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Wunder [dt./OV]

 (5.591)
7,91 Std. 53 Min.2018X-Ray6
August „Auggie“ Pullmann ist zehn Jahre alt. Er ist witzig, klug und großzügig. Er hat humorvolle Eltern und eine phantastische große Schwester. Doch Auggie ist Außenseiter: Ein seltener Gendefekt hat sein Gesicht entstellt. „Was immer Ihr Euch vorstellt – es ist schlimmer“, notiert er in sein Tagebuch.
Regie
Stephen Chbosky
Hauptdarsteller
Jacob TremblayIzabela VidovicJulia Roberts
Genre
DramaKinder
Untertitel
Deutsch
Wiedergabesprachen
DeutschEnglish
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Nebendarsteller
Owen WilsonSonia BragaMandy PatinkinDaveed DiggsNoah Jupe
Produzenten
Todd LiebermanDavid Hoberman
Studio
Participant Media; Mandeville Films; LionsGate Films Inc. (USA); Walden Media
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,7 von 5 Sternen

5591 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 83% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 10% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 5% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 1% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 1% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

Karoline GramßAm 16. September 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
schöner Film mit wertvoller Botschaft
Verifizierter Kauf
Man sollte andere Leute nicht nach ihrem Aussehen beurteilen, sondern nach ihrem Charakter.
KNAm 25. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Toller Film
Verifizierter Kauf
Sehr guter Film und auch ser nah am Buch. Immer wieder sehenswert!
SandraAm 23. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Trauriger aber zugleich auch schöner Film
Verifizierter Kauf
Jeder Mensch sollte so akzeptiert werden wie er ist! Das zeigt dieser Film wunderbar.
majorcrampasAm 8. Januar 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Weichgespülte Literaturverfilmung
Verifizierter Kauf
August, von den meisten nur "Auggie" genannt, leidet seit seiner Geburt unter einem seltenen Gen-Defekt, der unter anderem sein Gesicht entstellt hat. Durch viele Operationen ist er in der Lage, ein halbwegs normales Leben zu führen, wenn da nicht die ständigen Blicke seiner Mitmenschen wären. Wenig überraschend ist August daher zunächst wenig begeistert, als er von seinen Eltern offenbart bekommt, dass er demnächst, anstatt weiterhin zu Hause unterrichtet zu werden, demnächst die Beecher Prep, eine private Mittelschule, besuchen soll. Etwas zögerlich willigt er schließlich ein und erlebt an seiner neuen Schule ein Wechselbad der Gefühle. Während einige Schüler recht offen mit Auggie umgehen, formiert sich schnell eine Art Widerstand gegen den "Aussätzigen", der sich auch in Formen des Mobbings zeigt. Obwohl er sich auf die Unterstützung seiner echten Freunde, seiner Eltern und seiner Schwester Via verlassen kann, droht Auggie an der neuen Erfahrung zu zerbrechen.

Das Buch "Wunder" von Raquel J. Palacio, die auch am Drehbuch des Filmes mitwirkte, hat mich vor kurzem überraschend beeindruckt. Im Grunde habe ich mich nur damit beschäftigt, weil ich es in meiner 7. Klasse im Deutschunterricht einsetzen möchte und lediglich eine weitere, übliche Geschichte über jemanden erwartet, mit dem es das Leben nicht sonderlich gut meint, der diverse Hindernisse überwinden muss und am Ende alle von sich überzeugt. Doch weit gefehlt, denn auch wenn die Geschichte im Endeffekt in erwartbaren Bahnen verläuft, ist sie einfach so liebevoll verfasst, dass die Lesezeit wie im Fluge vergeht. Da eventuell auch die Verfilmung in meiner Unterrichtseinheit eine Rolle spielen soll(te), musste natürlich auch die Verfilmung ran, um zu sehen, ob man dem Werk auch nur in Ansätzen gerecht werden kann. So viel sei schon verraten: Es gibt schlimmere Literaturverfilmungen.

