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Kundenrezension

Rezension aus Deutschland vom 16. November 2019
Ich bin schon großer Fan der ersten AirPods gewesen, deren ausgewogener Klang mir einfach von allen am Markt befindlichen Wireless-InEar-Kopfhörern ab meisten zugesagt hat. Hinzu kommen die zahllosen zusätzlichen Funktionen, mit denen Apple die Kopfhörer nahtlos ins eigene Ökosystem einbindet.

Mit den AirPods Pro versprach Apple, die sehr guten AirPods auf ein neues Level zu heben. Aktive Geräuschunterdrückung und Transparenz-Modus auf der einen Seite, besserer Sitz in den Ohren dank Silikonpolster auf der anderen Seite. Da muss man einfach zugreifen. Auch wenn die Pro noch mal 100 Euro mehr kosten als die normalen AirPods.
Da Apple selbst Lieferzeiten bis in den Dezember rein angibt, Amazon aber binnen 2 Tagen liefern konnte, hab ich sie hier gekauft.

Lieferumfang
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Der Lieferumfang ist Apple typisch - also kein unnötiger Schnickschnack dabei und bei der Verpackung wird weitest möglich auf Kunststoffe verzichtet.
Neben den Kopfhörern und dem Ladecase findet man noch eine Kurzanleitung, ein Ladekabel von USB-C auf Lightning und 4 weitere Silikonpolster in Größe L und S (M ist bereits montiert).

Koppeln
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Die Koppelung mit dem iPhone ist bekanntermaßen ein Kinderspiel. Einfach die Ladeschale mit eingelegten Kopfhörern in der Nähe eines iOS-Gerätes öffnen, am Display auf "Verbinden" drücken und loslegen. Wenige Sekunden später sind die Kopfhörer mit allen eigenen Apple-Geräten verknüpft.
Einzige Voraussetzung für das einfache Koppeln ist ein Gerät mit iOS/iPadOS 13.2 oder höher.
Einmal mit dem eigenen Account gekoppelt, funktionieren die AirPods Pro auch an Geräten mit einer älteren iOS-Version. Wobei aber tatsächlich manche Funktionen nicht zur Verfügung stehen.
Hat man kein iOS-Gerät zur Hand, sondern nur einen Mac/PC oder Android-Telefon, kann man die AirPods Pro ganz klassisch über den Bluetooth-Dialog des jeweiligen Gerätes koppeln. Gerade am PC oder Android-Telefon stehen aber logischerweise auch nicht alle Funktionen zur Verfügung.

Passform
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Auch wenn mir die normalen AirPods im Alltag eigentlich nie aus den Ohren gefallen sind, sitzen die Pros dank der Polster natürlich noch mal ein deutliches Stück besser im Ohr. Durch die Polster dichten sie das Ohr auch komplett ab. Die normalen AirPods waren durch ihre offene Bauweise etwas komplett anderes.
Unter iOS/iPadOS bietet Apple die Möglichkeit an, die korrekte Passform der Ohrpolster zu prüfen. Dazu wird ein Demo-Musikstück gespielt und durch die inneren und äußeren Mikrofone geprüft, wie gut die Polster abdichten. Das ist ein sehr gutes Hilfsmittel, denn wie oft kommt es zu schlechten Erfahrungen mit InEar-Kopfhörern, nur weil die Anwender die falschen Ohrpolster verwenden.
Die AirPods Pro sollen etwas schwerer als die normalen AirPods sein. Ich persönlich merke den Unterschied aber nicht. Die Pros sitzen ausgesprochen bequem, drücken nicht und passen auch unter eine Mütze, ohne aufzutragen. Die deutlich kürzeren Mikrofon-Stäbe lassen sie auch unauffälliger aussehen.

Klang
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Der Klang ist, zumindest nach meiner subjektiven Einschätzung, über jeden Zweifel erhaben. Wie bei Apple üblich, haben die AirPods Pro ein sehr ausgeglichenes Klangbild, das weder besonders basslastig ist, noch bei extremen höhen übersteuert. Die Bässe sind, vor allem dank der geschlossenen Bauweise, noch mal deutlich knackiger und klarer definiert als bei den normalen AirPods, aber eben nicht übertrieben stark in den Vordergrund geschoben. Die Mitten und Höhen sind absolut ausgewogen und es ergibt sich insgesamt ein sehr klares, detailreiches und transparentes Klangbild, in dem alle Nuancen des Gehörten sauber strukturiert wiedergegeben werden.
Auch die Mikrofone sind ausgesprochen gut.

ANC vs. Transparenz
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Gegenüber den normalen AirPods beherrschen die Pros zwei neue Modi. Transparenz und Aktive Geräuschunterdrückung (ANC = Active Noise Cancellation).
Sind beide Optionen deaktiviert, besteht die Geräuschunterdrückung lediglich über die Ohrpolster und ist damit schon auf dem sehr guten Level normaler InEar-Kopfhörer. Viel kommt da so schon nicht mehr an. Eine Unterhaltung ist schon auf dem Level nur noch schwer möglich.
Schaltet man ANC ein, ist komplett Ruhe. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig und ohne hörbares ANC-Rauschen, wie man es von anderen Kopfhörern kennt. Hier profitiert Apple klar vom selbst entwickelten H1-Chip, der ANC mit sensationell kurzen Latenzzeiten ermöglicht. Dank innerer und äußerer Mikrofone, können die AorPods Pro sogar Ohrinnengeräusche wegfiltern. Ein Traum für Musikliebhaber.
Das nächste Highlight ist der Transparenz-Modus. Hier wird das Mikrofon der AirPods pro dazu genutzt, um bewusst Umgebungsgeräusche aufzufangen und dem Audio-Signal beizumischen. Das ermöglich es, ganz normale Unterhaltungen zu führen und vollumfänglich am Straßenverkehr teilzuhaben und trotzdem Musik hören zu können.
Beide Modi, ANC und Tranzparenz, gehen aber mit einer um etwa 30 Minuten verringerten Akkulaufzeit einher.

