihre Tochter Prinzessin Diana gewinnt das Recht, ihn in die Welt der Männer zurückzuführen, folgt ihm heimlich in ihrer Geheimidentität als Armeesekretärin Diana Prince und verschreibt sich dem Kampf gegen die Nazis (man beachte den zeitlichen Kontext). Ihre eigene Serie startete dann im Juni 1942 mit Wonder Woman #1 (am 22. Juni 2021 erschien #774 Afterworlds Part 5). In den 60er Jahren wurde ihre Vorgeschichte neu geschrieben und fester in der griechischen Mythologie verankert. Ihre Kräfte und Waffen wurden nun als Göttergaben gesehen: Die Armbänder waren von Zeus, ihr Lasso von Gaia und sie war sprichwörtlich so schön wie Aphrodite, so weise wie Athene, stärker als Herkules und schneller als Hermes. In den 70ern erreichte Wonder Woman vor allem durch die Fernsehserie enorme Popularität (60 Folgen 1975-79) mit Miss World USA 1972: Lynda Carter (Präsidentin Marsdin in 5 Folgen Supergirl 2016-18, Asteria in Wonder Woman 1984) als Titelheldin. In Deutschland wurden die Comics von 1976 bis 1983 durch den Ehapa-Verlag vertrieben (später vom Dino Verlag und von Panini). Marstons Lebensgeschichte wurde ebenfalls verfilmt, in: Professor Marston & The Wonder Women (2017) mit Luke Evans als William Moulton Marston, Rebecca Hall als seine Frau Elizabeth (1893-1993) und Bella Heathcote als Marstons ehemalige Studentin Olive Byrne (1904-1990), mit der sie als gemeinsame Geliebte in einer polyamoren Beziehung lebten (Regie: Angela Robinson). Beachtet man Marstons Faszination für Fesselspiele und Bondage, wirft das natürlich ein völlig neues Licht auf Dianas Lasso.

"Wenn ich Ares gefunden und vernichtet habe, wird das die deutschen Armeen von seinem Einfluss befreien. Sie werden wieder gute Menschen sein und die Welt wird besser werden. Du wirst sehen!"

_Fazit: 141 Minuten atemberaubende DC-Comicverfilmung über die erste aller Superheldinnen. Heroisch. Elegant. Gütig. Ich geb's gern zu: Ich liebe Gal Gadot. Für mich ist sie die perfekte Wahl. Sie und Chris Pine sind ein wunderschönes Paar. Dass man ihre Geschichte (die Comics erschienen erstmalig 1941 während des Zweiten Weltkriegs) in den Ersten Weltkrieg nach vorn verlagerte, tut der Unterhaltung keinen Abbruch. Und das soll der Film in erster Linie ja auch sein: Entertainment. Ein Popcorn-Blockbuster "in der Tradition von Indiana Jones mit einem gut funktionierenden Sinn für Humor" (eigentlich eher untypisch für das sonst so düstere DC Universum). Wer kritisiert, dass wieder einmal die Deutschen als Böse herhalten mussten, vergisst den zeitlichen Kontext und hat den Film nicht verstanden. Denn Ares! ist schuld am Krieg (siehe Zitat oben). Dass Diana anfangs in der neuen Welt etwas naiv rüberkommt ("Du bist ein Mann!" - "Ja." - "Würdest du sagen, du bist ein typisches Exemplar deines Geschlechts?", "Was ist das?" - "Das ist eine Uhr. Sie zeigt die Zeit an."), muss man(n) und frau ihr verzeihen. In Batman v Superman (2016), Justice League (2017) und Wonder Woman 1984 (2020) sieht das nämlich schon ganz anders aus. Für mich (wie immer subjektiv) 4/5**** Amazonen, die mit den meisten von uns Männern den Boden wischen würden | Note 2+

"Warte, es gibt eine ganze Insel voller Frauen wie sie – OHNE einen einzigen Mann? Wie kommen wir dahin?"