Wie alle anderen Vertreter des Genres muss natürlich auch "Wunder" einige Kürzungen oder Raffungen über sich ergehen lassen, bleibt der Geschichte des Buches aber ausreichend treu. Julia Roberts gibt zwar nicht die literaturtreue Brasilianerin, aber kann eine solche Rolle auch abseits der Vorgaben aus dem linken Zeh verkörpern, was sie mal wieder beweist. Viel besser finde ich allerdings, und auch das eher überraschend, Owen Wilson als Vater besetzt, der exakt die richtige Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit der Vorlage findet. Der Rest des Ensembles ist ok, aber keiner schafft es Wilson und Jacob Tremblay als "Auggie" die Show zu stehlen. Ich persönlich empfand unter anderem die Kürzungen an potentiellen Szenen mit Mr. Pomann sehr schade, der hätte definitiv mehr seiner wunderbaren Auftritte aus dem Buch verdient gehabt...aber Literaturverfilmungen müssen nun mal leider einige inhaltliche Opfer bringen. Auch ist der Grundtenor nicht ganz so ernst wie im Buch, das insbesondere in Bezug auf Grans oder Daisy wesentlich mehr emotionale Moment schafft. Vermutlich liegt das aber einmal mehr in der Natur der beiden verschiedenen Medien.

Zur Scheibe: Warme, natürliche Farben und eine durchgehend sehr gute Detaillastigkeit nebst damit einhergehender Bildschärfe sorgen für ein visuelles Vergnügen auf Höhe der Zeit. Beim Ton verwundert die deutsche DTS-HD-MA-7.1-Spur ein wenig, die bekanntermaßen nicht unbedingt zum Standard deutscher Veröffentlichungen gehört und auch nicht wirklich nötig gewesen wäre. Wie zu erwarten verfügt der Film schlichtweg über zu wenige Szenen, bei denen das Potential der hochqualitativen Tonspur auch ausgeschöpft werden kann, aber lobenswert ist dies allemal zu erwähnen. Die Abmischung ist ebenfalls tadellos, alles bleibt in jedweder Situation klar verständlich und ortbar. So muss das sein. Einige Extras haben es auch auf die Disc geschafft, unter anderem Audiokommentare von Buchautorin Palacio und Regisseur Chbosky, ein handelsübliches Making-of und einige nichtssagende Featurettes. Wer es braucht.

Ein Film, an dem man vermutlich (noch) mehr Freude hat, wenn man die Literaturvorlage nicht kennt auf einer technisch einwandfreien Scheibe.
2 Personen fanden das hilfreich
Dustin Scholer Am 25. November 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Filmrezension "Wunder"
Verifizierter Kauf
„Auggie kann nicht ändern, wie er aussieht. Vielleicht können wir ja ändern, wie wir sehen.“
( Mr. Tushman zu Julians Eltern)