Akkulaufzeit
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Apple gibt bei deaktiviertem ANC/Transparenz-Modus ca. 4,5-5h Laufzeit an. Das deckt sich mit meinen ersten Erfahrungen. Über das Case können die Kopfhörer 5 bis 6 mal aufgeladen werden, bis das Case an die Ladestation muss.
Das Aufladen erfolgt kabelgebunden über das mitgelieferte Lightning-Kabel oder drahtlos mit einer beliebigen Qi-Ladestation.
Die Akkus sind, wie bei fast allen Wireless-In-Ears, fest verbaut und nicht austauschbar. Die AirPods Pro haben damit eine realistische Lebensdauer von perspektivisch nicht mehr als 5 Jahren. Dessen sollte man sich vor dem Kauf gewiss sein.

Besonderheiten
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Das ungewohnteste für mich als langjährigen AirPods-Nutzer sind die neuen Touch-Gesten. Ein einfaches Tippen gegen einen der beiden Pods tut bei den AirPods Pro gar nichts. Es gibt jetzt eine klar definierte Touch-Fläche. Das ist konzeptionell tatsächlich viel besser, aber eben ungewohnt. Dafür gibt es nun 4 verschiedene Gesten, statt nur 2. Mit 1 (Play/Pause), 2 (Titelsprung vorwärts), oder 3 (Titelsprung rückwärts) Taps und einen langen Tap (ANC-Modi oder Siri), bleibt fast kein Wunsch unerfüllt.
Lediglich eine Lautstärkeregelung durch Wischgesten stünde bei mir noch auf der Wunschliste.

Spezielle Funktionen im Zusammenhang mit iOS/iPadOS
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Die AirPods Pro wären nicht von Apple, wenn es nicht eine ganze Reihe von Funktionen gäbe, die nur im eigenen Ökosystem funktionieren würden. Viele dieser Funktionen sind nicht exklusiv für die AirPods Pro, sondern stehen auch den normalen AirPods und neueren Beats-Kopfhörern zur Verfügung. Ein aktuelles iOS ist aber erforderlich.

Das wohl angenehmste Feature ist, dass man dieKopfhörer an allen eigenen Apple-Geräten nutzen kann, ohne sie erneut koppeln zu müssen. Auch erfolgt das Umschalten zwischen mehreren Audioquellen nicht nur einfach, sondern auch innerhalb von wenigen Millisekunden.
Auch das Audio-Sharing ist eine sehr feine Funktion. Einfach die AirPods/Beats des Mithörers mit wenigen Taps dazu schalten. Fertig.
Für Menschen, die sich Sorgen um ihr Gehör machen, messen die AirPods (auch die normalen) den Schalldruck der eigenen Wiedergabe und melden ihn an die Health-App. Hier kann man jederzeit nachsehen, ob man möglicherweise zu lange, zu lauf Musik hört und ggf. sein Hörverhalten anpassen.
Die Siri Sprachsteuerung, die Anruf-Mitteilung, individuelle Konfiguration der Touch-Gesten, Steuerung der ANC-Modi per iPhone oder Apple Watch, Einbindung der Kopfhörer in die "Find My"-App und vieles mehr.

Wichtiges Firmwareupdate
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Viele Nutzer klagten anfangs über Verbindungsprobleme und eine schlechte Mikrofon-Qualität. Die beiden Kritikpunkte ist Apple mit dem Firmwareupdate auf Version 2B588 (veröffentlicht am 14.11.2019) angegangen.
Für ein Firmwareudate müssen die AirPods Pro nach meiner Kenntnis mit einem iOS-Gerät verbunden und an die Stromversorgung (drahtgebunden, oder drahtlos ist egal) angeschlossen sein. Der Updateprozess startet automatisch, kann vom Nutzer nicht beeinflusst werden und dauert nur wenige Minuten.

Fazit:
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Um 280 Euro für Wireless-InEars auszugeben muss man schon ordentlich einen an der Waffel haben. Dafür bekommt man aber auch die meiner Meinung nach besten InEars überhaupt. Klanglich gibt es durchaus ebenbürtiges (bspw. die Sony WF-1000XM3), die tiefe Integration ins Apple-Ökosystem machen die AirPods (Pro oder nicht Pro spielt keine Rolle) aber unschlagbar mächtig und vielseitig.
Das "Pro"-Label ist vielleicht etwas hoch gestapelt, da ich nicht glaube, dass die AirPods Pro im professionellen Musikbereich irgend eine ernste Rolle spielen werden. Dennoch haben sich die kleinen Ohrstöpsel die damit verbundene Abgrenzung zu den 100 Euro preiswerteren AirPods wahrlich verdient. Apple hat hier in jedem Aspekt noch mal ne kleine Schippe draufgelegt und die schon sehr guten AirPods noch mal ein ordentliches Stück besser gemacht.
Viel Luft nach oben hat Apple da nicht mehr gelassen.

Von mir gibt es für die AirPods Pro eine klare, uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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