"Es ist ein packender, zuweilen angenehm altmodischer Actionfilm, der dem Genre mit leichter Hand eine feministische Dimension eröffnet. Es gibt hinreißende Szenen, die Hollywoods angestammte Geschlechterverhältnisse aushebeln. Etwa als Diana dem verdutzten Steve auf einem schmalen Segelboot ihre Haltung zu Sex unterbreitet ("Dass Männer für die Fortpflanzung unerlässlich sind, doch wenn es um den Genuss geht, sind sie entbehrlich"). Oder später, im prüden edwardianischen London, als Steve und seine Assistentin Etta, der leicht bekleideten Amazone mit dem großen Schwert zu unauffälligerer Anmut verhelfen wollen ("Darin kann ich nicht kämpfen"). Dianas Sexyness entsteht nicht aus durchaus vorhandenen Körpermerkmalen, sondern aus ihrem Charakter. Die Sanft- und Besonnenheit, die Empathie, mit der sie die ihr gestellten Konflikte löst, ist das Zentrum und das schlagende Herz des Films. Dabei ist Chris Pine, der gerade in einer anderen Filmreihe den Über-Macho Captain Kirk spielt, genau das richtige Kaliber, um Gal Gadots Wonder Woman zur Seite zu stehen. Auf Augenhöhe, versteht sich, denn es geht nicht um eine Umkehr der Helden-Verhältnisse, sondern um Gleichberechtigung! Patty Jenkins bemerkenswerter Film zeigt, wie es gehen kann." (Der Spiegel)
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EXTRAS (der Blu-ray): Epilog: Ettas Mission 2:41 (eine Art Post-Credit-Szene, deutsch synchronisiert), Die Entstehung von Wonder Woman 16:26, Die Vision der Regisseurin (Themyscira: Die versteckte Insel 4:56, Die Schlacht am Strand 4:56, Eine alte Fotografie 5:07, Diana in der Gegenwart 4:39, Wonder Woman im Krieg 5:03), Die Amazonen 9:53, Die 3 großen Legenden 16:05 (Superman, Batman, Wonder Woman), Hinter den Kulissen 15:34, Die Bedeutung von Wonder Woman: Ein starkes weibliches Vorbild 23:08, 5 erweiterte Szenen (Gespräch im Boot 3:37, Shopping bei Selfridges 2:07, Stufen des Parlaments 1:13, Morgens am Bahnhof 1:13, Charlie schläft nie 0:54), Alternative Szene: Weg ins Niemandsland 1:04, Outtakes 5:37, außerdem gibt es ein Wendecover.
Bildformat: 2.40:1 (16:9 High Definition 1080p), Sprache/Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Atmos), Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch
PRIME VIDEO: Bild HD (16:9), Sprache/Ton: Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch

"Ich rette den heutigen Tag – und du den Rest der Welt!"
13 Personen fanden das hilfreich
Karsten LemkeAm 9. Juni 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Wonder Woman, das filmische Sorgenkind im DC-Universum
Verifizierter Kauf
Eigentlich ist der Film Wonder Woman eine filmisch tragische Figur im DC Universum, welche nicht so richtig weiss, wohin sie gehören soll. Das kam damals bei der Premiere so richtig zum Vorschein und dadurch wurde die Figur Wonder Woman fast schon zur tragischen Heldin, die mit dem Nachfolgerfilm fast schon eine Transformation durchleben musste, als würde ein filmischer Charakter seine filmische Heimat noch suchen.

Die Verantwortlichen für das DC-Universum versuchten 2017 Wonder Woman einen würdigen Platz in der DC-Welt zu verschaffen und Regisseurin Patty Jenkins sollte das Zielpublikum der emanzipierten Frauen bedienen in einer Welt, die nur durch männliche Helden dominiert wurde. Regisseurin Patty Jenkins begann dann auch dieses Filmspektakel genau in dieser Form und der Zuschauer bekam die visuelle Märchenstunde der Amazonen der griechischen Mythologie optisch eindrucksvoll serviert. Hier gibt es sommerliches Flair der weiblichen Amazonen mit griechisch göttlicher Hingabe, als würde man aus Wonder Woman die Pretty Woman der Comics und des DC-Universum mit göttlichem Status machen wollen. Fast schon irrwitzig war dann die Idee der Produzenten, daraus eine Filmpremiere machen zu wollen, die nur für weibliche Zuschauer gedacht sein sollte. Dieser Schuss ging schon mal gehörig nach hinten los, denn einerseits ging das männliche Comic-Publikum auf die Barrikaden und zum Anderen springt unsere Wonder Woman nach dieser visuellen Amazonen Einlage in das düstere Bild des ersten Weltkrieges für die Comic-Fans.

Dieser Sprung war dann auch nicht so angenehm für manche Zuschauer und auch dort hagelte es Kritiken ohne Ende. Wonder Woman sollte zu den Ursprüngen des Comics zurückkehren und als weibliche Antwort von Captain America die bösen Deutschen nochmals feministisch vermöbeln. Irgendwie passte dieses feministische Bild einer Kämpferin in USA-Outfit nicht so richtig in das filmische Bild mancher Zuschauer und irgendwie passte es auch nicht so richtig in die filmische Welt von Zack Snyder, der Wonder Woman einen würdigen Platz in der Justice League verpassen wollte. Gerade dieser Sprung aus der sommerlichen Amazonen-Welt in die Düsternis des 1. Weltkrieges mit visuellem Touch in Richtung Captain America war einigen Filmfans eine Schippe zu viel. War Wonder Woman nun die weibliche Antwort auf Marvel oder war sie ein weiblicher Bestandteil innerhalb des DC-Universum. Irgendwie passte es nicht so richtig, was dem Film viel Kritik bescherte, was er filmisch nicht verdient hat. Wenn man nämlich die Original Comics heranzieht, dann war diese Wonder Woman sehr nah dran am Original. Das war aber nicht gefragt, denn gerade Christopher Nolan hatte eine DC-Welt gezeichnet, die durch Zack Snyder weiter fortgeführt wurde und nicht mehr der ursprünglichen Comic-Welt entsprach. Gerade wenn man die Filme Wonder Woman und Batman v Superman: Dawn of Justice nebeneinander legt, traut man seinen Augen nicht. Soll sie nun der weibliche Dark Knight werden oder der weibliche Captain America. Genau diese Unentschlossenheit bei DC wurde der Figur etwas zum Verhängnis und somit waren die ersten Kritiken komplett widersprüchlich zur heutigen Akzeptanz. Gerade heute ist der Ruf des Films um Lichtjahre besser, als zu Beginn und eigentlich hat die Qualität des Films das auch verdient.