In dem Film „Wunder“ geht es um Familie, Freunde und um Mobbing. Dreh- und Angelpunkt ist der zehnjährige Auggie Pullman (Jacob Tremblay). Auggie ist ein sehr netter, schlauer und herzensguter Mensch. Er ist etwas Besonderes, denn durch einen Gendefekt hat er ein stark deformiertes Gesicht. Bis zur fünften Klasse wurde Auggie von seiner Mutter unterrichtet. Die Eltern von Auggie beschließen allerdings, Auggie auf eine normale Schule zu schicken und so geht Auggie ab da auf die Beecher Prep. Anfangs ist es für ihn nicht leicht sich einzufinden, denn keiner möchte etwas mit ihm zu tun haben. Doch dann findet er in Jack Will (Noah Jupe) einen neuen Freund. Verpackt ist das Ganze im Thema „Weltall“. Auggie möchte mal Astronaut werden und spielt die „Sonne“ im ganzen Film. Es wird nicht nur seine Geschichte erzählt, sondern auch die von drei anderen Personen, der „Planeten“, welche sich um die Sonne drehen.
Mich persönlich hat der Film sehr angesprochen. Ich dachte vorher, dass er nicht so gut ist und habe mich gefragt, was sie über solch eine Geschichte drehen wollen, aber als ich den Film dann gesehen habe, war ich sehr berührt. Vor allem das obenerwähnte Zitat von Mr. Tushman hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Es sagt sehr viel über die heutige Zeit aus. Heute ist es so, dass viele Leute Vorurteile haben und viele Leute schauen, leider, nur noch auf das Äußere und schauen nicht auf den Charakter eines Menschen. Das finde ich echt schade. Durch diese Vorurteile und diese Sichtweise entsteht Mobbing. Ein Junge wie Auggie ist meiner Meinung nach etwas Besonderes und es gibt keinen Grund ihn wegen seines Aussehens zu mobben. Von mir kann ich behaupten, dass ich hauptsächlich auf den Charakter eines Menschen achte und trotzdem werde ich werde in Zukunft noch mehr auf den Charakter eines Menschen achten. Ich finde, dass der Charakter viel mehr Wert ist, wie das äußere Aussehen.
Einen der besten Charakter im Film war für mich Jack. Er zeichnet meiner Meinung einen wahren Freund aus. Er stellt sie gegen die „Coolen“ und befreundet sich mit Auggie an. Ich fand es Weltklasse, wie er Auggie verteidigte, als Julian (Bryce Gheisar) Auggie als Misstgeburt betitelte. Zudem kam die Szene am Ende des Filmes, als Jack sich schützend vor Auggie stellte und ihn vor den älteren Schülern beschützte. Außeracht lassen darf man zwar nicht, dass er Auggie am Anfang nur seine Freundschaft vorgespielt hat. Aber ich glaube, dass er dadurch erst gelernt hat, auf den Charakter zu schauen und nicht nur auf das Äußere.
Auch Mr. Tushman (Mandy Patinkin) fand ich einen großartigen Charakter im Film. Er ist eine sehr freundliche, gutherzige und tolle Person. Wie er mit seinem Namen (übersetzt: tush= Hintern) umgeht und selbst darüber Witze macht, finde ich schon hervorragend. Aber auch seine Arbeit als Rektor der Beecher Prep finde ich echt überzeugend. Er versucht, Auggie so gut wie möglich auf seine neue Situation einzustellen und ihm seinen Übergang so leicht wie möglich zu gestalten. Seine Art, wie er mit Mobbing umgeht, ist ausgezeichnet. Er duldet es nicht und handelt auch dementsprechend. Er duldet es auch nicht bei Julian, obwohl dieser reiche Eltern hat und diese ihm drohen. Solch einen Mut hat nicht jeder.
Was ich ebenfalls gut an dem Film fand war die Erzählstruktur des Filmes. Der Film wird in vier Geschichten untergliedert. Das sich nicht alles nur um Auggie dreht, sondern auch erzählt wird, wie andere Personen sich fühlen, was sie denken und warum sie wie handeln, finde ich sehr passend in dem Film. Es zeigt auch andere Perspektiven. Zum Beispiel wird erzählt, wie es zu der Freundschaft zwischen Jack und Auggie kam und wie Jack sich gefühlt hat und was er gedacht hat.
Ich finde den Film gut geeignet für den Erzieherberuf, da das Thema „Inklusion“ in diesem Beruf eine große Rolle spielt.

Originaltitel: Wonder
Genre: Familienfilm/Drama
Drehbuchautor: Stephen Chbosky
Regisseur: Stephen Chbosky
Buchvorlage: Wunder-Sieh mich nicht an
Laufzeit: 1:53 Stunden
Drehort: USA
Altersfreigabe: FSK 0
Hauptdarsteller:
Julias Roberts, Jacob Tremblay, Owen Wilson, Izabela Vidovic, Noah Jupe, Danielle Rose Russell, Mandy Patinkin
Eine Person fand das hilfreich
SonyeahAm 22. August 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Wow
Verifizierter Kauf
Wunderschön
Amazon KundeAm 24. November 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Wunder
Verifizierter Kauf
Wunder

Einfach mal normal sein!

