Zeiten Des Aufruhrs

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7,31 Std. 59 Min.200912
Diese faszinierende und bewegende Geschichte folgt dem Leben eines jungen Paares in einem Vorort Connecticuts, das beschließt, alles zu riskieren, um seine Träume wahr zu machen.
Regie
Sam Mendes
Hauptdarsteller
Leonardo DiCaprioKate WinsletKathy Bates
Genre
DramaRomantik
Untertitel
Keine verfügbar
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Nebendarsteller
Michael Shannon
Produzenten
Sam MendesGina AmorosoBobby CohenHenry FernainePippa HarrisJohn HartPeter KalmbachMarion RosenbergAnn RuarkScott Rudin
Studio
Viacom
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,3 von 5 Sternen

493 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 62% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 18% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 13% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 3% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 4% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

BestsellerschreckAm 12. November 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Hatte ich nicht erwartet ...
Verifizierter Kauf
Ein großartiger, sehr vielschichtiger Film, unbedingt sehenswert! Die innere Zerrissenheit in entscheidenden Lebensmomenten wird hier überzeugend und ohne die übliche Hollywood-Klischeehaftigkeit subtil nachgezeichnet.
Für mich war es von Anfang an klar ersichtlich, warum der Film gleich mit einem handfesten Streit des Paares beginnt - hier kündigt sich diese Zerrissenheit, die dann immer tiefer wird, schon an ...

Ehrlich gesagt hatte ich einen so tiefgehenden Film gar nicht erwartet, bin jetzt, nach dem Ansehen, noch ganz in Gedanken versunken. Auch die schauspielerische Leistung ist hervorzuheben, bisher hatte ich DiCaprio nur als eine Art "Milchbubi" auf meinem persönlichen Radar und kenne des Paar Winslet-DiCaprio aus "Titanic", in dem ich die beiden nicht überzeugend fand, was aber vielleicht auch am Drehbuch liegt.
Doch hier - hat mich richtig emotional mitgerissen. Die Vorlage fürs Drehbuch war eine Novelle von Richard Yates - den muss ich mir nun auch einmal vornehmen. Wer so etwas schreibt, hat sicher noch anderes Großartiges geschrieben.

Der Film ist tatsächlich dazu angetan, auch über das eigene Leben nachzudenken.
Einfach ausgezeichnet!
22 Personen fanden das hilfreich
Puyan N.Am 15. Februar 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
"Geisteskranke" sprechen immer die Wahrheit!
Verifizierter Kauf
Behutsam und ohne jede Hektik wird ein übertragbares Mittelschicht-Ehepaar seiner Zeit vorgestellt, ihr kurz aufglimmendes Glück wie der fordernde, monotone Alltag und das, was darauf folgen wird. Hinter dem vorzeigbaren Bilderbuchalltag schlummern kaum zu ignorierende Differenzen, die durch eine fixe, kaum realisierbare Idee kurz kaschiert werden. Wie haltlos und verträumt das Ganze ist, wird dem gesamten Umfeld schnell bewusst, nur unseren Protagonisten nicht, die sich in einen Plan verrennen, obwohl er von vornherein nur ein verzweifelter Versuch ist. Schlussendlich siegt die Realität, und sie ist (und besonders war damals) so direkt und unausgesprochen, dass es eines Geisteskranken gebraucht, um jegliche gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Etiketten zu ignorieren. Michael Shannon (mal wieder brillant) bringt es als einziger auf den Punkt, obwohl gerade ihm der gesunde Menschenverstand abgesprochen wird. Betrunken, Kinder (und scheinbar auch "Geisteskranke") sprechen angeblich immer die Wahrheit, hier ganz besonders.