Natürlich steht die Emanzipation einer weiblichen Comic-Figur im Vordergrund und Regisseurin Patty Jenkins lässt daran auch keinen Zweifel. Was man aber sagen kann, Patty Jenkins kommt mit diesem Film bildgewaltig und auch sehr action-lastig um die Ecke und lässt es visuell ordentlich krachen. Visuell ist der Film ein Brett, der aber noch reichlich gewöhnungsbedürftig zu knabbern hatte. Somit ist Wonder Woman als Kinofilm ein echter Blockbuster und da liegt die Stärke des Films. Wer sich auf das dünne Eis des Vergleichs begibt mit der Sichtweise von Zack Snyder zur Figur Wonder Woman oder gar den Vergleich zur Marvel-Welt vollzieht, der wird einiges an Akzeptanzproblemen bekommen. Das müssen die Verantwortlichen und ganz besonders Regisseurin Patty Jenkins gespürt haben, denn mit Wonder Woman 1984 vollzieht der Film und die Figur eine vollständige Metamorphose vom weiblichen Dark Knight mit Captain America Attitüden zur farbenfrohen Feministin mit Heldenkostüm. In Wonder Woman 1984 ist nichts mehr vom ersten Film vorhanden. Dass Comic-Flair, die bösen Deutschen auf dem Kriegsfeld zu drangsalieren, weicht der visuellen Götterdämmerung. Das griechische Intro der Amazonen wird nun intensiver ausgearbeitet und aus unserer Wonder Woman wird nun im realen Leben die einsame Figur, wie man es bereits bei Bruce Wayne kennt. Hier ist die dramaturgische Ähnlichkeit verblüffend und hier übernimmt man die Charakterzeichnung, die sich bei Batman bereits in der Vergangenheit bewährt hatte. Die Rolle der Wonder Woman selbst wird aber nun komplett anders fortgeführt. Es wird nicht mehr düster die Welt eines Dark Knight im Weltkriegsmodus fortgeführt, sondern es wird eher Quietschbunt, wie aus einem Kaugummiautomaten und damit es nicht zu gewöhnungsbedürftig wird, geht es in das Jahr 1984. Groteskerweise funktioniert diese Wandlung richtig gut und die Figur Wonder Woman erhält nun eine würdige Position, die dann auch groteskerweise zur Neuverfilmung von Zack Snyder passt. Wonder Woman 1984 und Zack Snyder's Justice League gehen nämlich auf einmal Hand in Hand und setzen sich von Marvel komplett ab. Der Marvel Touch im DC Universum ist komplett verschwunden. Zack Snyder eliminierte den Marvel Touch in der Justice League, die Regisseur Joss Whedon dort implementieren wollte entgegen Zack Snyder und auch Regisseurin Patty Jenkins eliminierte den Captain America Touch für Feministinnen aus der Figur Wonder Woman. Wenn man diesen Prozess der Entstehung der Figur Wonder Woman betrachtet, dann ist der Film Wonder Woman aus dem Jahr 2017 um Lichtjahre besser, als die Justice League des Joss Whedon.