In dem Film Wunder geht es um den 10-jährigen Jungen August Pullmann (Jacob Tremblay) auch Auggie genannt. Er ist mit einem Gendefekt zur Welt gekommen, wodurch sein Gesicht vollkommen entstellt ist. Selbst nach 27 Operationen, sieht Auggie nicht “normal“ aus. Bisher wurde Auggie von seiner Mutter (Julia Roberts) immer zuhause unterrichtet, um ihn vor den Blicken der Menschen zu schützen. Doch seine Eltern entscheiden nun, das Auggie die 5. Klasse in einer richtigen Schule besucht. Auggie hat es zu beginn sehr schwer, doch er findet schnell einen Freund. Das Blatt wendet sich jedoch und die Freundschaft der beiden wird auf die Probe gestellt.

Das Thema Integration und Toleranz, wird hier im Film sehr gut und auch realistisch dargestellt. Auch wie im wahren Leben, hat es Auggie mit seinem Gendefekt sehr schwierig. Er wird von vielen nicht akzeptiert und gemieden. Als sich Auggi in die Klasse sitzt, setzten sich die Schüler alle von ihm weg und lassen jeweils eine Bank zwischen ihm frei. Genauso passiert es auch im wahrem Leben, denn jeder Mensch der sich anders verhält oder anders aussieht wird sofort gemieden und angestarrt.
Die Familie von Auggie scheint nach außen hin völlig normal zu sein. Eine Familie die füreinander da ist und sich gegenseitig unterstützt. Doch wenn man hinter die Fassade schaut, merkt man, dass die Familie Pullmann doch nicht so perfekt ist, wie sie nach außen scheint. Die Eltern von Auggie (Julia Roberts und Owen Wilson) kümmern sich sehr viel um ihn. Man merkt durch die viele Aufmerksamkeit die sie ihm schenken, dass Auggie der wichtigste Teil ihres Lebens ist. Doch leider vergessen sie dadurch oft, das ihre Tochter Miranda (Izabela Vidovic) auch noch ein Teil dieser Familie ist. Auggie steht in der Familie an erster Stelle, egal wie es Miranda geht. An Auggies erstem Schultag, fragen Isabel und Nate Pullman, wie sein erster Tag war, worauf Auggie nach einer kleinen Diskussion den Tisch verlässt. Seine Eltern laufen ihm nach und lassen Mirander alleine am Tisch sitzen und vergessen sie zu Fragen wie ihr Tag eigentlich war. Wie bei der Familie Pullman ist es oft auch bei anderen Familien genauso. Denn wenn ein „Problemkind“ in der Familie ist, rückt dieses oft an erster Stelle und die Geschwister werden dadurch vernachlässigt. Mir gefällt es gut, dass sie im Film nicht eine typisch perfekte Familie dargestellt haben, sondern eine Familie die auch mal Probleme zu bewältigen hat.
Die Art der Verfilmung ist ebenfalls gelungen und im Gegensatz zu andren Filmen aufgefallen. Der Film geschieht nicht einfach, sondern wird von verschieden Charakteren erzählt. Jedoch wird der Film nicht von einem festen Erzähler erzählt, sondern jeder erzählt seine Geschichte selbst. Zu beginn des Filmes erzählt Auggie über sein Leben, sein Aussehen und seinen Schultag. Auch seine Schwester Miranda erzählt von ihrem ersten Tag und welchen Problemen sie sich stellen musste, da sich ihre beste Freundin (Danielle Rose Russell) nicht mehr wirklich für sie interessiert. Die eigenen Erzählungen der Charaktere über ihr eigenes Leben bieten mehrere Möglichkeiten die Charaktere näher kennen zu lernen und zu sie verstehen, wie auch eine gewisse Abwechslung in den Film mit rein zu bringen. Denn nicht wie üblich wird hier nur von einem Charakter erzählt, sondern von mehreren.

Im großen und ganzen ist ,,Wunder“ für mich ein gelungener, auch emotionaler Film, der einen zum nachdenken bringt und manchen auch die Augen öffnet, bezüglich des Themas Integration. Wunder ist ein Film den ich selbst nicht missen werde und welchen man gerne weiter empfehlt.

