Kundenrezension

Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 5. Dezember 2021
In den letzten Jahren, vor allem seit dem Sci-Fi "Attraction" habe ich doch einige russische Filme gesehen und damit mir auch den ein oder anderen Schauspieler gemerkt. Als genereller Rezensent weiblicher Hauptrollen sind mir in diesen russischen Filmen auch wirklich interessante Frauen aufgefallen.
Das Tschernobyl-Thema ist auch interessant genug, aber schon im Trailer zum Film entdeckte/erkannte ich sofort das Hauptdarsteller-Pärchen. Den männlichen Part hat hier Danila Koslowski, den ich im starken "Vampire Academy" als Trainer und Lover von Zoey Deutch erstmalig sah, danach als smarten Captn im Flugzeug-Katastrophenfilm "Final Take-Off".
Die schöne weibliche Hauptrolle hat Oksana Akinshina, die mir erst vor kurzem im Sci-Fi "Sputnik" beeindruckend aufgefallen war.
Feuerwehrmann Alexey (Danila) entdeckt beim Friseur seine alte Liebe Olga (Oksana) wieder, die er 10 Jahre nicht gesehen hatte. Irgendwie war er wohl abgehaun, wie das Leben so spielt, ist ihr 10jähriger Sohn dann auch seiner.....dies ist die einleitende nette kurze Lovestory als Hintergrund oder eher Vordergrund der Reaktor-Katastrophe.
Die Explosion des Reaktors kommt dann schneller als erwartet und Alexey gehört zum Team, dass das Wasser unter dem selben ablassen soll. Eine Mission ggf ohne Wiederkehr.
Zwischendurch kehrt er einstweilen öfter zu Olga zurück......und verlässt sie auch immer wieder irgendwie.....
Trotz des optisch attraktiven Paares kommt die Liebe nicht so richtig durch, die Spannung durch die Katastrophe aber auch nicht.
Der gemeinsame Sohn ist bei der Explosion in unmittelbarer Nähe und erkrankt schnell an der Radioaktivität.
Die Rettungseinsätze im Kraftwerk sind eher dunkel oder unter Wasser und auch eher lahm.
Immer wieder bei ähnlichen Filmen stelle ich fest, wie nachhaltig bei mir die deutsche Produktion "Die Wolke" aus 2006 mit Paula Kalenberg in ihrer ersten großen Rolle hängen geblieben ist. Das war totale Spannung ohne viel optisch erkennbarer Katastrophenbilder.
Das gelingt den russischen Freunden hier nicht annähernd.....so bleibt die Story relativ blass, ist ein wenig gefühlvoll durch die Erkrankung des Jungen...das war es eigentlich.
Ein normaler eher low budget - Katastrophenfilm.....die entsprechende Mini-Serie habe ich nicht gesehen, kann es nicht vergleichen.
Hauchdünne 3 radioaktive Sterne, auch nur aufgrund der mir schon bekannten beiden russischen Schauspieler, die mir gefallen haben.
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