Fazit:
Der Film Wonder Woman ist besser als sein damaliger Ruf und das zeigen auch die vielen positiven Rezensionen. Ein filmisch tragischer Beginn, der qualitativ keiner war, zeigt sich heute als gelungenes filmisches Ergebnis im DC-Universum. Die Pretty Woman des Comics hat sich weiterentwickelt zur eigenständigen Persönlichkeit im DC-Universum. Zack Snyder hat den Amazonenkult des ersten Films übernommen und in seine Welt integriert und Regisseurin Patty Jenkins hat die Figur Wonder Woman konsequent weiterentwickelt zur erfolgreichen emanzipierten Figur. Unter Berücksichtigung dieses Entwicklungsprozesses ist auch der erste Film mindestens seine 4 Sterne wert. Der Grund, warum ich hier keine 5 Sterne vergebe, liegt einfach an meiner persönlichen Wahrnehmung der Figur Wonder Woman im Universum von Zack Snyder, denn dort ist sie eine Macht für sich. Das soll aber die Qualität des ersten Wonder Woman Films nicht schmälern. Im Gegensatz zur emanzipierten Verwandlung von Harley Quinn im Film Birds of Prey funktioniert die Verwandlung bei Wonder Woman ziemlich gut, denn beide Verwandlungen in Stimmung und Farben sind sich sehr ähnlich. Gerade wenn man die letzten Filme des DC-Universums betrachtet, gibt es enorme Ähnlichkeiten im Versuch, seine Figuren weiterzuentwickeln, was aber nicht immer gelingt. Während Marvel immer mehr abgedriftet ist in den CGI-Exzess, versucht das DC-Universum Charaktere zu entwickeln. Welcher Weg zum Schluss der erfolgreichere sein wird, das wird sich zeigen, aber bei Marvel ist man auch schon zur Erkenntnis gekommen, dass der Weg der CGI-Superlative irgendwann ein Ende haben wird, was bei selbstständigen Charaktere nicht der Fall sein wird. Persönlich glaube ich, das der steinige Weg des DC-Universums sich zum Schluss auszahlen wird, statt seine Helden im ultimativen War gegenseitig zu verheizen. Auch aufgrund dieser Konsequenz des Weges stufe ich den ersten Wonder Woman Film höher ein, wie mancher damaliger Kritiker.
6 Personen fanden das hilfreich
tomorrowAm 4. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Eine Superheldin mit völlig unerwartetem Tiefgang
Verifizierter Kauf
Ein bunter Bilderbogen, der so richtig Spaß macht! Die Wonder-Woman-Aktionen wirken arg kindlich verspielt und märchenhaft übertrieben, aber so ist das halt mit Superheldinnen mit Superkräften. Was ich nun wirklich nicht erwartet hatte, dass man hinter dem ganzen Unsinn Weisheit findet! Ich muss jetzt mal kurz ausholen und auch etwas vom Ablauf verraten, sonst kann ich das nicht richtig erklären.
Es geht um einen Wunschstein, der Wünsche gewährt, dafür aber im Gegenzug dem Wünschenden das Liebste und Wichtigste wegnimmt, was der hat. Dabei gibt es kein Pardon und auch keine fairen Spielregeln. Der bisher erfolglose Geschäftsmann Steve Trevor hat das sehr gut erkannt. Er ergaunert sich den Stein und wünscht sich clever, selbst dieser Stein zu sein. Damit sind ihm Tür und Tor geöffnet, um die mächtigsten Personen und letztendlich alle Menschen zu berauben. Dabei wird er immer dreister und gieriger. Das führt zu erheblichen Verwerfungen in der Weltpolitik und droht, in einem Atomkrieg zu enden. Da kommt natürlich Diana, unsere zauberhafte Superheldin ins Spiel, die sich im normalen Leben eher unauffällig verhält. Es gibt sehr viel Action und Trubel, um die Welt zu retten. Erschwert wird ihre Aufgabe durch ihre Gegenspielerin Barbara, die sich aus Bewunderung und Neid gewünscht hatte, so zu sein wie Diana - nun hat sie auch Superkräfte. Aufgelöst wird das Problem letztendlich nur dadurch, dass es Diana gelingt, alle Wünschenden dazu zu bewegen, ihre Wünsche zurückzunehmen. Durch diese weise Entscheidung verliert der Wunschstein in Gestalt von Trevor seine bösartige Macht. Trevor schafft es auch, sich aus seien Verstrickungen zu lösen und endlich seinen wahren Wunsch zu verwirklichen, seinen Sohn, den er sehr liebt, zu beeindrucken und ihm endlich ein guter Vater zu sein.
Mir hat diese Lösung sehr gefallen, weil sie auf der Einsicht der Menschen basiert - viel besser, als wenn die wilden Kämpfe mit leuchtenden Zauberschnüren, übermenschlicher Körperkraft und Fähigkeiten, wie gewaltigen Sprüngen oder Fliegen durch die Luft, die wir zur Genüge zu sehen bekommen, der einzige Grund für die Beendigung des Konflikts wären.
Ein wenig lächeln musste ich über die Vorstellung, dass die Schönheit und Klugheit einer Frau (Barbara) von niemandem erkannt wird, solange sie ein wenig tollpatschig, unvorteilhaft gekleidet und ohne High Heels daherkommt. Plötzlich, nach einer kleinen, rein äußerlichen Verwandlung, liegen ihr alle zu Füßen. Dieses etwas kindliche Topos findet man ja gerne mal in Hollywood-Streifen.
Ein wenig enttäuscht war ich, dass die Erzählung über die wunderbare Amazonenwelt nach der Einführung so derart radikal beendet war. Für mich war das der schönste und erzählenswerteste Teil des ganzen Films.