Hinter des gesellschaftlichen und selbst-vorgegaukelten Maskerade zeigt "Revolutionary Road" das tragische Gesicht des Lebens, eskaliert extrem und trotzdem nachvollziehbar am Ende und zeichnet dabei exzellent die Reaktionen auf eine Tragödie. Die letzten Einstellungen sind essenziell und wunderbar eingefangen, zeigen im Prinzip genau das, was uns der ganze Film zuvor darlegte. Es gibt das Leben und das Leben, vor und hinter der Maske. Schauderhaft-gut beobachtet und grandios auf den Punkt gebracht.
3 Personen fanden das hilfreich
K.Am 8. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Regeln, die das Leben töten
Verifizierter Kauf
Schlüsselszene ist meiner Meinung nach die Bahnhofsszene am Anfang: nur ein Geschlecht (Männer) kommt morgens, alle fast identisch angezogen in Anzug mit Hut, aus den Vorstädten an, um der Arbeit nachzugehen. Wie eine Armee marschieren sie die Treppe hinunter. Beim Angucken dieser Szene war ich froh, dass es heute in den Bahnhöfen vieel bunter aussieht! In einer so konformen Gesellschaft wird das Ausbrechen geahndet, das Scheitern dabei begrüßt. Zu schmerzhaft wäre es vielleicht, in sich zu schauen, was man vielleicht wirklich möchte. Die eingefangenen Meinungen am Ende zeigen, dass nur das Mitscheingen in der Masse wirklich toleriert wird.
ZitrusblütencoffeeAm 15. April 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein Ende in Sicht
Verifizierter Kauf
Vermutlich ließen sich die Ereignisse des Films, bis auf einziges Detail, auf Millionen andere Paare münzen. Es sind keine erschütternden Szenen, die die Geschichte ausmachen. Vielmehr zeigt sie uns, was passiert, wenn Partner sich egal werden. Eindrucksvoll und bewegend von den zwei Protagonisten gespielt, kündigt sich ein Ende dieser Ehe bereits zu Beginn an.
Fazit sollte sein, dass jede Beziehung den Bach herunter rinnt, wenn keiner der Partner mehr bereit ist, darin zu investieren. Denn schnell stellt sich heraus, dass im Nachhinein auch kein Bitten und Flehen mehr hilft...
FilmaddictAm 19. Januar 2015 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Eine US-amerikanische Familie entblättert sich
Verifizierter Kauf
Die Handlung dieses Films spielt 1955, also noch einige Jahre bevor die wilden Sechziger losbrachen und die gesellschaftliche Szene durcheinanderwirbelten. Ein Frühbeben sozusagen oder eine einleitende Wehe. April Wheelers Wunschtraum, für ein halbes Jahr nach Paris zu ziehen, um dort eine Auszeit zu nehmen und herauszufinden, wie sie wirklich leben wollte, wirkt noch vergleichsweise harmlos gegen die viel radikaleren Ambitionen der Hippies späterer Tage. Ausgelöst unter dem Eindruck ihrer sich zunehmend entleerenden Ehe und der Aussichtslosigkeit ihres Lebenskonzeptes möchte sie mit diesem Ausbruchsversuch ihre Ehe retten und neue Perspektiven für sich eröffnen. Wohl gelingt es ihr vorläufig, Frank zu einer Zustimmung zu den Plänen zu bewegen, doch erweist sich diese als halbherzig, und die ersten Einwände von außen und Verlockungen von Karriere und Verdienst bringen ihn ins Wanken und veranlassen ihn zur Umkehr. April zerbricht an diesem Verrat. An den Reaktionen ihrer Freunde und Kollegen wird der wahre Zustand der Gesellschaft aufgezeigt und begründet, worin die Ursachen für Aprils Verzweiflung liegen. Es ist ein glänzender Einfall, ausgerechnet den psychisch kranken John Givings in großer Exaltation die Wahrheit in voller Schärfe auf den Punkt bringen zu lassen. Wie richtig er mit seinen intuitiven Erkenntnissen liegt, sieht man an den Reaktionen der Beteiligten, die sich in tiefem Schmerz und Verzweiflung, oder in äußerster Wut, in Hass und Tobsucht zeigen. April und Frank erweisen sich als unfähig, reif und erwachsen mit der Lage umzugehen. So führt diese konsequent in eine letale Katastrophe. Dies Alles wird von den Protagonisten mit großer Intensität und darstellerischem Können in Szene gesetzt. Kate Winslet überzeugt einmal mehr mit ihrer überragenden Kunst. Zoe Kazan ist eine Augenweide und rührt mit ihrer hingebungsvollen Unschuld. Eine positive Lösung kommt nicht in Sicht - im Gegenteil. Im Finale bleiben die Öde und Hoffnungslosigkeit bestehen. Eine bittere Diagnose der allgemeinen sozialen Erkrankung. Wer ist hier eigentlich nicht verrückt?
15 Personen fanden das hilfreich
LegolasAm 20. Oktober 2017 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
geht so...
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Herzlich willkommen... in der kleinkarierten Spießbürgerlichkeit der amerikanischen 50er-Jahre. Sieht man mal davon ab, daß einander liebende sich dauernd nur noch anschreien aber niemand den wirklichen Grund dafür erkennen kann, ist die schauspielerische Leistung durchaus auf höchstem Niveau. Bereits zu Beginn ist der Ehemann nur am meckern und sieht allein sich selbst im Recht. Man kann vortrefflich darüber streiten, ob es allein seine Schuld ist, daß am Ende dann zwei Menschen an warum auch immer letztlich unerfüllbaren und unerfüllten Wünschen und Sehnsüchten sterben. Ein anderer Sinn läßt sich aus dem Inhalt dieser Geschichte kaum ableiten...
5 Personen fanden das hilfreich
Dietrich VOBAm 11. März 2016 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Angst vor der Freiheit
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Hervorragend dargestellt ein altes Thema: Was ist, wenn ich meinen Träumen folge? Was mache ich, wenn kurz vorher der Teufel daherkommt und mir goldene Zeiten verspricht, wenn ich ihnen nicht folge? Was ist mit den Einflüsterungen anderer, die den Traum als Lüge bezeichnen, was auch immer wieder vorkommt - oft aus Neid oder eigener Bequemlichkeit. Kate Winslet und Leo einfach großartig und packend. Klar, zum Teil überzeichnet, aber so soll es ja sein. Ja, es regt zum Nachdenken an über das eigene Leben und vor allem auch über Freiheit, nicht nur Freiheit von etwas sondern auch Freiheit zu etwas. Der Film spielr 1955. Heute wäre April möglicherweise entschlossener, den Traum doch durchzusetzen.
Eine Person fand das hilfreich
S. ZieglerAm 15. Dezember 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
toll umgesetzt
Verifizierter Kauf
Das Buch ist eins der Bücher, die ich gern weiterverschenke - das heisst also: das Buch ist toll!
nun habe ich auch den Film gesehen und ich kann nicht anders: Die Umsetzung ist sehr gut. Die Schwere des Buches ist von der ersten bis zur letzten Minute spürbar. Kate Winslet ist grandios, Leonardo DiCaprio ebenfalls. Die beiden können einfach so viel mehr als Titanic, auch wenn sie zusammen vor der Kamera stehen.
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