Originaltitel: Wonder
Erscheinungsjahr: 2017
Regisseur: Stephen Chbosky
Autor der Filmgeschichte: Requel J. Palacio
Drehbuch: Stephen Chbosy, Steve Conrad, Jack Thorne
Haupt-Darsteller: Jacob Tremblay(August Pullman), Julia Roberts (Isabel Pullman), Owen Wilson (Nate Pullman), Izabela Vidovic ( Oliva
Pullman), Noah Jupe (Jack Will), Danielle Rose Russell
Miranda Navas)
Dauer: 114 Minuten
Genre: Drama/Familienfilm
Eine Person fand das hilfreich
LuisaAm 20. September 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ohne Worte
Verifizierter Kauf
Mir fehlen fast die Worte um diesen Film zu beschreiben. Er ist einfach fantastisch und das in so vieler Hinsicht.

Als er zu Beginn des Films zum ersten Mal unter seiner kleinen Astronautendecke lag, dachte ich zum ersten Mal: "Er ist total niedlich."

Nur weil ein Mensch anders aussieht, muss er nicht anders sein. Dieses Statement gibt der Film ganz klar ab. Er bewirkt etwas in den Köpfen der Menschen und ich denke das es von Vorteil wäre, wenn dieser Film in der letzten Stunde vor den Sommerferien gezeigt wird. Er zeigt ein Problem, was häufig unter den Tisch gekehrt wird. Er zeigt die Gedanken von verschiedenen Charakteren und zeigt ihren Blick auf eine Situation.

Ich bin kein Mensch der nah am Wasser gebaut ist, aber in den knapp 2 Stunden hatte ich so oft Tränen in den Augen, das ich es nicht mehr mitgezählt habe.

Man versteht Auggie und Via. Das sind denke ich die Dinge auf die der Film anspringen möchte. Einen Jungen zu zeigen der viel Aufmerksamkeit braucht und die große Schwester, die sie nicht bekommt.
Man versteht Auggie. Der kleine Junge der einfach nur ein normales Kind sein möchte, aber sich ständig den Blicken und Kommentaren unterziehen muss. Man leidet mit Ihm mit und möchte am liebsten bei ihm sein um ihn zu trösten.
Man versteht Olivia. Als sie sagte sie sei Einzelkind, wollte ich ihr den Hals umdrehen, aber man hat verstanden das sie einfach die Aufmerksamkeit vermisst, die einem jeden Kind zu steht. Aber man sieht die Liebe zu ihrem Bruder.

Man kann sehen wie sich die Kinder ändern und das teilweise auch ohne die Hilfe von Erwachsenen. Keiner hat Summer gesagt sie soll sich mit ihm anfreunden, aber sie hat es getan. Man sieht in dem Film ganz deutlich, das die Eltern einen großen Einfluss haben und ihr Kind alles widerspiegelt. Jack hat eine verständnisvolle Mutter, die mitfühlt und genau das spiegelt er wieder. Klar waren seine Äußerungen nicht richtig, aber da war vielleicht der Zwang größer dazuzugehören und cool zu sein. Den Fehler hat er selber eingesehen, auch wenn es gedauert hat. Julien kopiert das ablehnende Verhalten seiner Eltern und überträgt das auf Auggie.
Diese Veränderung in den Köpfen der Charaktere kann man sehen und am bemerkenswertesten ist die von Auggie. Der schüchterne Junge, der sich schämt in die Schule zu gehen und sich anderen zu präsentieren. In seinem Kostüm, wo ihn keiner erkennt, blüht er auf. Zum Ende hin, als die 7. Klässler kamen, war er zu tiefst verletzt über die Worte. Als die Jungs sich neben ihn stellen und zeigen das sie da sind, vergisst er seinen Schmerz und lässt einen Stein übers Wasser springen. Der größte Moment war die Abschlussfeier. An seinem ersten Tag, wäre er nie auf die Bühne gegangen. Und wenn doch, nicht so stolz. Bei der Abschlussfeier geht er auf die Bühne und zeigt der Welt das er da ist und das ist wunderschön.

Dieser Film lehrt einen so viel und zeigt das Eltern von ihren Kindern nicht verlangen können zu akzeptieren, wenn sie es selber nicht tun.

Ich könnte den Film immer wieder gucken, aber so viel weinen möchte ich dann auch nicht. Jeder sollte ihn mal gesehen haben.
Eine Person fand das hilfreich
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