Geärgert habe ich mich über 1-Sterne-Rezensionen mit der Begründung, dass die Deutschen ja immer die Bösen bei den Amis sein müssten. Da sieht man mal, was ein einziges Foto aus dem Warschauer Ghetto für Emotionen bei manchen Zeitgenossen auslöst! Ich fand das Bild auch unpassend, allerdings nicht, weil dadurch die Deutschen gebrandmarkt werden (immerhin waren es Deutsche, die dieses Grauen zu verantworten hatten), sondern weil ich ein derart symbolträchtiges Bild hier absolut unpassend finde, weil es die Opfer mit dem Klamauk dieses Films in Verbindung setzt, denn leider kann keine Wonder-Woman in der Realität die Untaten der Nazis ungeschehen machen!
5 Personen fanden das hilfreich
Julia S.Am 24. Juli 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Nicht so schlecht wie die anderen Rezensionen sagen
Verifizierter Kauf
Ich mochte die Darstellung von Gal Gadot in der Rolle der Wonder Woman sehr. Diese Ruhe und die mitschwingende Trauer in den ersten Szenen konnte ich richtig gut spüren. Dann, als sich das Glück doch noch einstellt, blüht sie auf, verliert ihre Kräfte und muss sich entscheiden, ob sie für das Richtige oder das Falsche einsteht. Im Kampf mit Menschen, die durch den Stein verwandelt wurden, bleibt sie ohne Wut - das hatte ich nicht so erwartet. Wie bedenklich ein Stein ist der alle Wünsche erfüllt wird auch klar, als sich die ganze Menschheit verschiedene Wünsche wünscht, die sich gegenseitig widersprechen. Der eine wünscht sich mehr Atomwaffen, um gehört zu werden, und kurz darauf steht die ganze Welt kurz vor einem atomaren Krieg.

Ich kann die Kritik anderer verstehen - allerdings habe ich beim Anschauen auch keine komplexe Handlung erwartet. Sie ist in der Tat recht einfach, aber ich fand sie dennoch spannend. Vor allem auch, wie es sich weiter entwickelt.

Ich habe nicht ganz verstanden, wie ein Mensch zum Tier werden kann.... vielleicht, je böser man wird, desto weniger menschliches hat man an sich - und das konnte man vielleicht am besten so umsetzen, dass man das visuell auch sieht? - man muss ja nicht alles verstehen :D
BatCatAm 5. November 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Bewertung des „Wonder Woman” Steelbooks (3D + 2D Blu-ray)
Verifizierter Kauf
Dies ist die Bewertung des „Wonder Woman” Limited Edition Steelbooks, das am 02.11.2017 erschien und die 2D Blu-ray, die 3D Blu-ray, sowie den Digital HD Copy Code beinhaltet. Der metallische Glanz des Steelbooks kommt bei Wonder Womans Tiara, ihren „Bracelets of Submission“ und dem geprägten Film-Titel sehr schön, wie dezent zur Geltung. Die Initialien „WW“ sind geprägt. Die Innenseite zeigt von Wonder Woman in Kampfpose mit Schild, die Rückseite Wonder Woman mit Schwert im blutroten Sonnenuntergang. Das Steelbook ist schlicht gehalten, Extras wie z. B. ein Magnet sind nicht vorhanden. Das „FSK: Freigegeben ab 12 Jahren“-Logo ist glücklicherweise nicht auf dem Steelbook angebracht, nur auf dem Flyer aufgedruckt, der leider 3-fach an das Steelbook aufgeklebt wurde. Das Klebezeugs hinterlässt zwar keine Kleberückstände auf dem Steelbook (nur auf dem Flyer), trotzdem mag ich es nicht.

Inhalt:
Gegen Ende des Ersten Weltkrieges lebt auf der Paradiesinsel Themyscira das Kriegervolk der Amazonen unter der Herrschaft von Königin Hippolyta (Connie Nielsen) und ihrer Schwester Antiope (Robin Wright). Sie haben sich dem Kampf gegen ihren Erzfeind Ares (David Thewlis) verschrieben und hüten den „Gotttöter“, ein Schwert, das den Kriegsgott zerstören kann. Das einzige Kind auf der Insel ist Prinzessin Diana (Gal Gadot), die der Legende nach von Hippolyta aus Ton geformt und von Zeus zum Leben erweckt wurde. Vor ihrem Siegeszug als "Wonder Woman" wurde die Amazonen-Prinzessin von General Antiope zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Wohlbehütet in einem abgelegenen Inselparadies fernab der Männerwelt aufgewachen, erfährt Diana erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten, Steve Trevor (Chris Pine), von den grauenvollen Geschehnissen im Rest der Welt. Daraufhin verlässt sie ihre Heimat voller Überzeugung, dass Ares hinter dem 1. Weltkrieg steckt. Sie will ihn zur Strecke bringen und kämpft in dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, an der Seite der Menschen und bemerkt allmählich, dass diese nicht alle - wie Ares behauptet, schwach und korrupt sind. Nach und nach entdeckt Diana ihr volles Potenzial, ihre wahre Bestimmung.

Technische Daten:

Spieldauer: 141 Minuten

Sprachen (2D):
- Deutsch Dolby Atmos 7.1
- Englisch Dolby Atmos 7.1

Sprachen (3D):
- Deutsch DTS-HD MA 5.1
- Englisch DTS-HD MA 5.1
- Polnisch Dolby Digital 5.1
- Russisch Dolby Digital 5.1
- Russisch Dolby Digital 5.1
- Portugiesisch Dolby Digital 2.0
- Tschechisch Dolby Digital 5.1
- Ungarisch Dolby Digital 5.1

Die Tonspuren DTS-HD MA 5.1 und Dolby Atmos 7.1 (nur auf der 2D Blu-ray) zeichnen sich durch höchste Klarheit aus. Die Dialoge sind durch den Center-Kanal-Lautsprecher deutlich hörbar, da sie sehr gut in den Raum eindringen. Niederfrequente Töne sind Schuld an so manch raumschaudernden Bass. Die Mischung der in den Höhenkanälen platzierten Audio-Objekte ist eine Mischung aus atmosphärischen und diskreten Effekten. Manchmal erzeugt dies ein greifbares Maß an 3D-Immersion, das sehr gut mit den Ereignissen auf dem Bildschirm harmoniert. Sehr schade, dass der Dolby Atmos-Mix nicht auf der 3D-Version enthalten ist.

Untertitel (2D):
- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch für Hörgeschädigte

Untertitel (3D):
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Estnisch, Griechisch, Hebräisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Polnisch, Russisch, Slowenisch, Spanisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch

Bild: 1920x1080p (2.39:1)

Der Film wurde nicht in 3D aufgenommen, sondern in der Postproduktion konvertiert. Pop-Out-Effekte sind kaum vorhanden. Das Bild ist glasklar. Die Schärfentiefe ist ausgezeichnet, da ein natürlicher Abnutzungsgrad in Bezug auf den Vordergrund- / Hintergrundabstand und die Bewegung besteht. Die Kinematographie nutzt Nahfeldkamera-Perspektiven, die die proportionale Korrelation erhöhen. Es gibt mehrere Schlüsselsequenzen, die in 3D besonders hervorragend wirken, wenn Dinge auf einen zukommen, schweben oder sich über die Grenzen des Bildschirms hinaus wagen, z. B. Dianas Trainingsszene, der Angriff auf Paradise Island, Dianas Enthüllung an der Kriegsfront und natürlich das Finale. Die Farbpalette ist auf dunkelblaue, graue und schwarze Farben mit gedämpften Sepia-Tönen beschränkt. Warme goldene Akzente werden verwendet, um die monochromatische Essenz aufzubrechen, da ungleichmäßige Lichteffekte und Schattierungen vorherrschen. Das Gros an CGI, das in dem Film gezeigt wird, mildert einige der Hintergrundelemente, was für mein Empfinden jedoch nicht übermäßig oder ablenkend wirkt. Das Bild ist nicht immer gestochen scharf, hat aber eine aufschlussreiche Verfeinerung, die die Wahrnehmung von feinen Details erhöht.

Bonus-Material (knapp über 2 Stunden komplett in HD):
- Epilogue: Ettas Mission (02:41)
- Die Entstehung von Wonder Woman (16:26)
- Die Vision der Regisseurin:
Themyscira: Die versteckte Insel (04:56), Die Schlacht am Strand (04:56), Eine alte Fotografie (05:07), Diana in der Gegenwart (04:39), Wonder Woman im Krieg (05:03)
- Die Amazonen in Wonder Woman (09:53)
- Die drei großen Legenden (16:05)
- Hinter den Kulissen (15:34)
- Die Bedeutung von Wonder Woman (23:08)
- Erweiterte Szenen: Gespräch im Boot (03:37), Shopping bei Selfridges (02:07), Studen des Parlaments (01:13), Morgen am Bahnhof (01:13), Charlie schläft nie (00:54)
- Alternative Szene: Weg ins Niemalndsland (01:04)
Verpatzte Szenen (05:37)

Fazit:
Im Vergleich zur Comic Wonder Woman zeigt die filmische Variante einige Unterschiede, z. B. sind die Geschichten der Comic Wonder Woman um die Zeit des Zweiten Weltkrieges angesiedelt. Regisseurin Paty Jenkins verlegt das Geschehen des Filmes in die Zeit des Ersten Weltkrieges und erklärt dies mit den Worten: "Meine Herangehensweise diente dazu, die Geschichte des mechanisierten Krieges festzuhalten und zu zeigen, wie das auf einen Gott wirken würde, der unsere Welt zum ersten Mal besucht", so Jenkins. "Ich wollte, dass das Publikum versteht, was für Schrecken ein Krieg dieser Größenordnung birgt und wie schockierend das auf jemanden wirken kann, der einen starken Sinn für Gerechtigkeit und Ehre besitzt. Sie erkennt nicht, wie unglaublich dunkel die Welt sein kann." Auch Wonder Womans Outfits haben sich im Laufe der Jahrzehnte geändert. Schauspielerin Gal Gadot ist zwar nicht in den klassischen Pop-Art-Farben zu erkennen, doch die patriotischen Farben Rot und Blau sind nach wie vor vorhanden - wenn auch dunkler, um der Stimmung des Films zu entsprechen.

Eine einfache Geschichte mit teils platten Dialogen, die gegen Ende unerträglich pathetisch wird? Nein, eher eine gelungene, dennoch verbesserungsfähige Gradwanderung zwischen ironischer Blockbuster-Unterhaltung und dem Versuch, eine ihrem Rahmen mögliche, emotionale Tiefe zu erreichen. Regisseurin Patty Jenkins hat mit „Wonder Woman“ einen starken (Superheldinnen)Film geschaffen. Gal Gadot überzeugt in der Rolle der Wunderfrau. Das WW-Theme stammt von Hans Zimmer, der komplette Filmscore wurde von Rupert Gregson-Williams realisiert. Die musikalische Untermalung, sowie die Einleitung hätten ruhig etwas opulenter ausfallen dürfen und einige Charaktere wären durchaus ausbaufähiger gewesen. Vielleicht beim nächsten Wunder…pardon…Teil. Bis dahin

- "Mögen wir kriegen, was wir wollen."
- "Mögen wir kriegen, was wir brauchen."
- "Aber mögen wir nie kriegen, was wir verdienen."
35 Personen fanden das hilfreich
Simon K.Am 22. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Vollkommen ausreichend
Verifizierter Kauf
Dieser Film ist nicht perfekt. Dennoch habe ich ihm immerhin vier Sterne gegeben - wieso?

Er ist eben vollkommen ausreichend. Er ist eine gelungene Fortsetzung einer wunderbar gespielten Wonder Woman. Dieser Film hat Schwächen, er hat auf den ersten Blick auch nicht immer eine einwandfreie Logik - aber er ist bei weitem nicht so schlecht wie manche Kritiker hier behaupten! Meine Bewertung schwankt zwischen drei und vier Sternen, aber mit Blick auf andere Rezensenten tendiere ich da gerne zu dem vierten Stern.

Dieser Film ist KEINE Feminismuspropaganda - wie zum Beispiel Mulan es war! Persönlich hasse ich solch übertriebene Vertretungen egal welcher Anschauung. Wir haben hier einen soliden Actionfilm mit einer starken Frau in der Hauptrolle. Das macht es nicht zu Propagande, sondern lediglich zu einem "Film mit einer starken Frau in der Hauptrolle" - Basta!

Ergänzen muss ich da, dass manche Männer in dem Film sehr triebgesteuert dargestellt werden - etwas to much, aber man kann beide Augen zudrücken. Es ist kein essentieller Teil des Films. Zumal im gleichen Maße auch die Frau dort mit gewissen Klischees ausgeschmückt wird und manch anderer Mann sehr positiv erscheint.

Ich hoffe trotz der vielen negativen Kommentare gibt es einen dritten Teil der Wonder Woman Reihe. Schon mit dem ersten hat "Wonder Woman" mein Herz gewonnen und zählt nach Batman für mich zu den besten Filmumsetzungen die DC zu bieten hat.
Eine Person fand das hilfreich
RoderichAm 29. August 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Zurück in der Zukunft
Verifizierter Kauf
Prolog:
Vor langer Zeit. Auf einer abgeschieden Insel befindet sich Themyscira. Die junge und ehrgeizige Diana nimmt an einem Wettkampf unter den Kriegerinnen Teil. Ein Mehrkampf der Amazonen. Wir steigen ein beim Pferde-Quidditch, Kartoffelbrei und ihre Schwestern (Kartoffelbrei ist doch weiblich, oder?) waren wohl noch nicht erfunden, oder die Amazonen nahmen das Sprichwort: "Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde." einfach nur sehr ernst oder wörtlich.
Und als bei dem Wettkampf nicht alles so ganz rund für Diana läuft, lernt sie eine Lektion fürs Leben. Na eigentlich wird sie ihr aufgezwungen.
Schnitt.
Willkommen in der Zukunft.
Willkommen in der Welt der 19 Zoll Fernsehgeräte (mit einem Bild-Seiten-Verhältnis von 4:3).
Willkommen im Jahr 1984.

Mittelstück:
"Wonder Woman 1984"
Ich hatte ja aus diversen Richtungen gehört, dass diese Fortsetzung deutlich schwächer sein soll als sein Vorgänger "Wonder Woman" aus dem Jahr 2017. Und nein, "Wonder Women 1984" ist nicht aus dem Jahr 1984, genauso wenig wie es sich hier um eine Dokumentation handelt, oder wie DC die Abkürzung für Discovery Channel ist. Auch wenn es aufgrund der Umstände und Abkürzungen wie WW und DC erstaunlich naheliegend und wahrscheinlich zu sein scheint.
Gegen jede Wahrscheinlichkeit also.
Wie etwa auch das Teil 1 noch gegen Ende des Ersten Weltkrieges spielte, und das Diana Prince alias Wonder Woman (Gal Gadot) und Steve Trevor (Chris Pine) nur eine sehr kurze gemeinsame Zeit vergönnt war, sie aber gut sechseinhalb Jahrzehnte später noch immer nur ihn in ihrem Herzen und ihren Gedanken trägt. Man könnte es die wahre Liebe nennen, man könnte aber auch von Besessenheit sprechen. Im pathologischem Sinn.
Bewundernswert ist es so oder so, aber sie ist ja auch "Wonder Woman". Wobei mir das nie so richtig plausibel erschienen ist, warum man das so in den Vordergrund stellen sollte. Jede Frau ist doch ein Wunder. Frauen sind wundervolle Wesen. Manchmal aber eben auch wundersam. Und genau wie wir Männer auch, tragen sie Wünsche und Hoffnungen in sich. Das macht uns menschlich (und ist meiner Meinung nach der Antrieb der uns überhaupt existieren lässt) und ermöglicht es uns auf ein Morgen zu warten. Ein glückliches Morgen, vielleicht sogar ein besseres als das Heute. Hoffnung weckt aber auch eine weniger romantische und positive Seite in uns, die Gier.
Mehr, mehr, mehr. Wünsche sind ein Fluch und Segen zu gleich. Gehen sie nicht in Erfüllung kann uns das zu schaffen machen, gehen sie aber in Erfüllung, dann kann es noch viel schwerwiegendere Konsequenzen für uns haben.
Im Prinzip ist dies der Plot dieser Geschichte, die Lehre dieser Erzählung. Weder neu noch alt, Werder hilfreich noch unsinnig. Wir haben es doch immer vor Augen, und sehen es so selten. Weisheit ist eine Superkraft die auch Superhelden meistens nur in kleinen Dosen innehaben.

Epilog:
Es gibt und es nimmt. Es nimmt und es gibt. Die Geister die ich rief. Die Geschichte ist jetzt wirklich keine große Offenbarung, und noch nicht einmal eine kleine. Sie ist auch nicht neu, allerdings auch nicht veraltet. Sie ist universell.
Das Leben ist auch nicht mehr.
Und das macht auch nichts. Der Film gefällt erstaunlich gut, besonders Kristen Wiig als Barbara Ann Minerva / Cheetah
und Pedro Pascal in der Rolle des Maxwell Lord tun dem Film gut und gefallen. Kristen Wiig erinnert im positiven Sinn stark an Michelle Pfeiffer als Selina Kyle / Catwoman in "Batmans Rückkehr" (Originaltitel: Batman Returns, 1992).
Gal Gadot und Chris Pine gefallen erneut als Zweigespann, wenn auch die Magie aus Teil 1 nicht mehr halb so stark leuchtet.

Funfact:
Wusstet ihr eigentlich das "Wonder Woman" zu Beginn in den deutschsprachigen Comicausgaben als "Wundergirl" bezeichnet wurde? Ganz schön wunderlich, oder?

Wertung:
4,5 Sterne
....und die Stimmen hatten nicht recht. Der Film ist in meinen Augen keineswegs deutlich schlechter als sein Vorgänger. Er ist anders, und das ist auch gut so. Ich mag Veränderungen bei Fortsetzungen. Wer will schon den selben Film nochmal sehen? Mir hat "Wonder Woman 1984" auf alle Fälle echt gut gefallen.
6 Personen fanden das hilfreich
TimopticonAm 8. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
So schlecht wie alle schreiben, war er nicht! - von der Thematik vielleicht sogar tiefgründig?
Verifizierter Kauf
Ich war erstmal etwas abgeschreckt von den Rezensionen.
"Feministischer Sexismus", "schlechtes CGI", "lahme Stunts" u.v.m.
Ich denke, MANN kann es mal vertragen, nicht so hunderprozent "edel" dargestellt zu werden, wie das die zarten, beleidigten Männerherzen, die solche Rezensionen schreiben, gerne hätten. (Eine Dose Mitleid...) 100 Jahre lang stellen wir Frauen in Filmen als Sexobjekte dar, da kann man das bisschen auch vertragen oder? Mal abgesehen davon, dass die Handlung vor fast 40 Jahren angesetzt wird. Damals durften Frauen nicht mal ohne die Erlaubnis des Mannes einer Arbeit nachgehen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen!

Ja, die Effekte halten nicht ganz so mit wie bei Marvel, aber INHALTLICH hat mich der Film sehr beeindruckt!

Das ist mal ein sehr interessantes Thema, das im Film aufgegriffen wird. SPOILERALARM.
Wie weit kann man gehen, um das zu erreichen, was man sich wünscht? Kann man sich jeden Wunsch erfüllen? Sind wir bereit, für das Allgemeinwohl etwas aufzugeben? Der Film geht da mMn auf einen sehr spannenden Punkt ein, bei dem man sich gerne mal selbst hinterfragen kann. Stichwort "Selbstverwirklichung". Bin ich nur dann vollkommen, wenn ich alle MEINE Ziele erreiche oder kann es auch mal gut sein, sich für andere einzusetzen und eigene Bedürfnisse zurückzunehmen? Was darf mich mein eigener Erfolg kosten?
Eine Person fand das hilfreich
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